Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala hat gestern um 17:46:45 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ayacucho erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum ca. 28 Kilometer Südsüdöstlich von Huanca Sancos in der Region Ayacucho in einer Tiefe von 115 Kilometern.
Das Erdbeben ließ auch die Regionen Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima erzittern.
Erdbeben und Epizentrum. Bild: Peruanisches Institut für Geophysik IGP
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala erschütterte heute um 15:19 Uhr Ortszeit (21:19 MEZ) die südperuanischen Regionen Ayacucho, Ica und Arequipa. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik IGP. Das Epizentrum lag 40 Kilometer südöstlich von Nazca in einer Tiefe von 49 Kilometern in der Region Ica. Etwas schwächer war das Beben auch noch in der peruanischen Hauptstadt Lima zu spüren, wie eine Einwohnerin gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte. Berichte über Opfer gibt es bisher noch nicht.
Ein Mitarbeiter von Radio Continental erklärte gegenüber INFOAMAZONAS, zumindest in der Provinz Chincha (Region Ica) habe es keine größeren Schäden gegeben.
Bereits gestern war der peruanische Süden durch ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden.
Am 15. August 2007 hatte ein Erdbeben große Teile der Region Ica zerstört.
Vor der peruanischen Küste stoßen zwei tektonische Platten aufeinander, weswegen es häufig zu schweren Erdbeben kommt.
3.200 Stangen Dynamit, 2.000 Meter Zündschnur, sowie 1.000 Zünder konnte die peruanische Nationalpolizei gestern bei einer Verkehrskontrolle auf der Panamericana Sur in der Provinz Palpa (Region Ica) beschlagnahmen. Nach Angaben der Polizei waren die Sprengutensilien in sechs Plastiksäcken im Frachtbereich eines Überlandbusses der Busgesellschaft Soyuz S.A. versteckt. Nach ersten Ermittlungen waren der Sprengstoff für die Minen Sarita Colonia Siglo XXI und Virgen del Rosario Siglo XXI in den Distrikten Yauca del Rosario und San José de los Molinos in der Provinz Ica (Region Ica) bestimmt. Zwei Passagiere, denen die gefährliche Fracht zugeordnet werden konnte, wurden vorläufig festgenommen.
Laut den Ergebnissen der Volkszählung 2007 ist der Bergbau im Distrikt Yauca del Rosario nach der Zahl der im Bereich beschäftigten Mitarbeiter hinter der Landwirtschaft der zweitgrößte Industriezweig.
Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in der peruanischen Provinz Nazca (Region Ica) verloren am gestrigen Donnerstag sieben Menschen ihr Leben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA.
Das Flugzeug des Typs Cessna U206F war nach Angaben der Fluglinie Nazca Airlines S.A.C. in einen Wirbelsturm geraten und abgestürzt. An Bord waren neben dem Pilot drei chilenischen, sowie drei peruanischen Touristen, darunter ein 5jähriges Kind. Es war bereits der dritte Einsatz des Flugzeuges am gestrigen Tag.
Bis auf weiteres können vom Flughafen „Maria Reiche“ keine Flugzeuge mehr starten.
2008 waren ganz in der Nähe beim Absturz eines Kleinflugzeuges fünf französische Touristen gestorben.
Rundflüge in der Provinz Nazca sind besonders beliebt, da man aus der Luft die gigantischen „Nazca-Linien“ betrachten kann.
Die südperuanische Region Ica wurde am heutigen Montag gegen 9 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala heimgesucht. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP).
Bisher sind noch keine Schäden bekannt, allerdings rief das Beben Erinnerungen an das schwere Beben wach, das im vergangenen Jahr die Region Ica schwer getroffen hatte.
Nach Angaben des IGP war das Beben bereits das achte in diesem Monat.