Schlagwort: Huaral

  • Lima: Erdrutsch verschüttet Straße Huaral-Acos

    Der angewachsene Chancay-Fluss hat im Distrikt San Miguel de Acos (Provinz Huaral / Region Lima) einen Erdrutsch ausgelöst und die Straße Huaral-Acos auf einer Länge von rund 100 Metern unpassierbar gemacht. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet wurde auch eine Brücke beschädigt. Auf beiden Seiten des Erdrutsches haben sich inzwischen lange Fahrzeugschlangen gebildet, der Zivilschutz spricht von über hundert Fahrzeugen. Nach Angaben der Provinzverwaltung ist bereits schweres Gerät auf dem Weg, um die Straße wieder freizuräumen. Der Zivilschutz rief zudem die Provinzverwaltung auf, den Fluss zu kanalisieren.

    Neben der Straße sind auch Ackerflächen von dem Erdrutsch betroffen.

    San Miguel de Acos liegt nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima in den Anden und hat rund 760 Einwohner.

  • Peru: Erdbeben erschüttern Huaral und Mariscal Nieto

    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.

    Eine Reihe von Erdbeben hat letzte Nacht die zentral- und südperuanischen Provinzen Huaral und Mariscal Nieto erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut. Zunächst hatte ein Beben der Stärke 3,9 auf der Richterskala um 22:01:41 Uhr (Ortszeit) die Umgebung von Huaral, nördlich von Lima, erzittern lassen. Um 23:52:45 Uhr (Ortszeit) bebte dann die Stadt Moquegua in der Provinz Mariscal Nieto (Region Moquegua). Das Epizentrum des zweiten Bebens lag rund 29 Kilometer Südwestlich von Moquegua-Stadt in einer Tiefe von 114 Metern.

    Für beide Beben wurde die Stärke II auf der modifizierten Mercalli-Skala angegeben.

    Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

    Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanische Kontinentalplatte, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben kommt.

  • Justizministerium startet Ausschreibung für erstes Privatgefängnis

    Das peruanische Justizministerium hat die Einrichtung des ersten peruanischen privat geführten Gefängnisses ausgeschrieben. Das gab das Ministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Das Gefängnis, das schon bald in Huaral – rund 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lima – entstehen soll, wird 1.500 Gefangene aufnehmen können und soll über einen Wohnblock und mehrere Werkstätten verfügen.

    Ganz soll die Haftanstalt allerdings nicht in private Hände gegeben werden. So ist geplant, den Zugang, sowie die Außenmauern weiter vom peruanischen Gefängnisinstitut INPE überwachen zu lassen.