Schlagwort: Bus

  • Peru: Autohändler weiter auf Rekordkurs

    Kleinbusse und Autos in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Kleinbusse und Auto in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Die Zahl der in Peru verkauften Neuwagen steigt weiter an: Nach Angaben des Dachverbandes peruanischer Autohändler (ARAPER) wurden im Jahr 2012 über 190.000 Neuwagen verkauft, fast 30% mehr als im Vorjahr, so viele wie nie zuvor. Am stärksten stieg dabei offenbar die Nachfrage nach PKW, von denen im vergangenen Jahr 128.295 Stück verkauft wurden – 2011 waren es noch 93.055 gewesen. Bei Kleintransportern fiel der Anstieg etwas geringer aus, so wurden nach ARAPER-Angaben 38.834 solcher Fahrzeuge verkauft (2011: 35.658).

    Auch das Schwerlast-Transportgewerbe erneuerte offenbar seine Flotte und stockte sie auf: Die Zahl der verkauften Lastwagen stieg um 8,9% auf 21.055 Stück. Bei Omnibussen ergab sich keine Änderung.

    Den größten Marktanteil haben dabei asiatische Autoproduzenten. Fabrikate aus Korea, Japan, China und Thailand deckten nach Angaben des Verbandes 73% des Marktes ab.

    Durschnittsalter peruanischer Fahrzeuge um ein Jahr gesunken

    Trotz des starken Wachstums liegt Peru im internationalen Vergleich noch weit zurück. So zählte beispielsweise das Kraftfahrtbundesamt in Deutschland im Jahr 2012 3.082.504 Neuzulassungen. Auch liegt das Durchschnittsalter peruanischer Fahrzeuge mit 12,5 Jahren noch weit über dem in Deutschland (PKW: 8,5 Jahre). Dabei ist im Moment allerdings einiges im Fluss, so lag das Durchschnittsalter peruanischer Fahrzeuge 2011 noch über 13 Jahren.

  • Limas Kleinbusse bald ohne Cumbia und Routenschreier?

    Combi Kleinbus in Lima. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Vorstellbar ohne Cumbia? Kleinbus in Lima. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Im Nahverkehrswesen der peruanischen Hauptstadt Lima bahnt sich nach dem Betriebsbeginn der Metro Lima und dem Schnellbussystem „Metropolitano“ eine weitere Revolution an. Ein Beschluss des Metropolitanrates sieht vor, dass ab Juli in den als „Combi“ und „Micro“ bekannten Kleinbussen künftig weder laute Musik, noch der Fernseher laufen dürfen – weil das den Fahrer ablenken könnte. Zudem wird den Kassierern, die neben dem Kassieren vor allem für das laute Schreien der Fahrtroute zuständig sind, eben jenes Schreien für die Zukunft untersagt. Auch das Zusteigen von Händlern, die in den Bussen Geschäfte treiben wollen, wird untersagt. Busfahrer dürfen zudem höchstens fünf Stunden am Stück fahren, bei maximal zwei Schichten pro Tag. Weiters muss jedes Fahrzeug mit einem GPS-Ortungsgerät ausgestattet werden.

    Sollte eine dieser Regeln nicht beachtet werden, drohen hohe Geldstrafen, die – und auch das ist neu – bei Nichtbegleichung auf das Fuhrunternehmen übergehen. Damit wird ein weiteres Problem angegangen: Oftmals ist ein Buspassagier bislang gleichzeitig Kunde verschiedenster verschachtelter Subunternehmen. So gehört meist einem Unternehmen die Route, einem anderen das Fahrzeug, ein Unternehmen mietet Route und Fahrzeug und vermietet beides wiederum einem Busfahrer, der dann noch den Kassierer und Routenschreier beschäftigt. Dadurch blieb das Risiko größtenteils beim Busfahrer, während die anderen Unternehmen ihre Fahrzeuge häufig schlecht warteten.

    Kleinbusse und Autos in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Kleinbusse und Auto in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Während von den Fahrgastorganisationen viel Beifall kommt, sind beispielsweise die Kassierer nicht glücklich mit der Reform. Sie fürchten, sie könnten dadurch weitgehend überflüssig werden. Joaquín Vásquez, der die Stadt Lima in Verkehrsfragen berät, erwartet aber eher das Gegenteil. So übernehme der Kassierer in Zukunft zwar eine passivere, aber noch wichtigere Aufgabe: Die Fahrgäste bei Fragen zu Routen, Haltestellen und Preisen zu beraten. Auch die meisten Nahverkehrsunternehmen unterstützen die Reform, einige ihrer Dachverbände haben an deren Ausgestaltung mitgearbeitet.

    Die Busrouten selbst sollen in Zukunft für jeweils 10 Jahre vergeben werden. Ein erster Vergabeprozess ist für Ende 2012 geplant.

  • Nomen est Omen: „Titanic“-Reisebus ausgebrannt

    Ein Reisebus des Transportunternehmens „Titanic“ ist auf seinem Weg in die peruanische Hauptstadt Lima ist auf der Panamericana-Fernstraße in der nordwestperuanischen Region Lambayeque vollständig ausgebrannt. Alle Insaßen konnten sich rechtzeitig retten. Nach ersten Ermittlungen war das Feuer wegen einem Kurzschluss in der Bordelektronik ausgebrochen. Drei Löschzüge einer örtlichen Feuerwehr waren im Einsatz.

  • Cusco: Fünf Tote bei Busunfall

    Bei einem Busunfall in der südperuanischen Region Cusco sind fünf Personen ums Leben gekommen. 30 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Bus war aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in die Tiefe gestürzt, als er die Strecke Cusco-Paucartambo fuhr. Die Verletzten wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

  • Pisco / Ica: Bewaffnete überfallen Reisebus

    Drei bewaffnete Straßenräuber haben heute in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) im südperuanischen Pisco einen Reisebus mit 45 Menschen an Bord überfallen. Das berichtet die Agentur ANDINA. Der Bus des Unternehmens „Ormeño“ war auf der südlichen Panamericana unterwegs, als ein als Passagier getarnter Räuber in die Fahrerkabine eindrang und die Busbesatzung mit Waffengewalt zwang, in eine kleine Nebenstraße einzubiegen und dort fünf Komplizen einsteigen zu lassen. Als sie alle Fahrgäste um deren Geldbeutel, Kreditkarten und Schmuckstücke erleichtert hatten, nötigten sie den Fahrer zur Weiterfahrt.

    Der Bus war von Lima unterwegs nach Arequipa.

  • Ein Jahr nach Einführung: Peruanische Verkehrssünderdatei kostet 3.000 Fahrern den Führerschein

    Die im vergangenen Jahr in Peru eingeführte Verkehrssünderdatei zeigt Ergebnisse, bereits 3.000 Fahrern wurde, wie der peruanische Verkehrs- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo gestern vor Journalisten erklärte, der Führerschein entzogen, nachdem sie über 100 Punkte angehäuft hatten.

    Darunter, so der Minister, waren neben Fahrern von Privatautos auch Bus- und Taxifahrer.

    Das Punktesystem war im vergangenen Jahr eingeführt worden, um der großen Zahl an Verkehrsunfällen Herr zu werden. Zudem müssen seitdem Überlandbusse über eine Höchstgeschwindigkeitssperre – auf 110 KM/h – , ABS, sowie ein GPS- Satelitenortungssystem verfügen – was allerdings nur sehr wenige Busunternehmen bisher eingeführt haben.

  • Quispicanchi-Bus-Crash: Zahl der Toten erhöht sich auf 17

    Die Zahl der Fahrgäste, die beim Zusammenstoß zweier Busse, von denen einer anschließend in den Vilcanota-Fluss fiel, ums Leben kamen, liegt weit höher als ursprünglich angenommen. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Demnach waren sechs Personen bei dem Unfall selbst ums Leben gekommen, vier weiter verstarben noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die sterblichen Überreste von sechs weiteren Personen wurden im Fluss in der Nähe der Unfallstelle, sowie rund 30 Kilometer Flussabwärts in Urcos gefunden. Von 5 weiteren Personen fehlt noch jede Spur.

    Der Reisebus des Unternehmens „Copacabana“ war, so Augenzeugen gegenüber der Polizei , mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. In der Nähe einer Kurve ließ der zweite Bus gerade Passagiere einsteigen. Der „Copacabana“-Bus konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Nach Angaben der Polizei sind 61 Verletzte noch in Behandlung, darunter ein Kind im Alter von fünf Jahren, das bisher nicht identifiziert werden konnte.Nach Angaben des Regionaldirektors für Verkehr und Kommunikation Cusco, Darwin Cayo, verfügte der „Copacabana“-Bus über eine gültige Unfallversicherung, der Führerschein des Fahrers war dagegen im Januar abgelaufen.

  • Mindestens 6 Tote bei Bus-Frontalcrash in Cusco

    Beim Zusammenstoß zweier Überlandbusse kamen heute Nachmittag in der peruanischen Provinz Quispicanchi (Region Cusco) mindestens 6 Personen ums Leben. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Bus des Unternehmens Copacabana, der von Puno nach Cusco unterwegs war, einen zweiten Bus gerammt, der aus Sicuani ebenfalls auf dem Weg nach Cusco war. Der Fahrer des Copacabana-Busses verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich mehrfach überschlug und schließlich im Vilcanota-Fluss liegen blieb.

  • Bus Chiclayo-Jaén stürzt in die Tiefe: 18 Tote

    An der als „El Cuello“ bekannten Grenze der Regionen Lambayeque und Cajamarca kamen heute in den frühen Morgenstunden beim Absturz eines Busses des Transportunternehmens Móvil Tours auf der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße 18 Menschen ums Leben. Das berichten übereinstimmend Red Informativa Regional und RPP. 9 der Todesopfer konnten bislangnoch nicht identifiziert werden. Der Bus war auf der Route Chiclayo – Bagua – Jaén unterwegs, als er nach Angaben des Fahrers wegen des dichten Nebels und zahlreicher kleiner Erdrutsche von der Straße abkam und über 70 Meter in die Tiefe stürzte. Wegen der dichten Vegetation und der extremen Hanglage kommen die Bergungsarbeiten nur langsam voran. 16 weitere Personen wurden verletzt und wurden nach Chiclayo gebracht, wo sie medizinisch betreut werden. Insgesamt waren nach Angaben von Móvil Tours 44 Personen in dem Bus unterwegs.

  • 20 Tote bei Zusammenstoß von Reisebus und Gaslaster

    Beim Zusammenstoß zwischen einem mit hochexplosivem Gas beladenen Gefahrguttransporter und einem Reisebus kamen am vergangenen Sonntag im südperuanischen Cañete nach Angaben der peruanischen Agentur ANDINA mindestens 20 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt. Der mit nach ersten Einschätzungen 22 Personen besetzte Bus des Unternehmens Costeño war auf der Panamericana Süd unterwegs, als der Bus den Gastransporter rammte, der sofort explodierte. Die genaue Anzahl der Opfer ist noch nicht bekannt, da die Körper der Reisenden nach der Explosion nur schwer identifiziert und zugeordnet werden können. Bisher konnten erst 3 der Opfer identifiziert werden: Anatolio Simon Aquije, Fahrer des Busses, sowie Luisa Gonzáles Zambrano (27) und ihr 5jähriger Sohn Jorge Córdoba Gonzáles.