Schlagwort: Rauschgift

  • Warum das Verbot von Chemikalien zur Eindämmung der Kokainproduktion nur begrenzt taugt…

    …erklärt IDL-Reporteros in einem äußerst detailreichen Beitrag zum Thema. Denn: Fast alle der notwendigen Chemikalien können auch durch andere ersetzt werden. Was IDL-Reporteros nicht schreibt, aber aus den Info-Grafiken hervorgeht, kann man aber in jedem Fall die Kosten für die Drogenproduzenten in die Höhe treiben. Dadurch sinkt im besten Fall die Wirtschaftlichkeit des Kokain-Geschäftes.
    Den gesamten Beitrag finden Sie (auf spanisch) unter:
    http://idl-reporteros.pe/2012/02/15/el-dilema-de-los-insumos/

  • Premierminister Lerner Ghitis: Coca-Strauch-Vernichtung wird fortgesetzt

    Perus Premier Salomon Lerner Ghitis vor dem Parlament: Foto: Carlos Lezama / ANDINA
    Perus Premier Salomon Lerner Ghitis vor dem Parlament: Foto: Carlos Lezama / ANDINA

    Der peruanische Premierminister Salomon Lerner Ghitis hat gestern in seiner Erklärung vor dem Parlament klar gestellt, dass die Vernichtung illegaler Coca-Pflanzungen durch Polizei und Militär Teil der Strategie der derzeitigen Regierung ist. Man werde keine einzige Droge legalisieren, illegale Coca-Anbauflächen und deren Zunahme nicht dulden und mit der Vernichtung von Coca-Pflanzen fortfahren, so Lerner Ghitis. Coca ist einer der Grundstoffe für die Herstellung des Rauschgifts Kokain.

    Gleichzeitig stellte Lerner Ghitis aber klar, die Coca-Vernichtung sei nicht die einzige Strategie der Regierung. So lobte der Premierminister auch das Modell der Region San Martín, in der die illegalen Coca-Pflanzungen durch die Förderung alternativer landwirtschaftlicher Produkte stark gesenkt werden konnten und kündigte an, dieses Modell auch auf andere Regionen ausweiten zu wollen. Hinzu kommen solle dann noch eine stärkere Kontrolle von Chemikalien, die zur Drogenproduktion genutzt werden und die bessere Ausrüstung der Antidrogenpolizei.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Chosica: Polizei beschlagnahmt 88 Kilo Kokain

    Der peruanischen Nationalpolizei ist gestern bei Chosica an der Carretera Central ein 36jähriger Drogenlieferant mit insgesamt 88 Kg Kokain in seinem Auto ins Netz gegangen. Die Drogen waren, auf insgesamt 82 Plastiktüten verteilt, in einem Geheimfach an den vorderen Kotflügeln versteckt. Nach Einschätzung der Polizei sollte das Rauschgift von La Oroya nach Chorrillos (Lima) gebracht werden.

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  • Callao: Peruanische Polizei beschlagnahmt Kokain-Container

    Ein harter Schlag gegen die Drogenmafia ist der peruanischen Antidrogenpolizei gelungen. Wie AméricaTV berichtet, wurde heute in den frühen Morgenstunden ein Container beschlagnahmt, der mehr als eine Tonne Kokain enthielt und über den Hafen von Callao nach Südafrika transportiert werden sollte. Das Rauschgift war auf 29 Paletten zu je 20 Tüten verteilt und zwischen Windeln versteckt.

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  • Kampf gegen Rauschgiftschmuggel: Peruanische Post kauft Röntgengerät

    Zur Verhinderung des Drogenschmuggels setzt das peruanische Postunternehmen SERPOST künftig auf ein Röntgengerät. Das berichtet ANDINA. Mit dem Röntgengerät werden ab kommender Woche Brief- und Paketsendungen aus und nach Peru durchleuchtet, über verdächtige Sendungen wird dann sofort an die Antidrogenpolizei verständigt.

    In den vergangenen Wochen waren mehrere SERPOST-Mitarbeiter entfernt worden, die Aktiv am Drogenschmuggel mitgewirkt hatten. Die Namen werden nach Angaben der Polizei noch geheim gehalten, um weitere Ermittlungen nicht zu erschweren.

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  • Wie jeden Tag: 14 Kilo Kokain und 3 Schmuggler festgesetzt

    Eine Nachricht, die kaum als „überraschend“ oder gar „neu“ angesehen werden kann. Dennoch, oder gerade deshalb,  gehört das Thema immer wieder auf die Tagesordnung. Wie fast jeden Tag, wurden auch heute wieder mehrere mehrere Personen festgenommen, die versucht hatten, über den Flughafen Jorge Chávez in Nordlima zusammen über 14 Kilo Kokain außer Landes zu schmuggeln. Heute waren es eine Bulgarin, ein Ekuatorianer und ein Peruaner. Häufig werden auch Spanier, Italiener und natürlich auch Deutsche dabei geschnappt, wie sie erfolglos versuchten, die Kontrollen an Limas Grenzübergängen zu umgehen, um Drogen in andere Länder zu schmuggeln. Manche behaupten, nichts vom Inhalt ihres Gepäcks zu wissen, andere erzählen von Freunden oder Liebhabern, die sie zum Drogentransport überreden. Und natürlich auch von Geldsorgen. Meist endet das Geschäft aber für einige Jahre in einem peruanischen Gefängnis – in manchen Fällen gleich im Grab.

    Dabei gehen die „Burriers“ genannten Schmuggler kreativ zu Werke: manche bauen doppelte Böden in Köffer ein, füllen Instant-Kaffee-Büchsen oder Herrenparfümflaschen mit Kokain, andere Schlucken in Kondome eingepacktes Rauschgift und versuchen es in ihrem Magen zu transportieren. Doch: Das alles hilft nichts, die Reise endet meist mit Schrecken. Dabei gilt übrigens das selbe Prinzip wie beim Schwarzfahren: „Vergessen gilt nicht“. Deswegen empfiehlt auch die Flughafenpolizei, Geschenke auch von „Bekannten“ vor dem mitnehmen sehr eingehend zu überprüfen.