Schlagwort: Lambayeque

  • Wahltribunal: Abstimmung in Patapo (Lambayeque) war ungültig

    Das Wahlsondertribunal Chiclayo hat die Bürgermeister- und Regionalwahl im Distrikt Patapo (Provinz Chiclayo / Regio Lambayeque) für ungültig erklärt. Grund dafür waren die Ausschreitungen bei der Wahl am vergangenen 3. Oktober, die im Verbrennen zahlreicher Wahlurnen geendet hatten. Ähnlich hatte kurz zuvor auch das Wahlsondertribunal Lambayeque entschieden, als es die Wahl im Distrikt Túcume für ungültig erklärt hatte. Auch dort war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

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  • Nordperu: Erdbeben lassen Paita und Chiclayo erzittern

    Zwei Beben der Stärke 4,2 und 4,0 auf der Richterskala haben gestern den Nordwesten Perus erzittern lassen. Das erste, etwas leichtere Beben ereignete sich am Nachmittag um 16: 25 Uhr Ortszeit in der Nähe der Hafenstadt Paita. Ein zweites Beben erschütterte dann um 21:21 Uhr Ortszeit die Umgebung von Chiclayo. Das Epizentrum lag hier nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP 32 Kilometer nördlich von Chepén in einer Tiefe von 85 Kilometern.

    Über Schäden ist bislang nichts bekannt. In Chiclayo war das Beben mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.

  • Chiclayo / Lambayeque: 6 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik

    Bei einer Explosion in einer Werkstatt für Feuerwerkskörper in der nordperuanischen Stadt Chiclayo sind heute Morgen nach Angaben der peruanischen Polizei sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der 50jährige Besitzer der Fabrik. Sechs weitere Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein Baby im Alter von 8 Monaten. Acht Häuser in der Nachbarschaft wurden teilweise zerstört.

    Warum die Feuerwerkskörper zu brennen begannen, ist bislang noch ungeklärt. Carlos Balarezo, Vorsitzender des Zivilschutzes Lambayeque, wies darauf hin, dass die Werkstatt über keinerlei Lizenz zur Produktion von Feuerwerkskörpern besaß. Kein einziger der zahlreichen Produzenten von Feuerwerkskörpern in Chiclayo habe eine Lizenz, ebenso sei es in Ferreñafe und Lambayeque, so Balarezo.

    Die Explosion ereignete sich in Nuevo Cerropón, einem noch jungen Stadtviertel am Rande von Chiclayo.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Olmo, Huancabamba, Piura und Chiclayo

    Ein schweres Erdbeben hat gestern um 22:22:52 große Teile Nordperus erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 5,0 auf der Richterskala rund 44 Kilometer nördlich von Olmos (Region Lambayeque) in einer Tiefe von 85 Kilometern. Obwohl der peruanische Zivilschutz bislang noch keine entsprechenden Schadensmeldungen bereit gestellt hat, ist von großen Schäden auszugehen, da das Beben in Olmos mit der Stärke V, in Huancabamba, Chulucanas und Sechura mit der Stärke IV und in Piura und Chiclayo mit der Stärke III auf der modifizierten Mercalli-Skala zu spüren war.

  • Nomen est Omen: „Titanic“-Reisebus ausgebrannt

    Ein Reisebus des Transportunternehmens „Titanic“ ist auf seinem Weg in die peruanische Hauptstadt Lima ist auf der Panamericana-Fernstraße in der nordwestperuanischen Region Lambayeque vollständig ausgebrannt. Alle Insaßen konnten sich rechtzeitig retten. Nach ersten Ermittlungen war das Feuer wegen einem Kurzschluss in der Bordelektronik ausgebrochen. Drei Löschzüge einer örtlichen Feuerwehr waren im Einsatz.

  • Lambayeque: 20 Ortschaften nach Erdrutschen von der Außenwelt abgeschnitten

    Mehrere Erdrutsche haben die Zufahrtswege zu mehr als 20 Ortschaften in der nordwestperuanischen Region Lambayeque praktisch unpassierbar gemacht. Das berichtet der peruanischen Zivilschutz. Betroffen sind hauptsächlich die Dörfer des Anden-Distriktes Cañaris en Lambayeque. Nach Angaben eines lokalen Radiosenders sind Fußmärsche von bis zu 12 Stunden notwendig, um Lebensmittel in die abgelegenen Ortschaften zu transportieren. Gestern hatte es mehr als 12 Stunden ununterbrochen geregnet, wodurch die Straße von Chiclayo an einigen Stellen verschüttet wurde. Mindestens 4.500 Personen sind davon betroffen.

  • Cayaltí / Lambayeque: Polizei beschlagnahmt gestohlene Grabbeigaben

    Mehrere Krüge, präkolumbische Messer, sowie weitere wertvolle Gegenstände, die vermutlich von Grabräubern aus Begräbnisstätten im nordperuanischen Distrikt Cayaltí (Lambayeque) gestohlen worden waren, konnten Beamte der peruanischen Nationalpolizei beschlagnahmen. Die Grabräuber waren vermutlich mit der Sichtung der gestohlenen Schätze beschäftigt, als die Patrullie sie überraschte. Sie flüchteten sofort, wobei sie das Diebesgut zurücklassen mussten. Die Beamten registrierten die Fundstücke und übergaben sie dem peruanischen Kulturinstitut INC Lambayeque, das nun deren historischen und kulturellen Wert feststellen soll.

    In Lambayeque finden sich hunderte Fundstätten, von deinen manche, wie beispielsweise die des „Señor de Sipán“ weltberühmt sind.

  • Chiclayo / Lambayeque: Regenfälle lassen historisches Schulgebäude einstürzen

    Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Regen nicht Mitte Februar, sondern Anfang März niedergegangen wäre:
    In der nordwestperuanischen Provinz Chiclayo stürzte am Montag Nachmittag ein Teil der Sekundarschule Pedro A. Labarthe in sich zusammen. Personenschäden gab es nicht. Nach Einschätzung des peruanischen Zivilschutzes waren die Wände aus Lehmziegeln während der schweren Regenfälle der vergangenen Wochen so feucht geworden, dass sie schließlich, wie Anwohner berichten, unter ohrenbetäubendem Krach in sich zusammenstürzten. Ob in dem hinteren Teil des denkmalgeschützten Gebäudes  im März Unterricht möglich sein wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Die hinteren Klassenzimmer sind nach Angaben des Zivilschutzes aus Stein gebaut und sind etwas jünger als der 93 Jahre alte Eingangsbereich im Zentrum von Chiclayo. Eine weitere Einrichtung der Schule, die sich an der Straße in Richtung Pimentel befindet, kann nach Angaben der Agentur ANDINA seit 2006 nicht verwendet werden, weil sie über keinen Anschluss an das Wasser- und Abwassernetz verfügt. Auch Strom sei noch nicht installiert, so ANDINA.

    Schäden in ganz Lambayeque

    Dabei war die Sekundarschule Pedro A. Labarthe nicht das einzige Gebäude, dem der Regen schwer zugesetzt hatte. Insgesamt 23 Wohnhäuser in der Region stürzten ein, 247 wurden teils schwer beschädigt. Von den zerstörten Wohnhäusern standen acht in Pueblo Nuevo de Ferreñafe, acht in Tumán, vier in Mochumí, zwei in Jayanca und eines in Suazo de Chiclayo.

  • Schock für Denkmalschützer in Lambayeque

    Sehr schlechter Laune sind dieser Tage die Denkmalschützer der Sektion Lambayeque des nationalen peruanischen Kulturinstitutes INC. Als sie sich kürzlich daran machten, den Zustand der 212 registrierten Bauten unter Denkmalschutz genauer unter die Lupe zu nehmen, wartete eine  eher unangenehme Überraschung auf sie: 20% der Denkmalgeschützten Bauwerke sind verschwunden. Sie wurden wohl heimlich abgerissen, so vermutet Carlos Mendoza, Direktor des INC Lambayeque. Das Problem aus seiner Sicht: Der Abriss von Baudenkmälern ist zwar verboten – eine Strafe haben die Übeltäter aber nicht zu befürchten – bisher. Denn das will Mendoza nun ändern. Schon in den nächsten Wochen soll ermittelt werden, was mit den Bauwerken geschehen ist – und dann sollen die Veranwortlichen auch zur Rechenschaft gezogen werden.  Dabei ist das Verschwinden der 20% nicht das einzige Problem: Wie die Untersuchung weiter ergab, befinden sich die meisten Baudenkmäler in sehr schlechtem Zustand. Damit sich das ändert, setzt sich Carlos Mendoza gemeinsam mit einer Gruppe wohlhabender Denkmalschutzbegeisterter  um den Unternehmer Carlos Roncal Pretel dafür ein, einige besonders baufällige Bauwerke ihren Eigentümern zu einem überdurchschnittlichen Preis aufzukaufen und sie in Zukunft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  Alle der noch verbleibenden Bauwerke wird aber vermutlich auch das nicht retten können.

  • Lambayeque: Gullideckel für 750.000 Soles gestohlen

    Der Gullideckeldiebstahl in großen Städten Perus nimmt langsam unglaubliche Ausmaße an. Wie die Stadtwerke Lambayeque (Epsel) in einer Pressekonferenz bekannt gaben,  wurden allein in diesem Jahr bisher rund 3000 Gullideckel gestohlen. Monatlich verschwinden rund 300 Stück, was bisher im Jahr 2008 einen Schaden von immerhin 750.000 Soles verursacht hat. „Jeder Gullideckel kostet rund 250 Soles. Dazu kommt dann noch die Arbeitszeit und das notwendige Material, um den Gulli wieder zu schließen“, so Abelardo Cadenillas, Cheff der Stadtwerke. Dabei wurden nach Cadenillas nur die drei Städte Chiclayo, José Leonardo Ortiz und La Victoria einberechnet, so dass die Dunkelziffer in der ganzen Region Lambayeque vermutlich noch wesentlich höher liegt. Ein weiteres Problem, so Cadenillas, liegt darin, dass nach dem Verschwinden eines Gullideckels die Nachbarn sofort die Stadtwerke anrufen würden – egal, ob es sich wirklich um die Abdeckung eines Abwasserkanals oder um den Kabelknotenpunkt einer Telefongesellschaft handelt. Aus diesem Grund planen die Stadtwerke nun, sich mit der Telefongesellschaft und der Polizei zusammen zu tun, um gemeinsam gegen die „Gullideckel-Mafia“ vorzugehen.Dabei geht von den ungeschützten Leitungen eine große Gefahr für Fußgänger und Fahrzeugführer aus. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen durch fehlende Gullideckel. „Es ist eine große Gefahr, der man Fußgänger und Schulkinder aussetzt, die leicht Opfer solcher Fallgruben werden können“, so Cadenillas. Im Vergangenen Jahr kam in Lima eine Person durch einen nicht bedeckten Gulli ums Leben.