Schlagwort: Terrorismus

  • VRAE / Cusco: Soldaten auf Wahlsicherungsmission von Terroristen getötet

    Noch nicht identifizierte Terroristen haben gestern in der Region Cusco eine Einheit des VRAE-Spezialkommandos des peruanischen Militärs überfallen, die den Ablauf der Präsidentschaftswahl in Choquetira (Distrikt Vilcabamba / Provinz Convención) sichern sollte. Nach Angaben der peruanischen Militärleitung wurden dabei drei Soldaten getötet. Weitere Personen wurden verletzt.

    Zwei weitere Soldaten erliegen Verletzungen

    Wie die peruanische Militärleitung informiert, sind zwei weitere Soldaten ihren Verletzungen erlegen. Damit erhöht sich die Anzahl der Opfer auf fünf.

  • „Sendero“-Jubiläum: Perus Regierung verhängt Ausnahmezustand

    Wegen des anstehenden Jahrestages der ersten Angriffe durch die peruanische Terrororganisation „Sendero Luminoso“ hat die peruanische Regierung über mehrere Regionen den Ausnahmezustand verhängt. Wie aus einer Resolution hervorgeht, die am vergangenen Samstag im peruanischen Gesetzesblatt „El Peruano“ veröffentlicht wurde, gilt der Notstand in mehreren Provinzen der Regionen Huánuco, Ucayali und San Martín für 60 Tage. Als Grund für die Notwendigkeit dieser Maßnahme werden „Umtriebe“ angegeben, die, so die Resolution, die „freie Entfaltung der Aktivitäten der Bevölkerung in den Provinzen Marañón, Leoncio Prado, Huamalíes im Departement Huánuco, sowie der Provinz Tocache im Departement San Martín und die Provinz Padre Abad im Departement Ucayali“ stören könnten.

    Konkret bedeutet dies die Aufhebung mehrerer in der peruanischen Verfassung verankterten Grundrechte. So können Verhaftungen ohne Anklage vorgenommen werden und die Versammlungsfreiheit wurde eingeschränkt.

    Am vergangenen Freitag hatte der peruanische Verteidigungsminister Rafael Rey öffentlich erklärt, er verfüge Informationen über ein Attentat gegen ihn, ohne allerdings dabei anzugeben, woher die Informationen stammen und welcher Art sie sind. Deshalb habe er mehr Sicherheitspersonal beordert und dies auch seinen Kabinettskollegen empfohlen, so Rey gegenüber dem Nachrichtensender RPP.

    Vor 30 Jahren war in der peruanischen Region Ayacucho die von dem Soziologiedozenten Abimael Guzman gegründete maoistische Terrorgruppe Sendero Luminoso, zu Deutsch „Leuchtender Pfad“, erstmals aktiv geworden. In Chuschi (Provinz Cangalla) hatten Anhänger des Sendero Luminoso am 17. Mai 1980 mehrere Wahlurnen verbrannt. Inzwischen existieren nur noch kleinere Splittergruppen, die vor allem in den Tälern der Flüsse Apurímac und Ene (VRAE), sowie im Huallaga ihr Unwesen treiben und sich dort nach Ansicht von Experten mit Drogenproduzenten und -schmugglern verbündet haben.

  • Huanta / Ayacucho: Leuchtender Pfad attackiert Militärbasis

    Eine Einheit der Terrororganisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) hat gestern Mittag eine Militärbasis in der peruanischen Provinz Huanta (Region Ayacucho) angegriffen und dabei vier Soldaten verletzt. Das berichtet die Tageszeitung „La República“. Nach ersten Erkenntnissen hatten mindestens 30 schwer bewaffnete Terroristen unter der Führung des Senderisten „Camarada José“ das Feuer auf die Militärbasis Tutumbaro im Distrikt Sivia eröffnet, der in den als „VRAE“ bekannten Tälern der Flüsse Apurímac und Ene liegt. Wegen der schweren Regenfälle hatten sich die Terroristen weitgehend unbemerkt der Militärbasis nähern können. In der Umgebung wurden im Laufe des Tages mehrere Wimpel der ehemals maoistischen Terrororganisation Leuchtender Pfad gefunden.

    Immer wieder gibt es aus der Region Berichte über Tote und Verletzte Sicherheitskräfte. Das VRAE ist als Rückzugsort von Sendero-Terroristen und der Drogenmafia bekannt, von denen Experten vermuten, dass sie oftmals gemeinsame Sache machen.

    Polizist stirbt bei Sendero-Angriff

    Nicht nur die Militärbasis Tutumbaro wurde Opfer eines Angriffs des Sendero Luminoso. Wie La Republica berichtet, wurde auf der Straße von Ayacucho nach Andahuaylas der Geländewagen von Polizisten einer Antiterrorismuseinheit der peruanischen Nationalpolizei angegriffen. Einer der Polizisten wurde dabei getötet. Vier weitere Personen wurden verletzt.

  • Sendero-Luminoso-Gründer Guzman schreibt ein Buch – Justizminister Pastor besorgt die Werbung

    Mit recht großem Erfolg soll das Buch „DE PUÑO Y LETRA“ des wohl brisantesten peruanischen Terrorhäftlings Abimael Guzman in den Verkauf gestartet sein. Keiner kann sich ganz genau erklären, wie das Buch eigentlich aus dem Marinestützpunkt herausgeschmuggelt werden konnte, in dem Guzman – ürigens genau wie sein Gegenspieler Montesinos – wegen seiner Vergangenheit als Gründer und Anführer des zuerst als Guerrilla-, dann als Terrororganisation agierenden „Sendero Luminoso“ (Leuchtender Pfad) einsitzt. Dass das Veröffentlichen von Büchern in Peru auch für diejenigen möglich ist, die wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hohe Haftstrafen absitzen müssen, war bereits seit den 3 Büchern bekannt, die Montesinos geschrieben hatte. Da das Buch von Abimael Guzman über das Internet bisher nicht verfügbar war, konnte sich der CHACHABLOG noch keine eigene Meinung dazu bilden. Diejenigen, die zumindest von sich selbst behaupten, es gelesen zu haben, sind aber hauptsächlich entsetzt. Nicht so sehr – aber auch – wegen des Lobpreises des Terrors (von dem zahlreiche peruanische Politiker sprechen), denn vom Aufbau und Konzept des Buches. Demnach handelt es sich wohl um eine Sammlung von Texten Guzmans, die von dessen -ebenfalls gefangener- Freundin zusammengestellt wurde. Ein weiterer Teil bestehe aus einer Art Autobiographie Guzmans.

    Vermutlich wäre das Buch relativ unbemerkt wieder vom Markt verschwunden. Wenn nicht der peruanische Regierungshardliner und Justizminister Aurelio Pastor eine – für den Verlag wohl unverhoffte – Kampagne für/gegen das Buch gestartet hätte. Pastor kritisierte öffentlich die Veröffentlichung des Buches, kündigte an, die Verbreitung verbieten zu lassen und Guzmans Anwalt wegen seiner aktiven Mitwirkung an der Veröffentlichung anzuzeigen. Zahlreiche Politiker sprangen ihm bei. Zwei nicht: Diego García Sayán, Amtsvorgänger Pastors erklärte in der linksliberalten Tageszeitung „La Republica“, sein Nachfolger habe durch seinen öffentlichen Protest das Buch auf Platz eins der Verkaufslisten gehoben. Und selbst Ex-Premier Yehude Simon befand, das Land würde gerade „in einem Wasserglas ertrinken“.

    Der Zeitpunkt der Veröffentlichung war übrigens kein zufälliger: Am 12. September 1992 war peruanischen Sicherheitskräften die Festnahme Abimael Guzmans gelungen. Der von Guzman mitgegründete „Leuchtende Pfad“ lößte in Peru einen Bürgerkrieg aus, der – nach dem Berichte der Erinnerungs- und Versöhungskommission – über 60.000 Menschen das Leben kostete.

  • Kopfgeldjäger aufgepasst: Peruanische Regierung bietet 1.000.000 Soles für gefangene Terroristen

    Mit Belohungen von bis zu einer Million Nuevos Soles kann die peruanische Regierung diejenigen glücklich machen, die Tipps über den Aufenthaltsort von hohen Terroristenführern in Peru geben, die zur Fassung dieser führen. Das geht aus einem heute veröffentlichten Regierungsdekret hervor. Demnach kann mit mit zu 1.000.000 Nuevos Soles belohnt werden, wer zur Festnahme eines „politisch-militärischen Führers“ beiträgt. Bis zu 500.000 gibt es „schon“ für Anführer kleinerer Terroreinheiten, sowie deren Logistikbeauftragte. Bezahlen müssen das ganze in Teilen das peruanische Verteidigungs- und das Innenministerium. Mehr als 10-15 Tipps scheint die peruanische Regierung allerdings selbst nicht zu erwarten: Der auszahlbare Gesamtbetrag wurde bei 10 Millionen Nuevos Soles gedeckelt.

    Bis gestern lagen die Beträge noch bei 500.000 für einen politisch-militärischen Kopf und 300.000 für lokale Anführer, sowie Logistikbeauftragte. Durch die höheren Beträge hofft die peruanische Regierung genauere Tipps über die Aufenthaltsorte von Terroristen.

  • Mehr ausländische Häftlinge sollen peruanische Haftstrafen im Heimatland absitzen können

    Originaltext ley 29305. Quelle: El Peruano
    Originaltext ley 29305. Quelle: El Peruano

    Nachdem gestern zahlreiche  ausländische Häftlinge, die in peruanischen Gefängnissen ihre Haftstrafe abstaßen, begnadigt und abgeschoben wurden, hat nun das peruanische Gefängnisinstitut INPE mit Diplomaten verschiedener Länder Regeln ausgearbeitet, nach denen in Zukunft diese Häftlinge ihre Strafen in ihrem Heimatland absitzen können. Das solle den Häftlingen bei ihrer „Resozialisierung“ helfen, so Jorge León Ballén, der Direktor des INPE. Demnach kann der Bürger eines Staates, mit dem Peru  ein Kooperationsabkommen in diesem Bereich abgeschlossen hat, seine Verlegung beantragen. Bisher bestehen solche Kooperationsabkommen mit Groß Britannien,  Spanien, Italien, Brasilien,Panamá, México, der dominikanischen Republik, Cuba, Paraguay, Ecuador, Argentinien, Bolivien, Venezuela, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Falle von Staaten, mit denen kein solches Abkommen besteht, wird das Prinzip der Gegenseitigkeit angewandt: Wer die Verbüßung einer Strafe im Heimatland des Straftäters erlaubt, kann diese im Gegenzug auch von Peru erbitten.

    Ausgenommen davon sind Verurteilte wegen Terrorismus, wegen Attentaten gegen die nationale Sicherheit, Vaterlandsverat und Köpfe von Drogenschmugglerbanden.

  • 14 gefallene Soldaten nach Militäraktion gegen Drogen-Terroristen

    14 gefallene Soldaten zahlreiche Verletzte hinterließ der Angriff von Terroristen, vermutlich aus dem Drogenmillieu, auf 2 Fahrzeuge des peruanischen Militärs bei Sanabamba in der Provinz Huanta (Ayacucho). Nach Angaben eines Militärsprechers erfolgte der Angriff mit mehreren Dynamitladungen. Verteidigungsminister Ántero Flores-Aráoz vermutet hinter dem Anschlag Überreste der Terrororganisation Sendero Luminoso (leuchtender Pfad), die sich mit Drogenbaronen, die in der Gegend operieren, verbündet haben.

    Unter den Verletzten ist auch Froilan Gutiérrez Llantoy, Mitglied der Bürgerwehr von Sanabamba.

    Im Verlauf des Tages sollen die gefallenen Soldaten nach Lima geflogen werden, wo sich ihre Familien von ihnen verabschieden können, wie der Nachrichtendienst INFOREGION mitteilt.

    Inzwischen wird Kritik an der Einsatzplanung laut. Kritisiert wird vor allem der Einsatz eines minderjährigen Wehrdienstleistenden, der bei der Militäraktion ums Leben kam.

  • Staatsanwältin Gladys Echaíz entgeht Mordanschlag

    Die peruanische Generalstaatsanwältin Gladys Echaíz entkam am gestrigen Samstag nur knapp einem Mordanschlag. Wie die Staatsanwaltschaft erklärt, näherten sich gegen 19:55 Uhr in Lima ein noch unbekannter Täter zu Fuß mit einer Schusswaffen in der Hand dem Auto, in dem die Generalstaatsanwältin unterwegs war. Auf Höhe des Autos eröffnete er das Feuer und zerschoss die Scheiben des Wagens. Gleichzeitig versuchte ein zu den Attentätern gehörender Geländewagen erfolglos, dem Wagen der Generalstaatsanwältin  den Weg abzuschneiden. Der Fahrer von Gladys Echaíz schaffte es jedoch, den Geländewagen zu umfahren und zu flüchten. Weder der Fahrer, noch die Sicherheitsleute, noch Generalstaatsanwältin Gladys Echaíz wurden verletzt.

    Insgesamt waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft 3 Angreifer an dem Mordanschlag beteiligt.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Anbei die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft im Originaltext:

    1.- Aproximadamente a las 7:55 p.m. de hoy sábado 31 de enero, tres elementos desconocidos portando armas de fuego atentaron contra la Fiscal de la Nación, Dra. Gladys Margot Echaiz Ramos, cuando se encontraba realizando actividades personales en el distrito de Jesús María.

    2.- Los hechos sucedieron en la cuadra 6 de la Av. de la Policía cuando un elemento joven, vestido deportivamente y con el pelo corto, se acercó a pie al vehículo en el que iba la Dra. Gladys Echaiz Ramos, portando un arma con la que hizo dos disparos al interior, por la ventanilla del chofer. La Fiscal de la Nación resultó ilesa.

    3.- Los efectivos de la seguridad personal de la magistrada repelieron de inmediato al agresor y a los otros dos sujetos que a bordo de una camioneta habían pretendido cerrarle el paso. y lograron que el vehículo oficial saliera del lugar, desconociéndose la suerte de los atacantes luego del intenso cruce de disparos.

    4.- La Fiscal de la Nación fue puesta a buen recaudo y conducida a su hogar a donde se hicieron presentes de inmediato el Ministro del Interior, el Director General de la Policía Nacional del Perú, el jefe de la Divincri y un destacamento policial que reforzó su seguridad.

    5.- La Policía Nacional del Perú ha iniciado de inmediato las investigaciones para ubicar y capturar a los autores.

  • Mind. 2 Polizisten bei Räumung des "Pómac"-Schutzgebietes getötet

    Die peruanische Polizei hat den größten Teil des Schutzgebietes „Bosques de Pómac“ bei Chiclayo geräumt. Viele der noch verbleibenden Siedler, die sich teils schon vor 10 oder mehr Jahren dort gesiedelt hatten, wurden von den Sicherheitskräften abtransportiert. Dabei kamen mindestens 2 Polizisten ums Leben, 8 weitere wurden schwer verletzt. Der Radioverbund „CNR“ berichtet sogar von 3 Toten. Die Siedler wehrten sich mit Macheten, Pistolen, Molotivcoctails und Gewehren gegen die Polizei. Neben den genannten Waffen fand die Polizei in den Siedlungen auch Munition für Maschinengewehre, sowie mehrere versteckte Sprengfallen. 22 Siedler wurden festgenommen. Wie das peruanische Innenministerium ursprünglich mitteilte, trugen die Polizisten keine Waffen, verfügten aber über Tränengas. Nach aufkommender Kritik an der schlechten Vorbereitung der Räumung hat das Ministerium inzwischen aber seine Meinung geändert. So habe es doch 50 bewaffnete Polizeibeamte gegeben. Nach Angaben von Carlos Elera Arévalo, dem Direktor des „Sicán“-Museums in dessen Einflussbereich das Schutzgebiet gehört, erklärte gegenüber „ANDINA“, die Ausrüstung der Siedler habe sich gezeigt, dass es sich nicht um arme Bauern ohne Land handle, sondern um gefährliche Gewalttäter mit Waffen.

    Erste Kritik an der Planung

    Inzwischen mehrt sich auch die Kritik an der Planung der Siedlungsräumung. Wie die Tageszeitung „La Republica“ meldet, war die Polizei bereits Tage vor der Räumung über die Existenz einer bewaffneten Söldnertruppe informiert, die von einem Kriminellen angeheuert worden sein soll, der mit Land handelt, das ihm nicht gehört. Zudem sei die Logistik und Verpflegung der Sicherheitskräfte unzureichend geplant gewesen. So habe, so La Republica, nicht einmal die Verpflegung der Polizisten funktioniert.

    Inzwischen sind schwere Maschinen in der Siedlung eingetroffen, um viele der noch verbiebenen Häuser abzureißen. Zudem werden weiterhin Polizisten in der Nähe verbleiben, um eine Rückkehr der Siedler in die bereits geräumten Gebiete zu verhindern. Noch immer sollen sich noch mehrere Tausend Personen dort aufhalten. Gleichzeitig erklärten lokale Autoritäten, in den bereitgestellten Notunterkünften für Obdachlose Siedler hätten sich bisher höchstens „15, 16“ Siedler eingefunden.

    Die Räumung der Siedlungen innerhalb des Schutzgebietes waren Ende vergangenen Jahres auf Antrag des Landwirtschaftsministeriums vom peruanischen Höchstgericht angeordnet und vom Umweltministerium unterstützt worden. Insgesamt waren 1.350 Polizisten an der Aktion beteiligt. Sie hatte Dienstag Mittag begonnen.

  • Fujimori-Prozess: Urteil vermutlich bald.

    Im Prozess darum, ob der ehemalige peruanische Diktator Fujimori in den 90er Jahren Menschenrechtsverletzungen angeordnet, oder zumindest von ihnen gewusst hat, wird für die nächsten Wochen das Urteil erwartet. Am gestrigen Montag hielten die Verteidiger ihre Plädoyers zu diesem Thema ab. Die Anwältin, die am gestrigen Prozesstag den von Chile ausgelieferten Fujimori verteidigte, beharrte auf der Aussage, Fujimori habe neben der offiziellen Militärstrategie gegen den Terrorismus von der inoffiziellen Militärstrategie unter dem Titel „Colina-Gruppe“ (Grúpo Colina) nichts gewusst. Die Staatsanwaltschaft bezweifelt dies und verwies darauf, dass die „Colina-Gruppe“ nicht nur den Staatsapperat für ihre Aktionen verwendet hatte, sondern auch Waffen des Staates. Die Colina-Gruppe, deren Existenz von ehemaligen Militärs und Politikern bis heute vehement bestritten wird, hatte mehrere politische Morde verübt.