Schlagwort: Jaén

  • Bus Chiclayo-Jaén stürzt in die Tiefe: 18 Tote

    An der als „El Cuello“ bekannten Grenze der Regionen Lambayeque und Cajamarca kamen heute in den frühen Morgenstunden beim Absturz eines Busses des Transportunternehmens Móvil Tours auf der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße 18 Menschen ums Leben. Das berichten übereinstimmend Red Informativa Regional und RPP. 9 der Todesopfer konnten bislangnoch nicht identifiziert werden. Der Bus war auf der Route Chiclayo – Bagua – Jaén unterwegs, als er nach Angaben des Fahrers wegen des dichten Nebels und zahlreicher kleiner Erdrutsche von der Straße abkam und über 70 Meter in die Tiefe stürzte. Wegen der dichten Vegetation und der extremen Hanglage kommen die Bergungsarbeiten nur langsam voran. 16 weitere Personen wurden verletzt und wurden nach Chiclayo gebracht, wo sie medizinisch betreut werden. Insgesamt waren nach Angaben von Móvil Tours 44 Personen in dem Bus unterwegs.

  • Diesmal wirklich: Premier Simon kommt nach Amazonas

    Vom den Wetterkapriolen in Chachapoyas hat er erstmal genug – deswegen wird der peruanische Premierminister Yehude Simon diesmal nicht nach Chachapoyas fliegen, sondern nach Jaén (Cajamarca) und von dort nach Bagua fahren, wo im Beisein Simons und diverser Minister Bürgermeister und Regionalautoritäten ihre Probleme vorstellen sollen.

    Laut einem vorab veröffentlichten Schreiben, das der Provinzrat von Chachapoyas verabschiedet hatte, soll es dabei besonders auch um das Thema „Bergbau“ in der Region gehen. So beklagen sich Gemeinden über die Nichteinhaltung von Zusagen von Bergbauunternehmen, andere beklagen, sie seien in Planungen auf ihrem Gebiet erst gar nicht eingebunden worden. Zudem wird befürchtet, im Umkreis des großen Touristenzieles Kuelap würden demnächst Bergbauaktivitäten beginnen, die nicht nur die Landschaft im Umkreis, sondern auch die Ruinenstadt selbst in Mitleidenschaft ziehen könnte.

  • Uni Jaén fix

    Am Aufbau der Universität Jaén ist nicht mehr zu rütteln. Das berichtet die Nachrichtenagentur ANDINA. Bei einem Besuch in Jaén (Nordcajamarca) am gestrigen Freitag gab der peruanische Präsident Alan García bekannt, dass die Universität schon bald ihre Pforten öffnen werde. Die Universität Jaén soll eine vorwiegend technische Ausrichtung bekommen.

    Jaime Vílchez Oblitas, Bürgermeister von Jaén, warnte dabei allerdings vor verfrühtem Feiern: Noch sei ein weiter Weg zu gehen und frühestens 2010 könnte im besten Fall erstmals eine Aufnahmeprüfung stattfinden, so Vilchez Oblitas gegenüber dem Radiosender des Vicariates Jaén, Radio Marañón.

  • Jaén bekommt eigene Universität

    Der peruanische Kongress hat heute Morgen die Gründung der Universität Jaén zugestimmt. Die Entscheidung wurde, wie die Agentur ANDINA berichtet, von Anwesenden Einwohnern der nordperuanischen Stadt in der Region Cajamarca, mit großem Aplaus und Jubel bedacht. Die neue Universität soll zu Beginn insgesamt über 5 Fächer verfügen, darunter Zivilingeneurwesen, Mechanik, Elektrotechnik und Ernährungsindustriewesen.

  • Jaén / Cajamarca: Journalist ermordet

    Das Leben als Journalist in Peru bleibt eine gefährliche Angelegenheit. In der Nacht auf Samstag, 17. März 2007, wurde in Jaén (Cajamarca) der Radiojournalist Miguel Pérez Julca (38)durch mehrere Kopfschüsse ermordet. Seine Frau wurde schwer verletzt.

    Der Journalist und Jurastudent, der auf der lokalen Radiostation „Éxitosa“ die tägliche Nachrichtensendung „El informativo del pueblo“ moderierte, hatte in seiner letzten Sendung sowohl die Machenschaften des Stromanbieters Electronorte wegen der hohen Strompreise, als auch den Bürgermeister Jaime Vílchez wegen seiner Untätigkeit im Zusammenhang mit der der überbordenden Kriminalität in der Stadt kritisiert. Zum Tatzeitpunkt war Miguel Julca gerade mit dem Motorrad nach Hause gekommen, als zwei vermummte Gestalten vor den Augen seiner Frau Nelly Guevara Arrascue (32) und seiner Kinder ihm mehrere Male in den Kopf schossen. Ein weiterer Schuss verletzte seine Frau über dem Knie, sie wird derzeit im Krankenhaus Jaén ärztlich behandelt.

    Die Witwe Nelly Arrascue erklärte gegenüber Radio Marañón: „Es gab bereits vor ein paar Tagen einen Vorfall. Er rief mich vom Handy aus an und sagte, ich soll die Tür offen stehen lassen damit er mit dem Motorrad sofort ins Haus fahren kann, ein weißes Auto würde ihn verfolgen.“

    Nach Angaben der Familie und Zeugen aus der Nachbarschaft waren die zwei Täter von heruntergekommenem äusseren. Während der Tat waren sie nicht vermummt.

    Als Reaktion auf den Mord riefen alle öffentlichen und privaten Institutionen Jaéns zu einer Großdemonstration vor dem Bürgermeisteramt auf. Wie die Tageszeitung El Comercio berichtet, hat das Innenministerium bereits „DIRINCRI“, eine Eliteeinheit der peruanischen Polizei, nach Jaén beordert, um die Ermittlungen der örtlichen Polizei zu übernehmen. Im Gedenken an den ermordeten Journalisten und um auf die Sicherheitssituation aufmerksam zu machen, werden am morgigen Dienstag alle Radio- und Fernsehkanäle von 6 bis 18 Uhr den Sendebetrieb aussetzen.

    In einer auf allen Sendern verlesenen Nachricht riefen sie zudem die zuständigen Autoritäten auf, alle Mitglieder des Provinzgerichtes und der örtlichen Polizei zu entlassen und die Stellen neu zu besetzen.

    Der Mord an Pérez Julca war der erste Journalistenmord in Peru seit dem 21. April 2004, als Alberto Rivera Fernández, Journalist in Pucallpa, ermordet worden wurde. Am 14 Februar des selben Jahres war auch Antonio de la Torre Echandía in Yungay bei der Ausübung seines Berufes getötet worden. Beide Verbrechen sind bis heute nicht abschließend aufgeklärt worden.