Kategorie: Kultur

Peru bietet einen enormen kulturellen Reichtum. Mehrere Kulturen hatten hier ihren Ausgangspunkt, darunter die Machu Picchu-Erbauer, die Inka. Obwohl während der Kollonialzeit zurückgedrängt, ist das kulturelle Erbe bis heute sehr reich an Mythen, Traditionen, Lebensstilen und Bauwerken.

  • Amazonas wird 176

    Mit einer Festmesse, dem feierlichen Hissen der National- und Regionalflagge und einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen begeht das Departamento Amazonas heute ihr 176. Gründungsjubiläum. Gleichzeitig feiert die Regionalregierung Amazonas ihr 6jähriges bestehen als staatliche Institution. Die Region Amazonas war 2002 gegründet worden, um die Dezentralisierung voranzutreiben. Dabei stehen in naher Zukunft große Änderungen an: Derzeit ist die Region Amazonas dabei, gemeinsam mit der Nachbarregion San Martín eine „Macro-Testregion“ zu bilden.

    HYMNE DER REGION AMAZONAS:
    Kehrvers
    Amazonenses unidos cantemos
    con la fuerza del gran Marañón,
    un homenaje de paz ensalcemos
    a la grandeza de nuestra región.
    I

    Logo Regionalregierung Amazonas - Gobierno Regional Amazonas
    Logo Regionalregierung Amazonas – Gobierno Regional Amazonas

    Amazonas, paraíso y destino,
    tradición y riqueza natural,
    digna fuente del agro y turismo,
    patrimonio y selva sin igual.
    Luya, Rodríguez de Mendoza,
    Utcubamba, Bagua, Bongará,
    Condorcanqui y Chachapoyas,
    una mañana feliz florecerán.
    II
    Dominaron tu inhóspita yunga
    inmigrantes de sueño ideal,
    valientes huambisas y aguarunas
    son hermanos del llano tropical.
    Cordillera, lagunas, cataratas,
    ríos y valles con su devenir,
    con Kuélap milenaria y dorada
    territorio de noble porvenir.
    III
    Evoquemos a quienes un día
    nos legaron heroica lección:
    Sachapuyos, valor y osadía,
    Higos Urco, patriótica acción.
    Valerosos e ilustres hombres
    precursores que el Perú heredó,
    victoriosas gestas de renombre
    que Dios en El Cenepa selló.
    Text: EDY ESTRADA RIVERA
    Melodie: PEDRO VIDALÓN MERCADO

  • "El Peruano" wird 183

    Eine der ältesten noch erscheinenden Zeitungen der Welt feiert heute, am 22.10.2008, sein 183jähriges bestehen. „El Peruano“ wurde vom Freiheitskämpfer Simon Bólivar persönlich gegründet und erschien seitdem ohne Unterbrechung. Heute ist „El Peruano“ das Gesetzblatt der Republik Peru und untersteht, auch inhaltlich, der jeweiligen Regierung.

  • Pfadfinder in Chachapoyas

    …gibt es seit dem 2. August 2008.

  • Engländer baut Amazonas-Pyramide

    Pyramide auf dem Amazonas. Foto: piramideperu.comIquitos scheint Phantasten und Exzentriker förmlich anzuziehen. Wie der Blog „Diario de Iquitos“ jüngst vermeldete, baut derzeit ein Engländer auf dem Wasser des Amazonas eine Pyramide, in der Schamanismus  und Heilkunst aus aller Welt seinen Platz haben möge. Angeblich arbeiten an der Holzkonstruktion freiwillige aus verschiedensten Ecken der Welt mit. Wie Paco de Bardales von Diario de Iquitos schreibt, eben „eine Mischung aus Arche Noah, Hostal, Tempel, Touristenzentrum und Kernpunkt kosmischer Vernetzung, mit wem und was auch immer.“

    Die Tageszeitung El Comercio verglich das Projekt gar mit Fizcarrardos Eisenbahnbau.

    Jedem das seine… Und wenn es zahlungskräftige Touristen nach Iquitos bringt, warum nicht, solange das Holz für die Pyramide umweltverträglich herangeschafft wird…

  • KOMMENTAR: Jaja, Mucho Gusto

    Seit 2005 wirbt Peru mit dem Slogan „Peru, Mucho Gusto“, einem Wortspiel, das unter anderem mit „Ich heiße Peru, Willkommen“, mit „Peru, sehr lecker“ und „Peru, guter Geschmack“ übersetzt werden könnte, im Ausland für seine wahrhaft exquisite Küche. Zu dieser Küche gehört zum Beispiel auch der Pisco, das alkoholische Nationalgetränk, dessen Erfindung sowohl Chile als auch Peru, die beiden Lieblingsfeinde, für sich reklamieren. Im vergangenen Monat kam es nun zu einem Eklat: Chile begann, mit dem Slogan „Chile Mucho Gusto“ zu werben. Aufgebracht riefen peruanische Politiker aller Parteien zu Konsequenzen auf, scheinbar mit Erfolg, denn auf persönliches drängen der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet, die sich seit ihrem Amtsantritt für eine Verbesserung der Beziehungen zu Peru eintritt, wurde die Kampagne eingestampft. Millionen bereits gedruckter Flyer wurden direkt nach dem Druck entsorgt.

    Es gibt übrigens sowohl in Peru, als auch in Chile einen Ort mit dem Namen „Pisco“. Aber auch in Zukunft wird nur einer mit dem Slogan „Mucho Gusto“ beworben werden.

    Quelle: ANDINA

  • INC gelingt Schlag gegen Kunsthehler

    In Zusammenarbeit mit einer Polizeieinheit mit speziellen Spürhunden für das Erschnüffeln von Altertümern gelang dem nationalen peruanischen Kulturinstitut INC heute ein Schlag gegen den illegalen Handel mit Altertümern aus verschiedenen Regionen Perus. Insgesamt konnten 256 vorkolumbianische Stücke beschlagnahmt werden, hauptsächlich Textilien diverser Arten und Puppen, die daraus hergestellt worden waren. Bei den Hehlern handelt es sich um einzelne Verkäufer auf den beiden großen Märkten für Kunsthandwerk „Mercado Indio’s“ und „Galería Indian Market„, die zu der auch bei Touristen beliebten Flaniermeile „avenida Petit Thouars“ im Stadtteil Miraflores gehören.

    Seit einigen Jahren gehen die peruanischen Sicherheitskräfte schärfer gegen den Schmuggel und illegalen Handel mit Altertümern vor, um den Ausverkauf peruanischer Kulturgüter zu unterbinden.

  • Stadtmuseum Chachapoyas kommt voran

    Die Bauarbeiten und Koordinationen für das Museum für Ethnographie und christliche Kunst in Chachapoyas kommen voran. Nach seiner Fertigstellung soll es neben historischen Objekten der Kirchengeschichte der Diözese auch Ausstellungsstücke aus der Zeit vor der Kolonialisierung beherbergen. Derzeit wird das Museum von Cáritas Chachapoyas gemeinsam mit verschiedenen Basisorganisationen der Stadt gebaut. Viele Stücke werden aus den Diözesanarchiven kommen, aber auch Privatleute und andere Institutionen werden gezielt angesprochen, um historisch wertvolle Stücke zur Ausstellung bereitzustellen. Demnächst soll eine Medienkampagne zur Sensibilisierung über dieses Thema gestartet werden. Der Verantwortlich für das Projekt betonte, dass die Ausstellungsstücke Eigentum des bereitstellenden bleiben werden und von Experten restauriert würden. Beherbergen soll das Museum das Gebäude der ehemaligen Kapelle „Santa Ána“, das im Jahr 2005 als damals älteste Kirche der Stadt bei einem Erdbeben zerstört worden war. Ursprünglich war ein neues Gebäude entworfen worden, aufgrund der Regeln des Nationalen Kulturinstitutes, das auch für Denkmalschutz zuständig ist, musste das vormalige Gebäude wieder aufgebaut werden, um das Stadtbild zu erhalten.

    === TELEFONKABEL IM STADTZENTRUM WERDEN VERGRABEN

    Wie der Chef der Telefónica in Chachapoyas gegenüber Radio Horizonte bekannt gab, wird im Rahmen der Sanierung des historischen Stadtzentrums von Chachapoyas demnächst mit dem Vergraben von Telefonkabeln begonnen.

    Quelle: Radio Horizonte

  • Hohe Kultur und Disco-Quechua für Anfänger

    Sie war DIE Abräumerin des chilenischen Musikfestivals „Viña del Mar“: Die peruanische Sängerin Damaris. Mit ihrer hochkarätigen Mischung moderner und traditioneller peruanischer Musik, sowie der spannenden Variation der Sprachen Spanisch und Quechua hat sie nicht nur das peruanische Publikum begeistert, sondern auch das internationale Publikum in Viña del Mar. Das Lied, mit dem sie antrat, war „Tusuy Kusun“. Tusuy Kusun, zu Deutsch „Gehen wir tanzen“, steht in der sehr langen Tradition der Karnevalsmusik von Ayacucho, der unter anderem mit dem Cajón Elemente der kreolischen Kultur der peruanischen Küste hinzugefügt wurde. Gleichzeitig wird der Text, der sowohl auf Spanisch als auch auf Quechua, einer andinden Ursprache, gsungen wird, beinahe zu einem Fundus für Quechua für Feste und Discobesuche. Er handelt von einer Frau, die mit ihrem Holden bis zum Sonnenaufgang, also bis zur Ankunft des Sonnengottes der Inka, tanzt.

    Inzwischen wurde Tusuy Kusun sogar zur offiziellen Hymne des Gipfels des Asien-Pazifikanrainergipfels in diesem Jahr in Peru erhoben.

    Kleine Übersetzungshilfe:

    Yanay hamuy, tusuykusun – Meine große Liebe, gehen wir tanzen
    tusuykusun – gehen wir tanzen
    kusikuy, sunqu – freue Dich, Herz
    tayta Intipaq – Vater Sonne
    chakaymanta – Brücke

    Quelle: ANDINA, IncaMusic

  • Gilberto Herrera ist Tot

    Der Komponist und Musiker Gilberto Herrera, der mit seiner Musikgruppe „Hermanos Herrera“ bekannt wurde, ist kürzlich verstorben. Berühmt wurde er unter anderem durch seine berühmte Version des Walzers „Amazonas“ und verschiedener Heimatlieder im Takt der Polka, die bis heute ihren festen Platz im Kulturgeschehen der Region Amazonas, insbesondere aber ihrer Hauptstadt Chachapoyas, haben.

  • Tagesschau-Artikel zum Tag der Kartoffel

    Sehr treffend schreibt tagesschau.de über eine AFP-Meldung zum Streit zwischen Peru und Chile darüber, woher genau die Kartoffel kommt.

    http://www.tagesschau.de/schlusslicht/kartoffelstreit2.html