Schlagwort: Yauli

  • Yauli / Junin: Drei Bergarbeiter sterben an Gasvergiftung

    Drei Personen sind gestern beim Versuch, in einem stillgelegten Bergwerk im peruanischen Distrikt Santa Bárbara de Carhuacayán das Mineral Pyrit („Katzengold“) zu fördern, an einer Gasvergiftung gestorben, darunter ein 16jähriger Jugendlicher. Das berichtet die peruanische Polizei. Von einem Überlebenden herbeigerufene Rettungskräfte stellten am Unglücksort eine hohe Gaskonzentration fest, weswegen vor der Bergung zunächst am Eingang mehrere Gebläse installiert werden mussten.

    Bei dem Bergwerk soll es sich um die Piedra Blanca-Mine handeln, die bereits vor Jahren offiziell stillgelegt wurde.

    In dem 1.935-Einwohner-Distrikt Santa Bárbara de Carhuacayán arbeitet nach offiziellen Angaben 25% aller Bewohner über 14 Jahren im Bergbau.

    Die heilige Barbara, Patronin und Namensgeberin des Distriktes ist die Schutzpatronin der Bergleute.

  • „Tren Macho“ fährt wieder

    Die Strecke des Tren Macho - Huancayo - Huancavelica. Karte: MTC
    Die Strecke des Tren Macho – Huancayo – Huancavelica. Karte: MTC

    Nach mehrmonatigen Aufräumarbeiten ist seit gestern die als „Tren Macho“ bekannte Zugstrecke zwischen Huancayo und Huancavelíca wieder befahrbar. Die Schienen waren im vergangenen Januar, insbesondere im Abschnitt der Provinz Yauli, von mehreren Erdrutschen verschüttet worden. Nachdem nun die Sanierungsarbeiten weitgehend abgeschlossen wurden, soll nach Angaben von Carlos Noriega García, Staatssekretär für Eisenbahnwesen im peruanischen Transport- und Kommunikationsministerium (MTC), schon in den kommenden Tagen der normale Betrieb wieder aufgenommen werden.

    Der „Tren Macho“, bis heute im Besitz des peruanischen Staates, wird dann wieder jeden Morgen -außer Mittwochs- gegen 6:30 mit seinen drei Passagier- und einem Gepäckwagen vom Bahnhof Chilca (Huancayo) nach Huancavelica fahren. Er überquert auf einer Fahrstrecke von 128 Kilometern 15 Brücken und durchfährt 38 Tunnel.

  • La Oroya: Polizist stirbt bei Bergarbeiter-Streik

    Bei den Protesten der Bergarbeiter in der Andenstadt La Oroya kam nach Angaben des Nachrichtensenders RPP ein Polizist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Provinzstaatsanwaltes von Yauli, Juan Alcántara, hatten Streikteilnehmer vom Hang herab Steine auf die Polizisten geworfen, die dieser Tage verhindern sollen, dass die „Carretera Centrál“, die peruanische Zentralautobahn, von den Bergarbeitern besetzt werden kann.

    Wie RPP weiter berichtet, verfügte der verstorbene Polizeibeamte über einen Schutzhelm, der habe die Wucht des Steins aber nicht mindern können.

    Die Bergarbeiter des Unternehmens Doe Run streiken, um die peruanische Regierung dazu zu bewegen, ihrem Unternehmen mehr Zeit für die Einführung ihres Umweltplans (PAMA) zu gewähren. Bereits drei Mal war die Frist verlängert worden. Zuletzt hatte Doe Run 36 weitere Monate gefordert, die Regierung hatte sich aber auf 20 Monate festgelegt.