Schlagwort: Apurimac

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,9 erschüttert Apurimac

    Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richter-Skala hat gestern um 23:52:40 die peruanische Region Apurimac erschüttert. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag 33 Kilometer nördlich von Chalhuanca in einer Tiefe von 95 Kilometern. In Chalhuanca war das Beben mit der Stärke II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.

    Nach ersten Berichten des peruanischen Zivilschutzes (INDECI) sind keine Schäden zu beklagen.

  • Wegen extremer Kälte: Notstand in 16 peruanischen Regionen

    Wegen der extremen Kälte hat die peruanische Regierung für 16 Regionen des Landes den Notstand ausgerufen. Zuvor war bekannt geworden, dass im diesjährigen Winter bereits mehr als 400 Menschen an der Kälte und ihren Folgen gestorben waren. Vor allem Angehörige der Risikogruppen, also Kleinkinder und Senioren, sind stark von Erkrankungen der Atemwege betroffen. Im Mittelpunkt der langsam anlaufenden staatlichen Hilfe sollen nun die Menschen in den Hochanden, vor allem in Gebieten über 3.000 Metern, stehen.

    Der Notstand gilt für die Andenregionen Áncash, Apurímac, Arequipa, Ayacucho, Cusco, Huancavelica, Huánuco, Junín, Moquegua, Pasco, Puno, Lima und Tacna. Daneben werden im entsprechenden Regierungsdekret auch die Regenwaldregionen Madre de Dios, Ucayali und Loreto, sowie einzelne Distrikte der peruanischen Hauptstadt Lima (die sich nicht mit der „Region“ Lima überschneidet), und die Provinz Callao genannt.

    -4°C in Cusco Stadt, -20°C in Höhenlagen, 9°C in Puerto Maldonado

    Während in der Andenregion Cusco in einigen Höhenlagen über 3.800 Metern bis zu -20°C gemessen wurden, ist die Situation in den Regenwaldregionen ungleich komplizierter, obwohl die Temperaturen dort kaum unter +10°C fallen, so Felix Cubas vom peruanischen Wetterdienst SENAMHI gegenüber INFOAMAZONAS. Da allerdings Menschen, Tiere, Häuser und Infrastruktur nicht darauf eingestellt sind, führen bereits diese Temperaturen zu Problemen wie Atemwegsbeschwerden. So wurden allein während der vergangenen Woche in Puerto Maldonado, Hauptstadt der Region Madre de Dios, 40 Fälle von Lungenentzündung registriert.

    Nächste Kältewelle im Anmarsch

    In jedem Jahr kommt es zu Kältewellen, insbesondere in den zentralen Wintermonaten Juni und Juli. So stark wie in diesem Jahr hatte es Peru aber schon mehrere Jahre nicht mehr getroffen, so Cubas. Zudem sei das schlimmste noch nicht überstanden, nach Vorhersagen des SENAMHI ist in den kommenden Wochen mit weiteren Kältewellen zu rechnen. Insbesondere in den Regenwaldregionen soll die Temperatur noch einmal stark sinken, zudem ist mit starken Winden zu rechnen.

    40-Jahres-Rekord in Ica

    In Ica, südlich der peruanischen Hauptstadt Lima wurde mit 3,6°C die niedrigste Temperatur der vergangenen 40 Jahre registriert. Die Messstation Masocruz (Provinz El Collao / Region Puno) registrierte gar -23°C.

    Dabei leiden nicht nur Menschen unter den Extremtemperaturen. In manchen Regionen hat das peruanische Landwirtschaftsministerium begonnen, provisorische Unterstände zu errichten und Medizin für Vieh und Alpacas zu verteilen. Nach Informationen des peruanischen Zivilschutzes wurden bislang 1.649 solcher Unterstände errichtet.

  • Erdbeben der Stärke 6,0 erschüttert Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima

    Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala hat gestern um 17:46:45 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ayacucho erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum ca. 28 Kilometer Südsüdöstlich von Huanca Sancos in der Region Ayacucho in einer Tiefe von 115 Kilometern.

    Das Erdbeben ließ auch die Regionen Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima erzittern.

  • Abancay: Kind stirbt nach Puma-Attacke im Zoo

    Ein tragisches Ende nahm gestern der Zoobesuch eines 7jährigen Jungen im Zoo von Abancay (Region Apurímac). Der Junge hatte nach Angaben der Polizei seine Hand durch die Gitterstäbe gesteckt, dieser biss sofort zu und zog an seinem Arm. Auch seine 20jährige Schwester wurde verletzt, als sie versuchte, ihren Bruder aus den Klauen des Pumas zu befreien, was ihr erst nach 15 Minuten gelang. Beide wurden sofort in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert, aber für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Wie die Tageszeitung „La Republica“ berichtet, handelt es sich bei den Geschwistern um die Kinder des Leiters des Büros für Naturressourcen der Regionalregierung Apurímac.

    Der Zoo wird von der Provinzverwaltung Abancay betrieben. Er verfügt nach Angaben des Regionalpräsidenten von Apurímac, David Salazar, nicht über notwendige Sperrzäune, um solche Attacken künftig zu verhindern. Im Archiv des örtlichen Krankenhauses seien bereits mehrere solcher Fälle verzeichnet, so Salazar.

    Zoodirektor suspendiert

    Wie die Provinzvewaltung Abancay erklärte, wurde inzwischen der Zoodirektor, sowie weitere vier Mitarbeiter suspendiert. Zudem soll ein zusätzlicher Zaun zwei Meter von dem Schutzgitter entfernt in Zukunft verhindern, dass Kinder dem Puma-Gehege so nahe kommen können.

  • La Joya / Arequipa: Polizei beschlagnahmt 205 Kilogramm Drogen

    Ein großer Fang gelang gestern der peruanischen Nationalpolizei PNP im Distrikt La Joya (Prov. / Reg. Arequipa). Sechs Monate hatte nach Angaben der Agentur ANDINA die Antidrogenpolizei Divandro Arequipa einen Kleintransporter beobachtet, gestern in den frühen Morgenstunden fanden sie im inneren des Fahrzeuges 104 Kilogramm des Kokain-Grundstoffes PBC (pasta básica de cocaina). Das PBC war in Form von Backsteinen verpackt. Der 22jährige Fahrer des Kleintransporters wurde festgenommen. Im Haus des festgenommenen konnten die Beamten anschließend weitere 101 Kilogramm PBC sicherstellen. Obwohl die Pakete in über einem Meter Tiefe eingegraben waren, entgingen sie dem Drogenspürhund „Black“ nicht, wie die Polizei berichtet.

    Ersten Ermittlungen zufolge stammt die „Lieferung“ aus Ayacucho. Von Arequipa sollte sie, so die Polizei, über Tacna nach Chile geschmuggelt werden.

    Der Distrikt La Joya liegt ca. eine Autostunde von Arequipa entfernt und zählt rund 24.192 Einwohner.

    Polizei beschlagnahmt 143 Kilogramm PBC in Andahuaylas

    Auch in Andahuaylas (Region Apurímac) wurde die Polizei fündig. So konnten 143 Kilogramm PBC, mehrere Schusswaffen, sowie zwei Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Vier mutmaßliche Drogenschmuggler wurden festgenommen, von denen einer bereits mehrfach wegen Drogenschmuggels vorbestraft war. Bei der Festnahme von drei der Schmuggler kam es zu einem Schusswechsel mit der Polizei, wobei eine Person verletzt wurde.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Ausbruch in Abancay: Peruanische Gefängnisse kommen nicht zur Ruhe

    Gerade erst hat die Intervention des peruanischen Vizejustizministers mitgeholfen, die Geiselnahme im Gefängnis Huancas (Chachapoyas) zu beenden, schon gibt es wieder schlechte Nachrichten für das Gefängnisinstitut INPE. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, sind vier Häftlinge aus dem Gefängnis Abancay (Apurímac) geflohen. Dabei wurden zwei Wärter schwer verletzt. Alle vier Ausbrecher saßen wegen Drogenhandels und – schmuggels ein.

    Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine Frau an die Tür geklopft, durch den Sehschlitz hatten die Gefängniswärter keine Bedrohung ausmachen können. Im selben Moment begannen zwei Personen die Tür mit Feuerwaffen zu beschießen, wobei das Sicherheitspersonal verletzt wurde, so ANDINA.

    Inzwischen nahm der Vorsitzende des Gefängnisinstitutes INPE, Jorge León Ballén, den Hut. In den kommenden Tagen werde der Vizeadmiral Rafael Aro Araujo seinen Posten übernehmen, erklärte der peruanische Premierminister Javier Velásquez Quesquén.

  • Abancay / Apurímac: Zahlreiche Verletzte nach Demonstration gegen Regionalregierung

    Über 50 verletzte Demonstranten und 17 verletzte Polizisten hinterließen in Abancay die Zusammenstöße der Polizei mit Protestierenden, die seit mehr als 10 Tagen teils gewaltsam gegen den Haushalt 2010 der Region Apurímac demonstrieren. Die Gewalt entlud sich nach Angaben der Coordinadora Nacional de Radio, als die Menge versuchte, den Sitz der Regionalregierung zu besetzen.

    Grund für die Proteste ist die nach Ansicht der Protestierenden ungerechtfertigt hohe Mittelzuweisung für die Nachbarstadt Andahuaylas. Die Regionalregierung hatte bereits einen Tag vor den gewaltsamen Auseinandersetzungen beschlossen, den Haushalt für das kommende Jahr neu zu verhandeln.

  • 3 Tote und 17 Verletzte bei Busunfall in Apurimac

    Bei einem Busunfall auf der Straße von Abancay nach Andahuaylas (Apurimac) kamen am gestrigen Dienstag nach Angaben der Polizei 3 Menschen ums Leben. 17 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Bus war aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und hatte sich anschließend mehrmals überschlagen. Als Grund für den Busunfall vermutet die Polizei den schlechten Zustand der Straße und die schweren Regenfälle der vergangenen Tage.

  • Mind. 200 Bauern in Apurimac und Ayacucho Opfer von "Schneeball-System"

    Mehr als 150 Bauern aus Ayacucho und über 60 aus Apurimac haben heute vor der Zentrale des Reiseunternehmens „TravelOne“ im limenischen San Isidro gegen deren Geschäftsgebaren demonstriert. Sie hatten dem Unternehmen nach eigenen Angaben 257 US-Dollar bezahlt – eine Summe, die dem Einzahler laut der vorhergehenden Beratung angeblich in kürzester Zeit bis zu 6000 US-Dollar Gewinn zurück bringen sollte. Dass die Bauern dafür Mittelmeerkreuzfahrten verkaufen und permanent neue Verkäufer werben sollten, sei dabei nach Angaben der Bauern nicht erwähnt worden. Inzwischen hat sich die peruanische Verbraucherschutzorganisation ASPEC eingeschaltet – und bisher immerhin Teile der Einlagen von 41 der Bauern erfolgreich zurückgefordert. ASPEC vermutet, dass landesweit möglicherweise einige tausend Personen von dem betrügerischen Handeln betroffen sind.