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  • Perus Präsident Humala auf dem Weg nach China

    Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA.
    Stellt 2013 ländliche Entwicklung in den Fordergrund: Präsident Humala. Foto: ANDINA.

    Perus Präsident Ollanta Humala Tasso ist zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik China aufgebrochen. Insgesamt sieben Tage plant das Staatsoberhaupt dort zu verbringen, der längste Staatsbesuch in seiner bisherigen Amtszeit. Nach offiziellen Angaben hofft Humala, durch seinen Besuch den peruanisch-chinesischen Beziehungen neuen Schwung zu verleihen. Dabei ist die Unterzeichnung diverser Abkommen geplant, vor allem in den Bereichen Technologietransfer, Bildung und Landwirtschaft. Unter anderem soll der Aufbau eines gemeinsamen peruanisch-chinesischen Agrarforschungszentrums vorangetrieben werden, weshalb der peruanische Präsident von Landwirtschaftsminister Milton von Hesse begleitet wird.

    Zudem sind mehrere Treffen mit Unternehmern geplant, um für Investitionen in Peru zu werben. Auf dem Programm steht auch die Teilnahme am Boao-Wirtschaftsforum, in dessen Rahmen Humala einen Vortrag zu halten plant. Die dem Weltwirtschaftsforum in Davos nachempfundene Veranstaltung soll hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenführen; neben Humala werden zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs erwartet.

    China, mit dem Peru seit 3 Jahren ein Freihandelsabkommen hat, ist neben den USA und der EU einer der größten Handelspartner des Andenlandes und importiert vor allem unverarbeitete Rohmaterialien aus Peru, insbesondere aus dem Bergbau- und Fischereisektor. Peru importiert dagegen vor allem Elektrogeräte und diverse Gebrauchsgüter.

  • Peru: Nationalpolizei gelingt Schlag gegen die Falschgeldmafia

    INFOAMAZONAS Peru-Nachrichten, Neuigkeiten aus PeruDa staunten die Beamten nicht schlecht, als sie gestern eine geheime Druckerei aushoben: Die peruanische Nationalpolizei hat im Zentrum der Hauptstadt Lima gefälschte Wertscheine mit einem aufgedruckten Wert von vier Millionen US-Dollar, sowie vier Millionen Euro beschlagnahmt, die offenbar über Ecuador, Kolumbien und Venezuela, sowie über Chile und Argentinien in die USA und die EU eingeführt werden sollten. Eine Person wurde festgenommen, mehrere Druckmaschinen zerstört.

    Nach Angaben der Polizei wurde die Druckerei seit drei Monaten observiert. Dabei haben die peruanischen Kriminalisten offenbar mit europäischen Kollegen von Europol und der Brigada de Investigación Del Banco de España, sowie dem Secret Service zusammengearbeitet. Es handelte sich dabei um die erste direkte Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen Europol und peruanischen Behörden. „Der Erfolg der Operation wurde erst durch die exzellente Arbeit der peruanischen Behörden ermöglicht“, so Europol-Direktor Rob Wainwright.

  • Regionalregierung Amazonas will Maschinenpark erneuern

    Wie die Regionalregierung Amazonas (Peru) mitteilt, soll ihr Straßenbaumaschinenpark erneuert werden. Hierfür möchte Regionalpräsident Altamirano auf seiner USA-Reise bis zu 6,5 Millionen US-Dollar sammeln, besonders im Umfeld der „Fundación Peru brazos abiertos“, einer Organisation von Exilperuanern in den vereinigten Staaten. Das genaue Reisedatum wurde bisher noch nicht bekannt gegeben, die Reise wird aus Mitteln der Regionalregierung finanziert.

    Die derzeitig vorhandenen Maschinen zum Straßenbau sind zu einem großen Teil in schlechter Verfassung. Nach Angaben des Verkehrs- und Kommunikationsministeriums (MTC) sind derzeit rund 92% des Straßennetzes der Region Amazonas in mangelhaftem Zustand.