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  • Peru schickt weitere 150 Blauhelme nach Haiti

    Peruanische UN-Blauhelme vor ihrer Abreise nach Haiti.  Foto: ANDINA/Héctor Vinces.
    Peruanische UN-Blauhelme vor ihrer Abreise nach Haiti. Foto: ANDINA/Héctor Vinces.

    Peru entsendet erneut 150 Soldatinnen und Soldaten, die als Blauhelme für sechs Monate bei der UN-Stabilisierungsmission MINUSTAH in Haiti eingesetzt werden sollen. Das gab heute das Oberkommando der peruanischen Streitkräfte (CCFFAA) bekannt. Damit erhöht sich die Zahl peruanischer Soldaten in Haiti auf 366.

    Das peruanische Truppenkontingent auf der Karibikinsel betätigt sich vorwiegend in der Sicherung der Grenze zur Dominikanischen Republik. Dafür wurden in der Grenzregion eigens drei Militärbasen eingerichtet, eine weitere steht in der Haitianischen Hauptstadt Port au Prince. Die MINUSTAH-Mission der Vereinten Nationen (UN) besteht derzeit aus rund 10.000 UN-Blauhelmen.

    Aufgabe der UN-Mission ist es unter anderem, die Sicherheit in Haiti zu gewährleisten, demokratische Strukturen zu unterstützen, sowie die Übergangsregierung bei dem Aufbau und der Modernisierung eigener Sicherheitskräfte zu unterstützen und beraten.

  • Peru schickt 150 zusätzliche Blauhelmsoldaten nach Haiti

    Um 150 Soldaten wird Peru sein Blauhelm-Kontingent zur Friedenssicherungsmission MINUSTAH der Vereinten Nationen erhöhen. Das berichtet das peruanische Verteidigungsministerium. Damit steigt die Zahl peruanischer MINUSTAH-Soldaten von 216 auf 366. Der Erhöhung war eine Bitte der UNO vorausgegangen.

  • Peru erhöht Soldatensold um 35%

    Die Soldaten der peruanischen Armee bekommen 35% mehr Sold. Ein entsprechendes Dekret wurde heute vom peruanischen Verteidigungsminister Antero Flores-Araoz unterzeichnet. Danach wird in Zukunft ein normaler Soldat, der bisher zwischen 112 und 118 Nuevos Soles erhielt, zwischen 160 und 176 Nuevos Soles erhalten.  Wer den Rang eines  „sargento primero“ innehat, kann sich von einer Erhöhung von  270 Nuevos Soles erhielt auf 448 Nuevos Soles pro Monat erfreuen.

    Damit soll auch für junge Menschen die Attraktivität der peruanischen Streitkräfte gesteigert werden, sie für den Wehrdienst zu begeistern. Derzeit ist das peruanische Militär an mehreren gefährlichen Einsätzen im In- und Ausland beteiligt, was die Bereitschaft für den Wehrdienst eher gedämpft hatte. So kämpft das peruanische Militär derzeit gegen Drogenschmuggler und Terroristen im VRAE genannten Tal der Flüsse Apurímac und Éne und im Rahmen einer UN-Blauhelmmission auf Haiti.

    Zuletzt war der Sold 2004 angehoben worden.

    Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA soll das entsprechende Dekret in den nächsten Tagen im peruanischen Gesetzblatt „El Peruano“ veröffentlicht werden.