Schlagwort: Trujillo

  • Starkes Seebeben vor peruanischer Nordküste lässt Chimbote und Trujillo erzittern

    Ein Beben der Stärke 5,3 auf der Richterskala hat heute um 12:30 Uhr (Ortszeit) den Meeresboden vor der peruanischen Nordküste erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) waren die Auswirkungen am stärksten in den Küstenstädten Chimbote und Trujillo zu spüren. Das Epizentrum lag 107 Kilometer südwestlich von Chimbote in einer Tiefe von 17 Kilometern.

    Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.

  • Seebeben vor peruanischer Küste lässt Trujillo erzittern

    Ein Beben der Stärke 4,5 auf der Richterkala hat heute um 12:35 Uhr (Ortszeit) die peruanische Großstadt Trujillo (Region La Libertad) erbeben lassen. Wie das peruanische Institut für Geophysik (IGP) in seinem jüngsten Erdbebenreport mitteilt, lag das Epizentrum südwestlich von Trujillo in einer Tiefe von 57 Kilometern. Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.

  • Trujillo / Peru: Stierkampfarena muss Einkaufszentrum weichen

    60 Jahre diente das Bauwerk Stierkampf-Spektakeln, nun wird es abgerissen: Im nordwestperuanischen Trujillo wird die Stierkampfarena abgetragen. Auf dem freiwerdenden Grundstück der 1943 eingeweihten Arena soll ein zweistöckiges Einkaufszentrum entstehen. Bei Beginn der Abrissarbeiten kam es in den vergangenen Tagen zu kleineren Protestaktionen lokaler Stierkampf-Anhänger, zu denen nach Berichten peruansicher Medien allerdings nur wenige Personen kamen. Der letzte Stierkampf in der Arena fand im vergangenen September statt. Nach Angaben der Regionalzeitung „La Industria“ war der Betrieb der Arena nicht mehr wirtschaftlich. Stierkampf-Gegner begrüßten das Ende der Stierkampf-Arena in Trujillo. Anhänger der Spektakel befürchten vor allem das Aussterben einer Tradition, aber auch die schwierige berufliche Zukunft für trujillanische Toreros.

  • Trujillo / La Libertad: Zwei Tote bei Zusammenstoß von Movil Tours-Bus mit Getränkelaster

    Beim Zusammenstoß zwischen einem Bus des Unternehmens Movil Tours mit einem Lastwagen sind nach Angaben des peruanischen Nachrichtensenders RPP heute Morgen zwei Menschen getötet worden. Der Unfall ereignete sich bei Streckenkilometer 590 der Panamericana bei El Milagro (Distrikt Huanchaco / Provinz Trujillo). Bei den Toten soll es sich um den 30jährigen Fahrer des mit Erfrischungsgetränken beladenen Lastwagens, sowie um den 42jährigen Beifahrer des Fernbusses handeln. Einige Passagiere wurden mit leichten Verletzungen in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.

    Der Bus kam aus Lima, über das Ziel gibt es allerdings wiedersprüchliche Angaben. So berichtet der Radiosender Radio Activa aus Chachapoyas, der Bus sei auf dem Weg nach Tarapoto verunglückt. RPP Noticias dagegen geht davon aus, das Ziel sei Chachapoyas gewesen. Der Grund für den Frontalcrasch ist noch unbekannt, wie aus dem jüngsten Bericht der Verkehrssicherheitsbehörde SUTRAN hervorgeht, die per GPS die Geschwindigkeit von Fernbussen misst, war der Bus nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

    NACHTRAG: Bus war auf dem Weg nach Tarapoto, Beifahrer kam aus Chachapoyas
    Wie Movil Tours Chachapoyas gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, war der Bus auf dem Weg nach Tarapoto (Region San Martín), nicht nach Chachapoyas, wie ursprünglich berichtet worden war. Eines der Todesopfer, der Beifahrer des Busses José Rojas Vergaray, kommt allderings aus Chachapoyas.

  • 14 Tote bei Bus-Crash in Cajamarca

    Beim Zusammenstoß zweier Kleinbusse kamen heute Morgen in der nordperuanischen Region Cajamarca 14 Menschen ums Leben. Das berichtet der Nachrichtensender RPP. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt.

    Nach Angaben von RPP war einer der Busse von Trujillo nach Cajamarca unterwegs, der zweite von Cajamarca nach Chiclayo.

    15 Verletzte wurden in das Krankenhaus von Chepén (La Libertad) eingeliefert.

    Hinweis: Zunächst war in diesem Beitrag von 12 Tote verzeichnet gewesen. Die Zahl der Toten erhöhte sich aber im Verlauf des Tages.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Küste vor Trujillo

    Ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala hat heute kurz nach Mitternacht die Umgebung der peruanischen Küstenstadt Trujillo erzittern lassen. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag rund 148 Kilometer Südöstlich von San Pedro de Lloc (Region La Libertad) in einer Tiefe von 35 Kilometern.

    In Trujillo selbst war das Beben mit einer Stärke von II auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren.

  • Hilfeschrei: Trujillo fordert 1.000 Polizisten gegen ausufernde Kriminalität

    1.000 Polizisten, große Anstrengungen aller in Trujillo tätigen Behörden, Institutionen und Organisationen und eine den Umständen angepasste Medienberichterstattung fordern im sogenannten „Pronunciamiento de Trujillo“ lokale Autoritäten, sowie Vertreter diverser Organisationen der Zivilgesellschaft und der Regionalregierung. Diese waren von Mons. Miguel Cabrejos, Erzbischof der nordwestperuanischen Stadt und Vorsitzender der peruanischen Bischofskonferenz, zu einem Krisengipfel eingeladen worden.

    Unter anderem hält die Stellungnahme, die von allen Beteiligten unterschrieben wurde, fest, dass die Gefängnisse [Perus] in ihrer derzeitigen Form eine Art „Schule des Verbrechens“ darstellen. Neben den zusätzlichen Polizisten und den größeren Anstrengungen aller Beteiligten wird auch der Bau einer Polizeischule in Trujillo und die Einführung einer landesweiten Politik zur inneren Sicherheit gefordert. Für den 18. Dezember ist ein Friedensmarsch durch die gesamte Innenstadt von Trujillo angekündigt.

  • La Libertad: Polizei findet 4 tote Räuber

    Die Körper von vier toten auf Busüberfälle spezialisierten Räubern konnte die peruanische Nationalpolizei PNP in der Provinz Santiago de Chuco (Region La Libertad) gestern bergen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten die vier 32-34jährigen in der Gegend um den „Calpuy“ genannten Ort an der Straße nach Huaraz mehrere Busse überfallen und die Insaßen ihrer Habseligkeiten beraubt. Vermutlich habe eine Bürgerwehr sie vor rund 5 Tagen geschnappt, verprügelt und dann in den Abgrund gestoßen. In der Nähe der Aufprallstelle fand die Polizei 22 Handys, 3 Digitalkameras, eine Filmkamera, sowie mehrere Revolver.

    Die Toten wurden inzwischen identifiziert und befinden sich zur Obduktion in der Gerichtsmedizin Trujillo.

  • Betrug bei Lehrer-Einstellungstest: 3 Regionen müssen nochmal ran

    In den meisten Regionen Perus fanden am vergangenen Wochenende die Einstellungstests für nicht verbeamtete Lehrer statt. In den Regionen Pasco, La Libertad und Tumbes wurde der Test kurzfristig auf diesen Mittwoch verlegt, weil bereits vorab Testergebnisse im Umlauf waren. Die Lehrergewerkschaft SUTEP forderte die Staatsanwaltschaft auf, zu ermitteln, wie manche Lehrer schon vorher an die Testergebnisse kommen konnten. So war nach Angaben des Radiosenderverbundes CNR in Trujillo eine Lehrerin aufgeflogen, die eine vollständige, korrekte Lösungsskizze bei sich trug. Zudem hätten die Aufgabenzettel nicht gereicht, weil ein Kopierer bei der Bildungsbehörde der Region La Libertad gestreikt habe, so SUTEP gegenüber CNR.

    Die Lehrergewerkschaft schätzt den Schaden für die Regionalregierung in Trujillo auf 50.000 Nuevos Soles. Nicht beziffert wurden die Kosten für Anreise und Aufenthalt der Lehrerinnen und Lehrer in Trujillo, da die Tests in den meisten Regionen zentral an einem Ort abgehalten werden.

    Die einheitlichen Prüfungen wurden eingeführt, um Korruption und Amtsanmaßung bei Einstellungsverfahren zu verhindern, die von lokalen Autoritäten durchgeführt werden.

    Auch in Amazonas waren, wie Red Informativa Regional (RIR) berichtet, bei Lehrern mehrere Lösungsskizzen gefunden worden. Nach Angaben der Reporter, die bei der Prüfung zugegen waren, handelte es sich dabei allerdings vollständig um komplett falsche Skizzen. Nur 4 von 60 Antwortvorgaben haben der Wahrheit entsprochen, so RIR.

  • 6 Tote bei Zusammenstoß mit Überlandbus in Piura

    Beim Zusammenstoß eines Überlandbusses mit einem Geländewagen auf der nordwestperuanischen Straße Piura-Chulucanas kamen am späten Samstag Abend nach Angaben der Straßenpolizei Piura 6 Personen ums Leben. Alle Todesopfer waren mit dem Geländewagen unterwegs, als nach ersten Ermittlungen der Polizei mehrere Kühe auf die Straße liefen. Der Fahrer des Geländewagens versuchte den Kühen auszuweichen und kam in einer Kurve auf die Gegenspur, wo er mit dem Überlandbus zusammenstieß. Unter den Opfern sind auch eine 61jährige Frau und ein 9jähriges Kind.

    2 Tote bei Busunfall in der Region La Libertad

    Beim Absturz eines Kleinbus, der  von Simbal nach Trujillo unterwegs war, kamen am gestrigen Sonntag in der Region La Libertad 2 Personen ums Leben, 15 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Wie RPP unter Berufung auf die Nationalpolizei PNP berichtet, saß in dem Bus eine Großfamilie, die nach einem Treffen ihrer religiösen Gemeinschaft auf dem Weg nach Hause waren. Der Fahrer hatte in einer Kurve beider „Cholocal“-Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Bei dem folgenden Absturz verloren ein 66 jähriger Mann und seine 6jährige Enkelin ihr Leben.