Schlagwort: Flugzeug

  • Ucayali: Perus Polizei beschlagnahmt erneut Drogen-Flugzeug

    Die letzte Aktion ist gerade erst eine Woche her, schon konnte die peruanische Antidrogenpolizei (DIRANDRO) erneut ein Kleinflugzeug beschlagnahmen, das offenbar für den Transport von Kokain genutzt wurde. Der 57jährige Pilot bolivianischer Herkunft wurde festgenommen. Er hatte nach Angaben der Polizei drei Schrotflinten, ein Gewehr, sowie 250 Kilogramm Kokain bei sich. Der Polizeieinsatz fand nach Angaben der peruanischen Nationalpolizei bei einer illegalen Landepiste nahe der indigenen Gemeinschaft Santa Rosa de Sheshea (von einigen Zeitungen fälschlicherweise „Chechea“ genannt) im Distrikt Iparia (Provinz Coronel Portillo / Region Ucayali) statt. Das in Bolivien gemeldete Kleinflugzeug, eine Cessna 206 mit 6 Sitzen und einem Motor, sollte das Rauschgift in das südöstliche Nachbarland bringen, von wo es wiederum nach Europa geschmuggelt werden sollte.

  • Peru: Sechs Personen sterben bei Flugzeugunglück in Nazca

    Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit sechs Personen an Bord sind nach Angaben der peruanischen Behörden in der südperuanischen Region Ica alle Insassen gestorben. Das Flugzeug von Air Nasca, in dem neben den beiden Piloten vier britische Touristen saßen, war kurz nach dem Abheben zu einem Flug über die weltberühmten Nazca-Linien aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt.

    Die sterblichen Überreste sollen in den kommenden Tagen ins vereinigte Königreich überführt werden.

    Bereits im Februar diesen Jahres waren beim Absturz eines Flugzeugs der gleichen Fluggesellschaft sieben Menschen ums Leben gekommen.

  • Polizei identifiziert mutmaßliche Nazca-Flugzeugentführer

    Spezialisten der peruanischen Nationalpolizei haben vier der sechs Personen identifiziert, die im vergangenen Juni in Nazca (Ica/Peru) ein Flugzeug entführt hatten. Einer der Entführer war am Mittwoch in Lima mit einer Drogenladung, sowie mehreren Schusswaffen festgenommen worden.

    Die Entführer hatten als Touristen getarnt einen Rundflug über die Nazca-Linien gebucht, um das ultramoderne Kleinflugzeug in ihre Gewalt zu bringen. Wenige Tage später wurden die beiden Rundflug-Piloten mitten im peruanischen Regenwald in der Grenzregion zwischen Peru und Brasilien ausgesetzt. Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur, die Polizei geht davon aus, dass es sich in der Hand von Drogenschmugglern befindet.

    Das Flugzeug mit insgesamt neun Personen an Bord war am Morgen des 10. Juni in der südperuanischen Region Ica verschollen. Wie die peruanische Tageszeitung La República berichtete, war die Cessna Caravan der Fluglinie Aerodiana um 7:30 Uhr (Ortszeit) vom Maria Reiche-Flughafen Nazca gestartet. Schon kurz nach dem Start brach der Pilot den Kontakt zum Tower ab. Die Rückkehr war ursprünglich für 8:15 Uhr angesetzt.

  • Verschollene Flugzeugpiloten wieder aufgetaucht

    Die Piloten eines verschollenen Flugzeugs der peruanischen Fluggesellschaft Aerodiana sind nach 20 Tagen in der peruanischen Urwaldstadt Puerto Maldonado (Region Madre de Dios) wieder aufgetaucht. Das berichten übereinstimmend peruanische Medien. Die beiden Männer waren am vergangenen 10. Mai mit mehreren vermeintlichen Touristen an Bord zu einem Überflug der Nazca-Linien gestartet, nach wenigen Minuten hatte sich aber der Funkkontakt verloren. Die Polizei geht davon aus, dass das Flugzeug gestohlen wurde, um es für den Drogenschmuggel einzusetzen.

    Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur. Die Piloten erklärten, man habe sie all ihrer Habe beraubt.

  • Chiclayo: Militärflugzeug stürzt ab / Acht Verletzte

    Wie durch ein Wunder überlebten alle Besatzungsmitglieder die Bruchlandung eines Flugzeugs der peruanischen Luftwaffe (FAP) bei Chiclayo (Nordwestperu). Acht Personen wurden verletzt. Das berichtet die peruanische Tageszeitung „La República“ in ihrer Online-Ausgabe. Nach Angaben der Tageszeitung befand sich die Maschine auf einem Übungsflug. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

  • Adé Wahlversprechen: „Eingespartes“ peruanisches Präsidentenflugzeug zurück im Dienst

    Es war eines der großen Versprechen der derzeitigen peruanischen Regierungspartei APRA im Wahlkampf 2005 / 2006: Der Verkauf des Präsidentenflugzeugs. Im „Plan de Austeridad“, einer APRA-Veröffentlichung aus dem Jahre 2005 – die durchaus Parallelen zum „FDP-Sparbuch“ bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr aufweist, stand die Maßnahme auf einem der ersten Plätze. Grund dafür war die öffentliche Kritik an der Verwendung der Maschine durch den Vorgängerpräsidenten Alejandro Toledo. Der Verkauf wurde nach der Wahl auch in die Wege geleitet, allerdings wollte niemand das Flugzeug kaufen. Der Präsident, Alan García Pérez, schaffte es dann auch, bisher darauf zu verzichten, entweder wurden Linienflüge genutzt, oder der Präsident eines Nachbarlandes erbarmte sich und ließ ihn mitfliegen. Die Präsidentenmaschine ging dann vorerst an die Luftwaffe. Nun wurde sie wieder aus der Mottenkiste geholt: Für seinen Besuch bei US-Präsident Barack Obama (sowie bei seinen beiden Töchtern) wurde kurzerhand die Wiederindienststellung verfügt. 10 Besatzungsmitglieder bekam die Maschine dafür spendiert, wie aus dem peruanischen Gesetzblatt hervorgeht, kann sich jede und jeder davon über 220 US$/Tag an Spesen freuen.

    Das Flugzeug, eine Boeing 737, sollte zunächst für 18,5 Millionen US$ verkauft werden. Als sich kein Käufer fand, wurde der Preis auf 15,5 Millionen US$ herabgesetzt. Dennoch fand sich bis heute kein Interessent.

  • Chachapoyas rückt näher an Perus Zentrum

    First Lady Pilar Nores und Minister Cornejo bei Flughafen-Einweihung. Bild: Foto: Lesly Bahamonde / ANDINA
    First Lady Pilar Nores und Minister Cornejo bei Flughafen-Einweihung. Bild: Foto: Lesly Bahamonde / ANDINA
    Flughafen Chachapoyas - Parkplatz und Terminal. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Flughafen Chachapoyas – Parkplatz und Terminal. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Flüge sind zwar mit bis zu 90US$ ziemlich teuer, dennoch rückt die nordperuanische Andenstadt Chachapoyas (Region Amazonas) dieser Tage hunderte Kilometer in Richtung Perus Zentrum. Grund dafür ist die Einweihung des umgebauten Flughafens Chachapoyas (SPPY), sowie die Ankündigung regelmäßiger Linienflüge in die peruanische Küstenstadt Chiclayo.

    Auch innerhalb der Region Amazonas soll es in Zukunft mehr Linienflüge geben, mit Rodriguez de Mendoza im Westen, sowie Puerto Galilea und Ciro Alegría (Provinz Condorcanqui) im Norden sollen die Einwohner der Region dank stark subventionierter Kurzstreckenflüge näher zusammenrücken. Die Tickets zu den drei letztgenannten Zielen sollen dabei schon ab 50 Nuevos Soles (etwas über 10 Euro) zu haben sein. Die entsprechende Fluggesellschaft soll nun über eine Ausschreibung bestimmt werden.

    Flughafen Chachapoyas - Wartehalle und Check-In-Bereich. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Flughafen Chachapoyas – Wartehalle und Check-In-Bereich. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Flüge zwischen Chachapoyas und Chiclayo werden von der Fluggesellschaft LC Busre angeboten und richten sich nach Angaben des Unternehmens zumindest zu Beginn vorwiegend an Touristengruppen. Der peruanische Verkehrsminister Enrique Cornejo erklärte gestern bei der Einweihung des modernisierten Flughafenterminals in Chachapoyas, sollte es ein entsprechendes Verkehrsaufkommen geben, könnten die Preise für die Route sinken. Zudem, so Cornejo, soll mit der Fluglinie LAN verhandelt werden, um über Chiclayo mit einem einzigen Ticket Flüge nach Lima anbieten zu können.

    Seit 2003 gab es nur noch vereinzelt Flüge von und nach Chachapoyas, zuletzt bot die peruanische Luftwaffe subventionierte Flüge in alten Militärtransportmaschinen von Chachapoyas nach Lima an. Grund für die geringe Anzahl an Flügen war der Absturz eines Flugzeugs im Landeanflug auf den Flughafen Chachapoyas, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen.

    Militärtransportmaschine auf dem Flughafen Chachapoyas. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Militärtransportmaschine auf dem Flughafen Chachapoyas. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Seit vier Jahren wird der Flughafen in Konzession von dem privaten Betreiber Aeropuertos del Perú (AdP) betrieben und modernisiert. Nach Angaben der Regionalregierung Amazonas wurden in die Modernisierung bisher 6,5 Millionen Nuevos Soles investiert.

    Neben Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo waren bei der Einweihung auch Außenhandels- und Tourismusminister Dr. Martín Pérez, sowie die „primera dama“ (first lady) Dr. Pilar Nores de García anwesend.

    Durch die Flugverbindung verkürzt sich die Reisezeit in Perus Hauptstadt Lima um rund 12 Studen.

  • Nazca / Ica: Sieben Tote bei Flugzeugabsturz

    Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in der peruanischen Provinz Nazca (Region Ica) verloren am gestrigen Donnerstag sieben Menschen ihr Leben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA.

    Das Flugzeug des Typs Cessna U206F war nach Angaben der Fluglinie Nazca Airlines S.A.C. in einen Wirbelsturm geraten und abgestürzt. An Bord waren neben dem Pilot drei chilenischen, sowie drei peruanischen Touristen, darunter ein 5jähriges Kind. Es war bereits der dritte Einsatz des Flugzeuges am gestrigen Tag.

    Bis auf weiteres können vom Flughafen „Maria Reiche“ keine Flugzeuge mehr starten.

    2008 waren ganz in der Nähe beim Absturz eines Kleinflugzeuges fünf französische Touristen gestorben.

    Rundflüge in der Provinz Nazca sind besonders beliebt, da man aus der Luft die gigantischen „Nazca-Linien“ betrachten kann.

  • CIA hielt Informationen über abgeschossenes Flugzeug in Peru zurück

    Das Berichtet die Washington Post. Es geht dabei um mehrere Missionare einer Pfingstkirche, die umgekommen waren, als ihr Flugzeug von einem peruanischen Kampfflugzeug beschossen worden war, nachdem die CIA es fälschlicherweise mit Drogenschmuggel in Verbindung gebracht hatte.

    Den kompletten Artikel gibt es bei der Washington Post.