In spätestens 45 Tagen sollen die ersten Fluglinien damit beginnen, die peruanische Flughafensteuer (TUUA, Tarifa Unica por Uso de Aeropuerto) mit dem Flugticket zu kassieren. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf den peruanischen Außenhandels- und Tourismusminister Martín Pérez. Begonnen wird mit dem Flughafen Jorge Chávez in der Hauptstadt Lima. Bisher muss die Flughafensteuer an einem Schalter im Flughafen selbst entrichtet werden, was oftmals zu zusätzlichen Schlangen und Wartezeiten führte. Für die Durchführung, so Pérez, wird die Steuerbehörde SUNAT entsprechende Vereinbarungen mit dem Flughafenbetreiber LAP (Lima Airport Partners) abschließen.
Schlagwort: Jorge Chávez
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Spanier versucht, 10 Kilo Kokain zu schmuggeln

Konfiszierte Drogen. Bild: ANDINA Gleich mehr als 10 Kilogramm Kokain versuchte am heutigen Mittwoch ein 19jähriger Spanier über den Flughafen Jorge Chávez (Lima) nach Europa zu schmuggeln. Polizei und die Antidrogenstaatsanwaltschaft Callao fanden Ziegelsteingroße Kokainpäckchen, die mehrfach mit Klebeband und Papier umwickelt waren. Die insgesamt 10 Kg und 28g Kokain wurden beschlagnahmt und werden eingeäschert.
Nachtrag 27.8.09
Flughafenpolizei beschlagnahmt 17 Kilo Kokain an nur einem Tag
Heute in den frühen Morgenstunden konnte die Flughafenpolizei eine 27jährige Frau festnehmen, als sie probierte, 7,648 Kg Kokain – verpackt in kunstvoll verziehrten Ledertaschen - per DHL Express zu verschicken. Nach ihrer Festnahme sagte sie aus, die Droge von einem jungen Herrn im Zentrum Limas bekommen zu haben. In dessen Haus fand die Polizei darauf hin 8,2Kg Kokain, sowie mehrere Personen, bei denen Bargeld im Wert von fast 500 Euro beschlagnahmt werden konnte, das vermutlich aus Drogengeschäften stammte.Nur wenige Stunden später wurde am Flughafen Lima die 18jährige Engländerin S. Kathun festgenommen, als sie über Houston nach London fliegen wollte. In ihrem Gepäck fanden sich – ebenfalls eingewickelt in handgewebten Handtaschen – 1,29Kg Kokain.
Mehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme. -
Lima: Flughafenpolizei nimmt 2 Personen mit über 12 Kilo Kokain fest
Unglaubliche Mengen Kokain konnte am gestrigen Sonntag die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez (Lima) beschlagnahmen. Der 46jährige Südafrikaner Craig William wurde mit 32 Tüten mit insgesamt 9,886 Kilo festgenommen, als er das Flugzeug besteigen wollte, mit dem er über Sao Paulo (Brasilien) nach Johannesburg fliegen wollte.
Nur wenige Stunden später wurde ein 42jähriger Spanier mit 36 Päckchen mit 2,116 Kilo Kokain festgenommen, der über Amsterdam nach Madrid fliegen wollte.
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Flughafen Jorge Chávez: 4 Festnahmen wegen 18 Kilo Kokain in weniger als 12 Stunden
Gleich 4 Ausländer mit insgesamt 18 Kg Kokain im Gepäck konnte am gestrigen Mittwoch innerhalb weniger Stunden die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez von Lima festnehmen. Alle vier waren bereits Reisefertig und hatten schon eingecheckt, als die Flughafenpolizei durch ihr seltsames Benehmen an der Sicherheitskontrolle aufmerksam wurde. Eine 34jährige Staatsbürgerin der Dominikanischen Republik wurde mit 12,6 Kg Kokain in ihrer Reisetasche erwischt, ein Landsmann mit 1,24 Kg eingepackt in Schuhe und Unterhosen.
Auch eine 43jährige Spanierin konnte festgenommen werden, als sie versuchte, 1 Kg Kokain über Holland nach Spanien zu schmuggeln. Ein 39jähriger Brite auf dem Weg nach Sao Paulo (Brasilien) war mit 3,15 Kg Kokain unterwegs.
Peru, einer der Grossproduzenten des Kokablattes, das unter Anderem für die Produktion von Kokain missbraucht wird, verfügt besonders an den internationalen Flughäfen über strenge Drogenkontrollen. Drogenschmugglern drohen in Peru langjährige Haftstrafen unter harten Haftbedingungen.
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Irakische Tonscherben gehen zurück
Mehrere Tonscherben aus dem Irak, die im vergangenen Jahr am Flughafen „Jorge Chávez“ in Lima konfisziert worden waren, werden nun an das Land zurückgegeben. Das gab heute das Nationale Kulturinstitut INC bekannt. Skrupellose Kunstschmuggler hatten versucht, die mit Schriftzeichen und kleinen Zeichnungen verzierten Scherben über Peru in die USA einzuschmuggeln. Für die Übergabe war der Chef der irakischen Altertümerverwaltung, Amira Edan Halihal, extra nach Lima gekommen. Nah Angaben des INC stammen die Tonstücke aus dem Beginn des 2. Jahrtausend vor Christus.
Anfang vergangenen Jahres waren die Tonscherben den Kontrolleuren des INC am Flughafen Jorge Chávez in Lima aufgefallen, die darauf hin über eine Anfrage an Interpol deren Ursprung ausmachen konnten.
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Wie jeden Tag: 14 Kilo Kokain und 3 Schmuggler festgesetzt
Eine Nachricht, die kaum als „überraschend“ oder gar „neu“ angesehen werden kann. Dennoch, oder gerade deshalb, gehört das Thema immer wieder auf die Tagesordnung. Wie fast jeden Tag, wurden auch heute wieder mehrere mehrere Personen festgenommen, die versucht hatten, über den Flughafen Jorge Chávez in Nordlima zusammen über 14 Kilo Kokain außer Landes zu schmuggeln. Heute waren es eine Bulgarin, ein Ekuatorianer und ein Peruaner. Häufig werden auch Spanier, Italiener und natürlich auch Deutsche dabei geschnappt, wie sie erfolglos versuchten, die Kontrollen an Limas Grenzübergängen zu umgehen, um Drogen in andere Länder zu schmuggeln. Manche behaupten, nichts vom Inhalt ihres Gepäcks zu wissen, andere erzählen von Freunden oder Liebhabern, die sie zum Drogentransport überreden. Und natürlich auch von Geldsorgen. Meist endet das Geschäft aber für einige Jahre in einem peruanischen Gefängnis – in manchen Fällen gleich im Grab.
Dabei gehen die „Burriers“ genannten Schmuggler kreativ zu Werke: manche bauen doppelte Böden in Köffer ein, füllen Instant-Kaffee-Büchsen oder Herrenparfümflaschen mit Kokain, andere Schlucken in Kondome eingepacktes Rauschgift und versuchen es in ihrem Magen zu transportieren. Doch: Das alles hilft nichts, die Reise endet meist mit Schrecken. Dabei gilt übrigens das selbe Prinzip wie beim Schwarzfahren: „Vergessen gilt nicht“. Deswegen empfiehlt auch die Flughafenpolizei, Geschenke auch von „Bekannten“ vor dem mitnehmen sehr eingehend zu überprüfen.
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2008: Bereits 1,5 Tonnen Kokain am Flughafen von Lima beschlagnahmt
Wie die Antidrogenpolizei im Flughafen Jorge Chávez (Lima) bekannt gab, wurden bisher allein in diesem Jahr über 1,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Dabei wurden 283 Personen festgenommen, viele davon aus dem europäischen Ausland. Oftmals werden die Drogen in (manchmal) Magenschleimresistenten Kapseln im Magen transportiert. Die Polizei verfüge aber über Mittel, auch diese zu finden, so Jaime Montes von der Antidrogenpolizei. Andere häufige Transportmittel seien doppelte Böden in Koffern, Schuhsolen mit Hohlraum, Flaschen, Schmuckstücke, Schnitzereien und anderes Kunsthandwerk. Wie Montes betont habe man aber auch schon Drogen in Rasieraparaten und getrockneten Fischen gefunden.
Dabei riskieren die Drogentransporteure („Burriers“) nicht nur langjährige Haftstrafen. Platzt z.B. eine der Kokainkapseln im Magen, stirbt der Transporteur sofort. Immer wieder lassen sich auch europäische jugendliche darauf ein, wissentlich oder unwissentlich Drogen zu transportieren und landen in peruanischen Gefängnissen.
Quelle: ANDINA etc.