Staatsbürger der meisten südamerikanischen Staaten, darunter auch Peru, können künftig mit ihrem Personalausweis (DNI) nach Venezuela einreisen. Damit breitet sich dieses System immer weiter aus, bereits jetzt können Bürger bestimmter Staatenblöcke wie der Andengemeinschaft ohne Reisepass in die anderen Mitgliedsstaaten reisen. Wie Venezuelas Außenminister Elías Jaua gestern gegenüber einer staatlichen venezolanischen Nachrichtenagentur erklärte, gilt dies künftig auch für Staatsbürger Perus, Ecuadors und Uruguays.
Schlagwort: Ecuador
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Ecuador und Peru planen, Minenräumarbeiten noch 2013 abzuschließen

Minensucher bei der Arbeit. Bild: SINGE / Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS Im Cenepa-Krieg 1995 vergraben, bis heute eine Gefahr: Peru und Ecuador sind seit Jahren damit beschäftigt, Minen im gemeinsamen Grenzgebiet, der Cordillera del Cóndor, unschädlich zu machen. Inzwischen gibt es offenbar Fortschritte zu vermelden, die die Hoffnung nähren, noch in diesem Jahr die Räumarbeiten abzuschließen. Ecuadors Verteidigungsministerin María Espinoza Garcés erklärte gestern, man befinde sich im Zeitplan und hoffe, diesen trotz der schwierigen Klimaverhältnisse und Zugänglichkeit einhalten zu können.
Seit 1998 herrscht Frieden zwischen Peru und Ecuador, mit der Minenräumung wurde aber erst wesentlich später begonnen.
Sind die Minen an der Grenze zu Ecuador geräumt, verbleibt lediglich ein Minen-Problem an der Grenze zum südlichen Nachbarn Chile.
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Krise in Ecuador: Peru schließt Grenze
Peru hat vorrübergehend seine Grenze zum nördlichen Nachbarland Ecuador geschlossen. Zudem wurde jeglicher Handel untersagt. Damit soll der Druck auf die streikenden Polizisten ausgeübt werden, die verfassungsmäßige Grundordnung wieder herzustellen.
Im Streit über ausbleibende Beförderungen und die Streichung von Boni hatten nach offiziellen Angaben in der ecuatorianischen Hauptstadt Quito, sowie in anderen großen Städten, Polizeieinheiten Streiks begonnen. Teile des Militärs sollen sich diesen angeschlossen haben. In Quito wurde Präsident Correa Opfer eines Tränengasangriffs.
Der peruanische Präsident Alan García kündigte an, seine Regierung werde alles erdenkliche unternehmen, die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordung in Ecuador zu unterstützen.
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Bis 2017 soll Perus Grenze zu Ecuador Minenfrei sein

Karte des verminten Gebietes Grenze Peru-Ecuador. Grafik: Dirección General de Desminado Humanitario del Ejercito / Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS Verläuft alles nach Plan, soll die Grenzregion zwischen Peru und Ecuador vollständig Entmint sein. Das gab heute der peruanische Außenminister José García Belaúnde bekannt. Dafür versprach der US-Botschafter in Peru, Michael McKinley 2,83 Millionen US$ bereitzustellen.
Während der Cenepa-Kriege („Guerra del Cenepa“) zwischen Peru und Ecuador, die zuletzt Mitte der 90er Jahre wegen der bis dahin ungenauen Grenzziehung zwischen den Nachbarländern ausgebrochen waren, waren beide Seiten der Grenze vermint worden. Noch heute kommt es deshalb immer wieder zu Unfällen. Eine spezielle Minensucheinheit des Ingenieursstützpunktes Bagua der peruanischen Armee ist deshalb seit mehreren Jahren damit beschäftigt, die Umgebung Zentimeter für Zentimeter zu überprüfen. Allein seit Beginn des Jahres konnten die Rekruten nach Angaben des Außenministeriums mehr als 1.000 Minen unschädlich machen.
Peru hat 1997 das Ottawa-Übereinkommen zur Ächtung von Landminen ratifiziert und in den Jahren 2000 und 2001 einen großen Teil seiner Waffen dieser Art vernichtet. Zudem hat sich das Land damit verpflichtet, die Herstellung, den Einsatz, den Transfer sowie Lagerung aller Arten von Antipersonenminen zu unterlassen. Bis 1997 war Peru auch Produzent solcher Minen.

Minensucher bei der Arbeit. Bild: SINGE / Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS 
Minensucher in Urwaldbach. Grafik: SINGE / Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS -
Peru verspricht 10 Millionen US-$ für Haitis Wiederaufbau
Der peruanische Präsident Alan García Pérez hat auf der ausserordentlichen Versammlung der Union südamerikanischer Staaten (UNASUR) in Quito (Ecuador) 10 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau Haitis zugesagt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Von dem Geld soll der Wiederaufbau von Schulen und Trinkwassersystemen finanziert werden, die bei dem schweren Erdbeben am vergangenen 12. Januar in Haiti zerstört worden waren. Auch mehrere Ingenieurseinheiten der peruanischen Armee sollen schon bald nach Haiti aufbrechen, um die Reparatur von Straßen zu unterstützen.
Als Wirtschaftshilfe unterstrich Präsident García in seiner Rede auch seine Unterstützung für die Ideen Ecuadors zur Stärkung der Haitianischen Wirtschaft. Peru werde es unterstützen, Haitianische Industrie- und Landwirtschaftserzeugnisse Steuer und Zollfrei zu importieren, um die Wirtschaft des Landes wieder in Schwung zu bringen, so García.
Die UNASUR-Staaten verpflichteten sich zudem zur Bereitstellung von 100 Millionen US-Dollar Soforthilfe für Haiti.
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Ecuador und Peru beschließen Minenräumung im Grenzgebiet
Ecuador und Peru wollen ihre gemeinsame Grenze von Minen säubern. Das erklärten der ecuatorianische Präsident Rafael Correa und sein peruanischer Kollege Alan García am heutigen Nachmittag bei einem Treffen in der ekuatorianischen Grenzstadt Machala gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA. Mit dem Treffen wurde des 10jährigen Jubiläums des Friedensvertrages zwischen Peru und Ecuador gedacht. Neben den beiden Präsidenten waren auch die meisten Minister beider Staaten anwesend, um gemeinsam die Entwicklung des nordperuanischen und südecuatorianischen Grenzgebietes zu debattieren.
1995 hatte ein unerklärter Krieg um den nicht genau definierten Grenzverlauf am Oberlauf des Flusses „Cenepa“ das Verhältnis zwischen Peru und Ecuador auf die Probe gestellt. Erst der Friedensvertrag von 1998 hatte zu einer endgültigen Lösung geführt. Seit jener Zeit liegen noch immer tausende Anti-Personenminen im Grenzgebiet und stellen eine Gefahr für die Bevölkerung dar. Diese sollen nun mit der neuen Initiative geräumt werden. Beide Länder versprachen, in einem ersten Schritt gemeinsam rund 4Mio US$ bereit zu stellen.
Außerdem standen eine engere Kooperation des peruanischen und ecuatorianischen Zolls, sowie die Verbesserung und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Grenzgebiet auf beiden Seiten auf der Tagesordnung. Im nächsten Jahr soll das Treffen zwischen den Staatschefs und Regierungen beider Länder wiederholt werden.