Schlagwort: Gefängnisausbruch

  • Ausbruch in Abancay: Peruanische Gefängnisse kommen nicht zur Ruhe

    Gerade erst hat die Intervention des peruanischen Vizejustizministers mitgeholfen, die Geiselnahme im Gefängnis Huancas (Chachapoyas) zu beenden, schon gibt es wieder schlechte Nachrichten für das Gefängnisinstitut INPE. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, sind vier Häftlinge aus dem Gefängnis Abancay (Apurímac) geflohen. Dabei wurden zwei Wärter schwer verletzt. Alle vier Ausbrecher saßen wegen Drogenhandels und – schmuggels ein.

    Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine Frau an die Tür geklopft, durch den Sehschlitz hatten die Gefängniswärter keine Bedrohung ausmachen können. Im selben Moment begannen zwei Personen die Tür mit Feuerwaffen zu beschießen, wobei das Sicherheitspersonal verletzt wurde, so ANDINA.

    Inzwischen nahm der Vorsitzende des Gefängnisinstitutes INPE, Jorge León Ballén, den Hut. In den kommenden Tagen werde der Vizeadmiral Rafael Aro Araujo seinen Posten übernehmen, erklärte der peruanische Premierminister Javier Velásquez Quesquén.

  • Massenausbruch in Bagua Grande: 44 Gefangene flüchten

    Einen wahrhaft Filmreifen Gefängnisausbruch lieferten 44 Gefangene, darunter zahlreiche verurteilte Mörder, Wegelagerer und Räuber, am vergangenen Samstag im „San Humberto“-Gefängnis von Bagua Grande (Prov. Utcubamba). Nach Angaben eines Lokalsenders befanden sich zur Zeit des Ausbruchs nur 4 Polizisten im Gefängnis um weit über 100 Gefangene zu bewachen. Demnach konnten die Gefangenen drei Wärter überwältigen. In deren Uniformen überwältigten sie den vierten Wärter, dem sie zudem sein AKM abnahmen. Auf dem Weg durch die Stadt bedrohten sie Passanten mit der Waffe. Inzwischen konnten mindestens 18 flüchtige eingefangen werden. In Bagua Grande herrscht derweil Angst vor Verbrechen, die von den Ausbrechern verübt werden könnten.

  • Polizei vereitelt Massenausbruch im Gefängnis von Bagua Grande

    Bei einer genauen Untersuchung des Gefängnisses San Humberto in Bagua Grande (Utcubamba) hat die Nationalpolizei am gestrigen Dienstag an mehreren Stellen beinahe durchstoßene Wände gefunden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Nach ersten Untersuchungen hatten einige Insaßen mit noch unbekannten Werkzeugen versucht, mehrere Löcher in die Außenwand des Gefängnisses zu graben. Um die Löcher zu tarnen, waren sie provisorisch mit rotem Lehm vom Boden des Gefängnishofes ausgefüllt worden. 4 Verdächtige wurden inzwischen in das Hochsicherheitsgefängnis Huancas bei Chachapoyas verlegt.
    Derzeit sitzen rund 160 Häftlinge im Gefängnis von Bagua Grande ein.