Schlagwort: Religion

  • Bürgerwehr findet Überreste des zersägten „Cruz de Motupe“

    Cruz de Motupe (Chalpón). Bild: Canal N.
    Cruz de Motupe (Chalpón). Bild: Canal N.

    Angehörige einer örtlichen Bürgerwehr haben die Reste des gestern gestohlenen Kreuzes von Motupe („Cruz de Motupe“) gefunden. Nur wenige Kilometer von der Wallfahrtsgrotte entfernt, in der das Kreuz normalerweise steht, entdeckten sie fünf Holzstücke. Diese wurden inzwischen als Teile des Kreuzes identifiziert. Die Diebe hatten es zersägt, vermutlich um an die Gold- und Silberverziehrungen und Edelsteine zu kommen. Brandspuren an den Holzstücken weisen darauf hin, dass man versuchte, die Spuren zu verwischen.

    Nachdem die Spurensicherung die Fundstelle abgesucht hatte, wurde das Kreuz provisorisch zusammengesetzt und unter Glockenleuten von einer großen Prozession zurück in seine Kirche begleitet.

    Das im 19. Jahrhundert angefertigte Kreuz von Motupe steht normalerweise auf dem Cerro Chalpón, einem der wichtigsten katholischen Wallfahrtsorte Perus. Es wurde gestern auf noch ungeklärte Weise entwendet, obwohl mehrere Wachleute nur wenige Meter entfernt wachten. Präsident García und sein Ministerkabinett kündigten an, 20.000 Nuevos Soles für die Restaurierung des Kreuzes zu spenden.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=ZIt18RVCckE

  • Peruanischer Wallfahrtsort ausgeraubt: Unbekannte stehlen „Cruz de Motupe“

    Unglaublich: Unbekannte haben das bei peruanischen Wallfahrern beliebte und verehrte Kreuz von Motupe („Cruz de Motupe“) gestohlen. Nach Angaben von Anwohnern wurde ein Wachmann bewusstlos geschlagen und gefesselt. Möglicherweise haben es die Räuber auf die Verzierungen aus Gold, Silber und Edelsteinen abgesehen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

    Das vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts angefertigte Kreuz von Motupe steht normalerweise in der Nähe der nordwestperuanischen Stadt Chiclayo auf dem Cerro Chalpón und wird Jahr für Jahr von tausenden Gläubigen besucht, insbesondere während der Hauptfeierlichkeiten um den 5. August.

    Wie Canal N berichtet, beteiligen sich an der Suche neben 150 Polizisten auch hunderte Freiwillige aus der Umgebung.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=kJIRegBYtTI

  • Ica: Erdbebengeschädigte Señor de Luren-Kirche wird rennoviert

    httpv://www.youtube.com/watch?v=7WvxxLf7kBw
    In Ica hat die Rennovierung der Señor de Luren-Kirche begonnen, die im August 2007 bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 schwer beschädigt worden war. Nach Angaben der Diözese Ica müssen dafür 70% der noch stehenden Bausubstanz abgetragen und erneuert werden. Lediglich einige Teile der Kirche – darunter der Altarraum mit der berühmten Kuppel – können beibehalten werden.

    Hinweis: Das Video ist fast zwei Monate alt. Inzwischen sind die Arbeiten weiter fortgeschritten.

  • Miguel Olaortúa Laspra neuer Bischof von Iquitos (Loreto)

    Papst Benedict XVI hat den bisherigen apostolischen Vikar von Iquitos Miguel Olaortúa Laspra als Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Julián García Centeno zum Bischof des Vikariats ernannt. Olaortúa Laspra wurde 1962 in Bilbao (Spanien) geboren und gehört dem Orden des heiligen Augustin (OSA) an. Neben Philosophie und Theologie studierte der nun ernannte künftige Bischof von Iquitos auch Erziehungswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Jugendpastoral und -katechese. Zuletzt war er als Direktor des Kollegs St. Augustin im spanischen Zaragoza tätig.

    Das apostolische Vikariat Iquitos liegt in der nordostperuanischen Regenwaldregion Loreto.

  • 25 Jahre Peru-Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg

    In diesem und dem kommenden Jahr begeht die Erzdiözese Freiburg das 25jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft mit der katholischen Kirche in Peru. Aus diesem Anlass möchte INFOAMAZONAS auf die wichtigsten Veranstaltungen hinweisen, die am 23. Februar mit dem Gottesdienst zum 25. Jahrestag der Partnerschaftsgründung in der deutschen Gemeinde in Lima beginnen.

    In Deutschland starten die Feierlichkeiten am 1. Juli mit einer Akademietagung zum Partnerschaftsjubiläum in der katholischen Akademie in Freiburg. Für Anfang Dezember ist eine 10tägige Peru-Reise des Freiburger Erzbischofs Dr. Robert Zollitsch angesetzt. Der Endpunkt wird dann mit dem Katholikentag in Mannheim vom 16.-20. Mai 2012 gesetzt.

    Das vollständige Jubiläumsprogramm entnehmen Sie bitte der Internetseite der Partnerschaft Freiburg-Peru unter www.partnerschaft-freiburg-peru.de.

  • CIA hielt Informationen über abgeschossenes Flugzeug in Peru zurück

    Das Berichtet die Washington Post. Es geht dabei um mehrere Missionare einer Pfingstkirche, die umgekommen waren, als ihr Flugzeug von einem peruanischen Kampfflugzeug beschossen worden war, nachdem die CIA es fälschlicherweise mit Drogenschmuggel in Verbindung gebracht hatte.

    Den kompletten Artikel gibt es bei der Washington Post.

  • Evangelische Kirchen Perus fordern eigenen Feiertag

    Wie ANDINA berichtet, debattiert der peruanische Kongress derzeit die Einführung eines eigenen arbeitsfreien Feiertages für die Evangelische Bevölkerung. Diese Macht inzwischen, laut der Volkszählung 2007, immerhin 12,5% der Gesamtbevölkerung aus, was rund 2,6 Millionen Gläubigen entspricht. Im Gespräch ist dabei der 31. Oktober, an dem außerdem der „Día de la canción criolla“ begangen wird, also der Tag der peruanisch-kreolischen (afroperuanischen) Musik. Der Antrag war von evangelischen Angehörigen diverser Parteien eingebracht worden und wird nach Angaben von ANDINA von einer breiten Mehrheit unterstützt. Derzeit gibt es 7 katholische Feiertage. Laut der Volkszählung 2007 (Censo 2007) des Nationalinstitutes für Statistik und Informatik INEI waren Ende vergangenen Jahres 80% der peruanischen Bevölkerung katholisch. Im Vergleich zum Jahr 1993 (1Mio) hat sich die Anzahl der Angehörigen evangelischer Kirchen mehr als verdoppelt. Besonders im ländlichen Bereich und wenig bevölkerten Urwaldregionen konnten sie zulegen.

    Kürzlich wurde in Chile der 31. Oktober als gesetzlicher evangelischer Feiertag eingeführt.