Schlagwort: Carretera Federico Basadre

  • Padre Abad / Ucayali: Coca-Produzenten blockieren Fernstraße

    PE 5N zwischen Tingo María und Aguaytía. Karte: MTC.
    PE 5N zwischen Tingo María und Aguaytía. Karte: MTC.

    Eine Gruppe von Coca-Produzenten aus der Provinz Padre Abad (Region Ucayali) hat die ostperuanische Federico Basadre-Fernstraße zwischen Tingo María (Region Huánuco) und Aguaytía blockiert. Das berichtet der Radiosenderverbund CNR. Zuvor hatten verschiedene Organisationen von Coca-Produzenten zu Protesten gegen die Arbeit des CORAH-Projektes aufgerufen, dessen Mitarbeiter großflächig Coca-Anpflanzungen zerstören. CORAH ist eine Behörde des peruanischen Innenministeriums zur Kontrolle und Verringerung des Coca-Anbaus.

    Allein das staatliche Coca-Unternehmen ENACO darf mit Coca handeln, nur mit ENACO-Lizenz ist der Coca-Anbau legal. Nach Angaben der CNR haben sich auf beiden Seiten der Straßensperre hunderte Fahrzeuge aufgestaut, die eigentlich Ucayali, Huánuco oder die Region San Martín anfahren wollten. Ein Ende der Proteste ist bislang nicht in Sicht.

    Coca ist nicht nur eine rituelle Pflanze und ein traditionelles Heilmittel in den Anden, sondern auch Grundstoff für die Herstellung der Droge Kokain. Nach Einschätzung von Experten geht das Gros der Cocaproduktion in der Umgebung von Aguaytía in die Drogenproduktion. Während der Polizeiaktivitäten der vergangenen Tage wurden im direkten Umfeld der Stadt fünf illegale Drogenlabore entdeckt.

    Coca-Produzent stirbt bei Zusammenstößen mit der Polizei

    Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, kam bei Aguaytía ein 39jähriger Coca-Produzent ums Leben, der gemeinsam mit Kollegen mit Gewalt versucht haben soll, die Polizei von der Zerstörung ihrer Coca-Felder abzuhalten. Zwei weitere Personen haben Schussverletzungen.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Pucallpa / Ucayali: 6 Tote bei Busunfall

    Beim Absturz eines Überlandbusses sind in der peruanischen Region Ucayali bei Streckenkilometer 113 der Federico Basadre-Fernstraße sechs Menschen ums Leben gekommen, 35 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei. Aus noch ungeklärter Ursache war der Bus des Fuhrunternehmens Turismo Central heute Morgen gegen 4:05 Uhr von der Straße abgekommen und einen Abhang von mehr als 50 Metern Höhe hinabgestürzt.

    Der Bus war von Huánuco unterwegs nach Pucallpa.

    Drei Tote bei Bus-Crash in Huancavelica

    Auch die Region Huancavelica wurde von einem brutalen Crash heimgesucht. Drei Personen verstarben, als im Distrikt Acostambo (Provinz Tayacaja) ein Omnibus mit einem Mototaxi zusammenstieß.

  • Land unter in Pucallpa nach 6 Stunden Dauerregen

    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google
    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google

    Ein sechsstündiger Dauerregen hat gestern im ostperuanischen Pucallpa (Region Ucayali) mehrere Straßenzüge komplett unter Wasser gesetzt. Das berichtet der peruanische Zivilschutz INDECI. Obwohl das Wasser inzwischen etwas zurück ging, sind nach Angaben des Leiters des Zivilschutzes Ucayali, Augusto Manco Pisconti, noch immer Teile der Straßen Jirón Unión, Jirón Augusto B. Leguía und der Avenida Sáenz Peña unpassierbar.

    Die Regenfälle hatten gestern gegen 11 Uhr Ortszeit begonnen und halten bis zur Stunde an, haben aber stark nachgelassen. Neben dem Zivilschutz ist auch die Feuerwehr im Einsatz, um das Wasser aus Häusern abzupumpen.

    Bereits am Montag hatten starke Regenfälle den Yuracc Yacu-Fluss in der Provinz Padre Abad (Region Ucayali)über die Ufer treten lassen. Zudem kam es zu Erdrutschen, wodurch an fünf Stellen die Federico Basadre-Straße für mehrere Tage unpassierbar wurde. Seit dem Einsturz einer Fußgängerbrücke ist zudem die Ortschaften Chancadora Baja y Alta, sowie große Teile der Provinz Padre Abad von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten.