Die Zahl der peruweit registrierten Verkehrsunfälle lag 2008 10% unter der Zahl des Vorjahres. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.788 Verkehrsunfälle gemeldet, 2007 waren es noch 1.917. Die Zahl derjenigen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, stieg dagegen an. Waren es 2007 noch 859 Unfallopfer, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr um 16 Tote. Mit rund 1000 war die Panamericana die Straße, auf der es zu den meisten Unfällen kam.
Schlagwort: Nationalpolizei
-
Umfrage: 61% der Peruaner halten eigene Justiz für Korrupt
Ein Schlag ins Gesicht so mancher öffentlich Institution Perus sind die heute veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage des Ipsos-Apoyo -Institutes über die Wahrnehmung von Korruption in diversen staatlichen Einrichtungen, die von der Organisation „Proética“ in Auftrag gegeben worden war. So halten über 60% der Peruaner die eigene Justiz für korrupt. Auch die Nationalpolizei PNP kommt nicht viel besser weg, die 53% für korrupt halten, gefolgt von den Kongressabgeordneten (47%) und den Provinzverwaltungen (19%). Im Vergleich zu den Umfragen der Vorjahre kamen allerdings alle Institutionen etwas besser weg. So hatten auf die Frage nach der korruptesten Institution Perus 2003 noch über 70% die Justiz angegeben. Dabei finden heute nur 3%, dass die Justiz erfolgreich gegen Korruption vorgeht. Mehr trauen die befragten dabei der Volksanwaltschaft „Defensoría del Pueblo“ (20%), der katholischen Kirche (9%) und der Nationalpolizei (7%) zu. Befragt wurden 5.790 Personen im September und Oktober 2008.
Im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse kündigte Premierminister Yehude Simon nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA an, bis zum 23. Dezember einen „Plan gegen Korruption“ vorzulegen.
Proética ist die peruanische Sektion der NGO Transparency, die sich weltweit gegen Korruption einsetzt.