Schlagwort: Huarochirí

  • Andahuaylas / Apurimac: Mehrere Orte nach Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten

    Ein Erdrutsch hat am vergangenen Dienstag Teile der Straße nach San Juan de Kula und Ccapcca (Distrikt San Antonio de Cachi / Provinz Andahuaylas / Region Apurimac) mitgerissen und beide Orte dadurch von der Außenwelt abgeschnitten. Über 1.000 Menschen, die in San Juan de Kula und Ccapcca leben, sind davon betroffen. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes begann die Provinzverwaltung bereits mit den Räumarbeiten.

    Regenfälle auch in Piura
    Auch in höhergelegenen Teilen der Region Piura kam es zu Problemen wegen der anhaltenden Regenfälle. Wie der Zivilschutz berichtet, wurden im Distrikt Carmen de la Frontera (Provinz Huancabamba) mehrere Gebäude beschädigt, darunter auch der Gesundheitsposten von El Hormiguero, die Rosarios Bajos-Brücke, sowie auch die Straßenabschnitte El Carmen-Monchoruco-Hormigueros.

    In Yacupampa (Distrikt und Provinz Ayabaca) wurde ein Wohnhaus durch eine Schlamm- und Steinlawine zerstört, die durch starke Regenfälle ausgelöst worden war. Im nahegelegenen Ayabaca kam es ebenfalls zu einer solchen Lawine, die im Außenviertel Pueblo Libre II Etapa eine Hauswand zum Einsturz brachte. Obwohl sich zum Zeitpunkt der Lawine Personen im Haus aufhielten, wurde niemand verletzt.

    San Miguel / Cajamarca: Straße zwischen Catilluc und Tongod beschädigt
    Als in der Provinz San Miguel (Region Cajamarca) der Chaugallón-Fluss über die Ufer trat, riss er nach Angaben des Zivilschutzes auch Teile der Straße, die die Distrikte Catilluc und Tongod verbindet, mit sich. Die Distriktverwaltungen haben bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen.

    Ticlio-Pass wegen Schneefall nur eingeschränkt befahrbar
    Schneefälle und Eisbildung haben den Ticlio-Pass (Distrikt Chicla / Provinz Huarochirí / Region Lima) zeitweise unpassierbar gemacht. Inzwischen sind Räumfahrzeuge der Zentralandinen Eisenbahngesellschaft im Einsatz.

  • Huarochirí / Lima: Bus stürzt ab – 12 Schüler sterben

    Beim Absturz eines Busses sind gestern im Distrikt Matucana (Provinz Huarochirí / Region Lima) mindestens 12 Personen ums Leben gekommen. Das berichtet die Agentur ANDINA. Bei den Opfern handelt es sich um Schülerinnen und Schüler, die auf dem Rückweg von einem Schulausflug waren, sowie um den Busfahrer. Der Bus war aus noch ungeklärter Ursache bei Streckenkilometer 72 der Carretera Central von der Straße abgekommen und einen Abhang hinuntergefallen.

    Zunächst hatten peruanische Medien informiert, der Bus sei nicht versichert gewesen und die Fahrer hätten über keinen Busführerschein verfügt. Inzwischen hat die Verkehrsdirektion des Transport- und Kommunikationsministeriums allerdings klargestellt, dass beide Fahrer über die vorgeschriebenen Führerscheine verfügten und die Fahrzeugversicherung noch bis 2012 gültig ist. Auch wurde die vorgeschriebene technische Überprüfung vorgenommen.

  • Huarochirí / Lima: Bailey-Brücke bricht unter Lastwagen ein

    Unter dem Gewicht eines Lastwagens ist gestern bei Matucana (Provinz Huarochirí, Lima) eine Bailey-Brücke („Puente San Juan“) eingestürzt. Nach ersten Informationen gab es dabei keine Opfer zu beklagen. Die Brücke, die Teil der alten „Carretera Centrál“ war, wird normalerweise kaum noch befahren, wurde in den vergangenen Tagen aber verstärkt frequentiert, da die neue Straße wegen eines verunglückten Tanklasters vorrübergehend gesperrt war.

    Die Bailey-Brücken werden normalerweise nur als Provisorium eingesetzt, um dauerhafte Brücken – wie hier über den Rimac-Fluss – vorrübergehend zu ersetzen. Immer wieder werden diese Provisorien in Peru allerdings zu Dauerlösungen, die dann – wie nun bei Matucana, sowie vor einigen Jahren in Cáclic (Amazonas) – mit dem Alter unter dem Gewicht von Lastwägen einbrechen. Ob das Alter allerdings auch hier der einzige Grund für den Einsturz war, wird noch geklärt werden müssen. Gegenüber RPP Noticias erklärten Anwohner, vor einigen Tagen hätten sich Schrottsammler an den Metallstreben der Brücke zu schaffen gemacht.

  • Huarochirí / Lima: Fünf Tote durch Steinschlag

    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI
    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI

    Ein defekter Bewässerungskanal hat in der peruanischen Provinz Huarochirí (Region Lima) einen Erdrutsch ausgelöst, der mehrere Häuser unter sich begrub und dabei fünf Menschen tötete. Die Polizei spricht sogar von sechs Toten. Das Unglück ereignete sich bei Coruya im Distrikt San Mateo de Huanchor, in der Nähe der „Carretera Central“. Zudem wurde durch die Erdmassen der Río Blanco aufgestaut, weswegen die nahegelegene Bahnstrecke vorrübergehend ihren Betrieb vollständig einstellen musste. Wie der Zivilschutz berichtet, besteht die Gefahr, dass der künstliche Staudamm bald bricht und als Flutwelle über den Rimac in Richtung Lima fließt.

    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI
    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI

    Unter den Toten sind auch drei Kinder, im Alter von 2, 6 und 10 Jahren. Die Orte Coruya, Yuracmayo und Chocya sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

    Nach Angaben des Zivilschutzes wurden 6 Häuser und eine Forellenzuchtanlage zerstört, Teile der Bahnstrecke sind noch immer von Erd- und Wassermassen bedeckt. Da die Kehre der Carretera Central enger als die der Bahnstrecke ist, läuft dort der Verkehr normal weiter.

  • Casapalca: Alle vermissten Bergarbeiter gefunden

    Nach fast einer Woche Suche haben die Rettungskräfte die sterblichen Überreste auch der letzten drei vermissten Bergarbeiter gefunden, die am vorletzten Samstag in einem Bergwerk von Casapalca bei Huarochirí (Nordostlima) verschüttet worden waren.  Das Bergbauunternehmen „Casapalca“ geht weiterhin davon aus, dass das Unglück auf „natürliche Weise“ ausgelößt worden war. Wie peru.com berichtet, wurden die Bergleute inzwischen von der Polizei zur Bestattung freigegeben.

  • Casapalca: 3 tote Bergleute gefunden

    Die Rettungskräfte an der „El Carmen“-Mine von Casapalca haben 3 tote Bergleute gefunden. Das berichtet die Staatsanwaltschaft von Matucana-Huarochirí. So sei man gegen 5 Uhr Ortszeit auf den ersten der drei bisher gefundenen Körper getroffen. Mindestens 2 weitere Bergleute werden noch im Stollen vermutet, über ihren Zustand ist nichts bekannt.

  • Casapalca: Werkzeuge der verschütteten Bergleute gefunden

    Noch immer konnten die mindestens 5 Bergleute, die vor einigen Tagen in einer Casapalca-Mine verschüttet worden waren, nicht gefunden werden. Inzwischen stießen Rettungskräfte aber auf Werkzeug und anderes Equipment der Bergleute.

    Am vergangenen Samstag waren mehrere Bergleute in einem unterirdischen Stollen in der Provinz Huarochirí (Nordlima) verschüttet worden.

  • Casapalca: Bergleute weiter verschollen

    Noch immer konnte keiner der mindestens 5 Bergleute, die am vergangenen Samstag im Stollen einer der Minen bei Casapalca (Huarochirí/Lima) verschüttet worden waren, geborgen werden. Wie die Polizei berichtet, wird seit Samstag ununterbrochen gesucht, dennoch wurden bisher weder menschliche Überreste, noch Lebenszeichen entdeckt. Gleichzeitig erklärte der peruanische Arbeitsminister Jorge Villasante heute Morgen, Spezialisten würden nun nach der Einsturzursache suchen, um herauszufinden, ob menschliches Versagen möglicherweise mit zu dem Unglück beigetragen hat. Das Bergbauunternehmen selbst führt den Einsturz auf „geologische Phänomene“ zurück.

    Die Bergleute gehören laut ANDINA dem Subunternehmen „Géminis SAC“ an, das im Auftrag von Casapalca arbeitet.

    Nachdem anfangs von 5 verschütteten Bergleuten die Rede war, deutete der Vizesekretär des Betriebsrates von Casapalca, Antonio Quispe Camallo, gegenüber RPP noticias an, es seien vermutlich 7 bis 8 Personen eingeschlossen.

  • Huarochirí: 5 Bergleute verschüttet

    Eingang zu einem der Bergwerge bei Casapalca. Bild: Gewerkschaft Casapalca
    Eingang zu einem der Bergwerge bei Casapalca. Bild: Gewerkschaft Casapalca

    In der „Casapalca“-Mine bei Huarochirí (Region Lima) wurden heute Morgen gegen 3:30Uhr bei einem Erdrutsch mindestens 5 Personen verschüttet. Ihr genauer Aufenthaltsort innerhalb des Bergwerktunnels konnte noch nicht festgestellt werden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, gab es bisher noch keine Lebenszeichen. Die Angehörigen der Verschütteten wurden inzwischen informiert. Spezialisten verschiedener Bergbauunternehmen aus der Region sind inzwischen vor Ort, um nach Möglichkeiten zu suchen, einen Zugang zum verschütteten Tunnel zu schaffen. Die Gründe für den Erdrutsch sind noch nicht geklärt.

    Casapalca liegt rund 100km östlich von der peruanischen Hauptstadt Lima in der gleichnamigen Region auf knapp 4200 Metern über dem Meeresspiegel. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts wird hier Bergbau betrieben.

    In den vergangenen 2 Jahren hatte das Bergbauunternehmen, das die Mine betreibt, wiederholt Probleme mit dem Arbeits- und Umweltschutz.