Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute Morgen gegen 4:20 Uhr (Ortszeit) die Region nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Instituts für Geophysik (IGP) lag das Epizentrum 39 Kilometer westlich von Barranca in einer Tiefe von 34 Kilometern. Am stärksten war das Beben in Barranca selbst zu spüren. Ob es Schäden gegeben hat, ist bislang unbekannt.
…erzählt die folgende Reportage der peruanischen Journalistin Dánae Rivadeneyra auf spanisch äußerst eindrücklich. Es geht um hunderte Schulabgänger, die bereits Aufnahmeprüfungen an der neu gegründeten Universität Barranca abgelegt und dafür tief in die Tasche gegriffen hatten. Wegen Gesetzeslücken, fehlender Koordination zwischen diversen Behörden, sowie dem Wechsel der Zuständigen konnte die Universität bis heute ihren Betrieb nicht aufnehmen – seit dem 26. September 2011 sind ihre Räumlichkeiten von verhinderten Studierenden besetzt.
Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hat die nördlich der peruanischen Hauptstadt liegende Provinz Barranca (Region Lima) erzittern lassen. Das geht aus dem jüngsten Erdbebenreport des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) hervor. In Barranca war das Beben mit der Stärke IV auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren, in Puerto Supe und Huacho mit III. Das Epizentrum lag 82,4 Kilometer Westlich von Barranca in einer Tiefe von 54 Kilometern unter dem Meer.
Der peruanische Zivilschutz verzeichnet bislang keine Schäden, lediglich in Las Palmeras (Provinz Barranca) kam es zu Steinschlag.
Ruinenkomplex Caral. Foto: Proyecto Especial Arqueológico Caral-Supe/INC.Die Nacht im Zelt direkt bei der Ausgrabungsstätte Lurihuasi del Valle Caral (Distrikt Supe / Provinz Barranca) hatten sich die 24 holländischen und englischen Touristen wohl anders vorgestellt. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, wurden die Camper gestern kurz vor Mitternacht von acht vermummten Gestalten überfallen und all ihrer Habseligkeiten beraubt, darunter neben Geld, Handys und Digitalkameras auch mehrere Kreditkarten und Reisepässe. Zudem wurde ein 48jähriger holländischer Tourist von einer Gewehrkugel im rechten Bein verletzt.
Die Polizei nahm inzwischen die Ermittlungen auf.
Die „Entdeckerin“ der Ausgrabungsstätte, Ruth Shady, erklärte ebenfalls gegenüber RPP, man habe die Touristen, mehrheitlich Geologiestudenten, davor gewarnt, in der Nähe der Ausgrabungsstätte zu zelten. Der improvisierte „Zeltplatz“ liege in einer gefährlichen Gegend, so Shady.
Caral ist eine der ältesten stadtähnlichen Siedlungen auf dem amerikanischen Kontinent. Sie liegt in Peru, etwa 200 km nördlich von Lima und 25 km landeinwärts der Pazifikküste im Tal des Rio Supe.