Schlagwort: Schweiz

  • Schweiz: Mehrere Chancay-Skulpturen an Peru zurückgegeben

    Cuchimilco, Chancay-Kultur. Foto:  Nationalhistorisches Museum Lima.
    Cuchimilco, Chancay-Kultur. Foto: Nationalhistorisches Museum Lima.

    Nach langen Verhandlungen hat ein Schweizer gestern der peruanischen Botschaft in Bern vier Skulpturen der zentralperuanischen Chancay-Kultur übergeben, die vermutlich 1973 illegal ausgeführt worden waren. Nach übereinstimmenden Berichten peruanischer und schweizer Medien stammen die Objekte aus dem 14. und 15. Jahrhundert und standen auf einer „roten Liste“ des internationalen Museumsrates ICOM. Ursprünglich sollen die Skulpturen aus der Nähe von Huacho stammen. Ausgehandelt wurde die Übergabe vom schweizerischen Bundesamt für Kultur (BAK).

    Seit einigen Jahren betreibt Peru eine intensive Rückforderungspolitik ausgeführter Kulturgüter, besonders viel Aufmerksamkeit erhielt dabei der Fall der der Inka-Ruinenstadt Machu Picchu entnommenen Keramiken, die sich über Jahrzehnte in Archiven und Ausstellungen der Yale-Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika befanden. Im Rahmen dieser Politik hat Peru mehrere Abkommen zur Kulturgüterrückführung abgeschlossen, darunter 2007 eines mit der Schweiz. Immer wieder kommt es zu Klagen und zu einem Vorgehen peruanischer Behörden gegen internationale Auktionshäuser, die mit der Versteigerung peruanischer Kulturgüter betraut sind.

    Die illegale Ausfuhr von historischen- und Kunstobjekten ist in Peru seit 1970 verboten.

    Die vollständige „Rote Liste“ peruanischer Kulturgüter finden Sie hier (Link zum ICOM, öffnet neues Fenster)!

  • Erste Europa-Reise von Präsident Humala Ende Januar

    Die erste Europa-Reise des peruanischen Präsidenten Ollanta Humala wird diesen nach Informationen des peruanischen Außenministeriums Ende Januar nach Spanien, Belgien und in die Schweiz führen. Zunächst soll er in Spanien -einem Land mit zahlreichen peruanischen Migranten, sowie vielfältigen historischen Bindungen zu Peru- mit Ministerpräsident Rajoy zusammentreffen. Auch sind Treffen mit spanischen Unternehmern, sowie dem König Juan Carlos geplant, bevor die Reise über Belgien in die Schweiz führt.

  • Peru-Wahl: Keiko gewinnt in Österreich, die Schweiz zählt noch

    Die 248 Wählerinnen und Wähler des einzigen Wahllokals in Österreich, in der Hauptstadt Wien, haben sich klar für Fuerza 2011-Kandidatin Keiko Fujimori ausgesprochen. Sie erhielt 140 Stimmen, 89 Stimmen fielen auf ihren Herausvorderer, den wahrscheinlich künftigen Präsidenten Perus, Ollanta Humala (Gana Perú). 19 Personen stimmten ungültig. Insgesamt 644 Personen waren aufgerufen, hier ihre Stimme abzugeben.

    Aus der Schweiz gibt es bislang noch kein Endergebnis, wobei sich nach Auszählung von 42,3% der Stimmen eine klare Tendenz zu Gunsten von Keiko Fujimori abzeichnet. Im Kanton Waadt, sowie in Genf erhielt die Kandidatin rund 60% der gültigen Stimmen.

    MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial!