Schlagwort: DICSCAMEC

  • Tumbes / Peru: Zoll findet 22 Granaten in Reisebus

    Seine Nervosität machte die Zollmitarbeiter auf den Fahrer aufmerksam

    In der Kabine eines Reisebusfahrers haben Mitarbeiter des peruanischen Zolls am Mittwoch (16.1.) insgesamt 22 Granaten beschlagnahmt, die offenbar nach Kolumbien geschmuggelt werden sollten. Den Zollbeamten fiel die Nervosität des Fahrers auf, als sie nahe der Grenze zum Nachbarland Ecuador das Handgepäck der Passagiere des Civa-Fernbusses kontrollierten, der aus der Hauptstadt Lima kam. Als sie dessen Kabine genauer inspizierten, fanden sie die Kriegswaffen in einem Pappkarton. Spezialisten der Waffen- und Sprengstoffkontrollbehörde Dicscamec beschlagnahmt die Granaten.

    Der Fahrer wurde festgenommen.

  • Lima: Kampagne gegen Feuerwerkskörper in Reisebussen

    Mehrere Behörden der peruanischen Hauptstadt Lima haben eine Kampagne gegen den illegalen Transport von Feuerwerkskörpern – insbesondere in Reisebussen – gestartet. Durch öffentliche Auftritte, vor allem aber durch verstärkte Kontrollen wollen die Verkehrssicherheitsbehörde SUTRAN und die Generaldirektion zur Kontrolle von Waffen und Sprengstoffen zur zivilen Nutzung DICSCAMEC verhindern, dass es in der Vorweihnachtszeit weitere Un- und Todesfälle durch explodierende Feuerwerkskörper gibt. Zu großen Festen, insbesondere zu Weihnachten und Neujahr, werden überall in Peru gigantische Feuerwerke gezündet. Häufig kommt es dabei, oder bereits bei Herstellung und Transport, zu schweren Unfällen, wenn sich die Feuerwerkskörper unkontrolliert entzünden. Die Kampagne mit dem Namen „Fuego Caleta“ wurde heute Morgen in Yerbateros gestartet, einem wichtigen Busterminal in der peruanischen Hauptstadt.

    Bei ihrem Besuch im Terminal Yerbateros kündigte SUTRAN-Chefin Elvira Moscoso an, die Kampagne auch auf andere Städte ausweiten zu wollen. Dafür werde das städtische Personal entsprechend geschult, so Moscoso.

  • "Schwerter zu Pflugscharen" – peruanische Waffenkontrolldirektion zerstört tausende Schusswaffen

    Insgesamt 3.168 Schusswaffen werden in den kommenden Tagen von der peruanischen Generaldirektion für Sicherheit und Kontrolle von Waffen, Munition und Sprengstoffen (DICSCAMEC) des Innenministeriums in einer in einer Schmiede der peruanischen Hafenstadt Callao eingeschmolzen werden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Aus dem Metall sollen Werkzeuge für die Landwirtschaft hergestellt werden, so DICSCAMEC-Direktor General A.D. Ricardo Ganiku. Die Waffen waren zuvor von der peruanischen Polizei beschlagnahmt oder von ihren Besitzern freiwillig abgegeben worden.

    Das Programm läuft seit 2007, insgesamt wurden bereits 18.500 Waffen eingeschmolzen.