Schlagwort: Santa Ana

  • Cusco: Quillabamba bekommt eigene Universität

    Die südperuanische Stadt Quillabamba (Distrikt Santa Ana / Provinz La Convención / Region Cusco) bekommt eine eigenständige staatliche Universität. Das beschloss gestern der peruanische Kongress. Bislang gab es dort lediglich eine Außenstelle der Universität San Antonio Abad del Cusco, deren Einrichtungen in Quillabamba Grundlage der neuen Universität sein werden. Auch finanziell übernimmt die „interkulturelle Universität Quillabamba“ die Mittel, die bislang der Außenstelle zur Verfügung standen.

    Zunächst sollen von der neuen Universität die Fächer Landwirtschaft, Ernährungsingenieurwesen und Ökotourismus weitergeführt werden, die bislang in Quillabamba von der Universität San Antonio Abad angeboten worden waren. Hinzukommen wird wohl ein erziehungswissenschaftlicher Studiengang, der aus der staatlichen pädagogischen Hochschule ISEP-Quillabamba hervorgeht.

    Quillabamba ist mit rund 26.573 Einwohnern (nur Quillabamba) die Hauptstadt der Provinz La Convención.

  • "Santa Ana"-Museum eingeweiht

    Im Beisein von Francesco Rausi, des italienischen Botschafters in Peru, wurde am vergangenen Samstag in Chachapoyas das ethnohistorische Museum Santa Ána eingeweiht. Auf den Grundmauern der 1569 errichteten Santa Ána-Kirche, die 2005 bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden war, hatten im Rahmen des Tourismusförderungsprojektes „PROMARTUC“ der italienisch-peruanische Entschuldungsfonds Fondo Ítalo Peruano (FIP) gemeinsam mit Cáritas Perú ein Gebäude gleicher Struktur gebaut, das in Zukunft eine Dauerausstellung, sowie zeitlich begrenzte Ausstellungen über Chachapoyas und die Region Amazonas beherbergen soll. Neben Informationen über die spanische Gründung von Chachapoyas wird es, wie Radio Activa (Red Informativa Regional) berichtet, auch Ausstellungsstücke und Erklärungen zum Totenkult des Chachapoya-Volkes geben. Aber auch Darstellung der Natur in allen Teilen der Region Amazonas und vielfältige Traditionen, die bis heute erhalten sind, werden ihren Platz erhalten.

    Santa Ána war zur Zeit ihrer Errichtung die „Gemeinde der Indios“, bis dahin hatten sich die „Missionsbemühungen“ der katholischen Geistlichkeit hauptsächlich auf die spanischstämmigen Bewohner von Chachapoyas gerichtet.

    Nach Angaben von Cáritas Chachapoyas kostete die Wiedererrichtung der Kirche 1 Million Nuevos Soles.

  • Chachapoyas: Museum "Santa Ana" kurz vor Eröffnung

    Nach Angaben von Fernando Sanillán Meza, dem Leiter des auslaufenden Tourismusförderungsprojektes PROMARTUC, wird das Museum für Religiöse- und Volkskunst demnächst fertiggestellt. Das Museum ist in der ehemaligen „Santa Ana“-Kapelle untergebracht. Neben einigen Vitrinen wurden auch bereits einige Ausstellungsstücke in das Museum transportiert. Wie Meza erklärte, hat die Stadtverwaltung bereits zugesagt, den Platz vor dem Museum herzurichten, besonders den hohen Zaun, der den Platz umgibt, abzureißen.

    Das Gebäude, in dem sich bald das Museum befindet, eines der ältesten Gebäude der Stadt, war 2005 bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden. Unter dem strengen Blick des Nationalen Kulturinstitutes INC wurde es durch das Projekt PROMARTUC wieder aufgebaut.

  • Stadtmuseum Chachapoyas kommt voran

    Die Bauarbeiten und Koordinationen für das Museum für Ethnographie und christliche Kunst in Chachapoyas kommen voran. Nach seiner Fertigstellung soll es neben historischen Objekten der Kirchengeschichte der Diözese auch Ausstellungsstücke aus der Zeit vor der Kolonialisierung beherbergen. Derzeit wird das Museum von Cáritas Chachapoyas gemeinsam mit verschiedenen Basisorganisationen der Stadt gebaut. Viele Stücke werden aus den Diözesanarchiven kommen, aber auch Privatleute und andere Institutionen werden gezielt angesprochen, um historisch wertvolle Stücke zur Ausstellung bereitzustellen. Demnächst soll eine Medienkampagne zur Sensibilisierung über dieses Thema gestartet werden. Der Verantwortlich für das Projekt betonte, dass die Ausstellungsstücke Eigentum des bereitstellenden bleiben werden und von Experten restauriert würden. Beherbergen soll das Museum das Gebäude der ehemaligen Kapelle „Santa Ána“, das im Jahr 2005 als damals älteste Kirche der Stadt bei einem Erdbeben zerstört worden war. Ursprünglich war ein neues Gebäude entworfen worden, aufgrund der Regeln des Nationalen Kulturinstitutes, das auch für Denkmalschutz zuständig ist, musste das vormalige Gebäude wieder aufgebaut werden, um das Stadtbild zu erhalten.

    === TELEFONKABEL IM STADTZENTRUM WERDEN VERGRABEN

    Wie der Chef der Telefónica in Chachapoyas gegenüber Radio Horizonte bekannt gab, wird im Rahmen der Sanierung des historischen Stadtzentrums von Chachapoyas demnächst mit dem Vergraben von Telefonkabeln begonnen.

    Quelle: Radio Horizonte