Schlagwort: Feuerwerk

  • Lima: Kampagne gegen Feuerwerkskörper in Reisebussen

    Mehrere Behörden der peruanischen Hauptstadt Lima haben eine Kampagne gegen den illegalen Transport von Feuerwerkskörpern – insbesondere in Reisebussen – gestartet. Durch öffentliche Auftritte, vor allem aber durch verstärkte Kontrollen wollen die Verkehrssicherheitsbehörde SUTRAN und die Generaldirektion zur Kontrolle von Waffen und Sprengstoffen zur zivilen Nutzung DICSCAMEC verhindern, dass es in der Vorweihnachtszeit weitere Un- und Todesfälle durch explodierende Feuerwerkskörper gibt. Zu großen Festen, insbesondere zu Weihnachten und Neujahr, werden überall in Peru gigantische Feuerwerke gezündet. Häufig kommt es dabei, oder bereits bei Herstellung und Transport, zu schweren Unfällen, wenn sich die Feuerwerkskörper unkontrolliert entzünden. Die Kampagne mit dem Namen „Fuego Caleta“ wurde heute Morgen in Yerbateros gestartet, einem wichtigen Busterminal in der peruanischen Hauptstadt.

    Bei ihrem Besuch im Terminal Yerbateros kündigte SUTRAN-Chefin Elvira Moscoso an, die Kampagne auch auf andere Städte ausweiten zu wollen. Dafür werde das städtische Personal entsprechend geschult, so Moscoso.

  • Jaén / Cajamarca: Fünf Verletzte durch Explosion in Feuerwerkskörperfabrik

    Durch eine Explosion in einer Fabrik für Feuerwerkskörper sind am vergangenen Dienstag Nachmittag in Nuevo Horizonte (Distrikt und Provinz Jaén / Region Cajamarca) fünf Personen teils schwer verletzt worden. Wie der Zivilschutz Cajamarca mitteilt, wurde das Fabrikgebäude aus Backstein vollständig zerstört, ebenso ein nahegelegenes Haus aus Lehmziegeln. In der Nachbarschaft zerbarsten durch die Druckwelle Fensterscheiben. Mehrere Personen, die sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Fabrik aufhielten, konnten nach Berichten der Lokalzeitung „Ahora“ mit Verbrennungen 2. und 3. Grades gerettet werden. Bei der Feuerwerksfabrik handelte es sich um die Produktionsstätte von „pirotecnia Chávez“, einem der größten Hersteller von Feuerwerkskörpern in Nordostperu.

    Zum Held der Stunde wurde ein 20jähriger Mototaxi-Fahrer, der zufällig in der Nähe war und Türen und Fenster einschlug, um mehrere Verletzte aus den Flammen zu retten. Der 16jährige Junge, den er anschließend mit seinem Mototaxi ins Krankenhaus fuhr, ist noch immer in kritischem Zustand. Drei weitere Personen durften das Krankenhaus mitlerweile verlassen. Anwohner klagten gegenüber „AHORA“ sie hätten sich bereits in der Vergangenheit bei der Stadtverwaltung üder die Feuerwerkskörperfabrik beschwert, geschehen sei allerdings bislang nichts. In den vergangenen Jahren hatte es bereits mehrfach kleinere Explosionen in der Fabrik gegeben.

    Die Feuerwehr schaffte es schließlich, mit Hilfe mehrerer Tankwagen eines Trinkwasserungernehmens und der Provinzverwaltung Cutervo, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Wodurch das Feuer entstand, das schließlich zu der Explosion führte, ist bislang nicht bekannt.

  • Es wird Weihnachten: Feuerwerkskörper verletzen vier Menschen in Huánuco

    Es ist eine traurige Tradition, die sich Jahr für Jahr wiederholt: Selbst hergestellte Feuerwerkskörper explodieren und verletzen ihre Macher, im schlimmsten Fall kommt es –wie zuletzt im September– gar zu Todesopfern. Ähnlich erging es nun schon zum wiederholten Mal vier Knaller-Herstellern, als gestern Vormittag (Ortszeit) plötzlich mehrere ihrer Feuerwerkskörper explodierten. Glücklicherweise konnte die örtliche Feuerwehr das Feuer bald kontrollieren, und die Mitarbeiter, darunter eine 60jährige Frau, in das örtliche Krankenhaus einliefern. Da es in der illegalen Feuerwerkskörperfabrik bereits mehrfach zu ähnlichen Problemen gekommen war, nahm die Polizei die Ermittlungen auf.

  • Chiclayo / Lambayeque: 6 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik

    Bei einer Explosion in einer Werkstatt für Feuerwerkskörper in der nordperuanischen Stadt Chiclayo sind heute Morgen nach Angaben der peruanischen Polizei sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der 50jährige Besitzer der Fabrik. Sechs weitere Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein Baby im Alter von 8 Monaten. Acht Häuser in der Nachbarschaft wurden teilweise zerstört.

    Warum die Feuerwerkskörper zu brennen begannen, ist bislang noch ungeklärt. Carlos Balarezo, Vorsitzender des Zivilschutzes Lambayeque, wies darauf hin, dass die Werkstatt über keinerlei Lizenz zur Produktion von Feuerwerkskörpern besaß. Kein einziger der zahlreichen Produzenten von Feuerwerkskörpern in Chiclayo habe eine Lizenz, ebenso sei es in Ferreñafe und Lambayeque, so Balarezo.

    Die Explosion ereignete sich in Nuevo Cerropón, einem noch jungen Stadtviertel am Rande von Chiclayo.

  • Chota / Cajamarca: Pyrotechnik-Werkstatt explodiert

    Feuerwerk in Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Feuerwerk in Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Mit einigem Glück überlebten gestern vier Mitarbeiter einer Pyrotechnik-Werkstatt in Chota in den peruanischen Nordanden die Explosion von ihnen produzierter Feuerwerkskörper. Wie Enlace Nacional berichtet, waren die Feuerwerksspezialisten gerade dabei, Teile für ein Feuerwerk zum Stadtfest zusammen zu bauen, als aus noch ungeklärter Ursache mehrere Feuerwerkskörper detonierten. Drei Mitarbeiter, darunter ein 17jähriger Jugendlicher, musste mit schwersten Verbrennungen nach Chiclayo evakuiert werden. An den umliegenden Häusern barsten durch die Explosion die Fensterscheiben. Da die Werkstatt sehr offen gebaut war, blieben größere Schäden an den Gebäuden aus.

    Auf peruanischen Dorf- und Stadtfesten haben beeindruckende Feuerwerkskonstruktionen ihren festen Platz. Immer wieder kommt es dabei zu Unfällen. Am 29. Dezember 2001 kamen bei einem Brand auf einem Markt für Feuerwerkskörper in der peruanischen Hauptstadt Lima über 270 Menschen ums Leben.

    Video aus dem Jahr 2001:

    httpv://www.youtube.com/watch?v=BCmbM6U7d14&feature=related