Schlagwort: Verkehrsunfall

  • Nationalpolizei: 2009 schon 168 Verkehrstote

    Bei 507 registrierten Verkehrsunfällen kamen im ersten Trimester 2009 bereits 168 Menschen ums Leben. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Zudem wurden 1.478 Personen teils schwer verletzt. Zu den meisten Unfällen kommt es nach Angaben der Polizei auf der Panamericana, hauptsächlich in der Nähe der Hauptstadt Lima. Eine weitere gefährliche Route ist die Carrentera Central.

    Die meisten Unfälle wurden bisher im Januar verzeichnet (200). Die meisten Unfallopfer waren dagegen im Februar mit 71 Todesopfern und 558 Verletzten zu beklagen.

    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Zahl der registrierten Unfälle dagegen leicht zurück.

  • 6 Tote bei Zusammenstoß mit Überlandbus in Piura

    Beim Zusammenstoß eines Überlandbusses mit einem Geländewagen auf der nordwestperuanischen Straße Piura-Chulucanas kamen am späten Samstag Abend nach Angaben der Straßenpolizei Piura 6 Personen ums Leben. Alle Todesopfer waren mit dem Geländewagen unterwegs, als nach ersten Ermittlungen der Polizei mehrere Kühe auf die Straße liefen. Der Fahrer des Geländewagens versuchte den Kühen auszuweichen und kam in einer Kurve auf die Gegenspur, wo er mit dem Überlandbus zusammenstieß. Unter den Opfern sind auch eine 61jährige Frau und ein 9jähriges Kind.

    2 Tote bei Busunfall in der Region La Libertad

    Beim Absturz eines Kleinbus, der  von Simbal nach Trujillo unterwegs war, kamen am gestrigen Sonntag in der Region La Libertad 2 Personen ums Leben, 15 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Wie RPP unter Berufung auf die Nationalpolizei PNP berichtet, saß in dem Bus eine Großfamilie, die nach einem Treffen ihrer religiösen Gemeinschaft auf dem Weg nach Hause waren. Der Fahrer hatte in einer Kurve beider „Cholocal“-Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Bei dem folgenden Absturz verloren ein 66 jähriger Mann und seine 6jährige Enkelin ihr Leben.

  • Unfallserie: Verkehrskommission lädt Minister vor

    Nach einer Serie von 3 schweren Verkehrsunfällen mit mindestens 26 Todesopfern in nur 48 Stunden lädt die Verkehrskommission des peruanischen Kongresses für den 18. Februar den Verkehrsminister, den Innenminister, sowie alle Regionalpräsidenten vor, um darüber zu verhandeln, wie die Lage verbessert werden könnte. José Alfonso Maslucán, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, warf den genannten Autoritäten vor, sie würden besonders im Verkehrsbereich sehr ineffizient handeln und so die „absurd hohen Todeszahlen“ mit verantworten.

    Im Verkehrsausschuss soll ein Plan erarbeitet werden, wie so schwerwiegenden Verkehrsunfällen in Zukunft entgegen gewirkt werden könnte. Ein zentraler Punkt dabei soll sein, die Straßenpolizei besser auszustatten – was allerdings schon seit Jahren gefordert wird und bisher nur sehr langsam geschieht. Außerdem sollen das bestehende Straßennetz substanziell verbessert werden – auch eine sehr alte Forderung, der leider bisher kaum Taten gefolgt sind.

    Im vergangenen Jahr haben – nach Informationen des peruanischen Verkehrsausschusses – im vergangenen Jahr 875 Personen im Straßenverkehr ihr Leben verloren. Damit belegt Peru den 2. Platz weltweit in der Liste der Länder mit den meisten Verkehrstoten.

    In Arequipa, Cajamarca und Ayacucho waren in den vergangenen Tagen insgesamt 3 Busse von der Straße abgekommen und in die Tiefe gestürzt. Dabei waren insgesamt 26 Personen ums Leben gekommen.

  • Mind. 26 Tote bei 3 Busunfällen in 48 Stunden

    Allein 16 Todesopfer und 48 teils schwer Verletzte hinterließen zwei Busunfälle heute in Arequipa und Cajamarca. 10 Personen waren gestern beim Absturz eines Busses in der Region Ayacucho ums Leben gekommen. Auf der Straße, die Juliaca mit Arequipa verbindet, stießen zwei Überlandbusse mit einem Lastwagen zusammen. Wie RPP unter Berufung auf die Verkehrspolizei berichtet, kamen dabei 14 Personen um. Die amtliche Agentur ANDINA spricht dagegen von 20 Toten.

    In Shoclla (Cajamarca) stürzte heute Morgen ein Fahrzeug, das von der Straße nach Bambamarca abgekommen war, in einen Fluss, wo 2 der Insaßen ertranken, darunter ein Kleinkind.

    Bei allen drei Unfällen wird als mögliche Unfallursache der schlechte Zustand der Straßen wegen der seit Wochen anhaltenden Regenfälle genannt. Auch schlechte Sichtverhältnisse könnten beigetragen haben, so die Polizei.

  • Busunfall in Querocoto (Cajamarca): Bus umfuhr Polizeikontrolle

    Der Omnibus, der am vergangenen Samstag bei Querocoto (Querocotillo) mehrere hundert Meter in die Tiefe gestürzt war, wobei 33 Personen direkt, 2 weitere anschließend ums Leben kamen, hatte zuvor die Polizeikontrolle „Pomalca“ des „Tolerancia Cero“ (Null Tolleranz)-Programmes umfahren. Das berichtet das peruanische Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC. Dort wird normalerweise der Bus und seine Sicherheitseinrichtungen überprüft. Wie inzwischen bekannt wurde, war der Bus des Unternehmens „Turismo Dr. Óptimo Serrano“ am Morgen des vergangenen Samstages gegen 2:30 Uhr bei Querocoto – einem 250-Häuser-Örtchen in der Provinz Chota (Region Cajamarca) von der Straße abgekommen und weit über 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die genaue Ursache ist noch ungeklärt. Nach Angaben der Polizei waren die Straßenverhältnisse mit dichtem Nebel und etwas Regen sehr schlecht, zudem wurde auf den schlechten Zustand der Straße und eine unverantwortliche Fahrweise des Fahrers hingewiesen. Der Bus war von Chiclayo (Lambayeque) unterwegs nach Cajamarca. Der Ort des Unfalls, Querocoto, liegt auf 2455 Metern Höhe auf der „Cordillera Central“ genannten mittleren Andenkette.
    Inzwischen wurde ein neues Unglück bekannt: Wie die staatliche peruanische Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, stürzte gestern gegen 2 Uhr Morgens ein Geländewagen von der Straße Ciudad de Dios-Cajamarca über 200 Meter in die Tiefe. Dabei kamen nach Angaben von ANDINA 2 der 9 Insaßen ums Leben. Als Grund vermutet die Polizei den dichten Nebel.
    Bei dem Zusammenstoß zweier Reisebusse bei Virú (La Libertad) am gestrigen Sonntag kam ein Kind ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.

  • Zahl der Verkehrsunfälle um 10% gesunken

    Die Zahl der peruweit registrierten Verkehrsunfälle lag 2008 10% unter der Zahl des Vorjahres. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.788 Verkehrsunfälle gemeldet, 2007 waren es noch 1.917. Die Zahl derjenigen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, stieg dagegen an. Waren es 2007 noch 859 Unfallopfer, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr um 16 Tote. Mit rund 1000 war die Panamericana die Straße, auf der es zu den meisten Unfällen kam.