Schlagwort: Drogenschmuggel

  • Präsident García schlägt internationale „Grünhelme“ für Kampf gegen Drogen vor

    Die Einführung einer nach dem Vorbild der UN-Blauhelme internationalen Truppe, die den Drogenschmuggel zwischen verschiedenen Ländern des amerikanischen Kontinentes bekämpfen soll, hat der peruanische Präsident Alan García auf der außerordentlichen Sitzung der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) vorgeschlagen, die derzeit in Bariloche (Argentinien) stattfindet. Nur durch den gemeinsamen Kampf gegen das „Übel der Drogenmafia“, die von Peru und Kolumbien aus agieret, sich aber über ganz Südamerika ausbreitet, könne das Problem wirkungsvoll angegangen werden, so García. Dem Gedanken des peruanischen Präsidenten nach wären die Nationen Südamerikas mit einer solchen „Grünhelm“- Truppe (Cascos Verdes) bei größeren Antidrogeneinsätzen nicht mehr unbedingt auf die Mitwirkung der USA angewiesen. Zudem würde das der Entwicklung Rechnung tragen, nach der der Drogenkonsum verstärkt nicht mehr nur in den USA und Europa stattfinde, sondern in Südamerika selbst.

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  • Spanier versucht, 10 Kilo Kokain zu schmuggeln

    Konfiszierte Drogen. Bild: ANDINA
    Konfiszierte Drogen. Bild: ANDINA

    Gleich mehr als 10 Kilogramm Kokain versuchte am heutigen Mittwoch ein 19jähriger Spanier über den Flughafen Jorge Chávez (Lima) nach Europa zu schmuggeln. Polizei und die Antidrogenstaatsanwaltschaft Callao fanden Ziegelsteingroße Kokainpäckchen, die mehrfach mit Klebeband und Papier umwickelt waren. Die insgesamt 10 Kg und 28g  Kokain wurden beschlagnahmt und werden eingeäschert.

    Nachtrag 27.8.09

    Flughafenpolizei beschlagnahmt 17 Kilo Kokain an nur einem Tag
    Heute in den frühen Morgenstunden konnte die Flughafenpolizei eine 27jährige Frau festnehmen, als sie probierte, 7,648 Kg Kokain – verpackt in kunstvoll verziehrten Ledertaschen -  per DHL Express zu verschicken. Nach ihrer Festnahme sagte sie aus, die Droge von einem jungen Herrn im Zentrum Limas bekommen zu haben. In dessen Haus fand die Polizei darauf hin 8,2Kg Kokain, sowie mehrere Personen, bei denen Bargeld im Wert von fast 500 Euro beschlagnahmt werden konnte, das vermutlich aus Drogengeschäften stammte.

    Nur wenige Stunden später wurde am Flughafen Lima die 18jährige Engländerin S. Kathun festgenommen, als sie über Houston nach London fliegen wollte. In ihrem Gepäck fanden sich – ebenfalls eingewickelt in  handgewebten Handtaschen – 1,29Kg Kokain.

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  • Mehr ausländische Häftlinge sollen peruanische Haftstrafen im Heimatland absitzen können

    Originaltext ley 29305. Quelle: El Peruano
    Originaltext ley 29305. Quelle: El Peruano

    Nachdem gestern zahlreiche  ausländische Häftlinge, die in peruanischen Gefängnissen ihre Haftstrafe abstaßen, begnadigt und abgeschoben wurden, hat nun das peruanische Gefängnisinstitut INPE mit Diplomaten verschiedener Länder Regeln ausgearbeitet, nach denen in Zukunft diese Häftlinge ihre Strafen in ihrem Heimatland absitzen können. Das solle den Häftlingen bei ihrer „Resozialisierung“ helfen, so Jorge León Ballén, der Direktor des INPE. Demnach kann der Bürger eines Staates, mit dem Peru  ein Kooperationsabkommen in diesem Bereich abgeschlossen hat, seine Verlegung beantragen. Bisher bestehen solche Kooperationsabkommen mit Groß Britannien,  Spanien, Italien, Brasilien,Panamá, México, der dominikanischen Republik, Cuba, Paraguay, Ecuador, Argentinien, Bolivien, Venezuela, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Falle von Staaten, mit denen kein solches Abkommen besteht, wird das Prinzip der Gegenseitigkeit angewandt: Wer die Verbüßung einer Strafe im Heimatland des Straftäters erlaubt, kann diese im Gegenzug auch von Peru erbitten.

    Ausgenommen davon sind Verurteilte wegen Terrorismus, wegen Attentaten gegen die nationale Sicherheit, Vaterlandsverat und Köpfe von Drogenschmugglerbanden.

  • Lima: Flughafenpolizei nimmt 2 Personen mit über 12 Kilo Kokain fest

    Unglaubliche Mengen Kokain konnte am gestrigen Sonntag die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez (Lima) beschlagnahmen. Der 46jährige Südafrikaner Craig William wurde mit 32 Tüten mit insgesamt 9,886 Kilo festgenommen, als er das Flugzeug besteigen wollte, mit dem er über Sao Paulo (Brasilien) nach Johannesburg fliegen wollte.

    Nur wenige Stunden später wurde ein 42jähriger Spanier mit 36 Päckchen mit 2,116 Kilo Kokain festgenommen, der über Amsterdam nach Madrid fliegen wollte.

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  • Flughafen Jorge Chávez: 4 Festnahmen wegen 18 Kilo Kokain in weniger als 12 Stunden

    Gleich 4 Ausländer mit insgesamt 18 Kg Kokain im Gepäck konnte am gestrigen Mittwoch innerhalb weniger Stunden die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez von Lima festnehmen. Alle vier waren bereits Reisefertig und hatten schon eingecheckt, als die Flughafenpolizei durch ihr seltsames Benehmen an der Sicherheitskontrolle aufmerksam wurde. Eine 34jährige Staatsbürgerin der Dominikanischen Republik wurde mit 12,6 Kg Kokain in ihrer Reisetasche erwischt, ein Landsmann mit 1,24 Kg eingepackt in Schuhe und Unterhosen.

    Auch eine 43jährige Spanierin konnte festgenommen werden, als sie versuchte, 1 Kg Kokain über Holland nach Spanien zu schmuggeln. Ein 39jähriger Brite auf dem Weg nach Sao Paulo (Brasilien) war mit 3,15 Kg Kokain unterwegs.

    Peru, einer der Grossproduzenten des Kokablattes, das unter Anderem für die Produktion von Kokain missbraucht wird, verfügt besonders an den internationalen Flughäfen über strenge Drogenkontrollen. Drogenschmugglern drohen in Peru langjährige Haftstrafen unter harten Haftbedingungen.

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  • CIA hielt Informationen über abgeschossenes Flugzeug in Peru zurück

    Das Berichtet die Washington Post. Es geht dabei um mehrere Missionare einer Pfingstkirche, die umgekommen waren, als ihr Flugzeug von einem peruanischen Kampfflugzeug beschossen worden war, nachdem die CIA es fälschlicherweise mit Drogenschmuggel in Verbindung gebracht hatte.

    Den kompletten Artikel gibt es bei der Washington Post.