Schlagwort: Enrique Cornejo

  • García kündigt neue Minister an

    Staudamm "El Limón" des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA
    Langsam ist die Luft raus aus seiner Regierung: Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA

    Der peruanische Präsident Alan García hat angekündigt, morgen mehrere Ministerposten neu zu besezten. Wie die Tageszeitung „La República“ berichtet, werden insgesamt 6 Minister ihren Hut nehmen, um an den Kongress- und Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr teilnehmen zu können. Dafür ist ein Rücktritt mindestens 6 Monate vor der Wahl notwendig.

    Bei den neu zu besetzenden Posten soll es sich um den des Premierministers Javiér Velásquez, sowie um den von Finanz- und Wirtschaftsministerin Mercedes Aráoz, die als mögliche Präsidentschaftskandidaten im kommenden Jahr gehandelt werden handeln. Zudem wird über den Abgang von Sozial- und Frauenministerin Nidia Vílchez, Landwirtschaftsminister Adolfo de Córdova, Innenminister Octavio Salazar und Außenhandels- und Tourismusminister Martín Pérez spekuliert. Auch Justizminister Victor García Toma wird wohl nach Verstimmungen mit seinen Kabinettskollegen über ein gesetzgebendes Dekret, das die Verjährung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit möglich macht, zurücktreten. Er hatte sich dazu wiederholt kritisch geäußert.

    Ob das neue Kabinett allerdings wirklich das letzte der Regierung García sein wird, ist wegen der hohen Volatilität auf peruanischen Ministerposten eher fraglich.

    Die Nachfolgespekulationen um den Posten des Premierministers drehen sich derzeit vorwiegend um Rosario Fernández, sowie um Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo und Bildungsminister Antonio Chang. Beide sind, als einzige, seit Beginn der Regierung García auf ihrem Posten.

  • MTC: S-Bahn Lima soll Juni 2011 fertig sein

    Träume vom "Tren Eléctrico". Animation: ANDINA/Autoridad Autónoma de Tren Eléctrico
    Träume vom „Tren Eléctrico“. Animation: ANDINA/Autoridad Autónoma de Tren Eléctrico

    Die Bauarbeiten an der S-Bahn-Linie 1 in der peruanischen Hauptstadt Lima sollen noch vor der dem Ende der Amtszeit der derzeitigen peruanischen Regierung fertig gestellt werden. Das vermeldete heute der peruanische Verkehrs- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo Ramírez im Staatsfernsehen TVPeru. Zumindest die Infrastruktur der Linie, die Villa El Salvador mit dem 2 de Mayo-Krankenhaus (Av. Grau) verbindet, soll im kommenden Juni übergeben werden, so der Minister. Von dort soll die Strecke dann bis San Juan de Lurigancho verlängert werden.

    Die Züge im Depot. Foto: AATE
    Die Züge im Depot. Foto: AATE

    Zu Beginn soll mit den fünf vorhandenen Zügen eine Zugfrequenz von 20 Minuten erreicht werden, wobei das Transport- und Kommunikationsministerium MTC derzeit den Erwerb weiterer Züge prüft. Wegen der hohen Kosten bei Neuanschaffungen sollen fünf generalüberholte Züge aus zweiter Hand angekauft werden. In jeden der Züge sollen bis zu 400 Fahrgäste passen.

    Bislang verkehrt der „Tren Electrico“, die Schnellbahn in Lima nur selten, beispielsweise bei Streiks von Transportarbeitern auf bestimmten Streckenabschnitten. Die 22-Kilometer-Fahrt von Villa El Salvador bis zur Avenida Grau soll 27 Minuten dauern und mit 16 Haltestellen ausgestattet sein.

  • Chachapoyas rückt näher an Perus Zentrum

    First Lady Pilar Nores und Minister Cornejo bei Flughafen-Einweihung. Bild: Foto: Lesly Bahamonde / ANDINA
    First Lady Pilar Nores und Minister Cornejo bei Flughafen-Einweihung. Bild: Foto: Lesly Bahamonde / ANDINA
    Flughafen Chachapoyas - Parkplatz und Terminal. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Flughafen Chachapoyas – Parkplatz und Terminal. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Flüge sind zwar mit bis zu 90US$ ziemlich teuer, dennoch rückt die nordperuanische Andenstadt Chachapoyas (Region Amazonas) dieser Tage hunderte Kilometer in Richtung Perus Zentrum. Grund dafür ist die Einweihung des umgebauten Flughafens Chachapoyas (SPPY), sowie die Ankündigung regelmäßiger Linienflüge in die peruanische Küstenstadt Chiclayo.

    Auch innerhalb der Region Amazonas soll es in Zukunft mehr Linienflüge geben, mit Rodriguez de Mendoza im Westen, sowie Puerto Galilea und Ciro Alegría (Provinz Condorcanqui) im Norden sollen die Einwohner der Region dank stark subventionierter Kurzstreckenflüge näher zusammenrücken. Die Tickets zu den drei letztgenannten Zielen sollen dabei schon ab 50 Nuevos Soles (etwas über 10 Euro) zu haben sein. Die entsprechende Fluggesellschaft soll nun über eine Ausschreibung bestimmt werden.

    Flughafen Chachapoyas - Wartehalle und Check-In-Bereich. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Flughafen Chachapoyas – Wartehalle und Check-In-Bereich. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Flüge zwischen Chachapoyas und Chiclayo werden von der Fluggesellschaft LC Busre angeboten und richten sich nach Angaben des Unternehmens zumindest zu Beginn vorwiegend an Touristengruppen. Der peruanische Verkehrsminister Enrique Cornejo erklärte gestern bei der Einweihung des modernisierten Flughafenterminals in Chachapoyas, sollte es ein entsprechendes Verkehrsaufkommen geben, könnten die Preise für die Route sinken. Zudem, so Cornejo, soll mit der Fluglinie LAN verhandelt werden, um über Chiclayo mit einem einzigen Ticket Flüge nach Lima anbieten zu können.

    Seit 2003 gab es nur noch vereinzelt Flüge von und nach Chachapoyas, zuletzt bot die peruanische Luftwaffe subventionierte Flüge in alten Militärtransportmaschinen von Chachapoyas nach Lima an. Grund für die geringe Anzahl an Flügen war der Absturz eines Flugzeugs im Landeanflug auf den Flughafen Chachapoyas, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen.

    Militärtransportmaschine auf dem Flughafen Chachapoyas. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Militärtransportmaschine auf dem Flughafen Chachapoyas. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Seit vier Jahren wird der Flughafen in Konzession von dem privaten Betreiber Aeropuertos del Perú (AdP) betrieben und modernisiert. Nach Angaben der Regionalregierung Amazonas wurden in die Modernisierung bisher 6,5 Millionen Nuevos Soles investiert.

    Neben Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo waren bei der Einweihung auch Außenhandels- und Tourismusminister Dr. Martín Pérez, sowie die „primera dama“ (first lady) Dr. Pilar Nores de García anwesend.

    Durch die Flugverbindung verkürzt sich die Reisezeit in Perus Hauptstadt Lima um rund 12 Studen.

  • Kampf der peruanischen Regierung gegen oppositionelle Radiosender wird Thema im Kongress

    Radioantennen. Foto: D. Raiser
    Radioantennen. Foto: D. Raiser

    Das harte Vorgehen des peruanischen Verkehrs- und Kommunikationsministeriums MTC gegen oppositionelle Radiosender wird Thema des zuständigen Kongressausschusses. Das kündigte der Ausschussvorsitzende Juvenal Silva an. Er habe Kenntniss von 80 Fällen, in denen unter dem Vorwand administrativer Probleme politisch unbequeme FM-Radiosender geschlossen und Sendeanlagen beschlagnahmt wurden, so Silva. Für die kommenden Tage wurde deshalb Verkehrsminister Enrique Cornejo vorgeladen, um die Unregelmäßigkeiten zu erklären.

    Der prominenteste Fall war die Schließung von Radio La Voz aus Bagua, ein Lokalsender, dem man Aufrufe zur Gewalt unterstellt hatte – Besitzer und Redaktion des Senders konnten aber das Gegenteil Beweisen. Als offiziellen Grund hatte das MTC vorgeschoben, die Antenne sei nicht am vom Ministerium festgelegten Ort aufgestellt worden. Das stimmte zwar, aber die örtliche Stadtverwaltung hatte die Aufstellung von Antennen am festgelegten Ort verboten, weil dieser die Bedingungen für die Aufstellung von Antennen nicht erfüllte und über keinen Stromanschluss verfügte. Inzwischen wurde die Frequenz von Radio La Voz zur Neuvergabe freigegeben – ein unerhörter Vorgang, sind doch anhängende Verfahren darüber bis heute nicht abgeschlossen

    Nur wenige Wochen später war mit unverhältnismäßigem Polizeiaufgebot der diözesane Lokalsender Radio Horizonte aus Chachapoyas geschlossen und ein für den normalen Sendebetrieb notwendiger Richtfunkapparat beschlagnahmt worden. Als Grund war das Fehlen einer Lizenz für den Richtfunkbetrieb angegeben worden – was nicht der Wirklichkeit entsprach, wie inzwischen auch das Ministerium einräumen musste. Dennoch wurde der Richtfunkapparat bis heute nicht zurückgegeben.

    Vor wenigen Monaten schließlich entzog das Verkehrs- und Kommunikationsministerium dem diözesanen Fernsehsender „TV Oriente“ in Yurimaguas die Sendeerlaubnis. Das Ministerium berief sich auf eine technische Überprüfung aus dem Jahr 2005 – obwohl eine zweite Überprüfung 2007 ergeben hatte, dass bei dem zu Radio Oriente gehörige TV-Sender alle Mängel behoben worden waren.

    Am vergangenen Donnerstag wurden in Sechura (Piura) die Sendeanlage und der Studiocomputer von Radio „La Buenísima“ -nach Angaben des Geschäftsführers Leoncio Rumiche Fiestas ohne Gerichtsbeschluss – von einer Polizeieinheit beschlagnahmt. Begründet wurde die Beschlagnahmung mit dem Einsatz ungenehmigter Sendeanlagen. Wie Radio Cutivalú berichtet, verfügt „La Buenísima“ über eine bis 2012 gültige Sendelizenz und hat sich bisher an Fristen und Zahlungen gehalten.

  • Ein Jahr nach Einführung: Peruanische Verkehrssünderdatei kostet 3.000 Fahrern den Führerschein

    Die im vergangenen Jahr in Peru eingeführte Verkehrssünderdatei zeigt Ergebnisse, bereits 3.000 Fahrern wurde, wie der peruanische Verkehrs- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo gestern vor Journalisten erklärte, der Führerschein entzogen, nachdem sie über 100 Punkte angehäuft hatten.

    Darunter, so der Minister, waren neben Fahrern von Privatautos auch Bus- und Taxifahrer.

    Das Punktesystem war im vergangenen Jahr eingeführt worden, um der großen Zahl an Verkehrsunfällen Herr zu werden. Zudem müssen seitdem Überlandbusse über eine Höchstgeschwindigkeitssperre – auf 110 KM/h – , ABS, sowie ein GPS- Satelitenortungssystem verfügen – was allerdings nur sehr wenige Busunternehmen bisher eingeführt haben.

  • In drei Wochen sollen wieder Machu-Picchu-Besuche möglich sein

    In ungefähr drei Wochen wird der Zugang zu der Inka-Festung Machu Picchu (Cusco) wieder möglich sein. Das erklärte der peruanische Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo heute in Lima. Dann soll der Zugang zur Hauptattraktion für Cusco-Touristen wieder möglich sein. Derzeit sei die Bahnstrecke noch an 10 Stellen unterbrochen, so Cornejo. Zudem erklärte der Minister, die Calicanto-Brücke über den Vilcanota-Fluss im Distrikt Ollantaytambo sei inzwischen durch eine Bailey-Behelfsbrücke erstetzt worden. Eine weitere soll im Distrikt Písac zum Einsatz kommen.

    Ende Januar hatten extreme Regenfälle im Süden Perus große Schäden angerichtet.

    Damit Touristen, die bereits gebucht haben, nicht auf Abenteuer und Inka-Ruinen verzichten müssen, werden Reisenden zahlreiche Alternativen angeboten. In der Region Cusco selbst, aber auch in anderen Regionen finden sich weitere Ruinenstätte ähnlicher Größenordnung. Auch ein Besuch in Kuélap, dem „Machu Picchu des Nordens“ wird angeboten.

    Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels wurde behauptet, schon bald werde der Machu-Picchu-Zugang auch wieder per Auto möglich sein. Das ist, wie ein aufmerksamer INFOAMAZONAS-Leser richtig bemerkt hat, so nicht richtig. Machu Picchu selbst war auch vor den Überschwemmungen nur mit dem Zug, oder über den Inka-Trail zu Fuß zu erreichen. Vielen Dank für den Hinweis!

  • Ein Ärgernis weniger: Flughafensteuer soll mit dem Ticket bezahlt werden

    Das peruanische Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC plant, in Zukunft die Flughafensteuer (Tarifa Unica por Uso de Aeropuerto, TUUA) nicht mehr wie bisher an peruanischen Flughäfen zu kassieren, sondern von den Fluglinien in den Ticketpreis einrechnen zu lassen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA.

    Verkehrsminister Cornejo erklärte, Peru sei das einzige Land, in dem die Flughafensteuer noch extra kassiert würde, was unnötige Unannehmlichkeiten wie lange Schlangen und Wartezeiten mit sich bringen würde. Nach Angaben des Ministers haben alle in Peru aktiven Fluglinien ihre Unterstützung für den Plan angekündigt. Das Finanzministerium und die Steuerbehörde SUNAT müssen noch zustimmen.

    Bisher ist es notwendig, vor dem Abflug von einem peruanischen Flughafen die Flughafengebühr an einem Schalter zu entrichten.

  • Härtere Strafen für Verkehrssünder: Enrique macht Ernst

    Drastisch verschärft wurde die peruanische Straßenverkehrsordnung durch ein heute veröffentlichtes Dekret des Transport- und Kommunikationsministeriums. Darin werden nicht nur die Strafen drastisch erhöht, es wird Verkehrsteilnehmern auch ermöglicht, Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung mit einem einfachen Handyfoto bei jedem Polizeibeamten anzuzeigen. Zudem soll ein Punkte-System ähnlich der Flennsburger Verkehrssünder-Datei eingeführt werden.

    Geldstrafen werden drastisch erhöht

    Die neuen Regeln sehen unter anderem vor, dass Personen, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol bei einem Unfall den Tod von Personen verursachen, nicht nur eine Strafe von 3.550 Nuevos Soles (Wechselkurs auf chachapoyas.eu) und der Entzug der Fahrerlaubnis droht, sondern auch auf Lebenszeit das Recht entzogen wird, wieder eine Fahrerlaubnis zu erlangen.

    Kommt es beispielsweise zur Verletzung eines Verkehrsteilnehmers aufgrund des Einflusses von Alkohol oder Drogen, liegt die Strafe bei 1.775 Nuevos Soles, zudem wird der Führerschein eingezogen und das Fahrzeug beschlagnahmt.

    Veraltete Busse dürfen nicht mehr in den Linienverkehr

    Auch für Überlandbusse gelten nun strengere Regeln. So dürfen Verkehrsunternehmen  von Überlandlinien -nach den neuen Regeln- keine Fahrzeuge mit einem Alter von über 3 Jahren mehr in Betrieb nehmen.

    Weitere der neuen Regeln, die heute im peruanischen Gesetzesblatt „El Peruano“ veröffentlicht wurden, sind beispielsweise die Einführung einer Art Pflicht-„TÜV“ für die Fahrzeuge. Weiters müssen alle Busse über ein System verfügen, das die Beschleunigung auf über 90 km/h verhindert beziehungsweise die Fahrgäste über die Geschwindigkeitsüberschreitung informiert. In Sonderfällen sollen Fahrer bis 110 km/h beschleunigen dürfen, um überholen zu können oder Unfällen zu entgehen. Die Daten sollen zudem über ein Funksystem direkt an das Transport- und Kommunikationsministerium und die Nationalpolizei PNP übermittelt werden.

    Die Regeln, die im Juli diesen Jahres in Kraft treten, verpflichtet Fuhrunternehmen außerdem dazu, alle Fahrzeuge mit Fahrtenschreibern auszustatten, auf denen auch Fahrerwechsel eingetragen werden.

    Geldwäscher und Drogenschmuggler bekommen keinen Busführerschein mehr

    Einen höheren Schutz vor Diebstählen an Bord der Busse wird zudem von dem Verbot erwartet, Passagiere außerhalb der festen Terminals aufzunehmen. Dieses Vergehen kann ab Juli mit dem Entzug der Lizenz für bestimmte Reiserouten bestraft werden.

    Personen, die wegen Drogenschmuggel, Geldwäsche oder Hehlerei verurteilt wurden, dürfen in Zukunft keinen Personenverkehr mehr fahren.

    Mit dem heute veröffentlichten Dekret soll die hohe  Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden. Nach Angaben des Transport- und Kommunikationsministeriums MTC kamen in den vergangenen Jahren durchschnittlich 3.500 Menschen pro Jahr ums Leben, wobei die Dunkelziffer noch höher vermutet wird.

  • Peru bekommt japanisch-brasilianisches Digitalfernsehen

    Peru wird den japanisch-brasilianischen Standart SBTVD für Digitalfernsehen einführen. Das gab heute der peruanische Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo bekannt. Die Entscheidung wurde auf Empfehlung der Kommission für digitales terrestrisches Fernsehen getroffen, die über 2 Jahre hinweg verschiedene Standarts, darunter auch den europäischen (DVB-T) und den US-Amerikanischen (ATSC) geprüft hatte.

    Zu den Aufgaben der Kommission, die sich aus Repräsentanten der Ministerien für Transport und Kommunikation (MTC), für Produktion und für das Äußere, aus dem Ministerkabinett (PCM) und dem Rundfunkrat (Concortv) zusammen setzte, gehörten unter anderem Tests der verschiedenen Übertragungssysteme in küstennahen Großstädten wie Lima und in bergigen Regionen wie Cusco.

    Die Entscheidung für den japanisch-brasilianischen Standart kam für peruanische Beobachter letztlich nicht überraschend, da sich bereits zu Beginn diesen Jahres der einflussreiche Verband der Fernsehanbieter öffentlich für die Einführung diesen Standarts eingesetzt hatte. Zudem hatten sich die Staatschefs sowohl Japans als auch Brasiliens persönlich für dessen Einführung eingesetzt und technische und finanzielle Unterstützung bei der Einführung angeboten.

    Gleichzeitig wurde mit dieser Entscheidung endgültig die Hoffnung begraben, in ganz Südamerika einen einheitlichen Standart für terrestrisches Digitalfernsehen einführen zu können. Einige Staaten haben sich bereits auf den europäischen Standart DVB-T festgelegt.

    Mit dem neuen System ist es theoretisch möglich, nicht nur mit dem Fernseher, sondern auch mit dem Handy, Laptop, mp3-Playern etc. fern zu

  • Minister für Bau und Verkehr/Kommunikation vereidigt.

    Wie der peruanische Premier Yehude Simon bekannt gab, wurde heute die neue Bauministerin, die APRA-Abgeordnete Nidia Vílchez, und der neue Verkehrs- und Kommunikationsminister, Enrique Cornejo, vereidigt. Letzterer ersetzt so Verónica Zavala, die bereits vor einigen Wochen einen Rücktritt nicht mehr ausschloss. Dieser Wechsel ist Teil des Kabinettumbaus, den Yehude Simon nach dem Rücktritt von Jorge Del Castillo als Premierminister wegen der „Petroaudio“-Affäre eingeleitet hat.