Schlagwort: S-Bahn

  • Metro Lima stockt Zugflotte auf

    Neuer Triebwagen der Metro Lima. Foto: ANDINA.
    Neuer Triebwagen der Metro Lima. Foto: ANDINA.

    Die Linie 1 der Metro Lima stockt ihre Zugflotte auf. Nach Angaben des Betreiberunternehmens wurden insgesamt 19 weitere Triebwagen bestellt, die von dem französischen Hersteller Alstom gefertigt werden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, sollen die ersten beiden Züge am 29. November im Hafen von Callao eintreffen. Die Aufnahme in den regulären Fahrbetrieb ist für Anfang Februar 2013 geplant. Die Linie 1 verbindet bislang den Stadtteil Villa El Salvador mit der Avenida Grau, der Ausbau ist bereits am Laufen. Bislang verfügt Metro Lima über fünf Züge, die insbesondere zu den Stoßzeiten Morgens und Abends der Nachfrage nicht gerecht werden können.

    Für die 19 neuen Züge wurden nach Angaben der Metro Lima 280 Millionen US-$ bezahlt, wobei der Preis gleichzeitig auch einen Instandhaltungsvertrag enthält.

  • Metro Lima: 19 neue Züge bis 2013

    Metro im Depot. Foto: AATE
    Metro im Depot. Foto: AATE

    Im Moment fährt die Metro der peruanischen Hauptstadt Lima mit nur einer Hand voll Zügen eine Taktfrequenz von rund 15 Minuten – im kommenden Jahr soll die Höchstwartezeit auf sechs Minuten gesenkt werden. Möglich werden soll das durch den Kauf von 19 neuen Metro-Zügen, die derzeit in Barcelona (Spanien) von dem französischen Konzern Alstom gefertigt werden. Die Lieferung per Schiff dauert nach Angaben der Metro-Behörde in Lima rund einen Monat, der erste Zug soll noch in diesem Jahr eintreffen. Bis zu seinem regulären Einsatz werden aber weitere rund 45 Tage vergehen, in denen der Zug auf Herz und Nieren geprüft werden soll, so Fernando Deustua von der Metro Lima. Spätestens Ende 2013 sollen dann 16 Züge auf der bisher gebauten Linie 1 fahren, 11 neue, sowie die 5 alten.

    Die 19 Züge kosten rund 280 Millionen US-$. Daneben wurde für 25 Millionen US-$ in Villa El Salvador eine spezielle Werkstatt errichtet, um die alten Metro-Züge zu reparieren und zu modernisieren. In den neuen Zügen wird es nun auch möglich sein, direkt von Wagen zu Wagen zu gehen. Derzeit nutzen rund 2 Millionen Fahrgäste im Monat die Metro Lima.

  • Heute Baubeginn des 2. Abschnitts der Metro Lima

    Metro im Depot. Foto: AATE
    Metro im Depot. Foto: AATE

    Gegen acht Uhr Morgens (Ortszeit) wird heute in der peruanischen Hauptstadt Lima mit dem Bau des zweiten Abschnitts der Metro Lima begonnen, der im besten Falle bis Ende 2013 Lima, El Agustino und San Juan de Lurigancho miteinander verbinden soll. Nach Angaben der Metro-Betreibergesellschaft wird die Hochbahntrasse eine Strecke von 12,4 Kilometern umfassen. Höhepunkte der Strecke werden wohl die Brücken über den Rímac, sowie die Vía de Evitamiento. Begonnen wird mit den Arbeiten zwischen Bayóvar und Grau, womit gleichzeitig der Anschluss an die bereits laufende Metro-Strecke bis Villa El Salvador geschaffen wird. Nach Angaben der Betreibergesellschaft werden rund 5.000 Personen rund um die Uhr an den Baustellen beschäftigt sein. Am Ende ist dann eine Fahrtzeit von 45 Minuten für die Strecke von San Juan de Lurigancho bis Villa El Salvador geplant. Die gesamte Linie 1 wird dann auf einer Länge von 34 Kilometern die Distrikte Villa El Salvador, Villa María del Triunfo, San Juan de Miraflores, Santiago de Surco, Surquillo, San Borja, San Luis, La Victoria, Cercado de Lima, El Agustino und San Juan de Lurigancho miteinander verbinden. Insgesamt 10 Haltestellen sind dafür vorgesehen: El Ángel, Martinete, Caja de Agua, Pirámides del Sol, Los Jardínes, Los Postes, San Carlos, San Martín, Santa Rosa y Bayóvar.

  • Metro Lima begrüßt 10.000.000. Fahrgast

    Die Züge im Depot. Foto: AATE
    Die Züge im Depot. Foto: AATE

    In der erst kürzlich eröffneten Metro-Linie 1 der S-Bahn in Perus Hauptstadt Lima konnte heute Morgen die zehnmillionste Passagierin begrüßt werden. Es handelte sich dabei nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA um eine Studierende der Universität Federico Villareal, die an der Haltestelle „La Cultura“ in San Borja zustieg – und von einem Vertreter der Metro-Betreibergesellschaft einen Gutschein mit einem Wert von 500 Nuevos Soles überreicht bekam.

    Derweil haben auch die Planungen der Metro-Linie 2 begonnen, die in fünf bis sechs Jahren den Distrikt Ate mit Limas Nachbarprovinz Callao verbinden soll. Erste Schätzungen sprechen für die rund 30 Kilometer lange Strecke von Kosten in Höhe von ca. 2 Milliarden US-$. Für die Planung sind zwei, für den Bau dann drei Jahre veranschlagt. Ähnlich war auch die Bauzeit der Metro-Linie 1 ursprünglich veranschlagt worden – im Endeffekt dauerte es bis zum Betriebsbeginn allerdings über 20 Jahre.

    Metro Lima völlig überlastet
    Die Zahl der Passagiere auf der Metro-Linie 1 hat bislang alle Erwartungen übertroffen. Während die Planer ursprünglich von 60.000 Passagieren pro Tag ausgegangen waren, nutzten in den vergangenen Wochen im Durschnitt pro Tag 150.000 Menschen den Zug. Im Moment verkehrt die Metro-Linie 1 allerdings auch noch im kostenlosen Probebetrieb, in ca. 2 Wochen soll mit dem Verkauf von elektronischen Fahrkarten begonnen werden.

  • Zeichen und Wunder: Metro Lima nimmt Probebetrieb auf

    Dutzende Male angekündigt, immer wieder verschoben: Die erste S-Bahn-Linie der peruanischen Hauptstadt Lima hat gestern ihren Probebetrieb aufgenommen. In den kommenden Wochen können nun Interessierte kostenlos mit dem bis zu 30km/h schnellen Zug die Strecke vom limenischen Textilparadies Gamarra nach Villa El Salvador zurücklegen. Läuft alles glatt, werden dafür rund 30 Minuten benötigt – kein Vergleich zu den bislang rund zwei Busstunden. Bislang sind allerdings erst 9 von 16 Haltestellen eröffnet. An denjenigen, die bereits zugänglich sind, weist speziell geschultes Personal die Fahrgäste in die Benutzung der Züge ein und gibt Sicherheitshinweise („bitte hinter die gelbe Linie“).

    Nach der Probezeit soll die Einzelfahrkarte 1,50 Nuevos Soles kosten, ermäßigt 0,75. Für den Planbetrieb, der bereits in einigen Wochen starten soll, fehlen noch mehrere Genehmigungen, die vor allem mit der Beschilderung und Sicherheitseinrichtungen für den Katastrophenfall zu tun haben.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=3tWsPs5GJOQ#!

  • Metro Lima vor dem gefühlten 150. Betriebsbeginn

    Die Züge im Depot. Foto: AATE
    Die Züge im Depot. Foto: AATE.

    Ab Morgen Samstag, den 10.12.2011, soll eine S-Bahn Villa El Salvador mit dem Zentrum der peruanischen Hauptstadt Lima verbinden. Das gab die für den Bau des Metro Lima zuständige Sonderbehörde AATE bekannt. Bereits mehrfach war der Betriebsbeginn der Triebwagen in den vergangenen 20 Jahren angekündigt worden, bisher stellte sich jede dieser Ankündigungen im Nachhinein als voreilig -und im Zweifelsfall als Wahlkampfgag- heraus. Dass Präsident Humala den Start der S-Bahn-Linie für den Wahlkampf nutzen möchte, ist eher unwahrscheinlich, denn die nächste Wahl ist erst 2016. Also könnte es diesmal sogar funktionieren. Bis zum 9. Januar 2012 wird die Fahrt übrigens kostenlos sein, erst den Tag darauf soll kassiert werden.

    Die Metro Lima soll mit durchschnittlich 35 km/h unterwegs sein und für die 22,2 Kilometer-Strecke von Villa El Salvador zur Avenida Grau 30 Minuten benötigen. Dabei werden insgesamt 9 Distrikte durchquert. Bislang brauchen Fahrgäste dafür mit dem Taxi über eine Stunde, mit dem Bus sogar mehr als zwei Stunden.

    Während ab Morgen also der reguläre Fahrbetrieb aufgenommen wird, träumt die AATE bereits mit weiteren Strecken. Als nächstes soll die Strecke von Limas Zentrum nach San Juan de Lurigancho in Angriff genommen werden.

    NACHTRAG (10.12.2011):

    Metro Lima kann wohl auch diesmal nicht wie geplant in Betrieb gehen. Der Grund: Der peruanische Zivilschutz hat nach der Baubegehung der Haltestellen noch nicht die für den Betrieb notwendigen Genehmigungen ausgestellt. Im besten Fall muss also bis zur entspechenden Genehmigung gewartet werden. Im (für die S-Bahn) schlechtesten Fall hat der Zivilschutz bei der Baubegehung noch Sicherheitsprobleme gefunden. Dann müsste zumindest mit der Eröffnung der entsprechenden Haltestellen bis zur Behebung dieser Sicherheitsprobleme gewartet werden.

    AATE-Werbevideo zum Thema:

    httpv://www.youtube.com/watch?v=XQ3Qu9G2Inc#!

  • Lima: Präsident García eröffnet zum zweiten Mal unfertige S-Bahn

    Zum zweiten Mal wird der peruanische (noch-)Präsident Alan García Morgen die S-Bahn der Hauptstadt Lima eröffnen. Bereits 1990 hatte García, kurz vor dem Ende seiner ersten Amtszeit, die bis dahin 1,8 Kilometer Zugstrecke eröffnet. In den darauffolgenden 16 Jahren standen die Arbeiten an dem Projekt dann weitgehend still. Obwohl inzwischen westentlich länger, liegt auch diesmal wieder der Bau weit hinter den Planungen zurück. Bei der morgigen Eröffnung wird die Strecke zwischen Villa El Salvador und Cercado de Lima präsentiert. Eigentlich sollte die S-Bahn zum jetzigen Zeitpunkt schon bis nach San Juan de Lurigancho gehen.

    In den vergangenen Wochen hatte es von diversen Limenischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern – darunter Metropol-Bürgermeisterin Villaran – Kritik an der Ausführung der Bauarbeiten gegeben. So wurde moniert einige Haltestellen seien zu klein und verfügten über keine Nottreppen. Ein Bürgermeister verglich gar die gigantischen Betonpfeiler, auf denen der Zug fahren soll, mit der Berliner Mauer.

    Eigentlich hat Alan García angekündigt, 2016 nicht mehr für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Dennoch scheint er sich bereits im Wahlkampf zu befinden. So wurde in Lambayeque nun in seiner Gegenwart das Hospital Regional Docente Las Mercedes de Lambayeque eröffnet – das sich bislang im Rohbau befindet. Vor rund zwei Monaten war García in der Nähe von Jaén (Cajamarca) zur Einweihung eines lokalen Stromnetzes eingeladen. Wie ein lokaler Radiosender am nächsten Morgen berichtete, waren für das symbolische „Anschalten“ eines großen Lichtschalters eigens Dieselgeneratoren an- und nachher wieder abtransportiert worden. Das Stromnetz selbst soll zu diesem Zeitpunkt noch nicht einsatzbereit gewesen sein.

  • MTC: S-Bahn Lima soll Juni 2011 fertig sein

    Träume vom "Tren Eléctrico". Animation: ANDINA/Autoridad Autónoma de Tren Eléctrico
    Träume vom „Tren Eléctrico“. Animation: ANDINA/Autoridad Autónoma de Tren Eléctrico

    Die Bauarbeiten an der S-Bahn-Linie 1 in der peruanischen Hauptstadt Lima sollen noch vor der dem Ende der Amtszeit der derzeitigen peruanischen Regierung fertig gestellt werden. Das vermeldete heute der peruanische Verkehrs- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo Ramírez im Staatsfernsehen TVPeru. Zumindest die Infrastruktur der Linie, die Villa El Salvador mit dem 2 de Mayo-Krankenhaus (Av. Grau) verbindet, soll im kommenden Juni übergeben werden, so der Minister. Von dort soll die Strecke dann bis San Juan de Lurigancho verlängert werden.

    Die Züge im Depot. Foto: AATE
    Die Züge im Depot. Foto: AATE

    Zu Beginn soll mit den fünf vorhandenen Zügen eine Zugfrequenz von 20 Minuten erreicht werden, wobei das Transport- und Kommunikationsministerium MTC derzeit den Erwerb weiterer Züge prüft. Wegen der hohen Kosten bei Neuanschaffungen sollen fünf generalüberholte Züge aus zweiter Hand angekauft werden. In jeden der Züge sollen bis zu 400 Fahrgäste passen.

    Bislang verkehrt der „Tren Electrico“, die Schnellbahn in Lima nur selten, beispielsweise bei Streiks von Transportarbeitern auf bestimmten Streckenabschnitten. Die 22-Kilometer-Fahrt von Villa El Salvador bis zur Avenida Grau soll 27 Minuten dauern und mit 16 Haltestellen ausgestattet sein.