• Mehr als zwei Millionen Landwirte: INFOAMAZONAS-Dossier zu Perus Agrarzensus

    Nach 18 Jahren Pause wurden in Peru Mitte November 2012 wieder einmal alle Landwirtinnen und Landwirte gezählt, unabhängig von Besitzgröße, Lage und Ausrichtung von Feldern, Wiesen, sowie der Zahl der Tiere. Ein wichtiger Schritt für das Land, das nicht nur ein Bevölkerungswachstum, sondern auch eine anhaltende Landflucht verzeichnet. Grund genug, neben den Hintergründen auch einzelne Ergebnisse unter die Lupe zu nehmen. Dafür bietet das INFOAMAZONAS-Spezial „Peru zählt seine Landwirte“ reichlich Platz. Sie finden es hier!

    Auch Ihre Informationen, Kommentare und weiterführende Artikel zum Thema sind gerne Willkommen. Lassen Sie uns diese doch einfach per E-Mail, das Kommentarfeld (unten) oder per Facebook zukommen!

    INFOAMAZONAS-Spezial Agrarzensus 2012/2013Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Dossiers „Peru zählt seine Landwirte – Agrarzensus 2012“. Umfassende Informationen zum Thema finden Sie dort.

  • Region La Libertad: Bürgermeister von Angasmarca offenbar von Auftragskillern getötet

    Der Bürgermeister des peruanischen Distriktes Angasmarca (Provinz Santiago de Chuco / Region La Libertad) ist offenbar von Auftragskillern getötet worden. Das gab gestern der Polizeichef der Region Libertad, Roger Torres Mendoza, bekannt. Nach ersten Ermittlungen sollen die beiden mutmaßlichen 22jährigen Täter, die den Bürgermeister Diógenes Geldres Velásquez  nach Angaben der Polizei vom Motorrad aus erschossen haben, für die Tat 5.000 Nuevos Soles erhalten haben. Bei demVersuch, zu fliehen, nahm die örtliche Bürgerwehr die Verfolgung auf und konnte die mutmaßlichen Täter auf ihrem Motorrad schon nach kurzer Zeit stellen.

    Der Bürgermeister befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf einer Kinderweihnachtsfeier. Er wurde sofort in ein Krankenhaus der Regionalhauptstadt Trujillo eingeliefert, wo er wenig später verstarb.

    Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang ungeklärt, die Polizei ermittelt offenbar im Umfeld eines Unternehmens, das kurz zuvor eine Ausschreibung verloren hatte.

    Zweiter Bürgermeister-Mord in einem Monat

    Es handelte sich dabei bereits um den zweiten Mord an einem peruanischen Bürgermeister in diesem Dezember. Erst Anfang des Monats war der Provinzbürgermeister von Casma (Region Áncash), José Alejandro Montalván Macedo, auf ähnliche Weise getötet worden.

  • Peru: Prozess gegen Sendero-Führer „Artemio“ beginnt

    Im peruanischen Marinestützpunkt Callao nahe der Hauptstadt Lima beginnt heute Vormittag (Ortszeit) der Prozess gegen den letzten „historischen“ Kopf der Terrororganisation Sendero Luminoso (dt. leuchtender Pfad) Florindo Eleuterio Flores Hala alias „camarada Artemio“. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mitte Februar nahe der Regenwaldstadt Tocache gefassten Flores Hala Terrorismus, Drogenschmuggel und Geldwäsche vor. Im Gegensatz zu den heute vor allem in den Tälern der Flüsse Apurímac, Éne und Mantaro aktiven „Sendero“-Fraktionen, ist „Artemio“ bis heute Anhänger des bereits Anfang der 90er Jahre gefassten Sendero Luminoso-Gründers Abimael Gúzman.

    Vor Beginn der Verhandlung erklärte Premier Juan Jiménez gestern, die Regierung hoffe auf eine lebenslange Haftstrafe für Flores Hala. Dieser habe „dem Land schweren Schaden zugefügt“, so der Präsident des Ministerrates. Der Polizei war es damals gelungen, einen Anhänger von Florindo Eleuterio Flores Hala geführten „Huallaga-Fraktion“ des Sendero Luminoso als Informanten anzuwerben.

  • Lima / Peru: Mehrheit der Drogenkuriere kommt heute aus Spanien

    Bislang führten regelmäßig Peruaner die Liste derjenigen an, die beim Versuch, Drogen ins Ausland zu schmuggeln, am Jorge Chávez-Flughafen bei Perus Hauptstadt Lima festgenommen wurden. In diesem Jahr war das erstmals anders: Unter den (bislang) 236 festgenommenen waren insgesamt 57 Spanierinnen und Spanier, 51 peruanische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Die weiteren kamen aus Mexiko (28), Italien (10), Kolumbien (9), Bulgarien (7) und anderen Ländern, etwas mehr als die Hälfte davon Männer. Wie Anderson Reyes Ugarte von der peruanischen Antidrogenpolizei erklärte, wurde mit den Festnahmen der Versuch des Transports von 1,5 Tonnen Drogen verhindert, vor allem Kokain.

    Peru: Bis zu 15 Jahre Haft für Drogenkuriere

    Den Grund für die zunehmende Zahl festgenommener Spanier sieht Reyes Ugarte in der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes. Die Wirtschafts- und Finanzkrise treffe das Land hart und führe dazu, dass einzelne spanische Staatsbürger, insbesondere Arbeitslose und Verschuldete, ihr Leben und ihre Freiheit riskierten, um an Geld zu kommen. Aus den Vernehmungen wisse er, dass ihnen dafür Beträge von bis zu 5.000 US-$ angeboten würden, so der Polizist. Dafür drohen ihnen bis zu 25 Jahren Haft.

    Die häufigsten Schmuggel-Formen seien der Schmuggel im Verdauungstrakt, durch schlucken von mit Drogen gefüllten Kapseln. Dabei kommt es häufig zu Todesfällen, weil die Magensäure die Kapseln zum Platzen bringt. Daneben versuchen Schmuggler („Burriers“), die Drogen möglichst nah am Körper oder in Verstecken wie Knöpfen, Büchern, Kerzen, Pillen, Musikinstrumenten, Laptops oder Surfbrettern zu transportieren – ein Aufwand, der offenbar vergebens ist und für viele im Gefängnis endet.

    HINWEIS: Auch zahlreiche deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sitzen derzeit wegen versuchten Drogenschmuggels in peruanischen Gefängnissen ein. Peruanische Behörden verstehen im Zusammenhang mit Drogen keinen Spaß – nicht verwunderlich für ein Land, das Probleme mit der Drogenmafia hat und sehr unter seinem Ruf als Kokainproduzent leidet. Die meisten peruanischen Gefängnisse sind überbelegt und sind oft in schlechtem Zustand, Häftlinge werden häufig von einem Gefängnis in ein anderes verlegt, was den Kontakt nach außen sehr erschwert. Sollten Sie selbst betroffen sein oder ein entsprechendes Angebot bekommen, lehnen Sie es ab und/oder informieren Sie die Deutsche Botschaft in Lima (+51/(0)1/2125016), die Nationalpolizei (105) oder die Tourismuspolizei! Weitere Informationen beim Auswärtigen Amt.

  • Japan finanziert peruanisches Tsunami-Warnsystem

    Die japanische Regierung stellt 8,4 Millionen US-Dollar bereit, um vor der peruanischen Küste ein Tsunami-Warnsystem aufzubauen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Ein entsprechendes Abkommen beider Regierungen wurde heute von Vizeaußenminister José Beraún, sowie von Masahiro Fukukawa, dem japanischen Botschafter in Peru, im Sitz des peruanischen Außenministeriums unterzeichnet. Von dem Geld sollen mehrere Messgeräte, sowie Geräte zur automatischen Übertragung von Warnungen über Mobiltelefone und das Digitalfernsehen gekauft werden.

    Umgesetz werden soll das Projekt vom peruanischen Zivilschutz, gemeinsam mit dem Verkehrs- und Kommunikationsministerium, dem peruanischen Institut für Geophysik, dem Staatsfernsehen, sowie dem peruanisch-japanischen Erdbeben- und Katastrophenforschungszentrum, das an der peruanischen Nationaluniversität für Ingenieurswissenschaften angesiedelt ist.

  • Yauyos / Peru: Luftfahrtbehörde bestätigt Flugzeugabsturz / vier Tote (aktualisiert)

    Ein Antonov-Flugzeug des peruanischen Luftfrachtunternehmens Amazon Sky ist gestern gegen Mittag während eines Fluges vom Flughafen der Hauptstadt Lima zum Flugfeld Las Malvinas in der Region Cusco abgestürzt. Wie die peruanische Luftfahrbehörde CORPAC erklärte, befanden sich zum Unglückszeitpunkt vier Personen an Bord der Antonov AN-26, neben den Piloten zwei Ingenieure. Wie inzwischen offiziell bestätigt wurde, prallte das Flugzeug im Distrikt Tomas (Provinz Yauyos / Region Lima) gegen einen Berggipfel und brannte vollständig aus. Die vier gefundenen Leichname seien stark verbrannt, weswegen sich die Identifizierung bislang schwierig gestalte, erklärte Distriktbürgermeister Elmer Bonilla gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur ANDINA. Ein erster Versuch der Luftwaffe, zur wahrscheinlichen Absturzstelle zu gelangen, war gestern Nacht an widrigen Witterungsbedingungen.

    Die Absturzursache ist bislang unbekannt, peruanische Experten spekulieren über schlechte Witterungsverhältnisse. Der Ort  Santísima Trinidad de Tomas liegt auf rund 3.700 Metern über dem Meeresspiegel. Das Unglück ereignete sich offenbar beim Versuch, trotz der schlechten Witterungsverhältnisse die Andenkordillere zu überwinden.

    Das Ziel-Flugfeld Las Malvinas liegt im Distrikt Echarate in der Provinz La Convención, wird von Pluspetrol betrieben und ist Teil des Camisea-Gasprojektes.

    NACHTRAG (16:19): Absturzstelle bestätigt

    Inzwischen hat der Bürgermeister des Distrikts Tomas die Absturzstelle bestätigt. Man habe die Überreste des „zerschellten und abgebrannten“ Flugzeugs gefunden, so der Bürgermeister gegenüber RPP Noticias.

  • Villa María del Triunfo / Peru: Wasserrohrbruch setzt mehrere Häuserblöcke unter Wasser

    Rohrbruch in Villa María del Triunfo. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.
    Rohrbruch in Villa María del Triunfo. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.

    Seit Jahren bemüht sich Limas Wasserversorger SEDAPAL darum, seinen Kundinnen und Kunden das Wasser-Sparen beizubringen. Nun hat das Unternehmen heute selbst gewaltige Wassermassen verschleudert, als in den frühen Morgenstunden in Villa María del Triunfo (Provinz und Region Lima) ein Hauptrohr brach – und die Leitung erst nach Stunden abgestellt wurde. Da waren bereits mehrere Häuserblöcke unter Wasser gesetzt, mehrere Läden verloren ihre gesamten Waren, darunter ein Eisenwarenmarkt mit über 150 Händlerinnen und Händlern. Eine Mauer stürzte ein.

    Zeitweise stand das Wasser über einen Meter tief. Inzwischen begann SEDAPAL nach eigenen Angaben mit der Reparatur des Wasserrohrs, Teile der Distrikte Miraflores und Villa El Salvador sind deshalb derzeit offenbar ohne Wasser. Die Reparaturarbeiten sollen 14 Stunden andauern. Mehrere Pumpfahrzeuge sind im Einsatz, um Geschäfte und Straßen auszupumpen.

    Wie Anwohner dem Nachrichtensender „Canal N“ berichteten, ist der heutige Vorfall bereits der zweite seiner Art. Beim ersten Mal habe man die Entschuldigung von SEDAPAL akzeptiert und keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Nun aber werde er Anzeige erstatten, so ein aufgebrachter Anwohner gegenüber dem Fernsehsender.

    Logo des Dossiers "Wasserkonflikte".Wasser ist in der Wüste um die Hauptstadt Lima knapp – und führt in allen Teilen des Landes immer wieder zu Konflikten. Hintergründe dazu im INFOAMAZONAS-Dossier „Wasserkonflikte in Peru“.

  • Sánchez Cerro / Moquegua: Erdrutsch zerstört über 80 Häuser

    Ein Erdrutsch hat am vergangenen Sonntag im südperuanischen Distrikt Yunga (Provinz General Sánchez Cerro / Region Moquegua) 86 Gebäude zerstört, vor allem Privathäuser, sowie zwei Schulen. Drei Personen wurden verletzt, mehrere Kühe getötet. Ausgelöst worden war der Erdrutsch nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes durch starke Regenfälle, die einen ausgetrockneten Bach anschwellen ließen und die Erde ins Rutschen brachte. Die nun Obdachlosen, insgesamt 410 Personen, sind derzeit größtenteils in einer örtlichen Kirche, einem Hotel und einer Turnhalle untergebracht.

    Die Erd-, Geröll- und Wassermassen rissen 82 Wohnhäuser mit sich, zerstörten die Gebäude zweier Schulen, der lokalen Schulverwaltung und den örtlichen Gesundheitsposten. Zudem ist die Straße von Yunga nach Arequipa auf einer Länge von 10 Kilometern derzeit nicht oder nur eingeschränkt befahrbar. In Yunga brach die Strom- und Wasserversorgung zusammen.

    Inzwischen trafen auch Helfer des Zivilschutzes und der Regionalregierung ein und verteilten Decken und Essen. Die Stadtverwaltung begann bereits mit den Reparaturarbeiten am Wasser- und Abwassernetz.

    Yunga hat 1.169 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt auf einer Höhe von 3.665 Metern über dem Meeresspiegel.

  • Perus Kongress macht Weg frei für bargeldlosen Zahlungsverkehr per Handy

    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    In Kenia und auf den Philippinen wird das Modell bereits seit Jahren erfolgreich genutzt, nun hat der peruanische Kongress den bargeldlosen Zahlungsverkehr über Mobiltelefone möglich gemacht. Der Grund: Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen bislang kaum gegeben. Obwohl der Bevölkerungsanteil mit eigenem Konto steigt, seitdem die Auszahlungen diverser Sozialprogramme nur noch über Banken abgewickelt werden, ist dieser noch immer verhältnismäßig gering. Gleichzeitig ist Mobiltelefonie in fast allen Landesteilen weit verbreitet. Das, so erklärten mehrer Kongressabgeordnete Ende vergangener Woche, müsse man sich zu Nutze machen. Damit wäre es denkbar, die Lohnzahlungen oder die Zahlungen der Sozialprogramme vollständig elektronisch abzuwickeln – was beispielsweise Hilfsempfängern aus abgelegenen Ortschaften eine teure Fahrt in die nächstgelegene Stadt erspart.

    Überweisungs-Höchstsumme gedeckelt

    Kuntur Wasi (Kunturhuasi): Neue peruanische 1-Sol-Münze.Foto: ANDINA.
    Pro Überweisung: Höchstens 3.650 davon.Foto: ANDINA.

    Zunächst erlaubten die Abgeordneten allerdings lediglich grundlegende Bankdienstleistungen wie Überweisungen, während keine Kredite aufgenommen und keine Zinsen gezahlt werden dürfen und die Überweisungs-Höchstsumme mit einer Steuereinheit UIT (derzeit 3.650 Nuevos Soles) gedeckelt ist.

    Wem das Geld auf dem Handy zu unsicher ist, der kann es übrigens auch wieder in Bargeld umtauschen. Oder zur Bank bringen. Zum langfristigen sparen eignet sich der Service allerdings nicht nur wegen der ausbleibenden Zinsen nicht: Gibt es über 10 Jahre hinweg keine Kontobewegung, geht das verbleibende Guthaben ans Finanzministerium.

    Eingebracht worden war die entsprechende Gesetzesinitiative von der oppositionellen Alianza para el Gran Cambio-Fraktion, die Regierung machte ihn sich aber zu Eigen. Er wurde mit 95 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und keiner Nein-Stimme verabschiedet.

  • Peru: Zahl der Bergbaukonflikte steigt trotz verstärkter Anstrengungen

    In den vergangenen Monaten setzte die peruansiche Regierung verstärkt auf Dialog, um Bergbaukonflikte zu lösen – dennoch stieg die Zahl an Konflikten um die Förderung von Mineralien und Öl weiter an. So konnten im November 2012 nach Angaben der Konfliktbearbeitungsabteilung der peruanischen Ombudsstelle (sp. Defensoría del Pueblo) zwar zwei Bergbaukonflikte beigelegt werden, gleichzeitig traten aber sechs neue auf. Somit bleibt der Bergbau- und Energiesektor Perus Konfliktherd Nummer eins: 150 von 230 registrierten Konflikten werden dem Bereich zugerechnet.

    Andere Konflikte haben mit dem Fehlen der exakten Markierung von Grenzverläufen innerhalb Perus (13 Stück) oder arbeitsrechtlichen Fragen (11) zu tun.

    Trauriger Spitzenreiter ist die zentralperuanische Region Áncash, die registrierten 32 Konflikten haben bis auf wenige Ausnahmen mit legalem oder illegalem Bergbau zu tun. Neu aufgenommen wurde der Konflikt um das in der Provinz San Ignacio (Region Cajamarca) geplante Bergbauprojekt Minera Las Huaquillas. Die Anwohner fordern von dem verantwortlichen Unternehmen den sofortigen Abzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Aller schlechten Nachrichten zum Trotz konnte die Defensoría del Pueblo aber auch eine gute Nachricht verkünden: Im Vergleich zu den Vormonaten ging die Anzahl der registrierten Konflikte leicht zurück, von 247 im Juni auf 230 im November.