Schlagwort: Ayacucho

  • Erdbeben der Stärke 6,0 erschüttert Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima

    Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala hat gestern um 17:46:45 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ayacucho erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum ca. 28 Kilometer Südsüdöstlich von Huanca Sancos in der Region Ayacucho in einer Tiefe von 115 Kilometern.

    Das Erdbeben ließ auch die Regionen Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima erzittern.

  • Huanta / Ayacucho: Leuchtender Pfad attackiert Militärbasis

    Eine Einheit der Terrororganisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) hat gestern Mittag eine Militärbasis in der peruanischen Provinz Huanta (Region Ayacucho) angegriffen und dabei vier Soldaten verletzt. Das berichtet die Tageszeitung „La República“. Nach ersten Erkenntnissen hatten mindestens 30 schwer bewaffnete Terroristen unter der Führung des Senderisten „Camarada José“ das Feuer auf die Militärbasis Tutumbaro im Distrikt Sivia eröffnet, der in den als „VRAE“ bekannten Tälern der Flüsse Apurímac und Ene liegt. Wegen der schweren Regenfälle hatten sich die Terroristen weitgehend unbemerkt der Militärbasis nähern können. In der Umgebung wurden im Laufe des Tages mehrere Wimpel der ehemals maoistischen Terrororganisation Leuchtender Pfad gefunden.

    Immer wieder gibt es aus der Region Berichte über Tote und Verletzte Sicherheitskräfte. Das VRAE ist als Rückzugsort von Sendero-Terroristen und der Drogenmafia bekannt, von denen Experten vermuten, dass sie oftmals gemeinsame Sache machen.

    Polizist stirbt bei Sendero-Angriff

    Nicht nur die Militärbasis Tutumbaro wurde Opfer eines Angriffs des Sendero Luminoso. Wie La Republica berichtet, wurde auf der Straße von Ayacucho nach Andahuaylas der Geländewagen von Polizisten einer Antiterrorismuseinheit der peruanischen Nationalpolizei angegriffen. Einer der Polizisten wurde dabei getötet. Vier weitere Personen wurden verletzt.

  • La Mar / Ayacucho: Überlandbus stürzt mit 35 Passagieren in die Tiefe

    Ein Überlandbus des Unternehmens „Cholito Bus“ mit 35 Passagieren an Bord kam gestern in den frühen Morgenstunden bei Machente (Provinz La Mar / Region Ayacucho) von der Straße ab und stürzte über 100 Meter in die Tiefe. Das berichtet die Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die örtliche Polizei. Wie viele Überlebende es gab, ist noch unklar, da der Absturz an einer schwer zugänglichen Stelle im Tal der Flüsse Apurímac und Éne (VRAE) passierte. Ein lokaler Infodienst spricht von 26 Personen, die in eine lokale Krankenstation eingeliefert sein sollen. Zudem seien sieben Menschen ums Leben gekommen, von denen bisher nur einer Identifiziert werden konnte. Die Unfallursache ist noch unklar, zum Unfallzeitpunkt waren schwere Regenfälle niedergegangen.

    Der Bus war von Huamanga (Ayacucho) nach Pichari (La Convención / Cusco) unterwegs.

    Die Unfallstelle liegt im Norden der Region Ayacucho, im 10.196-Einwohner-Distrikt Ayna.

  • Peru: Erdbeben erschüttert Ayacucho, Ica und Arequipa

    Erdbeben und Epizentrum. Bild: Peruanisches Institut für Geophysik IGP
    Erdbeben und Epizentrum. Bild: Peruanisches Institut für Geophysik IGP

    Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala erschütterte heute um 15:19 Uhr Ortszeit (21:19 MEZ) die südperuanischen Regionen Ayacucho, Ica und Arequipa. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik IGP. Das Epizentrum lag 40 Kilometer südöstlich von Nazca in einer Tiefe von 49 Kilometern in der Region Ica. Etwas schwächer war das Beben auch noch in der peruanischen Hauptstadt Lima zu spüren, wie eine Einwohnerin gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte. Berichte über Opfer gibt es bisher noch nicht.

    Ein Mitarbeiter von Radio Continental erklärte gegenüber INFOAMAZONAS, zumindest in der Provinz Chincha (Region Ica) habe es keine größeren Schäden gegeben.

    Bereits gestern war der peruanische Süden durch ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden.

    Am 15. August 2007 hatte ein Erdbeben große Teile der Region Ica zerstört.

    Vor der peruanischen Küste stoßen zwei tektonische Platten aufeinander, weswegen es häufig zu schweren Erdbeben kommt.

  • La Joya / Arequipa: Polizei beschlagnahmt 205 Kilogramm Drogen

    Ein großer Fang gelang gestern der peruanischen Nationalpolizei PNP im Distrikt La Joya (Prov. / Reg. Arequipa). Sechs Monate hatte nach Angaben der Agentur ANDINA die Antidrogenpolizei Divandro Arequipa einen Kleintransporter beobachtet, gestern in den frühen Morgenstunden fanden sie im inneren des Fahrzeuges 104 Kilogramm des Kokain-Grundstoffes PBC (pasta básica de cocaina). Das PBC war in Form von Backsteinen verpackt. Der 22jährige Fahrer des Kleintransporters wurde festgenommen. Im Haus des festgenommenen konnten die Beamten anschließend weitere 101 Kilogramm PBC sicherstellen. Obwohl die Pakete in über einem Meter Tiefe eingegraben waren, entgingen sie dem Drogenspürhund „Black“ nicht, wie die Polizei berichtet.

    Ersten Ermittlungen zufolge stammt die „Lieferung“ aus Ayacucho. Von Arequipa sollte sie, so die Polizei, über Tacna nach Chile geschmuggelt werden.

    Der Distrikt La Joya liegt ca. eine Autostunde von Arequipa entfernt und zählt rund 24.192 Einwohner.

    Polizei beschlagnahmt 143 Kilogramm PBC in Andahuaylas

    Auch in Andahuaylas (Region Apurímac) wurde die Polizei fündig. So konnten 143 Kilogramm PBC, mehrere Schusswaffen, sowie zwei Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Vier mutmaßliche Drogenschmuggler wurden festgenommen, von denen einer bereits mehrfach wegen Drogenschmuggels vorbestraft war. Bei der Festnahme von drei der Schmuggler kam es zu einem Schusswechsel mit der Polizei, wobei eine Person verletzt wurde.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • 51 Tote bei Verkehrsunfällen in Cusco, Ayacucho und La Libertad

    Eine Serie von Verkehrsunfällen hinterließ gestern und heute mindestens 51 Todesopfer. 39 Personen verloren ihr Leben, als zwei Überlandbusse heute gegen 6:30 Ortszeit auf der Panamerikana Norte in der Provinz Virú (La Libertad) frontal zusammenstießen. Beteiligt waren ein Doppelstockbus des Unternehmens Crisolito, der auf dem Weg von Lima nach Trujillo war, und ein Bus von „América Express“, der in Trujillo mit dem Ziel Chimbote gestartet war.

    Fünf Personen verloren ihr Leben, als in Paccha (Dist. Vinchos / Prov. Huamanga / Reg. Ayacucho) der Krankenwagen, in dem sie unterwegs waren, von der Straße abkam und 50 Meter in die Tiefe stürzte. Fahrer und Beifahrer des Krankenwagens überlebten den Absturz und wurden in das Gesundheitszentrum Vinchos eingeliefert. Nach Angaben der Polizei verfügte der Krankenwagen weder über ein Nummernschild, noch über eine Versicherung. Unter den Toten ist auch ein Arzt des örtlichen Gesundheitszentrums.

    Auf der Straße von Cusco nach Quillabamba kamen nach Angaben der Polizei sieben Personen ums Leben, als auf Streckenkilometer 128 ein Kleinbus („combi“) einen 200-Meter-Abhang hinunterstürzte. Nach Angaben eines überlebenden hatte der Kleinbus versucht, einem Reisebus auszuweichen, der auf die Gegenfahrbahn geraten war.

    In Peru kommt es in jedem Jahr zur Regenzeit zu einer extremen Häufung von Verkehrsunfällen mit oftmals hohen Opferzahlen.

  • Huamanga / Ayacucho: Tote nach Schlammlawine

    httpv://www.youtube.com/watch?v=FNZBJJh0oqY

    Vier Männer und zwei Frauen kamen gestern gegen 18:30 Uhr Ortszeit in Huamanga im peruanischen Ayacucho unter einer Schlammlawine ums Leben. Das berichtet der Nachrichtensender RPP. Fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt ins Regionalkrankenhaus von Ayacucho eingeliefern.

    Der Schlammlawine, die dem Nachrichtensender zufolge zahlreiche Straßen verschüttete und mit Wasser füllte, waren 3stündige Regenfälle vorausgegangen. Die Regenfälle hatten zudem das Abwassersystem zum zusammenbrechen gebracht, wodurch zusätzliche Häuser und Geschäfte unter Wasser gesetzt wurden. Mehrere Häuser sind nach Angaben von America Noticias einsturzgefährdet. Zahlreiche Fahrzeuge wurden weggeschwemmt.

    Die Todesopfer wurden inzwischen geborgen.

  • VRAE/Ayacucho: Gesundheitsministerium meldet 2 Lepra-Fälle

    2 Personen aus den Tälern der Flüsse Apurímac und Ene (VRAE) wurden im Distrikt Sivia positiv auf Lepra getestet. Das meldet ANDINA unter Berufung auf das peruanische Gesundheitsministerium. Familien und Freunde der beiden Personen wurden nicht infiziert.

    Vor wenigen Monaten war das Gesundheitszentrum der Region mit Geräten zur Diagnose und Medikamenten zur Behandlung der Krankheit ausgestattet worden. Die Krankheit tritt nach Angaben des Ministeriums vereinzelt bis heute im peruanischen Amazonasgebiet auf.

  • Cora Cora (Ayacucho): Hängebrücke stürzt ein, Schüler stürzen in die Tiefe

    10 Schüler kamen am vergangenen Montag in der peruanischen Region Ayacucho beim Einsturz einer Hängebrücke ums Leben. Mindestens 19 weitere Personen, darunter ein Lehrer, sind noch immer in medizinischer Behandlung. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes 70 Personen auf der Brücke. Die provisorische Brücke war während der 70er Jahre errichtet worden und war schon länger baufällig, wie Einwohner von Cora Cora gegenüber RPP erklärten. Der Bürgermeister des Andendorfes kündigte eine gründliche Untersuchung an.

    Die Verletzten wurden mit Hubschraubern des peruanischen Militärs in nahegelegene Krankenhäuser verlegt.

    Mit einem Schrecken davon kamen zwei Ärzte der peruanischen Angestelltenkrankenkasse EsSalud: Auf dem Rückweg von ihrem Einsatz in Cora Cora kamen sie mit ihrem Geländewagen bei Ica von der Straße ab. Beide überlebten leicht verletzt.

  • 14 gefallene Soldaten nach Militäraktion gegen Drogen-Terroristen

    14 gefallene Soldaten zahlreiche Verletzte hinterließ der Angriff von Terroristen, vermutlich aus dem Drogenmillieu, auf 2 Fahrzeuge des peruanischen Militärs bei Sanabamba in der Provinz Huanta (Ayacucho). Nach Angaben eines Militärsprechers erfolgte der Angriff mit mehreren Dynamitladungen. Verteidigungsminister Ántero Flores-Aráoz vermutet hinter dem Anschlag Überreste der Terrororganisation Sendero Luminoso (leuchtender Pfad), die sich mit Drogenbaronen, die in der Gegend operieren, verbündet haben.

    Unter den Verletzten ist auch Froilan Gutiérrez Llantoy, Mitglied der Bürgerwehr von Sanabamba.

    Im Verlauf des Tages sollen die gefallenen Soldaten nach Lima geflogen werden, wo sich ihre Familien von ihnen verabschieden können, wie der Nachrichtendienst INFOREGION mitteilt.

    Inzwischen wird Kritik an der Einsatzplanung laut. Kritisiert wird vor allem der Einsatz eines minderjährigen Wehrdienstleistenden, der bei der Militäraktion ums Leben kam.