Schlagwort: Nazca

  • Erdbeben lässt Perus Südwesten erzittern

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute um 5:47 Uhr (Ortszeit) die südperuanischen Regionen Ica und Arequipa erzittern lassen. Insbesondere in der Umgebung von Chala und Nazca war das Beben zu spüren. Das Epizentrum lag rund 83 Kilometer südöstlich von Nazca in einer Tiefe von 35 Kilometern. Berichte über Schäden liegen bislangt nicht vor.

  • Japanische Forscher entdecken weitere Nazca-Linien

    Eine Gruppe japanischer Wissenschafler hat in der Nähe des südperuanischen Nazca zwei weitere Scharrbilder identifiziert. Das berichtet die peruanische Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die Universität Yamagata. Dabei soll es sich um Abbildungen eines menschlichen Kopfes, sowie eines noch nicht identifizierten Tieres handeln, so die Wissenschaftler. Derzeit laufen weitere Untersuchungen, um das genaue Alter der Scharrbilder festzustellen und so die Figuren der Nazca- oder Paracaskultur zuordnen zu können, so Américo Baiocchi, Kulturregionaldirektor der Region Ica. Beide Kulturen hatten Zeiweise das Gebiet besiedelt.

    Die legendenreichen Nazca-Linien sind seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und Hauptattraktion der Region Ica.

  • Erdbebenserie erschüttert Südperu / Beben in Paita

    Eine Serie starker Erdbeben hat gestern Nachmittag und Abend (Ortszeit) große Teile Südperus erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) war das erste – und mit einer Stärke von 5,5 auf der Richterskala kräftigste – Erdbeben um  14:36 Uhr zu spüren. Insbesondere Lomas, Nazca, Palpa, San Juan de Marcona und Chala waren davon betroffen. Das erste Nachbeben ereignete sich nur eine Minute später, das Epizentrum dieses Bebens der Stärke 5,2 lag dabei nur zwei Kilometer über dem des ersten.

    Ein zweites Nachbeben mit der Stärke 5,0 war dann um 20:31 Uhr zu spüren. Hier lag das Epizentrum ebenfalls nahe Lomas in einer Tiefe von 45 Kilometern.

    Von der Erdbebenserie waren insbesondere die peruanischen Regionen Ica und Arequipa betroffen. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

    NACHTRAG: Erdbeben erschüttert Paita

    Ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf der Richterskala hat in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) das Umland der nordwestperuanischen Küstenstadt Paita (Region Piura) erzittern lassen. Nach IGP-Informationen war das Beben dort mit der Stärke II-III auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Das Epizentrum lag rund 36 km südöstlich von Paita in einer Tiefe von 42 Kilometern.

  • Peru: Sechs Personen sterben bei Flugzeugunglück in Nazca

    Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit sechs Personen an Bord sind nach Angaben der peruanischen Behörden in der südperuanischen Region Ica alle Insassen gestorben. Das Flugzeug von Air Nasca, in dem neben den beiden Piloten vier britische Touristen saßen, war kurz nach dem Abheben zu einem Flug über die weltberühmten Nazca-Linien aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt.

    Die sterblichen Überreste sollen in den kommenden Tagen ins vereinigte Königreich überführt werden.

    Bereits im Februar diesen Jahres waren beim Absturz eines Flugzeugs der gleichen Fluggesellschaft sieben Menschen ums Leben gekommen.

  • Polizei identifiziert mutmaßliche Nazca-Flugzeugentführer

    Spezialisten der peruanischen Nationalpolizei haben vier der sechs Personen identifiziert, die im vergangenen Juni in Nazca (Ica/Peru) ein Flugzeug entführt hatten. Einer der Entführer war am Mittwoch in Lima mit einer Drogenladung, sowie mehreren Schusswaffen festgenommen worden.

    Die Entführer hatten als Touristen getarnt einen Rundflug über die Nazca-Linien gebucht, um das ultramoderne Kleinflugzeug in ihre Gewalt zu bringen. Wenige Tage später wurden die beiden Rundflug-Piloten mitten im peruanischen Regenwald in der Grenzregion zwischen Peru und Brasilien ausgesetzt. Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur, die Polizei geht davon aus, dass es sich in der Hand von Drogenschmugglern befindet.

    Das Flugzeug mit insgesamt neun Personen an Bord war am Morgen des 10. Juni in der südperuanischen Region Ica verschollen. Wie die peruanische Tageszeitung La República berichtete, war die Cessna Caravan der Fluglinie Aerodiana um 7:30 Uhr (Ortszeit) vom Maria Reiche-Flughafen Nazca gestartet. Schon kurz nach dem Start brach der Pilot den Kontakt zum Tower ab. Die Rückkehr war ursprünglich für 8:15 Uhr angesetzt.

  • Verschollene Flugzeugpiloten wieder aufgetaucht

    Die Piloten eines verschollenen Flugzeugs der peruanischen Fluggesellschaft Aerodiana sind nach 20 Tagen in der peruanischen Urwaldstadt Puerto Maldonado (Region Madre de Dios) wieder aufgetaucht. Das berichten übereinstimmend peruanische Medien. Die beiden Männer waren am vergangenen 10. Mai mit mehreren vermeintlichen Touristen an Bord zu einem Überflug der Nazca-Linien gestartet, nach wenigen Minuten hatte sich aber der Funkkontakt verloren. Die Polizei geht davon aus, dass das Flugzeug gestohlen wurde, um es für den Drogenschmuggel einzusetzen.

    Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur. Die Piloten erklärten, man habe sie all ihrer Habe beraubt.

  • Nazca: Touristenflugzeug verschollen

    Ein Flugzeug mit neun Personen an Bord ist heute Morgen (Ortszeit) in der südperuanischen Region Ica verschollen. Das gab das staatliche peruanische Luftaufsichtsunternehmen CORPAC bekannt. Über die Ursache gebe es bisher nur Spekulationen, möglicherweise sei die Maschine entführt worden oder abgestürzt, so CORPAC.

    Wie die peruanische Tageszeitung La República berichtet, war die Cessna Caravan der Fluglinie Aerodiana mit peruanischen Touristen an Bord heute Morgen um 7:30 Uhr (Ortszeit) vom Maria Reiche-Flughafen Nazca für einen Überflug der weltberühmten Nazca-Linien gestartet. Schon kurz nach dem Start brach der Pilot den Kontakt zum Tower ab. Die Rückkehr war ursprünglich für 8:15 Uhr angesetzt.

    Nachtrag 20:03:

    Wie Aerodiana unter Berufung auf den Handynetzbetreiber Telefónica berichtet, konnte das Handy des Copiloten für kurze Zeit in Puno geortet werden. Puno liegt an der Grenze zu Bolivien. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass das Flugzeug gestohlen wurde und in das südliche Nachbarland gebracht wird. Das Flugzeug hatte Treibstoff für rund 900 Kilometer Flugstrecke an Bord.

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  • Peru: Erdbeben erschüttert Ayacucho, Ica und Arequipa

    Erdbeben und Epizentrum. Bild: Peruanisches Institut für Geophysik IGP
    Erdbeben und Epizentrum. Bild: Peruanisches Institut für Geophysik IGP

    Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala erschütterte heute um 15:19 Uhr Ortszeit (21:19 MEZ) die südperuanischen Regionen Ayacucho, Ica und Arequipa. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik IGP. Das Epizentrum lag 40 Kilometer südöstlich von Nazca in einer Tiefe von 49 Kilometern in der Region Ica. Etwas schwächer war das Beben auch noch in der peruanischen Hauptstadt Lima zu spüren, wie eine Einwohnerin gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte. Berichte über Opfer gibt es bisher noch nicht.

    Ein Mitarbeiter von Radio Continental erklärte gegenüber INFOAMAZONAS, zumindest in der Provinz Chincha (Region Ica) habe es keine größeren Schäden gegeben.

    Bereits gestern war der peruanische Süden durch ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden.

    Am 15. August 2007 hatte ein Erdbeben große Teile der Region Ica zerstört.

    Vor der peruanischen Küste stoßen zwei tektonische Platten aufeinander, weswegen es häufig zu schweren Erdbeben kommt.

  • Nazca / Ica: Sieben Tote bei Flugzeugabsturz

    Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in der peruanischen Provinz Nazca (Region Ica) verloren am gestrigen Donnerstag sieben Menschen ihr Leben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA.

    Das Flugzeug des Typs Cessna U206F war nach Angaben der Fluglinie Nazca Airlines S.A.C. in einen Wirbelsturm geraten und abgestürzt. An Bord waren neben dem Pilot drei chilenischen, sowie drei peruanischen Touristen, darunter ein 5jähriges Kind. Es war bereits der dritte Einsatz des Flugzeuges am gestrigen Tag.

    Bis auf weiteres können vom Flughafen „Maria Reiche“ keine Flugzeuge mehr starten.

    2008 waren ganz in der Nähe beim Absturz eines Kleinflugzeuges fünf französische Touristen gestorben.

    Rundflüge in der Provinz Nazca sind besonders beliebt, da man aus der Luft die gigantischen „Nazca-Linien“ betrachten kann.