Schlagwort: Puerto Maldonado

  • Madre de Dios / Peru: Drei neue Polizeistationen sollen Drogen-, Chemikalien- und Tropenholz-Schmuggel erschweren

    Mit der Implementierung drei neuer Polizeistationen an wichtigen Straßenkreuzungen der peruanischen Regenwaldregion Madre de Dios will das peruanische Innenministerium künftig verstärkt gegen illegalen Drogen-, Chemikalien- und Tropenholzhandel vorgehen. Das gab heute Innenminister Óscar Valdés Dancuart bekannt. Nach Angaben des Ministeriums sind alle drei Polizeistationen bereits eingerichtet und mit Personal ausgestattet. Bei den Gebäuden dafür handelt es sich um die ehemaligen Wohnstätten der Mitarbeiter eines Straßenbauunternehmens. An den strategisch wichtigen Punkten wie dem Ort Mazuco, der an einer Weggabelung für den Verkehr nach Puno und Madre de Dios liegt, soll verhindert werden, dass Drogenlieferungen, Lieferungen von Chemikalien für die Drogenherstellung und den illegalen Goldbergbau, sowie illegal geschlagenen Tropenholzes ihre Ziele nicht erreichen können. Auch der Menschen- und Warenschmuggel in Richtung Brasilien soll erschwert werden. Die anderen beiden Polizeistationen stehen bei Streckenkilometer 107 der Straße von Puerto Maldonado-Cusco, sowie in Iñapari.

    Erst kürzlich hatte es in Teilen der Region Madre de Dios einen Großeinsatz der Polizei gegeben, in dessen Verlauf nicht nur eine große Menge Chemikalien zur Drogenproduktion, sondern auch Tropenholz ohne Transporterlaubnis, sowie 547 Motorräder, für die die Halter keine Papiere vorweisen konnten, beschlagnahmt wurden.

  • Tambopata / Madre de Dios: Vier Tote bei Verkehrsunfall

    Beim Absturz eines Geländewagens im peruanischen Distrikt Inambari (Prov. Tambopata / Region Madre de Dios) sind nach Angaben der Nachrichtenagentur ANDINA vier Menschen ums Leben gekommen. Eine Person überlebte schwer verletzt. Der Fahrer des Geländewagens hatte aus noch unbekannter Ursache bei Streckenkilometer 154 („la Cumbre“) der interozeanischen Straße des Südens die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das von der Straße abkam und über 100 Meter in die Tiefe stürzte.

    Der verletzte Passagier wurde in das Krankenhaus von Puerto Maldonado eingeliefert, die Toten wurden vorrübergehend ins Nahe gelegene Mazuko gebracht, wo sie noch endgültig identifiziert werden müssen.

  • Verschollene Flugzeugpiloten wieder aufgetaucht

    Die Piloten eines verschollenen Flugzeugs der peruanischen Fluggesellschaft Aerodiana sind nach 20 Tagen in der peruanischen Urwaldstadt Puerto Maldonado (Region Madre de Dios) wieder aufgetaucht. Das berichten übereinstimmend peruanische Medien. Die beiden Männer waren am vergangenen 10. Mai mit mehreren vermeintlichen Touristen an Bord zu einem Überflug der Nazca-Linien gestartet, nach wenigen Minuten hatte sich aber der Funkkontakt verloren. Die Polizei geht davon aus, dass das Flugzeug gestohlen wurde, um es für den Drogenschmuggel einzusetzen.

    Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur. Die Piloten erklärten, man habe sie all ihrer Habe beraubt.