Die Zahl der Menschen, die bei dem Untergang des Schiffes „Camila“ auf dem Amazonas-Strom im Nordosten Perus ihr Leben verloren, ist auf 17 gestiegen. Das berichtet der Nachrichtensender RPP. Das für 160 Personen zugelassene Schiff war gestern gegen kurz nach 2 Uhr Morgens vermutlich wegen Überladung mit über 231 Passagieren in den Fluten des Amazonas versunken. Bisher konnten 220 Passagiere lebend geborgen werden. Im Innern des Schiffes werden noch immer Menschen vermutet. In den nächsten Stunden wird zudem mit dem Eintreffen von Spezialtauchern gerechnet, die die drei Passagierdecks des Schiffes von innen untersuchen sollen.
Die Unglücksstelle liegt bei Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas).
In der nordostperuanischen Regenwaldregion Loreto kam es heute auf dem Amazonas in den frühen Morgenstunden zu einem Schiffsunglück, in dessen Folge noch immer rund 80 Personen vermisst werden. Das berichtet „La Voz de la Selva“ aus Iquitos. Nach Angaben des Radiosenders war das Schiff „Camila“ in gutem Zustand, hatte allerdings nicht nur mehr Passagiere als erlaubt an Bord, sondern auch Schmuggelware, die über die kolumbianische Grenze gebracht werden sollte. Das Unglück ereignete sich gegen 2 Uhr Nachts in der Nähe von Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas), nahe der Grenze zum Nachbarland Kolumbien.
Admiral Rodolfo Reátegui Rodríguez von der Generalkommandatur für Amazonas-Operationen der peruanischen Marine erklärte gegenüber La Voz de la Selva, das Schiff sei für 160 Passagiere zugelassen gewesen, nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien aber bereits mehr als 200 Passagiere gerettet worden. Das oberste Stockwerk des 3stöckigen Schiffes schaue zudem noch immer aus dem Wasser und aus dem Iinnern seien noch immer Klopfzeichen zu hören, so Reátegui Rodríguez weiter.
Wie der Zivilschutz Loreto berichtet, ist inzwischen ein Schwimmkran der Regionalregierung Loreto auf dem Weg zur Unglücksstelle. Eine Einheit der Feuerwehr ist derweil dabei, mit Schweißbrennern Löcher in die Schiffswand zu machen, um weitere Überlebende aus dem Innern des Schiffs evakuieren zu können.
Nach Angaben des Nachrichtensenders RPP waren an Bord des Schiffes auch zwei deutsche Staatsangehörige, sowie ein Italiener, die aber unverletzt geborgen werden konnten. Mehrere Brasilianer werden noch immer vermisst. Die Passagiere waren im Schlaf überrascht worden.
Die nordperuanische Region Amazonas wird den ersten Jahrestag der schweren Zusammenstöße zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei, bei denen am vergangenen 5. Juni über 30 Menschen getötet wurden, mit einem Gedenkmarsch begehen. Das berichtet CNR.
Zahlreiche Organisationen wie die Katholische Arbeitnehmerjugend, die Organisation der Menschen mit Behinderung, die Ortsgruppe der Journalistenvereinigung, mehrere Gewerkschaften sowie die Organisation der ehemaligen Wehrdienstleistenden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Auch mehrere Parteien werden mit Vertretern vor Ort sein.
Nach Angaben der Organisatoren wird der Gedenkmarsch in El Reposo starten und von dort zur „Teufelskurve“ ziehen, um am Ort des Geschehens den „Tag der Würde der Bevölkerung des Amazonasbeckens“ (día de la dignidad amazónica) zu begehen. Diesen Namen trägt der 5. Juni in mehreren peruanischen Regionen seit vergangenem Jahr, um den Opfern der Zusammenstöße zu gedenken.
In den Wochen vor dem vergangenen 5. Juni hatten peruanische Ureinwohner (Indígena) über mehrere Wochen hinweg einen Abschnitt der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße besetzt, die Olmos auf der Westseite der Anden mit dem nordperuanischen Amazonasgebiet verbindet. Sie protestierten damit gegen Regierungsdekrete, durch die sie sich in ihren Rechten auf ihren Lebensraum beschnitten sahen. Als die Polizei am 5. Juni 2009 schlecht vorbereitet versuchte, die Straße gewaltsam zu räumen, starben zahlreiche Polizisten, Indígena und Mestizen. Weitere Polizisten wurden bei einer Racheaktion in einer von Indígena besetzten Erdölpumpstation getötet.
Fast ein Uhr Morgens (Ortszeit) war es, als heute ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala die nordperuanische Provinz Condorcanqui (Region Amazonas) erschütterte. Nach Angaben des peruanischen Geophysischen Institutes (IGP) lag das Epizentrum 86 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von 160 Kilometer.
Über Schäden ist noch nichts bekannt.
Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanischen Platte, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben kommt.
Abschnitt der Straße Corral Quemado – Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTCFast wäre dem Staatsanwalt Edwin Vásquez Bazán vergangene Woche ein Routineeinsatz im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) zum Verhängnis geworden. Eskortiert von sechs Polizisten in zwei Geländewagen war er in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zu einem Piratensender, als unbekannte auf beiden Seiten mit automatischen Waffen und Schrotflinten das Feuer eröffneten. Die Polizei erwiederte das Feuer und konnte die Täter in die Flucht schlagen. Staatsanwalt Vásquez Bazán wurde von vier Querschlägern im Bein getroffen. Trotz eingehender Suche konnte die Polizei der Täter bisher nicht habhaft werden. Im Gestrüpp wurden neben einem Revolver zahlreiche Hülsen von Maschinengewehrkugeln gefunden.
Die Straße von Corral Quemado, wo die Brücke der interozeanischen Straße des Nordens über den Marañón-Fluss steht, über Lonya Grande und Cumba nach Camporredondo und Ocallí gilt als gefährlich, wiederholt kam es in Vergangenheit zu Überfällen auf Privatautos und fahrende Händler, da auf der teils sehr kurvenreichen Straße Kaffee und andere Produkte hohen Werts transportiert werden. Zudem werden an der Straße immer wieder illegale Coca-Transporte abgefangen.
Cumba in der Provinz Utcubamba: Karte: INDECI / ANDINA / INFOAMAZONAS
Mit Glück konnten sich heute in den Morgenstunden die Bewohner mehrerer Dörfer am Marañón-Fluss in der nordperuanischen Region Amazonas vor den Fluten Retten. Ein Erdrutsch auf der Westseite (Cutervo / Chota / Cajamarca) des Flusses hatte diesen teilweise aufgestaut und über die Ufer treten lassen. Dank einer Warnung des Zivilschutzes konnten die Einwohner aber rechtzeitig evakuiert werden, es blieb bei Materialschäden.
Wie die Staatsanwältin María Rosa Malqui Vilcarromero gegenüber INFOAMAZONAS berichtet, wurden im 155-Einwohner-Ort Puerto Malleta mehrere Häuser weitgehend zerstört. Im Nahen Cumba riss der Marañón 40 Hektar Reisfelder mit.
Auslöser wurde Erdrutsches auf der Westseite des Marañón durch das Über die Ufer Treten eines Stausees in Cutervo (Region Cajamarca). Große Schlamm- und Geröllmassen wurden in den Marañón geschwemmt.
Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI ist in Cajamarca noch bis Ende des Monats mit schweren Regenfällen zu rechnen.
informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009
Bergbau-Probleme braucht man in Peru nicht mit der Lupe zu suchen. Nicht erst seitdem das Blacksmith Institute den Bergbau- und Hüttenort „La Oroya“ als einen der verseuchtesten Orte der Erde identifiziert hat, begann sich das auch im Ausland herumzusprechen. Wie auch bei der Yanacocha-Mine in der peruanischen Region Cajamarca, in deren Umfeld Anwohner immer wieder die Verschmutzung ihrer Gewässer anprangern, ist es im Falle „La Oroya“ weitgehend klar, welches Unternehmen im Moment für die Verschmutzung, beziehungsweise deren Verhinderung zuständig ist. Nicht ganz so klar ist die Sache allerdings, wenn nicht ein großes Unternehmen den Bergbau betreibt, sondern hunderte oder tausende Glücksritter oder zwielichtige Unternehmer halb oder ganz illegal am Schürfen sind.
Auslöser von Konflikten
Das Problem, kaum zu Übersehen und außerhalb der Hauptstadt Lima weitgehend bekannt, kam im November vergangenen Jahres schließlich ganz oben auf die politische Agenda Perus. Die Tageszeitung „El Comercio“ titelte „Brutale Entwaldung in Madre de Dios“, noch stärker schreckte aber das abgedruckte Bild eines gigantischen Areals auf, das früher einmal von dichtem Regenwald bedeckt gewesen sein soll (Siehe Bild). Heute sieht man nur noch das Grau und Braun von toten Bächen, die durch verschmutzten Sand und rauhen Felsen fließen.
Seitdem wird nach Lösungen gesucht für ein gewaltiges Problem mit einem Sektor, der Dank hoher Goldpreise riesige Gewinne einfährt. Das hat sich auch im letzten „Krisenreport“ der peruanischen Volksanwaltschaft (Defensoría del Pueblo) niedergeschlagen, in dem zahlreiche Bergbaukonflikte aufgeführt werden. Darunter ist auch der Fall „Reserva Comunal de Amarakaeri“, einem Schutzgebiet in Madre de Dios, in dem Goldschürfer ohne Lizenz zu Arbeiten begonnen hatten. Per Notfalldekret verbot Umweltminister Brack im Februar die Nutzung von „Dragas“ in Madre de Dios, kleine Schwimmbagger, die dort zum Goldschürfen im Wasser verwendet werden. Damit brachte er die Bergbau-Vereinigung Madre de Dios FEDEMIN gegen sich auf.
MEM: Rund 100.000 Beschäftigte im illegalen Bergbau
Schätzungen des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums zeigen das Ausmaß des Problems, das wegen der Giftstoffe, die von informellen Goldschürfern in die Flüsse geleitet werden, ein ziemlich großes ist. Rund 100.000 Menschen, schätzt das Ministerium, arbeiten landesweit im illegalen Bergbau-Sektor und erwirtschaften damit bis zu 600 Millionen US-$ pro Jahr, wovon die geschädigte Bevölkerung und das ganze Land nichts abbekommen – wegen der fehlenden Kontrolle geht das Geld einfach am Fiskus vorbei. Damit birgt das Thema auch sozial einigen Sprengstoff, besonders in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit wir beispielsweise Madre de Dios.
Probleme in vielen Teilen Perus
Doch nicht nur Madre de Dios ist betroffen. Im vergangenen Jahr hatten Bewohner der Provinz Condorcanqui im Norden der Region Amazonas beklagt, mehrere Goldsucher aus Ecuador hätten illegal die Grenze überquert um auf peruanischer Seite nach Gold zu suchen. Das entsprechende Gelände glich nach dem Abzug der Goldsucher einem Schweizer Käse. In Puno wurden zwei gigantische Lastkraftwagen und zwei Bagger beschlagnahmt, mit denen illegaler Bergbau betrieben wurde.
In Loreto, genauer gesagt auf dem Napo-Fluss (río Napo), beschlagnahmte vergangene Woche die peruanische Marine drei Schwimmbagger. Zuvor war die Marine bei einem Helikopterflug auf die Schiffe aufmerksam geworden. An Bord wurden nicht nur Werkzeuge zur Goldförderung und Pumpen gefunden, sondern auch zahlreiche Fässer mit hochgiftigem Quecksilber.
Nun sollen die bisher illegalen Bergbauunternehmer und Goldschürfer dazu bewegt werden, auf legalen Bergbau umsteigen. Dafür müssten strenge Umweltrichtlinien eingehalten werden, ein entsprechendes Gesetz soll dabei helfen. Dass das Thema damit gelöst ist, ist eher unwahrscheinlich Viele der Glücksritter – die nach Angaben des peruanischen Umweltministeriums bis zu einer Million US-$ in einen der 150 in Madre de Dios aktiven Schwimmbagger investiert haben – werden ihr Geschäft nicht so einfach aufgeben wollen. Eine Bevölkerung, für die der Staat und seine Leistungen wenn überhaupt bisher nur abstrakt in Erscheinung getreten ist, davon zu überzeugen, Steuern und Abgaben zu bezahlen, ist ebenfalls eine Aufgabe, die nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist. Und selbst der Umstieg auf „legalen“ Bergbau garantiert – leider – noch immer keinen „sauberen“ Bergbau, da bisher – La Oroya und Yanacocha zeigen es – keine wirklich effiziente staatliche Kontrolle des peruanischen Bergbaus existiert. Weswegen die Bergbaukonflikte auch in Zukunft Monat für Monat den Krisenreport der Volksanwaltschaft dominieren werden.
Im südperuansichen Cusco geht das Wasser langsam zurück. Im Norden Perus haben die Überschwemmungen gerade erst begonnen. Aus Huánuco und Amazonas wird berichtet, dass Flüsse wie der Huallaga und der Utcubamba über die Ufer getreten sind und mehrere Häuser, sowie große Anbauflächen mitgerissen wurden. In der Provinz Bagua (Amazonas) haben nach Angaben von Radio Marañón hunderte Reisbauern ihre gesamte Ernte verloren. Die Fernando-Belaúnde-Terry-Straße, die den peruanischen Nordosten mit der Küste verbindet, ist zwischen Bagua und Olmos an mehreren Stellen unterbrochen. Bei Rioja (San Martín) steht die Brücke über den Tónchima-Fluss kurz vor dem Kollaps.
In der Provinz Leoncio Prado, im Umland von Tingo María, versanken mehrere Ortschaften vollständig in den Fluten. In der Ortschaft Castillo Grande wurde die Hauptstrasse weggeschwemmt. Ähnlich erging es den Bewohnern von „Aguas Verdes“ südlich von Tingo María, wo Autos und Häuser in den Fluten verschwanden. Wie der Informationsdienst „Inforegion“ berichtet, arbeiten örtliche Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei und dem Militär an der Rettung von Personen, die von den Wassermassen eingeschlossen wurden. Auch die Nachbarstadt Aucayacu ist schwer betrofen.
Derweil wurde auch Kritik an den Präventionsmaßnahmen gegen die Überschwemmungen laut. Gegenüber dem Fernsehsenderverbund Enlace Nacional sagte der Bürgermeister von Castillo Grande, er habe bereits vor Monaten den Bau einer Stützmauer gefordert. Entgegen aller Empfehlungen habe man diese aber an anderer Stelle gebaut.
Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI werden die Regenfälle noch bis Dienstag anhalten.
Nur wenige Wochen, nachdem der peruanische Sternekoch Gastón mit seiner Familie auf einer Flusskreuzfahrt auf einem Nebenfluss des Amazonas von Flusspiraten überfallen worden war, wurde nun erneut ein Boot, das nach Polizeiangaben mit 80 Personen besetzt war, überfallen. Die Flusspiraten verletzten einen 14jährigen durch einen Streifschuss und vergewaltigten eine 18jährige Passagierin. Das „Kilomay IV“ genannte Flussschiff war von Bajo Huallaga (Region San Martín) nach Alto Amazonas (Loreto) unterwegs, als es in der Nähe des Ortes Santa María überfallen wurde.
Sechs schwer bewaffnete Flusspiraten hatten sich dem Schiff in einem kleinen Holzboot genähert und auf dem Schiff mehrmals in die Luft geschossen. Anschließend nahmen sie die Habseligkeiten der Reisenden an sich. Als sie flüchten wollten, ließ sich der Außenbordmotor nicht anwerfen, was der Kapitän der „Kilomay“ ausnutzte, um das Boot zu rammen. Die Passagiere der „Kilomay IV“ fischten vier der schiffbrüchigen Piraten aus dem Wasser, verprügelten und fesselten sie äußerst „unsanft“. Zwei Flusspiraten konnten mit einem Teil der Beute fliehen. Nach kurzer Zeit nahm die Polizei die vier Piraten vom Schiff fest.
„Ich rede nicht vom Tanzen und nicht vom Schmerz der Liebe“ beginnt der Text der neusten Produktion der peruanischen Musikers Pedro Suárez Vértiz. Wobei zweiteres vielleicht nicht so ganz stimmt. Denn diesmal ist das – wie schon in seinen letztne Liedern nicht einfache – Thema der Klimaschutz.Die Bilder, die den Video zum Titel „Amazonas“ bilden, sind nicht ganz so drastisch wie bei Michael Jacksons „Earth Song“, aber sie rütteln durchaus auf und – zeigen eine gewisse Liebe Suarez Vertiz‘ zur unberührten Natur. Eine sichtbar schmerzvolle Liebe.
Pedro Suárez Vértiz. Foto: offizielles Pressefoto von Solver Productions.
Mit diesem Lied hat der peruanische Sänger wohl die inoffizielle Hymne eines Events geschrieben, das am Samstag, dem 28. März, in allen Teilen Perus durchgeführt wird: Die „Stunde des Planeten“ (hora del planeta). Für eine Stunde (von 20:30 bis 21:30) soll in öffentlichen Einrichtungen – und wenn es nach dem peruanischen Umweltministerium geht auch in Privathaushalten – das Licht und sämtliche Elektrogeräte abgeschaltet werden. Angetrieben wird dies auch vom peruanischen Umweltminister Brack Egg. Mehr noch als Energie sparen, soll diese „Stunde“ aber vor allem darauf aufmerksam machen, dass das Problem „Klimawandel“ besteht und Peru in besonderem Maße betreffen wird.
Am kommenden Donnerstag nun wird Pedro Suárez Vértíz eine ganz besondere Ehre zu Teil Er darf in Lima sein Lied spielen. Und zwar im peruanischen Kongress.