Schlagwort: carretera Fernando Belaunde Terry

  • Aserradero/Yerbabuena: Chachapoyas von der Außenwelt abgeschnitten

    Wie der Zivilschutz (Defensa Civíl) der Region Amazonas mitteilt, kam es aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage in Yerbabuena (La Jalca, Straße Leymebamba-Chachapoyas) zu Überschwemmungen und bei dem vormaligen Örtchen „El Aserradero“ (Straße Pedro Ruiz-Chachapoyas) erneut zu einem Erdrutsch. Dadurch sind die Provinzen Chachapoyas, Luya und Rodriguez de Mendoza absolut von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden in Yerbabuena zahlreiche Häuser zerstört. Im Aserradero hatte Anfang des Jahres ein schwerer Erdrutsch das gesamte Dorf mit ins Tal gerissen. Todesopfer waren keine zu beklagen. Wie damals ist auch diesmal wieder die Straße mitgerissen worden. Wie die Regionalregierung mitteilt, soll der Verkehr bis zum 6. oder 7. November wieder hergestellt werden. Derzeit ist in den Anden Perus Regenzeit.

  • Mal wieder: Strasse Chiclayo-Pedro Ruiz dicht

    Wie Radio Horizonte berichtet, haben Mitglieder der Vereinigung der Bürgerwehren (Rondas Campesinas) erneut die „Fernando-Belaunde“-Strasse blockiert. Damit ist kein Direktverkehr zwischen Chachapoyas und der peruanischen Küste mehr möglich. Nach Angaben von M. Muñóz von Radio Horizonte hat sich auf beiden Seiten der Barrikade eine Schlange von mehreren hundert Fahrzeugen gebildet. In Chachapoyas wird bereits mit einer Verteuerung der Lebensmittel gerechnet. Zuletzt hatte im August zuerst die Besetzung der Brücke bei Corral Quemado durch protestierende Angehörige der Völker Aguaruna und Huambisa, dann ein Erdrutsch die Strasse nach Chachapoyas blockiert.

  • Fünf Tote und 17 verletzte bei Busunfall

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, kam heute Morgen gegen 4:30 ein Bus der Busgesellschaft Móvil Tours in der Region San Martín von der Straße ab und überschlug sich. Dabei kam ein Passagier ums Leben, 17 weitere wurden verletzt, wie die Polizei berichtet. Möglicherweise steige die Zahl der Todesopfer noch, da die Verletzungen teilweise sehr schwer sind. Laut Peru.com stürzte der Bus wegen dichten Nebels ca. 20m in die Tiefe.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 268 der Fernstraße Fernando Belaunde Terry. Der Bus war von Trujillo nach Tarapoto unterwegs.

    Inzwischen wurden die Verletzten in das Krankenhaus von Moyobamba eingeliefert.

    Auf der Fernando Belaunde Terry-Straße kommt es häufig zu schweren Verkehrsunfällen.

    Quelle: ANDINA

  • mind. 15 Tote bei Busunfall in San Martín

    Wieder einmal kam es auf der Fernando-Belaunde-Terry-Straße, die von Chiclayo an der peruanischen Küste nach Tarapoto in der Urwaldregion San Martín führt, zu einem schweren Busunfall. Ein Doppelstockbus der Busgesellschaft „Civa“ stürzte gestern gegen 23:30 Ortszeit rund 45 Meter in die Tiefe, wobei 14 Personen ums Leben kamen und mindestens 21 weitere teils schwer verletzt wurden. Nach Angaben der Polizeidirektion von San Martín gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur „ANDINA“  verstarb ein weiterer Passagier noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Wie das Busunternehmen Civa erklärte, befinden sich unter den Toten Juan Manuel Mendoza Lopez, Liz Mendoza Torres, Noel Barrios, Maria Torres, Alexander Shupingahua, Tolia Aurora Chevarría, Littman Alegria Sandoval und Beudelia Barrio Lizana. 6 weitere Todesopfer konnten bisher nicht identifiziert werden.

    Wie lokale Radiosender übereinstimmend berichteten, stürzte der Bus in die Tiefe, als der Fahrer versuchte, einem Lastentransporter auszuweichen, der auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs war. Ob es dabei zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen war, ist noch nicht geklärt.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 540 in der Nähe von Tangara, Distrikt Tabalosos, Provinz Lamas, Region San Martín.

    Der Bus war von Lima nach Tarapoto unterwegs.

    Die „carretera Fernando Belaunde Terry“, die nach einem zweimaligen peruanischen Präsidenten benannt wurde, ist leider häufig Schauplatz Unfälle dieser Art, was nicht zuletzt mit der teilweise sehr abenteuerlichen Straßenführung und teilweise schlechten Absicherung zu tun hat.

    Seit Juni vergangenen Jahres war das Busunternehmen Civa in insgesamt 9 aktenkundige Unfälle verwickelt, in deren Verlauf 97 Leute verletzt wurden. Civa belegt damit Platz 32 in der Liste der unsichersten Busunternehmen Perus, die jährlich durch das peruanische Transport- und Kommunikationsministerium erstellt wird.

    Quellen: ANDINA, MTC (Ranking der unsichersten Busunternehmen)