Schlagwort: DIRANDRO

  • Peruanische Antidrogenpolizisten müssen an den Lügendetektor

    Immer wieder gibt es in Peru Meldungen von Polizisten, die selbst in die Geschäfte der Drogenmafia verstrickt sind, die nationale Antidrogenbehörde DEVIDA möchte dem nun einen Riegel vorschieben. Die DEVIDA-Vorsitzende Carmen Masías überreichte gestern der Antidrogenpolizei DIRANDRO mehrere Lügendetektoren (Polygraphen) im Wert von insgesamt rund 100.000 Nuevos Soles, mit denen neben im Dienst stehenden Polizisten auch künftige Bewerber geprüft werden sollen, insbesondere diejenigen, die mit vertraulichen Informationen zu tun haben.

    Der Polygraph registriert Änderungen körperlicher Änderungen wie beispielsweise ein veränderter Hautwiderstand oder ein erhöhter Puls. Die Beurteilung, ob es sich bei einer Aussage um eine Lüge oder die Wahrheit handelt, nimmt aber ein Mensch aufgrund der gewonnenen Daten vor. Wegen erwiesenen Manipulationen in der Vergangenheit darf der Lügendetektor-Test in vielen Ländern, darunter Deutschland, nicht in Strafverfahren eingesetzt werden.

  • Peru: 500 Kilo Kokain in Spargeldosen beschlagnahmt

    In einer luxeriösen Villa bei Huachipa (Distrikt Lurigancho-Chosica / Provinz Lima) hat die peruanische Antidrogenpolizei DIRANDRO gestern 900 Blechdosen beschlagnahmt, die insgesamt fast 500 Kilogramm der Droge Kokain für den europäischen Schwarzmarkt enthielten. Das berichtet die Tageszeitung La República. Als Dosenspargel getarnt sollte das Rauschgift nach Europa verschifft und dort verkauft werden. Vor Ort wurden nach Angaben der Polizei zwei Kolumbianer verhaftet, bei denen es sich aber vermutlich nicht um die Initiatoren des Drogenschmuggels handelt. Die Polizei begann bereits mit der Suche nach den Hintermännern.

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  • Eingebaut in Tür: Polizei beschlagnahmt 244 Kilo Kokain

    Nicht schlecht staunten die Polizeibeamten der peruanischen Antidrogenpolizei DIRANDRO bei der Durchsuchung eines Hauses in Carabayllo (Lima). Eingebaut in Holztüren fanden sie dort insgesamt 244 Kg Kokain, das so versteckt nach Mexiko gebracht werden sollte. Nach dem Tipp eines Informanten hatten die Polizisten das Haus Ende vergangener Woche genauer unter die Lupe genommen. Im Haus selbst befanden sich zwei Peruaner und ein Ecuatorianer, die festgenommen wurden. Die Polizei vermutet, dass das Kokain, das in 225 kleine Päckchen verpackt war, per Schiff nach Mexiko transportiert werden sollte.

    Nach Angaben des Direktors der Antidrogenpolizei Barta war die Idee mit den „gefüllten“ Türen keine neue. In vorhergehenden Operationen habe man bereits Holzbretter mit 144Kg „Kokainfüllung“ beschlagnahmen können, so Barta.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Filmreif: Schießerei zwischen Drogenkurieren und Polizei in Huánuco

    Über eine halbe Tonne Kokain hatte eine Gruppe von Drogenkurieren auf einem Lastwagen geladen, als sie in den späten Abendstunden des gestrigen Montags von der Polizei kontrolliert wurden. Das berichtet die örtliche Polizei. Demnach eröffneten die Drogenkuriere von einem Geländewagen aus das Feuer auf die Polizisten, als diese einen Lastwagen kontrollieren wollten. Die Polizisten der Antidrogenpolizei DIRANDRO erwiderten das Feuer. Bei der Schießerei wurde das Polizeiauto durch mehrere Einschüsse Beschädigt.

    Schließlich gelang es der Polizei, die 6 Drogenkuriere – darunter ein Minderjähriger – festzunehmen und ihre Waffen sicherzustellen. In dem Lastwagen versteckt fanden die Beamten schließlich 555 Kilo Kokain.