Schlagwort: Erdrutsch

  • Pedro Ruiz / Amazonas: Zwei Personen sterben durch Steinschlag

    Herabfallende Steine und Felsen haben vorgestern in der peruanischen Ortschaft Pedro Ruiz Gallo (Distrikt Jazán / Provinz Bongará / Region Amazonas) mehrere Häuser zerstört und dabei zwei Menschen getötet, darunter ein dreijähriges Kind. Das berichtet Radio Horizonte aus Chachapoyas. Die drohende Gefahr war offenbar bekannt – was den Felssturz aber letztendlich auslöste, ist bislang unklar. Ein großer Felsbrocken überrollte nach Angaben des Zivilschutzes zwei Wohnhäuser und zerstörte diese fast vollständig, den Todesopfer blieb keine Fluchtmöglichkeit.

    Stadtverwaltung und Zivilschutz stellten für als erste Hilfe für die nun obdachlosen Familien Decken und Wellblech bereit.

  • Utcubamba / Amazonas: Erdrutsch bei Jamalca zerstört Häuser und Straßen

    Bei durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen ausgelösten Erdrutschen wurden im Distrikt Jamalca (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) 25 Häuser zerstört, sowie schwere Schäden an mehreren Straßen angerichtet. Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, kam es zuvor zu Überschwemmungen, nachdem der Olom-Bach über die Ufer getreten war und die Straße nach Guayacán unpassierbar gemacht hatte. Wie Radio Horizonte aus Chachapoyas berichtet, wurde dabei offenbar auch ein Lastwagen von der Straße gedrückt, Personen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden. Auch die Straße zur Ortschaft Pirurco ist wegen kleinerer Erdrutsche derzeit unbefahrbar.

    Der Distrikt Jamalca schreibt inzwischen eine lange, traurige Geschichte tragischer Erdrutsche. So war vor wenigen Jahren das Dorf „Aserradero“ an der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße (IIRSA Norte) nach einem Erdrutsch fast vollständig in den Fluten des Utcubamba-Flusses verschwunden. Die Bewohner von „Aserradero“ wurden in Folge mehrmals umgesiedelt – und wurden wieder Opfer von Erdrutschen. Auch das IIRSA Norte-Konsortium, das die Fernstraße betreibt, die die nordostperuanischen Urwaldregionen mit der Küste verbindet, musste nun schon drei Mal den Straßenabschnitt auf Höhe des verlassenen „Aserradero“ neu bauen. Immer war die Straße wieder abgerutscht. Auch in diesem Jahr kam es nicht nur dort, sondern auch an der ebenfalls gefährdeten Stelle „El Salao“ zu neuen Erdrutschen, weswegen die Straße derzeit nur eingeschränkt befahrbar ist.

    Neben IIRSA Norte entsandte nun auch die Regionalregierung Amazonas schweres Gerät nach Jamalca, um die Aufräumarbeiten voranzutreiben. Gegenüber Radio „La Voz“ aus Bagua Grande beschwerten sich allerdings Anwohner, die Hilfe laufe viel zu langsam an.

    Probleme auch in Rodriguez de Mendoza

    Auch in der Provinz Rodriguez de Mendoza kam es wegen der starken Regenfälle zu Problemen. So war die Straße San Nicolas – Huambo vorrübergehend unpassierbar, im Distrikt Limabamba wurde eine Fußgängerbrücke schwer beschädigt. Im Distrikt Longar wurden mehrere Wohnhäuser Opfer der Fluten.

  • Wegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten

    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará
    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará. Foto: COER Amazonas

    Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben in der Region Amazonas große Schäden angerichtet und weite Teile der Region von der Außenwelt abgeschnitten. Aus allen Teilen der Region werden eingestürzte Häuser gemeldet, zahlreiche Erdrutsche unterbrachen wichtige Zufahrtsstraßen. Wie der Zivilschutz heute Nacht bekannt gab, ist die Straße von Chachapoyas nach Pedro Ruiz (Provinz Bongará), die den Süden der Region mit der peruanischen Küste verbindet, bei Churuja zerstört worden und bis auf weiteres unpassierbar. Ähnlich ist die Situation bei Shipamarca, einem Straßendorf zwischen dem Achamaqui-Kreuz (Kreuzung Chachapoyas-Pedro Ruiz-Balsas) und Tingo und auf der Straße von Tingo nach Kuélap. Auch der Abschnitt Huincucho – Colcamar, der Colcamar an das Straßennetz anbindet, ist derzeit nicht befahrbar. Bereits seit einigen Tagen kann auch die Straße von Pipus nach Cheto nicht befahren werden und die Straße von Chachapoyas nach Rodríguez de Mendoza ist ebenfalls nur unter Lebensgefahr passierbar. Auch die Straße, die westlich von Chachapoyas Luya mit dem Dorf Trita verbindet, ist unterbrochen. Die Straße von Pedro Ruiz nach Bagua Grande ist noch immer nur eingeschränkt befahrbar, nachdem ihr Untergrund teilweise vom Utcubamba-Fluss so weit erodiert worden war.

    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.
    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.

    Allein in Chachapoyas stürzten bislang 10 Häuser ein, in einem Schulzentrum mehrere Toiletten. Auch in La Jalca (Provinz Chachapoyas) stürzten mehrere Häuser ein, über 50 Meerschweinchen und ein dutzend Schweine verendeten in den Wassermassen. Im nahegelegenen Yerba Buena (ebenfalls La Jalca / Provinz Chachapoyas) trat der Utcubamba über die Ufer und überflutete mehrere Wohnhäuser. Auch in Cajaruro (Provinz Utcubamba) stürzten bislang vier Häuser ein. In Churuja (Provinz Bongará) wurden mehrere Häuser überschwemmt, die örtlichen Hochwasserschutzmauern wurden teilweise zerstört. Zudem hat sich nach Angaben des Zivilschutzes im Flussbett eine große Menge Kies angesammelt, was die Gefahr weiterer Überschwemmungen erhöht. Ähnliche Meldungen kommen aus allen Teilen der Region.

    Die Regionalregierung Amazonas verfügte nun, dass alle ihrer Mitarbeiter auch am Valentinstag, der in diesem Jahr peruweit eigentlich ein freier Feiertag ist, bereit stehen müssen.

  • Cusco: Touristenbus verschüttet – 11 Tote

    [wp_geo_map]Ein mit elf Touristen besetzter Reisebus ist gestern bei Pillcopata (Provinz Paucartambo / Region Cusco) durch einen Erdrutsch von der Straße geschoben worden und in die Tiefe gestürzt. Nach Berichten des Nachrichtensenders RPP kamen dabei alle Insaßen ums Leben. Die anhaltenden Regenfälle, die den Erdrutsch ausgelöst hatten, erschweren auch die Bergungsarbeiten, mit denen die örtliche Feuerwehr bereits kurz nach Bekanntwerden des Unfalls begonnen hatte. Der Unfall ereignete sich in dem als „Las Cruces“ bekannten Straßenabschnitt.

    Überhaupt trafen die Regenfälle der vergangenen Tage die Provinz Paucartambo besonders hart. Wie die Polizeiregion Cusco mitteilt, haben Erdrutsche Teile der Straße Paucartambo – Manú unpassierbar gemacht. Davon sollen auch rund 50 Touristen betroffen sein, die den Manu-Nationalpark besucht hatten, sowie mehrere Lastwagen. Am schwierigsten ist die Lage zwischen Chontachaca und San Pedro im Distrikt Kosñipata.

  • Überschwemmungen in Urubamba (Cusco): Bis 500 Menschen obdachlos

    Überschwemmungen in Urubamba. Foto: INDECI.
    Überschwemmungen in Urubamba. Foto: INDECI.

    Starke Regenfälle haben in der südperuanischen Provinz Urubamba (Region Cusco) einen See zum überlaufen gebracht. Ein anschließender Erdrutsch verursachte Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden und Feldern. Nach Angaben des Nachrichtensenders RPP sind inzwischen 500 Menschen obdachlos, der peruanische Zivilschutz spricht derzeit von 340.

    Die Wassermassen aus dem Juchuycocha-See hatten einen Erdrutsch ausgelößt und den Chicón, normalerweise ein kleiner Bach, in einen reißenden Strom verwandelt, der im Distrikt Urubamba insbesondere die Ortschaften San Isidro, Urubamba und  Yanaconas überschwemmte. Neben 85 Wohnhäusern wurden nach Angaben des Zivilschutzes auch ein Fußballstadion und eine Schule zerstört. 100 Meter Wasser- und Abwasserleitung sind unbenutzbar und mindestens 10 Hektar Ackerland sind noch immer überschwemmt.

    Die Provinz- und Distriktverwaltungen begannen inzwischen mit den Aufräumarbeiten.

    Ort der Überschwemmung. Karte: peruanisches Umweltministerium MINAM
    Ort der Überschwemmung. Karte: peruanisches Umweltministerium MINAM
  • Gran Chimú / La Libertad: Erdrutsch zerstört dutzende Wohnhäuser

    Ein Erdrutsch hat in den Ortschaften Lagunillas und Farrat in der Region La Libertad (Provinz Gran Chimú / Distrikt Sayapullo) rund 28 Wohnhäuser zerstört und 50 weitere beschädigt. Das berichtet der peruanische Zivilschutz. Große Mengen Geröll, Schlamm und Erdmasse hatte sich von dem Luisi-Berg gelöst und waren ins Tal gestürzt. Menschen kamen dabei nach ersten Meldungen nicht zu Schaden, allerdings wurden mehrere Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche begraben.

    Amancio Rodriguez, Distriktbürgermeister von Sayapullo, rief die Bewohner von Farrat auf, ihre Häuser zu verlassen. Bei mehr als 100 der dortigen Wohnhäuser bestehe akute Einsturzgfahr, so Rodriguez.

    Farrat hat 324 Einwohner.

  • Huarochirí / Lima: Fünf Tote durch Steinschlag

    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI
    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI

    Ein defekter Bewässerungskanal hat in der peruanischen Provinz Huarochirí (Region Lima) einen Erdrutsch ausgelöst, der mehrere Häuser unter sich begrub und dabei fünf Menschen tötete. Die Polizei spricht sogar von sechs Toten. Das Unglück ereignete sich bei Coruya im Distrikt San Mateo de Huanchor, in der Nähe der „Carretera Central“. Zudem wurde durch die Erdmassen der Río Blanco aufgestaut, weswegen die nahegelegene Bahnstrecke vorrübergehend ihren Betrieb vollständig einstellen musste. Wie der Zivilschutz berichtet, besteht die Gefahr, dass der künstliche Staudamm bald bricht und als Flutwelle über den Rimac in Richtung Lima fließt.

    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI
    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI

    Unter den Toten sind auch drei Kinder, im Alter von 2, 6 und 10 Jahren. Die Orte Coruya, Yuracmayo und Chocya sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

    Nach Angaben des Zivilschutzes wurden 6 Häuser und eine Forellenzuchtanlage zerstört, Teile der Bahnstrecke sind noch immer von Erd- und Wassermassen bedeckt. Da die Kehre der Carretera Central enger als die der Bahnstrecke ist, läuft dort der Verkehr normal weiter.

  • La Unión / Arequipa: Erdrutsch begräbt Schule

    Ein Erdrutsch hat das Schulgebäude (N° 40619) von Seccincaylla (Provinz La Unión / Region Arequipa), sowie mehrere Außenanlagen zerstört. Das berichtet der Zivilschutz Arequipa. Menschen wurden dabei nach offiziellen Angaben nicht verletzt. Auch eine Fußgängerbrücke über den Pampamarca-Fluss wurde mitgerissen, wodurch die Ortschaften Seccincaylla und Santa Rosa getrennt wurden.

    Mehrere Felder wurden überschwemmt, auch mehrere Kühe sollen verendet sein.

  • Utcubamba / Amazonas: Vom Erdbeben zum Hochwasser

    Wenige Tage nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala steht den Orten an den Ufern der Flüsse Marañón und Utcubamba eine neue Katastrophe bevor. Der Erdrutsch, der über einen Kilometer der Fernando Belaúnde Terry-Straße bei „El Aserradero“ zwischen Pedro Ruiz und Bagua Grande mitgerissen hatte, schüttete auch das Flussbett des Utcubamba-Flusses zu, wordurch ein künstlicher Stausee entstand. Nach Angaben des Zivilschutzes waren in den vergangenen Tagen oberhalb des „Aserradero“-Sektors starke Regenfälle verzeichnet worden. Aus Angst, zu dem natürlichen Anstieg des Wasserpegels könnte noch eine Flutwelle hinzukommen, wurden bereits zahlreiche Ortschaften an den Ufern des Utcubamba und – nach dessen Mündung –  des Marañón auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet. Bis zu 20.000 Personen müssten im Falle einer Überschwemmung evakuiert werden, so der Zivilschutz Amazonas.

    Der künstliche Stausee sei auf rund 18.000.000 m³ angewachsen, so Víctor Cruzalegui, technischer Leiter des regionalen Zivilschutzes.

    Erdbebenschäden an Häusern, Straßen und Stromnetz

    Bagua Grande (Utcubamba): Zerstörtes Haus nach dem Erdbeben. Bild: INDECI
    Bagua Grande (Utcubamba): Zerstörtes Haus nach dem Erdbeben. Bild: INDECI

    Nach dem jüngsten Bericht des Zivilschutzes wurden bei dem Erdbeben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch 44 Wohnhäuser zerstört, 198 weitere beschädigt. Auch 12 öffentliche Gebäude weisen Schäden auf. Rund 1.000 Meter Straße rund um den Sektor „Aserradero“ (Streckenabschnitt 266+500) im Distrikt Jamalca (Provinz Utcubamba) sind unbefahrbar, 10% des Stromnetzes der Region Amazonas war für mehrere Stunden außer Betrieb. Die meisten Schäden wurden in der Provinz Chachapoyas verzeichnet. Es wurden keine Todesfälle wegen des Erdbebens verzeichnet.

    Luftbrücke nach Lima und Fernverkehr über Leymebamba-Balsas-Celendin-Cajamarca

    Wegen der Schäden um den „Aserradero“ kann die bei Überlandbussen und Lastkraftwagen bevorzugte Strecke Chachapoyas-Bagua Grande-Olmos-Chiclayo derzeit nicht befahren werden. Einzig Passagieren mit guter Kondition und wenig Gepäck können nach Angaben der Regionaldirektion für Verkehr und Kommunikation mit einem zweistündigen Fußmarsch den zerstörten Straßenabschnitt umgehen, wobei dabei vor der Gefahr weiterer kleiner Erdrutsche gewarnt wird. Ein Teil des Verkehrs wird über die Strecke Chachapoyas-Balsas-Celendin-Cajamarca umgeleitet, die wegen des Straßenzustands allerdings nur von kleineren Fahrzeugen befahren werden kann.
    Zudem sind für den heutigen Tag, sowie kommenden Montag und Mittwoch, Hilfsflüge der peruanischen Luftwaffe angekündigt. Personen, die dringend in die peruanische Hauptstadt Lima reisen müssen, können ihren Platz dafür im Rathaus von Chachapoyas reservieren, der Flugpreis beträgt 100 Nuevos Soles, zuzüglich Flughafengebühr.

    Spekulanten treiben Preise hoch

    Derweil berichten lokale Medien aus Chachapoyas, aber auch aus Tarapoto (Region San Martín) über Preissteigerungen in Folge der unpassierbaren Straße. Die Staatsanwaltschaft hat mit stichprobenartigen Kontrollen begonnen, um ungerechtfertigte Preissteigerungen zu unterbinden. Da bestimmte Produkte von der peruanischen Küste ins Hochland und die Regenwaldregionen gebracht werden, ist es bereits schlechte Tradition, dass skrupellose Spekulanten besonders die Hühner-, Bier- und Gaspreise in die Höhe schnellen lassen.

  • Ambo / Huanuco: Erdrutsche fordern über 28 Todesopfer

    Porvenir nach dem Erdrutsch. Bild: ANDINA
    Porvenir (Dist./Prov. Ambo) nach dem Erdrutsch. Bild: ANDINA

    Bei mehreren Erdrutsche kamen gestern in der peruanischen Provinz Ambo (Region Huanuco) mindestens 28 Menschen ums Leben. Das berichtet der peruanische Zivilschutz. Zunächst hatte ein Erdrutsch das 450-Einwohner-Dorf Porvenir (Distrikt Ambo) weitgehend zerstört und 23 Personen in den Tod gerissen. Im nahegelegenen Cancejos (Dist. Chinchao / Prov. Huanuco) starben fünf Personen, darunter ein Kind im Alter von 6 Jahren, als eine Schlammlawine ihr Dorf überrollte. Insgesamt 600 Menschen verloren nach Schätzungen des Zivilschutzes ihr Dach über dem Kopf, 120 Häuser wurden zerstört. Noch immer gelten 25 Personen als vermisst, weswegen die Summe der Opfer noch steigen könnte. 50 Personen werden wegen ihrer Verletzungen noch behandelt.

    Mit Hilfe von Polizei, Militär, der Regionalregierung und der Feuerwehr haben inzwischen die Aufräumarbeiten begonnen.

    Cancejos (Chinchao / Huanuco) nach dem Erdrutsch. Bild: ANDINA
    Cancejos (Chinchao / Huanuco) nach dem Erdrutsch. Bild: ANDINA.

    Nach Angaben des Zivilschutzes hatten starke Regenfälle die Erde zum rutschen gebracht. Zudem seien die Flüsse Huertas und Huallaga über die Ufer getreten.

    Die Provinz Ambo liegt im Süden der Region Huanuco und hat rund 55.483 Einwohner.