Schlagwort: Miraflores

  • Mehrere Tote bei Erdrutschen und Überschwemmungen in Arequipa (Peru)

    Die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Tage haben in der südperuanischen Andenstadt Arequipa große Schäden angerichtet. Bei Erdrutschen und Überschwemmungen wurden nach offiziellen Angaben bislang mindestens vier Menschen getötet. Wie der peruanische Zivilschutz mitteilt, wurden die Regenfälle am Freitag Nachmittag immer stärker. Das führte zu mehreren Erdrutschen, insbesondere die Distrikte Alto Selva Alegre, Miraflores, Cerro Colorado, Mariano Melgar, Paucarpata, San Juan de Siguas, Jose Luis Bustamante y Rivero, sowie der Cercado de Arequipa (Provinz Arequipa) waren betroffen. Drei der vier Toten – Lokalmedien sprechen bereits von sechs Toten – sind bislang nicht identifiziert.

    Bislang zählte der Zivilschutz 15 Häuser, die komplett zerstört wurden, sowie rund 4.000, die Beschädigungen davon trugen. In manchen Stadtteilen brach die Wasserversorgung zusammen, große Teile Arequipas sollen noch immer ohne Strom sein. Straßen auf einer Länge von über 5 Kilometern sind wegen Erd- und Wassermassen unpassierbar.

    Auch in anderen Teilen Arequipas soll es Probleme geben, der Nachrichtensender RPP berichtet über einen Erdrutsch an der Panamericana Sur in Richtung Arequipa. National- und Regionalregierung kündigten Hilfe an.

  • Arequipa: Wasserresservoir kollabiert – 14 Häuser unbewohnbar

    Im südperuanischen Distrikt Miraflores (Provinz Arequipa / Region Arequipa) hat gestern gegen 13 Uhr (Ortszeit) der Bruch der Wand eines Wasserresservoirs zur Beschädigung und Zerstörung von 14 Wohnhäusern geführt. Die Schäden wurden dabei nicht durch den Einsturz der Mauer selbst, sondern durch die freiwerdenden Wassermassen angerichtet. Wie der peruanische Zivilschutz berichtet, war besonders der Stadtteil Señor de los Milagros betroffen, in dem 40 Familien deshalb vorrübergehend, 14 dauerhaft ihre Häuser verlassen mussten. Spezialisten der Provinzverwaltung Arequipa machten sich noch am Nachmittag auf den Weg, um die Ursachen und Folgen des Unglücks zu untersuchen. Offizielle Angaben über die Ursache liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, lokale Medien sprechen davon, die Wand des von der Regionalregierung Arequipa gebauten Wasserresservoirs sei für die Wassermenge nicht ausreichend dimensioniert gewesen.. An die betroffenen Familien wurden Decken, Matratzen und Zelte verteilt, die Distriktverwaltung Miraflores ist mit mehreren Baumaschinen an den Räumarbeiten beteiligt.

  • Bombendrohung hielt Miraflores in Atem

    Eine Bombendrohung hat heute Morgen (Ortszeit) große Teile von Miraflores (Lima) in Atem gehalten, zahlreiche Gebäude wurden vorsorglich evakuiert. Wie Canal N informiert, war bei in der Sicherheitszentrale eines Hochhauses, in dem sich auch mehrere Bankfilialen befinden, ein Anruf eingegangen, in dem vor einer Bombe gewarnt wurde. Die Polizei evakuierte draufhin das Haus und die Nachbargebäude und sperrte die umliegenden Straßen ab. Bei der anschließenden Suchaktion wurde allerdings kein Sprengstoff gefunden. Auch Bombenspürhunde waren im Einsatz.

  • Peru: Waldbrände bedrohen mehrere Ortschaften

    Brandrodung bei Magdalena (Amazonas/Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Brandrodung bei Magdalena (Amazonas/Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Auch in der diesjährigen Trockenzeit werden viele Teile Perus von großen Waldbränden heimgesucht. Wie der peruanische Zivilschutz mitteilt, sind im Distrikt Oxapampa in der gleichnamigen Provinz (Region Pasco) die Ortschaften San Marcos, Llamaquizu und Miraflores von Flammen bedroht. Im Distrikt Pichari (Provinz La Convención / Region Cusco) sind nach außer Kontrolle geratenen Brandrodungen drei Großbrände noch immer nicht gelöscht. Dort sind insbesondere Nueva Esperanza, Libertad und Cruz Pata betroffen. Ein Helfer wurde bei dem Versuch, ein Feuer zu löschen, schwer verletzt.

    Allein aus dem Distrikt Pichari werden zerstörte Anbauflächen von rund 40 Hektar gemeldet, vorwiegend Bananen-, Ananas-, Coca und Kakaofelder. Inzwischen sind nach Angaben des Zivilschutzes Polizei- und Militärkräfte vor Ort eingetroffen, um die lokale Feuerwehr bei ihren Löscharbeiten zu unterstützen.

    Aus Oxapampa werden rund 30 Hektar zerstörte Anbauflächen gemeldet.

    Auch in anderen Teilen Perus kam es zu Waldbränden. So wird aus der Region Amazonas berichtet, im Umfeld der Chachapoya-Festung Kuélap habe ein Feuer gewütet. Nach Informationen von Radio Horizonte (Chachapoyas) ist das Feuer aber inzwischen vollständig gelöscht, ohne an den Ruinen selbst Schaden anzurichten. Die örtliche Polizei geht von außer Kontrolle geratener Brandrodung aus. Die Regionalregierung Amazonas hat inzwischen einen Krisenstrab eingerichtet, um den Feuern Einhalt zu gebieten. Nach Angaben der lokalen Umweltbehörde waren in den vergangenen Tagen Brände in Omia, Limabamba, Longar, María und Taquia registriert worden. Insgesamt 300 Hektar Wald- und Ackerfläche wurden dabei nach Schätzungen der Regionalregierung zerstört.

  • Hupen für die Stadtverwaltung

    Seit rund einem Monat kostet das Hupen ohne Grund auf dem Gebiet des Limaschen Nobeldistrikts Miraflores 71 Nuevos Soles. Inzwischen wurden bereits 3.000 Autohalter mit dem Busgeld belegt. Damit haben die besagten Verkehrsteilnehmer bereits 213.000 Nuevos Soles (Wechselkurs auf chachapoyas.eu)  in die Kassen des Distrikts gehupt. Interessant an der Information, die von der Distriktverwaltung in einer Pressemitteilung verbreitet wird, ist zudem, dass bis auf einzelne Ausnahmen fast alle Busgelder wegen unangebrachten Hupens von Polizistinnen verhängt wurden.

    Nach peruanischem Recht ist der Einsatz der Hupe nur erlaubt, wenn er hilft, eine Kollission zu verhindern. Der Einsatz zum Rufen von Passagieren ist nicht vorgesehen.

  • Das wird teuer: Miraflores bestraft das Hupen ohne Not

    Wer Lima kennt, hat dort vermutlich schon so manche Nacht nur schwer ein Auge zugedrückt, weil permanent vor dem Fenster uralte VW-Busse vorbeibrausen, aus denen nicht nur laut „Callao, Callao, Callao, Tacna, Tacna, Tacna“ geschrieb wird und weil deren Fahrer auch exzessiv die Hupe einsetzen um sich den Weg freizuhupen oder mögliche Passagiere auf sich aufmerksam zu machen.  Nachdem im vergangenen Jahr bereits der Kampf gegen die „optische Umweltverschmutzung“ aufgenommen wurde, in dessen Folge mehrere überdimensionierte Werbetafeln abmontiert werden mussten, geht es nun der „akustischen Umweltverschmutzung“ an den Kragen.

    Hupen nur im Notfall erlaubt

    Im Nobelstadtteil Miraflores müssen Auto- und Busfahrer nun mit einer Strafe in Höhe von 71 Nuevos Soles rechnen (Wechselkurs bei chachapoyas.eu), wenn sie ohne Not die Hupe erklingen lassen.

    „Die Hupe darf nicht verwendet werden, um Passagiere anzulocken oder um jemanden auf der Straße auf sich aufmerksam zu machen. Sie darf nur im Notfall oder zur Verhinderung eines Verkehrsunfalles verwendet werden“, heißt es in der Erklärung des Stadtrates von Miraflores. Dafür werden jetzt erst einmal 1443 Informationsschreiben verteilt. Ob die Durchsetzung und Ahndung wirklich möglich sind, wird sich aber noch zeigen müssen.

  • INC gelingt Schlag gegen Kunsthehler

    In Zusammenarbeit mit einer Polizeieinheit mit speziellen Spürhunden für das Erschnüffeln von Altertümern gelang dem nationalen peruanischen Kulturinstitut INC heute ein Schlag gegen den illegalen Handel mit Altertümern aus verschiedenen Regionen Perus. Insgesamt konnten 256 vorkolumbianische Stücke beschlagnahmt werden, hauptsächlich Textilien diverser Arten und Puppen, die daraus hergestellt worden waren. Bei den Hehlern handelt es sich um einzelne Verkäufer auf den beiden großen Märkten für Kunsthandwerk „Mercado Indio’s“ und „Galería Indian Market„, die zu der auch bei Touristen beliebten Flaniermeile „avenida Petit Thouars“ im Stadtteil Miraflores gehören.

    Seit einigen Jahren gehen die peruanischen Sicherheitskräfte schärfer gegen den Schmuggel und illegalen Handel mit Altertümern vor, um den Ausverkauf peruanischer Kulturgüter zu unterbinden.