Schlagwort: Santa Monica

  • Chota / Cajamarca: 2 Tote bei Omnibus-Absturz

    Beim Absturz eines mit 35 Personen besetzten Überlandbusses sind gestern in der nordperuanischen Provinz Chota (Region Cajamarca) zwei Menschen getötet worden. Wie Radio Santa Mónica berichtet, trugen alle weiteren Passagiere  Verletzungen davon, neun traf es besonders schwer, sie wurden nach Chiclayo evakuiert.

    Der Bus war unterwegs von Chota nach Chiclayo, als er aus noch nicht geklärten Gründen von der Straße abkam und zwischen Huambos und Llama dutzende Meter in die Tiefe stürzte.

  • Anguía / Cajamarca: Rodeopampa-Gipfel rutscht weiter ab

    Erdrutsch in Rodeopampa (Chota). Foto: Radio Santa Mónica.
    Erdrutsch in Rodeopampa (Chota). Foto: Radio Santa Mónica.

    Der Rodeopampa-Gipfel im Distrikt Anguía (Provinz Chota) rutscht weiter ab. Das berichtet Radio Santa Mónica. Bereits im Februar waren bei einem Erdrutsch an der selben Stelle rund 90 Wohnhäuser zerstört worden. Für heute hat der Zivilschutz Chota angekündigt, gemeinsam mit Geoglogen genauere Untersuchungen vorzunehmen und entsprechende Empfehlungen auszusprechen.

  • Chorrillos/Lima: 38 Ausländische Straftäter werden begnadigt und abgeschoben

    Gefangene im Santa Mónica-Gefängnis Chorrillos. Foto:ANDINA / Juan Carlos Guzmán Negrini.38 Insassinen des Frauengefängnisses Santa Mónica in Chorrillos (Lima) wurde heute Morgen vom peruanischen Justizminister persönlich die Bestätigung über ihre Begnadigung überreicht. Darunter befindet sich mindestens eine Deutsche (Susanne B.), eine Holländerin, sowie eine Schweizerin. Im Falle von Susanne B.* wurde die Strafe damit von 6 Jahren und 8 Monaten auf 2 Jahre und 8 Monate verkürzt, die am 8. Dezember diesen Jahres ablaufen. Die – nach Angaben der staatlichen Agentur ANDINA – Schweizer Staatsbürgerin Helga P.* muss ebenfalls nur 2 Jahre und 9 Monate ihrer 6jährigen und 8monatigen Haftstrafe absitzen.

    Die begnadigten Ausländer haben nach ihrer Freilassung einen Monat, um das Land zu verlassen. Bleiben sie länger oder kehren sie zurück, droht ihnen erneute Haft.

    Zudem wurden auch 106 peruanische Häftlinge in verschiedenen Gefängnissen wegen guter Führung begnadigt.

    *Vollständige Namen bekannt

  • 320 Kilo Kokain, oder: Warum man Geschenke aus Peru vor dem Abflug öffnet

    Zahlreiche Menschen aus ebenso vielen verschiedenen Ländern bleiben Jahr für Jahr an der peruanischen Grenze hängen. Meist trifft es sie am Flughafen Jorge Chávez, dem größten und wichtigsten Luftfahrtdrehkreuz Perus in Lima, aber auch an den Grenzen zu Chile, Brasilien, Bolivien oder Ecuador. Ihre zweite große Gemeinsamkeit ist aber, dass sie viele Jahre keine Möglichkeit mehr haben werden, sich frei zu bewegen – oder gar zu reisen. Es sind die gewollten oder ungewollten Drogenschmuggler, die versuchen, Kokain, Heroin oder andere Drogen beziehungsweise Drogengrundstoffe aus Peru und seinen Nachbarländern nach Asien, Europa, Australien oder in die vereinigten Staaten von Amerika zu transportieren.

    Nicht einmal 2 Monate ist das Jahr 2009 alt und doch kann die Flughafenpolizei des Flughafens „Jorge Chávez“ schon einen neuen Rekord vermelden: 63 auf spanisch „Burriers“ oder „mulo“ (Maultier) genannte Drogenkuriere wurden in diesen nicht einmal 2 Monaten dort festgenommen – und somit der Schmuggel von immerhin 320 Kg Kokain verhindert. Nach Angaben von Leonardo Morales von der Drogenschmuggelbekämpfungseinheit der peruanischen Nationalpolizei PNP waren unter den gefassten Schmugglern 40 Männer und 23 Frauen.

    Wie dreist die Drogenmafia dabei vorgeht zeigen einige Fälle der vergangenen Wochen. So war ein Spanier den Ermittlern ins Netz gegangen, weil er kurz vor dem Abflug plötzlich Panik bekam und die Rückgabe seines Gepäcks verlangte. Die Polizei überprüfte sein Gepäck – und fand darin mehrere mit Drogen gefüllte Tüten. In einem anderen Fall hatte der Neffe einer jungen Peruanerin dieser ein Päckchen auf ihrer Reise nach Spanien mitgegeben. Angeblich wusste sie nichts von der delikaten Fracht. Der Neffe wurde inzwischen ebenfalls festgenommen. Ein ähnliches Schicksal erlitt eine 19jährige Schweizerin, die seit einigen Tagen im „Santa Monica“-Gefängnis in Chorillos (Lima) einsitzt. Sie war mit 3,5 Kilo Kokain festgenommen worden.  Ihr drohen wohl mindestens 5 Jahre Haft.