Schlagwort: Lurigancho

  • Chosica / Lima: Erdrutsch zerstört 80 Wohnhäuser

    Der angeschwollene Huaycoloro-Fluss hat am vergangenen Samstag im peruanischen Distrikt Lurigancho-Chosica Überschwemmungen und einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem mindestens 80 Häuser zerstört wurden. Das berichtet der peruanische Zivilshutz (INDECI). Insgesamt 400 Häuser wurden beschädigt. Über 2.600 Personen sind davon direkt davon betroffen. Eine Person wurde getötet, von einer zweiten fehlt bislang noch jede Spur. Acht Menschen mussten mit teils schweren Verletzungen medizinisch versorgt werden. In einer nahegelegenen Schweinezucht verendeten 100 Tiere. Eine Brücke wurde stark beschädigt.

    Besonders betroffen sind die Ortschaften Huachipa Norte, Riveras Huachipa, A.H Villa Leticia, Aviadores, Pampa Chiri und Santa de Huaypo.

  • Peru: 500 Kilo Kokain in Spargeldosen beschlagnahmt

    In einer luxeriösen Villa bei Huachipa (Distrikt Lurigancho-Chosica / Provinz Lima) hat die peruanische Antidrogenpolizei DIRANDRO gestern 900 Blechdosen beschlagnahmt, die insgesamt fast 500 Kilogramm der Droge Kokain für den europäischen Schwarzmarkt enthielten. Das berichtet die Tageszeitung La República. Als Dosenspargel getarnt sollte das Rauschgift nach Europa verschifft und dort verkauft werden. Vor Ort wurden nach Angaben der Polizei zwei Kolumbianer verhaftet, bei denen es sich aber vermutlich nicht um die Initiatoren des Drogenschmuggels handelt. Die Polizei begann bereits mit der Suche nach den Hintermännern.

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  • Grausig: Häftling vergräbt Freundin im Gefängnis

    Sie kam, um ihren Freund zu besuchen, dass sie das Gefängnis nicht mehr verließ, fiel niemandem auf. Wie Wilson Hernández, Direktor des peruanischen Gefängnisinstitutes INPE einräumen musste, hat ein Insasse des Gefängnisses in Lurigancho (Lima / Peru) nach einem Streit im August während der Besuchszeit seine Freundin erwürgt und in seiner Zelle vergraben. Die Tat wäre vermutlich noch gar nicht ans Licht gekommen, hätte der Täter nicht gestanden, nachdem sich Gefängnispersonal über den bestialischen Gestank beschwert hatte.

    Um die Entdeckung der Leiche zu verhindern, soll der Häftling, der nach Berichten peruanischer Medien aus einem kleinen Nordseeanrainerstaat stammt und des versuchten Drogenschmuggels für schuldig befunden wurde, über der Stelle eine Art Sitzbank errichtet haben.

    INPE, sowie die peruanische Nationalpolizei machen sich gegenseitig dafür verantwortlich, die Tat nicht bemerkt zu haben. Die Nationalpolizei ist für die Sicherheit im Innern des Gefängnisses in Lurigancho zuständig, INPE dagegen für Einlasskontrollen.

    Das Gefängnis „E.P. Lurigancho“ ist nach INPE-Informationen mit derzeit 7.852 männlichen Insaßen die größte peruanische Haftanstalt.