Schlagwort: Wasserfall

  • MINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und Gocta

    Ausgaben in Höhe von 38 Millionen US$ für die Chachapoya-Ruinenstadt Kuélap plant das peruanische Außenhandels- und Tourismusministerium MINCETUR. Minister Pérez erklärte, man wolle Kuélap zu einem Tourismus-Anziehungspunkt ähnlich der Inka-Ruinenstadt Machu Picchu im südperuanischen Cusco machen. Nach einer Studie der japanischen Entwicklungsagentur JICA wären hierfür allerdings – gemeinsam mit der Promotion von Gocta, des dritthöchsten Wasserfalls der Welt – insgesamt 130 Millionen US$ notwendig.

    Kuélap ist eines der meistbesuchten Reiseziele Nordperus und liegt auf 3.000 über dem Meeresspiegel über dem Utcubama-Tal, an dem sich neben Kuelap auch der Gocta-Wasserfall, die Ruinenstadt Macro, sowie das für seine Höhlen, seine Kondorsichtungen und sein Museum mit hunderten ausgestellten Mumien Leymebamba befinden.

    Es liegt auf einer Bergnase im Distrikt „El Tingo“, oberhalb des gleichnamigen Ortes.

  • Utcubamba: Mögliche Vorinka-Stadt entdeckt

    In La Palma, einem Teilörtchen des Distriktes Jamalca in der Provinz Utcubamba (Amazonas) hat Dorflehrer Benedicto Pérez Goicochea gestern die Entdeckung einer Ruinenstadt aus der Zeit vor den Inkas bekannt gegeben. Nach Angaben des Lehrers waren ihm und seinen Schülern die Reste von Hauskonstruktionen während eines Schulausfluges aufgefallen. Neben den Hauskonstruktionen wurden inzwischen unter der dichten Vegetation auch Reste hoher Mauern entdeckt, sowie zwei Höhlen, in denen unter anderem diverse Keramiken aufbewahrt werden.

    Der Sprecher Der Dorfverwaltung von La Palma, Adelino Ramírez Rimarachin, erklärte gegenüber lokalen Medien, inzwischen würden sowohl Ruinen als auch Höhlen von der lokalen Bauernwehr (Ronda Campesina) bewacht, um Grabräubereien zu verhindern. Zudem bat er die Regionalregierung Amazonas darum, ihren Ort nun in die großen Tourismusrouten der Region aufzunehmen. In der Nähe findet sich auch der Wasserfall „Lejía“, der nach Angaben des Sprechers immerhin eine Höhe von 672 Metern hat.

    Die Ruinenstadt „Pachallama“ wurde nach dem Berg benannt, auf dem sie steht. Wie Pérez Goicochea erklärt, ist Pachallama der Name eines Heilkrautes, das sich an dieser Stelle in großen Mengen findet.