Schlagwort: Manu Nationalpark

  • Nach Aufräumarbeiten: Straße zum Manu-Nationalpark wieder befahrbar

    Abenstimmung im Nationalpark Manu. Foto: Andina / Archivo
    Abenstimmung im Nationalpark Manu. Foto: Andina / Archivo

    Nach mehr als einem Monat Sperrung ist die Straße zum peruanischen Nationalpark Manu, die Route Paucartambo – Kosñipata – Manu, wieder befahrbar. Das gab der Chef der Nationalparkverwaltung, Vladimir Ramírez Prada, gestern bekannt. Die Straße war auf einer Länge von fast 40 Kilometern unbefahrbar gewesen, nachdem die Straße an mehreren Stellen von durch starke Regenfälle ausgelöste Erdrutsche verschüttet worden war. Zahlreiche Touristen und Einheimische mussten über eine Luftbrücke ausgeflogen werden.

    Der Nationalpark Manu, der auf der Grenze der südostperuanischen Regionen Cusco und Madre de Dios liegt und mehrere Zuflusstäler des Manu-Flusses umfasst, zeichnet sich durch seine unberührten wilden Regenwälder, sowie über 850 seltene Vogelarten aus. Auch Jaguare, Riesengürteltiere, sowie verschiedene Krokodilarten werden häufig gesichtet. Er bedeckt eine Fläche von 1,7 Millionen Hektar Land. Zudem zieht er sich von 150 Höhenmetern auf über 4.000 Höhenmeter hin.

  • Cusco: Forscher entdecken neue Froscharten

    Im Manu-Nationalpark und verschiedenen Hochtälern der nordperuanischen Region Cusco haben Forscher der University of California drei neue Froscharten entdeckt. Keine davon wird größer als 25 Millimeter, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf Alessandro Catenazzi meldet, der die Forschungen leitete.

    Demnach handelt es sich um die Arten Bryophryne hanssaueri, die in den Höhen des Manu-Nationalparkes entdeckt wurde;  Bryophryne zonalis, die man im Marcapata-Tal fand und Bryophryne gymnotis, die auf dem Málaga-Pass auf dem Weg in die Provinz „La Convención“ entdeckt wurde.

    Besonders sei auch der Geburtsprozess der Frösche. Demnach bilden sich aus den gelegten Eiern keine Kaulquappen, die im Wasser leben, sondern die 18-25 Eier werden auf Blättern gelegt und schlüpfen direkt als kleine Frösche.