Schlagwort: Rauschgiftschmuggel

  • Callao: Peruanische Polizei beschlagnahmt Kokain-Container

    Ein harter Schlag gegen die Drogenmafia ist der peruanischen Antidrogenpolizei gelungen. Wie AméricaTV berichtet, wurde heute in den frühen Morgenstunden ein Container beschlagnahmt, der mehr als eine Tonne Kokain enthielt und über den Hafen von Callao nach Südafrika transportiert werden sollte. Das Rauschgift war auf 29 Paletten zu je 20 Tüten verteilt und zwischen Windeln versteckt.

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    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Kampf gegen Rauschgiftschmuggel: Peruanische Post kauft Röntgengerät

    Zur Verhinderung des Drogenschmuggels setzt das peruanische Postunternehmen SERPOST künftig auf ein Röntgengerät. Das berichtet ANDINA. Mit dem Röntgengerät werden ab kommender Woche Brief- und Paketsendungen aus und nach Peru durchleuchtet, über verdächtige Sendungen wird dann sofort an die Antidrogenpolizei verständigt.

    In den vergangenen Wochen waren mehrere SERPOST-Mitarbeiter entfernt worden, die Aktiv am Drogenschmuggel mitgewirkt hatten. Die Namen werden nach Angaben der Polizei noch geheim gehalten, um weitere Ermittlungen nicht zu erschweren.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Wie jeden Tag: 14 Kilo Kokain und 3 Schmuggler festgesetzt

    Eine Nachricht, die kaum als „überraschend“ oder gar „neu“ angesehen werden kann. Dennoch, oder gerade deshalb,  gehört das Thema immer wieder auf die Tagesordnung. Wie fast jeden Tag, wurden auch heute wieder mehrere mehrere Personen festgenommen, die versucht hatten, über den Flughafen Jorge Chávez in Nordlima zusammen über 14 Kilo Kokain außer Landes zu schmuggeln. Heute waren es eine Bulgarin, ein Ekuatorianer und ein Peruaner. Häufig werden auch Spanier, Italiener und natürlich auch Deutsche dabei geschnappt, wie sie erfolglos versuchten, die Kontrollen an Limas Grenzübergängen zu umgehen, um Drogen in andere Länder zu schmuggeln. Manche behaupten, nichts vom Inhalt ihres Gepäcks zu wissen, andere erzählen von Freunden oder Liebhabern, die sie zum Drogentransport überreden. Und natürlich auch von Geldsorgen. Meist endet das Geschäft aber für einige Jahre in einem peruanischen Gefängnis – in manchen Fällen gleich im Grab.

    Dabei gehen die „Burriers“ genannten Schmuggler kreativ zu Werke: manche bauen doppelte Böden in Köffer ein, füllen Instant-Kaffee-Büchsen oder Herrenparfümflaschen mit Kokain, andere Schlucken in Kondome eingepacktes Rauschgift und versuchen es in ihrem Magen zu transportieren. Doch: Das alles hilft nichts, die Reise endet meist mit Schrecken. Dabei gilt übrigens das selbe Prinzip wie beim Schwarzfahren: „Vergessen gilt nicht“. Deswegen empfiehlt auch die Flughafenpolizei, Geschenke auch von „Bekannten“ vor dem mitnehmen sehr eingehend zu überprüfen.