Schlagwort: Arequipa

  • Erdbebenserie in Perus Süden

    Eine Reihe von Erdbeben hat gestern und heute Perus Süden erschüttert. Insbesondere die Region Arequipa war betroffen. Das geht aus dem jüngsten Erdbebenbericht des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) hervor.

    Das erste Beben, mit der Stärke 5,0 auf der Richterskala ereignete sich gestern um 09:49 Uhr (Ortszeit) und hatte sein Epizentrum 12 Kilometer unter dem Distrikt Chachas (Provinz Castilla / Region Arequipa). Mit dem Wert IV auf der modifizierten Mercalliskala war dieses das stärkere.

    Das zweite Beben war heute um 2:55 Uhr (Ortszeit) zu spüren, die Stärke war mit 4,0 auf der Richterskala aber relativ gering. Das Epizentrum lag acht Kilometer westlich von Vitor (Provinz Arequipa / Region Arequipa) in einer Tiefe von 100 Kilometern.

  • Erdbebenserie erschüttert Südperu / Beben in Paita

    Eine Serie starker Erdbeben hat gestern Nachmittag und Abend (Ortszeit) große Teile Südperus erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) war das erste – und mit einer Stärke von 5,5 auf der Richterskala kräftigste – Erdbeben um  14:36 Uhr zu spüren. Insbesondere Lomas, Nazca, Palpa, San Juan de Marcona und Chala waren davon betroffen. Das erste Nachbeben ereignete sich nur eine Minute später, das Epizentrum dieses Bebens der Stärke 5,2 lag dabei nur zwei Kilometer über dem des ersten.

    Ein zweites Nachbeben mit der Stärke 5,0 war dann um 20:31 Uhr zu spüren. Hier lag das Epizentrum ebenfalls nahe Lomas in einer Tiefe von 45 Kilometern.

    Von der Erdbebenserie waren insbesondere die peruanischen Regionen Ica und Arequipa betroffen. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

    NACHTRAG: Erdbeben erschüttert Paita

    Ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf der Richterskala hat in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) das Umland der nordwestperuanischen Küstenstadt Paita (Region Piura) erzittern lassen. Nach IGP-Informationen war das Beben dort mit der Stärke II-III auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Das Epizentrum lag rund 36 km südöstlich von Paita in einer Tiefe von 42 Kilometern.

  • Arequipa: Sieben Menschen sterben bei Bus-Crash

    Beim Zusammenstoß eines Überlandbusses mit einem Lastwagen kamen gestern Morgen in der südperuanischen Region Arequipa sieben Menschen ums Leben. 28 weitere Fahrgäste wurden teilweise schwer verletzt. Das berichtet die staatliche peruanische Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die Polizei.

    Der Bus der Gesellschaft Transportes Cromotex SAC war auf dem Weg von Lima nach Arequipa, als er aus noch ungeklärter Ursache in der Provinz Caravelí mit dem entgegenkommenden Lastwagen zusammenstieß.

    Unter den Toten sind auch die Fahrer beider Fahrzeuge, sowie die Stewardess des Reisebusses. Da die Rettungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen sind, könnte die Zahl der Toten noch ansteigen. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus Camaná evakuiert.

    Wie INFOAMAZONAS erfahren konnte, wurde der betroffene Bus 2002 in Betrieb genommen und verfügte über eine bis 2020 gültige Zulassung. Entgegen der gesetzlichen Auflagen verfügen nur rund zwei Drittel der Cromotex-Busse über den vorgeschriebenen GPS-Sender zur Busortung und Geschwindigkeitskontrolle.

  • Starkes Erdbeben vor Ica lässt auch Lima erzittern

    Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat heute Nacht um 3 Uhr Ortszeit Süd- und Westperu erschüttert. Insbesondere in Tambo de Mora, Pisco und Chincha (Region Ica) war das Beben zu spüren. Das Epizentrum lag nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP 39 Kilometer westlich von Tambo de Mora unter dem Meer in einer Tiefe von 65 Kilometern.

    Der US-Erdbebendienst gab gar die Stärke 5,9 an.

    Am stärksten war das Beben dann auch in Tambo de Mora zu spüren, mit der Stärke IV auf der modifizierten Merkalliskala. Aber auch in der peruanischen Haupstadt Lima war es mit der Stärke III noch stark zu spüren.

    Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes fiel nach dem Beben in Teilen Icas der Strom aus. An verschiedenen Orten soll das Mobilfunknetz vorrübergehend zusammengebrochen sein. Mehrere Hütten, insbesondere auf dem Land, sind eingestürzt.

    Bereits gestern Erdbeben in Arequipa

    Gestern Morgen (Ortszeit) hatte ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala Teile der südperuanischen Region Arequipa erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes waren dabei keine Schäden zu beklagen.

  • Wegen extremer Kälte: Notstand in 16 peruanischen Regionen

    Wegen der extremen Kälte hat die peruanische Regierung für 16 Regionen des Landes den Notstand ausgerufen. Zuvor war bekannt geworden, dass im diesjährigen Winter bereits mehr als 400 Menschen an der Kälte und ihren Folgen gestorben waren. Vor allem Angehörige der Risikogruppen, also Kleinkinder und Senioren, sind stark von Erkrankungen der Atemwege betroffen. Im Mittelpunkt der langsam anlaufenden staatlichen Hilfe sollen nun die Menschen in den Hochanden, vor allem in Gebieten über 3.000 Metern, stehen.

    Der Notstand gilt für die Andenregionen Áncash, Apurímac, Arequipa, Ayacucho, Cusco, Huancavelica, Huánuco, Junín, Moquegua, Pasco, Puno, Lima und Tacna. Daneben werden im entsprechenden Regierungsdekret auch die Regenwaldregionen Madre de Dios, Ucayali und Loreto, sowie einzelne Distrikte der peruanischen Hauptstadt Lima (die sich nicht mit der „Region“ Lima überschneidet), und die Provinz Callao genannt.

    -4°C in Cusco Stadt, -20°C in Höhenlagen, 9°C in Puerto Maldonado

    Während in der Andenregion Cusco in einigen Höhenlagen über 3.800 Metern bis zu -20°C gemessen wurden, ist die Situation in den Regenwaldregionen ungleich komplizierter, obwohl die Temperaturen dort kaum unter +10°C fallen, so Felix Cubas vom peruanischen Wetterdienst SENAMHI gegenüber INFOAMAZONAS. Da allerdings Menschen, Tiere, Häuser und Infrastruktur nicht darauf eingestellt sind, führen bereits diese Temperaturen zu Problemen wie Atemwegsbeschwerden. So wurden allein während der vergangenen Woche in Puerto Maldonado, Hauptstadt der Region Madre de Dios, 40 Fälle von Lungenentzündung registriert.

    Nächste Kältewelle im Anmarsch

    In jedem Jahr kommt es zu Kältewellen, insbesondere in den zentralen Wintermonaten Juni und Juli. So stark wie in diesem Jahr hatte es Peru aber schon mehrere Jahre nicht mehr getroffen, so Cubas. Zudem sei das schlimmste noch nicht überstanden, nach Vorhersagen des SENAMHI ist in den kommenden Wochen mit weiteren Kältewellen zu rechnen. Insbesondere in den Regenwaldregionen soll die Temperatur noch einmal stark sinken, zudem ist mit starken Winden zu rechnen.

    40-Jahres-Rekord in Ica

    In Ica, südlich der peruanischen Hauptstadt Lima wurde mit 3,6°C die niedrigste Temperatur der vergangenen 40 Jahre registriert. Die Messstation Masocruz (Provinz El Collao / Region Puno) registrierte gar -23°C.

    Dabei leiden nicht nur Menschen unter den Extremtemperaturen. In manchen Regionen hat das peruanische Landwirtschaftsministerium begonnen, provisorische Unterstände zu errichten und Medizin für Vieh und Alpacas zu verteilen. Nach Informationen des peruanischen Zivilschutzes wurden bislang 1.649 solcher Unterstände errichtet.

  • Peru: 409 Tote bei Kältewelle

    Die extreme Kälte des derzeitigen peruanischen Winters und ihre Folgen haben nach Angaben des peruanischen Gesundheitsministeriums allein in diesem Jahr mehr als 400 Menschen das Leben gekostet. In manchen Regenwaldregionen war die Temperatur an mehreren Tagen auf bis zu 10°C abgesunken, was vor allem Atemwegserkrankungen nach sich zog. Fast alle Todesopfer kamen aus den Risikogruppen, waren also Kinder unter 5 Jahren (200) oder Senioren über 60 Jahren (158).

    Besonders betroffen von der Kältewelle waren in diesem Jahr die Regenwaldregionen Loreto, San Martín und Ucayali, sowie die Andenregionen Arequipa, Huancavelica und Cusco. In den letztgenannten Regionen wurden Temperaturen von bis zu -20°C gemessen.

    Luis Suárez, Mitarbeiter des peruanischen Gesundheitsministeriums, sagte gegenüber RPP, in vielen Fällen kämen Armut, Kälte, Unterernährung und ein durch Holzfeuer verschmutztes Raumklima zusammen, alles Faktoren, die Atemwegserkrankungen verschlimmern. Er rief deshalb die Betroffenen auf, sofort ein staatliches Gesundheitszentrum aufzusuchen.

  • Chala / Arequipa: Fünf Tote bei Busunfall

    Fünf Menschen verloren ihr Leben, als im südperuanischen Chala (Region Arequipa) heute aus noch ungeklärter Ursache ein Überlandbus des Unternehmens „Cial“ von der Straße abkam und 15 Meter in die Tiefe stürzte. Das berichtet die peruanische Tageszeitung „La República“. 24 Personen wurden teilweise schwer verletzt und in ein nahegelegenes Gesundheitszentrum eingeliefert. Nach Angaben der peruanischen Polizei war der Bus aus Tacna unterwegs nach Lima.

    Die Todesopfer konnten bislang nicht identifiziert werden.

  • Südperu protestiert gegen Gas-Export

    Mit einem Generalstreik haben Arbeiterinnen und Arbeiter mehrere Regionen Südperus lahmgelegt. Sie protestieren gegen den Export von Erdgas und fordern, zuerst den peruanischen Gasmarkt zu bedienen. In der Region Cusco wurde vorrübergehend der Schulunterricht eingestellt, in den Regionen Arequipa und Puno kam es vereinzelt zu Straßenblockaden.

    Unter den Streikenden sind nach Angaben des Radiosenderverbundes CNR trotz eines entsprechenden Verbotes auch zahlreiche Bürgermeister. Sie fürchten, Peru könnte bei hohen Exportquoten den eigenen Gasmarkt nicht mehr zu günstigen Preisen bedienen. Die peruanische Regierung wirft den Oppositionsparteien im Kongress vor, sie würden die Proteste für ihren Wahlkampf instrumentallisieren.

    In Cusco gelang es der peruanischen Volksanwaltschaft, in Verhandlung mit den Streikenden, den Zugang zum Flughafen zu öffnen, um Touristen und Geschäftsleuten die An- und Abreise zu ermöglichen.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Atico / Arequipa

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat gestern Abend (Ortszeit) die peruanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum 28 Kilometer Nordöstlich von Atico. In Atico und Chala war es mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Arequipa

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute Morgen um 9:48:17 Uhr Ortszeit die südperuanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruaniche geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag 37 Kilometer Südwestlich von Chuquibamba in einer Tiefe von 88 Kilometern. In Arequipa war es mit der Stärke II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.