• Pfadfinder in Chachapoyas

    …gibt es seit dem 2. August 2008.

  • Regierung beschliesst Mindeststandarts zur Wasserqualität

    Die peruanische Regierung beschloss heute die vom Umweltministerium unter Antonio Brack Egg erarbeiteten Regeln zur Qualitätssicherung von Trink- und Nutzwasser. In diesen Regeln werden die biologischen, chemischen und physischen Höchstgrenzen an Konzentrationen diverser Stoffe erstmals verbindlich festgelegt.

    Zudem wurde das Umweltministerium (Minam) beauftragt, die Regeln weiter auszuarbeiten.

  • Anfahrt jetzt schneller

    Die Bauarbeiten der Strasse von Pedro Ruiz nach Chachapoyas kommen voran: Die Reisezeit mit Reisebussen konnte durch die Asphaltierung bereits um 30 Minuten gesenkt werden. Planmässig soll die Strasse bis Dezember fertig sein. Vorraussichtlich wird das Projekt aber noch verlängert.

  • Opfer von "La Cantuta" beerdigt

    16 Jahre nach Entführung und Tod von 9 Studenten und einem Professor der Univeristät „Enrique Guzmán y Valle“, bekannt als „La Cantuta“, durch die paramilitärische Gruppe „Colina“ des peruanischen Diktators Alberto Fujimori werden die sterblichen Überreste der Opfer nun beerdigt. Die Studenten Luis Enrique Ortiz Perea, Armando Richard Amaro Cóndor, Bertila Lozano Torres, Dora Oyague Fierro, Robert Edgar Teodoro Espinoza, Heráclides Pablo Meza, Felipe Flores Chipana, Marcelino Rosales Cárdenas Juan Gabriel Mariños Figueroa und der Professor Hugo Muñoz Sánchez waren am 18. Juli 1992 von der „Colina“-Gruppe hingerichtet worden, weil diese dachte, es würde sich um Mitglieder der Terrororganisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) handeln.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Mord an den 10 Personen Teil des schmutzigen Krieges, den Alberto Fujimori gegen die Guerillagruppen Perus führte. Nachdem die Opfer entführt worden waren, wurden sie erschossen und verbrannt. Im Januar 2007 waren die sterblichen Überreste exhumiert und anschließend in Frankreich von Forensikern untersucht worden. 6 Opfer konnten trotz der Verbrennungen identifiziert werden.

    Derzeit steht Alberto Fujimori, Diktator Perus in den 90er Jahren, für dieses Verbrechen vor Gericht.

    Bambú: Weitere Opfer der Diktatur beerdigt

    In Bambú, südlich von Aucayacu wurden die sterblichen Überreste von 10 Opfern des Massakers  einer Marineeinheit den Angehörigen übergeben. Sie waren am 10. März 1992 von Marineeinheiten getötet worden. 5 der Opfer waren Kinder. Von 4 weiteren Opfern fehlt bisher jede Spur.

    Quellen: CNR, ANDINA

  • Lima: Wasserzähler mit Internetanschluss

    Wie die Agentur ANDINA unter Berufung auf das Wasser- und Abwasserunternehmen „Sedapal“ mitteilt, wird in Lima derzeit mit dem Einbau so genannter „intelligenter“ Wasserzähler begonnen. Diese Wasserzähler sollen, so Sedapal, über Zugang zum Internet verfügen, so dass sowohl der Nutzer, als auch das Unternehmen selbst, den Verbrauchsstand aus der Ferne ablesen können. Damit soll nicht nur das Zählerablesen unnötig werden, auch müssten die Zähler dann nicht mehr an Orten angebracht werden, die von der Straße offen begehbar sind, sondern können sich auch im inneren der Häuser befinden. Das hätte den positiven „Neben“effekt, dass in Zukunft die Anzahl der gestohlenen Wasserzähler pro Jahr stark sinken könnte. Derzeit werden laut Sedapal rund 80.000 Wasserzähler pro Jahr gestohlen. Derzeit verfügen in Lima rund 900.000 Haushalte über einen (legalen) Wasseranschluss. In einem ersten Schritt sollen nun 20.000 „intelligente“ Wasserzähler instaliert werden.

    Quelle: Sedapal/ANDINA

  • Straßenbau nach Pisuquía kommt voran

    Straße von Minas nach El Rejo. Foto: Regionalregierung Amazonas
    Straße von Minas nach El Rejo. Foto: Regionalregierung Amazonas

    Wie die Regionalregierung von Amazonas gestern verlautbaren ließ, wurden bereits über 4 Kilometer der künftigen Straße von Minas/Yumal (Distrikt Colcamar) nach „El Rejo“ fertiggestellt, was ca. 30% der Gesamtstrecke entspricht. Derzeit arbeiten die Bauarbeiter an einem Ort mit dem gefährlich klingenden Namen „El Derrumbe“ (Erdrutsch). Wie Franklin Ludeña Meléndez, Distriktbürgermeister von Pisuquía erklärte, verläuft der Bau bisher nach Plan. Insgesamt soll die Straße von Minas aus um 12,5 Kilometer verlängert werden. Bisher war Minas/Yumal der Endpunkt der Straße.

    Quelle: PR Regionalregierung Amazonas

  • Fünf Tote und 17 verletzte bei Busunfall

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, kam heute Morgen gegen 4:30 ein Bus der Busgesellschaft Móvil Tours in der Region San Martín von der Straße ab und überschlug sich. Dabei kam ein Passagier ums Leben, 17 weitere wurden verletzt, wie die Polizei berichtet. Möglicherweise steige die Zahl der Todesopfer noch, da die Verletzungen teilweise sehr schwer sind. Laut Peru.com stürzte der Bus wegen dichten Nebels ca. 20m in die Tiefe.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 268 der Fernstraße Fernando Belaunde Terry. Der Bus war von Trujillo nach Tarapoto unterwegs.

    Inzwischen wurden die Verletzten in das Krankenhaus von Moyobamba eingeliefert.

    Auf der Fernando Belaunde Terry-Straße kommt es häufig zu schweren Verkehrsunfällen.

    Quelle: ANDINA

  • Fiestas Patronales: Countdown läuft

    Das Fest der Stadtpatronin von Chachapoyas verspricht, sich wieder einmal selbst zu übertreffen. So soll es in diesem Jahr nicht nur eines, sondern gleich zwei große Feuerwerke geben (vermutlich 14. und 15. August). Weitere Höhepunkte sind selbstverständlich die Konzerte von Agua Marina und Lokalmatador Illarek. Natürlich darf auch die religiöse Komponente nicht fehlen und so haben die Verantwortlichen ihre Zusage wiederholt, die Messe zu Ehren der Stadtpatronin könnte am 14. August bereits in der derzeit im Umbau befindlichen Kathedrale stattfinden. Ein ganz besonderes Schmankerl gibt es übrigens am Sonntag, den 3. August: Die Jugendlandesmeisterschaften im Gewichtheben!

  • Engländer baut Amazonas-Pyramide

    Pyramide auf dem Amazonas. Foto: piramideperu.comIquitos scheint Phantasten und Exzentriker förmlich anzuziehen. Wie der Blog „Diario de Iquitos“ jüngst vermeldete, baut derzeit ein Engländer auf dem Wasser des Amazonas eine Pyramide, in der Schamanismus  und Heilkunst aus aller Welt seinen Platz haben möge. Angeblich arbeiten an der Holzkonstruktion freiwillige aus verschiedensten Ecken der Welt mit. Wie Paco de Bardales von Diario de Iquitos schreibt, eben „eine Mischung aus Arche Noah, Hostal, Tempel, Touristenzentrum und Kernpunkt kosmischer Vernetzung, mit wem und was auch immer.“

    Die Tageszeitung El Comercio verglich das Projekt gar mit Fizcarrardos Eisenbahnbau.

    Jedem das seine… Und wenn es zahlungskräftige Touristen nach Iquitos bringt, warum nicht, solange das Holz für die Pyramide umweltverträglich herangeschafft wird…

  • Iquitos: Polizisten mit Gefangenem auf Kneipentour

    Kurios-erschreckendes passierte vergangene Woche in Iquitos, der Hauptstadt der Nachbarregion Loreto. Wie der Radiosender La Voz de la Selva berichtet, verließen zwei Gefängnisaufseher mit dem wegen Drogenhandels verurteilten Javier Ricardo Herrera Calle das Gefängnis „San Jacinto“, um ihn wegen angeblicher gesundheitlicher Beschwerden in das örtliche Krankenhaus zu bringen. Nicht schlecht war das Erstaunen zweier anderer Gefängnisaufseher, die zufällig in der Bar saßen, die die beiden Polizisten mit ihrem „Gefangenen“ aufsuchten. Als sie schließlich gegen ein Uhr morgens die Anwesenheit der beiden anderen Gefängnisaufseher bemerkten, vierließen sie schnell die Bar und torkelten, stark alkoholisiert, zum Krankenhaus. Dort wurden die Polizisten wie auch der Gefangene verhaftet.

    Javier Ricardo Herrera Calle wurde zu 15 Jahren Freiheitsstrafe wegen Drogenhandel und -schmuggel verurteilt.

    Dieser Fall ist dabei nicht der erste seiner Art: Wie La Voz de la Selva weiter berichtet, wurde vor fünf Monaten ein Häftling mit dem Spitznamen „Polaco“ fotografiert, als er in einem Supermarkt gerade alkoholische Getränke erwarb. Offiziell war er zu jener Zeit „beim Zahnarzt“.

    Quelle: La Voz de la Selva