Schlagwort: Huancabamba

  • Andahuaylas / Apurimac: Mehrere Orte nach Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten

    Ein Erdrutsch hat am vergangenen Dienstag Teile der Straße nach San Juan de Kula und Ccapcca (Distrikt San Antonio de Cachi / Provinz Andahuaylas / Region Apurimac) mitgerissen und beide Orte dadurch von der Außenwelt abgeschnitten. Über 1.000 Menschen, die in San Juan de Kula und Ccapcca leben, sind davon betroffen. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes begann die Provinzverwaltung bereits mit den Räumarbeiten.

    Regenfälle auch in Piura
    Auch in höhergelegenen Teilen der Region Piura kam es zu Problemen wegen der anhaltenden Regenfälle. Wie der Zivilschutz berichtet, wurden im Distrikt Carmen de la Frontera (Provinz Huancabamba) mehrere Gebäude beschädigt, darunter auch der Gesundheitsposten von El Hormiguero, die Rosarios Bajos-Brücke, sowie auch die Straßenabschnitte El Carmen-Monchoruco-Hormigueros.

    In Yacupampa (Distrikt und Provinz Ayabaca) wurde ein Wohnhaus durch eine Schlamm- und Steinlawine zerstört, die durch starke Regenfälle ausgelöst worden war. Im nahegelegenen Ayabaca kam es ebenfalls zu einer solchen Lawine, die im Außenviertel Pueblo Libre II Etapa eine Hauswand zum Einsturz brachte. Obwohl sich zum Zeitpunkt der Lawine Personen im Haus aufhielten, wurde niemand verletzt.

    San Miguel / Cajamarca: Straße zwischen Catilluc und Tongod beschädigt
    Als in der Provinz San Miguel (Region Cajamarca) der Chaugallón-Fluss über die Ufer trat, riss er nach Angaben des Zivilschutzes auch Teile der Straße, die die Distrikte Catilluc und Tongod verbindet, mit sich. Die Distriktverwaltungen haben bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen.

    Ticlio-Pass wegen Schneefall nur eingeschränkt befahrbar
    Schneefälle und Eisbildung haben den Ticlio-Pass (Distrikt Chicla / Provinz Huarochirí / Region Lima) zeitweise unpassierbar gemacht. Inzwischen sind Räumfahrzeuge der Zentralandinen Eisenbahngesellschaft im Einsatz.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Olmo, Huancabamba, Piura und Chiclayo

    Ein schweres Erdbeben hat gestern um 22:22:52 große Teile Nordperus erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 5,0 auf der Richterskala rund 44 Kilometer nördlich von Olmos (Region Lambayeque) in einer Tiefe von 85 Kilometern. Obwohl der peruanische Zivilschutz bislang noch keine entsprechenden Schadensmeldungen bereit gestellt hat, ist von großen Schäden auszugehen, da das Beben in Olmos mit der Stärke V, in Huancabamba, Chulucanas und Sechura mit der Stärke IV und in Piura und Chiclayo mit der Stärke III auf der modifizierten Mercalli-Skala zu spüren war.

  • Huancabamba / Piura: 2 Tote bei Polizeieinsatz

    Zwei Tote und mehrere Verletzte hinterließ gestern in Huancabamba (Region Piura) eine Auseinandersetzung zwischen der Polizei und Bewohnern des Ortes Cajas-Canchaque. Die Polizisten hatten zuvor auf richterliche Anordnung mehrere Personen im Zusammenhang mit dem Mord an Mitarbeitern des Río Blanco-Bergbauprojektes in der Nähe festgenommen. Nach Angaben des Radiosenderverbundes CNR hatte die Polizei mit der Festnahme des Bürgerwehranführers Lorenzo Rojas García die Bevölkerung von Cajas-Canchaque gegen sich aufgebracht. Die Polizei habe daraufhin geschossen, wobei 2 Personen getötet und 6 weitere schwer verletzt worden seien, so die CNR.

    Nach Angaben der peruanischen Regierung sind bereits mehrere Polizeieinheiten auf dem Weg nach Cajas-Canchaque, um die Geschehnisse zu untersuchen. Die lokale Bürgerwehr (ronda campesina) rief die peruanische Volksanwaltschaft (Defensoria del Pueblo) an, die Untersuchung genau zu verfolgen. Ayde García Ruiz, Sprecherin des Dachverbandes der Bürgerwehren der Provinz Huancabamba kritisierte, die Staatsanwaltschaft habe sich bisher geweigert, den Tod der zwei Personen festzustellen.

    Wie die staatliche Agentur ANDINA berichtet, wurden auch 3 Polizisten bei dem Einsatz verletzt.

  • Huancabamba/Piura: Bevölkerung fordert Aufklärung nach Mord an Minenmitarbeitern

    Zahlreiche Privatpersonen und Organisationen der Provinz Huancabamba (Region Piura) fordern von der Nationalpolizei mehr Anstrengungen bei der Suche nach den Personen, durch deren Schüsse vor zwei Wochen mehrere Mitarbeiter des Río Blanco-Bergbauprojektes ihr Leben verloren. Für den morgigen Samstag haben sie eine große Demonstration gegen die Gewalt in ihrer Region angekündigt. Das besondere an dem Aufruf zur Demonstration ist, dass er von Befürwortern und Gegnern des Bergbauprojektes gemeinsam ausgesprochen wurde.

  • Tod von Minen-Mitarbeitern: Erneuter Bergbaukonflikt in Piura

    Nachdem gestern mehrere Mitarbeiter des Bergbauunternehmens „Rio Blanco Copper“ in der nordwesperuanischen Region Piura tot aufgefunden worden wurden, heizt sich der Konflikt zwischen lokalen Bauern und Umweltschützern und dem Unternehmen wieder auf. Die amtliche Nachrichtenagentur ANDINA spricht von 3, lokale Medien von 2 Toten. Nach Angaben des Nachrichtensenders RPP handelt es sich bei den Toten um Sicherheitsleute und Bergbauingenieure, darunter auch den Direktor des Bergbauprojektes, Eduardo Segundo Ramírez Montero.

    Das „Rio Blanco Copper“-Projekt befindet sich im Distrikt Carmen de la Frontera in der Provinz Huancabamba. Bereits seit Beginn der Bergbauaktivitäten kam es zu wiederholten, oftmals gewaltätigen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des Bergbaus in der Region. Ob der Tod der Rio-Blanco-Mitarbeiter damit zu tun hat, ist nicht bekannt, in einer Stellungnahme verbreitete das Unternehmens diese Version.

    Ein Sprecher von „Rio Blanco Copper“ verurteilte die Tat und sah dahinter „Extremisten, Aufrührer und Radikale, die Terror und Gewalt anheizen“ und zielte damit indirekt auf die bergbaukritische Umweltorganisation „Frente por el Desarrollo Sostenible de la Frontera Norte del Perú“ (FDSFNP). Diese wieß den Vorwurf energisch zurück. In einer Stellungnahme verurteilte auch FDSFNP den Tod der Bergbaumitarbeiter und sprach den Angehörigen das Beileid aus.

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