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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Umwelt</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Madre de Dios: Großoffensive gegen illegale Goldwäscher</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 23:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer großangelegten Offensive hat heute die peruanische Kriegsmarine gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Offensive gegen illegale Goldwäscher auf den Flüssen Madre de Dios und Inaambari begonnen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Luftwaffenstützpunkt Puerto Maldonado erklärte Umweltminister Antonio Brack Egg, man wolle mindestens 250 Baggerschiffe und Schwimmbagger unschädlich machen, die vorab identifiziert worden seien. Mit den Schwimmbaggern, sowie mit den zum Gold schürfen genutzten Chemikalien wurden und werden in den Gebieten um den Madre de Dios gigantische Umweltschäden angerichtet. Zudem hat sich um das illegale Goldgewerbe eine Reihe anderer zwielichtiger Wirtschaftszweige breit gemacht, Menschenrechtsorganisationen berichteten in der Vergangenheit wiederholt von Ausbeutung und sexuellem Kindesmissbrauch in großem Stil. Kritisch zu der Offensive äußerte sich allerdings Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios. Zwar sei auch er gegen den illegalen Goldabbau, die Militäraktion könne aber zu Protesten und sozialen Spannungen in seiner Region führen, so Aguirre Pastor.  Zudem kritisierte er, in die Planungen nicht vorab einbezogen worden zu sein. Nach Schätzungen des peruanischen Umweltministeriums werden pro Jahr allein in Madre de Dios illegal zwischen 16 und 18 Tonnen Gold mit einem Wert von rund 800 Millionen US-$ gefördert. Ähnliche ArtikelDas riesige Problem des informellen Bergbaus in Peru (Serie Bergbaukonflikte Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2408" class="wp-caption aligncenter" style="width: 332px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg"><img class="size-full wp-image-2408" title="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg" alt="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" width="322" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009</p></div>
<p>Im Rahmen einer großangelegten Offensive hat heute die peruanische Kriegsmarine gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Offensive gegen illegale Goldwäscher auf den Flüssen Madre de Dios und Inaambari begonnen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Luftwaffenstützpunkt Puerto Maldonado erklärte Umweltminister Antonio Brack Egg, man wolle mindestens 250 Baggerschiffe und Schwimmbagger unschädlich machen, die vorab identifiziert worden seien. Mit den Schwimmbaggern, sowie mit den zum Gold schürfen genutzten Chemikalien wurden und werden in den Gebieten um den Madre de Dios gigantische Umweltschäden angerichtet. Zudem hat sich um das illegale Goldgewerbe eine Reihe anderer zwielichtiger Wirtschaftszweige breit gemacht, Menschenrechtsorganisationen berichteten in der Vergangenheit wiederholt von Ausbeutung und sexuellem Kindesmissbrauch in großem Stil.</p>
<div id="attachment_4910" class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/draga-floss-goldwaescher-andina-marina.jpg"><img class="size-full wp-image-4910" title="Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/draga-floss-goldwaescher-andina-marina.jpg" alt="Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú." width="254" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú.</p></div>
<p>Kritisch zu der Offensive äußerte sich allerdings Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios. Zwar sei auch er gegen den illegalen Goldabbau, die Militäraktion könne aber zu Protesten und sozialen Spannungen in seiner Region führen, so Aguirre Pastor.  Zudem kritisierte er, in die Planungen nicht vorab einbezogen worden zu sein.</p>
<p>Nach Schätzungen des peruanischen Umweltministeriums werden pro Jahr allein in Madre de Dios illegal zwischen 16 und 18 Tonnen Gold mit einem Wert von rund 800 Millionen US-$ gefördert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="src" value="http://elcomercio.pe/player/716391" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="285" src="http://elcomercio.pe/player/716391" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
</p>
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		<title>Requena / Loreto: Unbekannte vergiften Flussdelfine</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 21:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unbekannte haben in der nordostperuanischen Urwaldregion Loreto rund 20 Exemplare der geschützten Amazonasdelfine (rosa Delfin) vergiftet. Das berichtet die peruanische Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. Anwohner versichern, die Delfine in einem bei Touristen beliebten See im Distrikt Saquena seien mit giftgetränktem Fisch gefüttert worden und daran verendet und vermuten Fischer hinter der Tat. Diese hätten sich wiederholt beschwert, die Delfine würden ihre Netze beschädigen. Die peruanische Staatsanwaltschaft nahm bereits Ermittlungen auf. Forscher des Forschungszentrums des peruanischen Amazonasgebietes IIAP nahmen am Tatort proben, die im Labor untersucht werden sollen. Die getöteten Delfine, darunter auch mehrere Jungtiere, waren zwischen zwei und drei Metern groß. Sollten die Täter gefasst werden, droht ihnen eine Gefängnisstrafe. Der Amazonasdelfin steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Der Distrikt Saquena liegt im Norden der Provinz Requena und ist nur per Boot zu erreichen. Ähnliche ArtikelWegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in AlarmbereitschaftIIAP: Marañón-Ölkatastrophe noch nicht unter KontrolleMarañón-Express: Regionalregierung Loreto sucht InvestorenLoreto: Brandstifter zerstören Einrichtungen von LokalsenderErdrutsche: Straße Tarapoto-Yurimaguas unbefahrbar / Preisspekulation in YurimaguasPerus Kongress nimmt Gesetz zurück, das Marañón-Wasser für die Wüste vorsahLoreto: Shuar geben Morona-Fluss wieder freiLoreto: Shuar blockieren Morona-Fluss im Protest gegen Erdöl-Unternehmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbekannte haben in der nordostperuanischen Urwaldregion Loreto rund 20 Exemplare der geschützten Amazonasdelfine (rosa Delfin) vergiftet. Das berichtet die peruanische Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. Anwohner versichern, die Delfine in einem bei Touristen beliebten See im Distrikt Saquena seien mit giftgetränktem Fisch gefüttert worden und daran verendet und vermuten Fischer hinter der Tat. Diese hätten sich wiederholt beschwert, die Delfine würden ihre Netze beschädigen. Die peruanische Staatsanwaltschaft nahm bereits Ermittlungen auf.</p>
<p>Forscher des Forschungszentrums des peruanischen Amazonasgebietes IIAP nahmen am Tatort proben, die im Labor untersucht werden sollen. Die getöteten Delfine, darunter auch mehrere Jungtiere, waren zwischen zwei und drei Metern groß. Sollten die Täter gefasst werden, droht ihnen eine Gefängnisstrafe.</p>
<p>Der Amazonasdelfin steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.</p>
<p>Der Distrikt Saquena liegt im Norden der Provinz Requena und ist nur per Boot zu erreichen.</p>
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</p>
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		<title>Amazonas: Erster Fall für die Umweltpolizei</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen ersten Fall hat derzeit die erst kürzlich eingerichtete Umweltpolizei in der nordperuanischen Region Amazonas zu lösen. Große Wald- und Wiesenflächen zwischen Longuita, María und Choctamal und dem Distrikt Pisuquía wurden bei einem Großbrand zerstört, darunter auch Teile einer Baumschule und eines privaten Naturreservates. Nach Angaben des Zivilschutzes umfasst die abgebrannte Fläche rund 800 Hektar. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle. Ersten Einschätzungen der Umweltpolizei zufolge, geht der Brand auf Brandstiftung zurück. Der genaue Grund dafür ist noch nicht endgültig geklärt. Bereits in der Vergangenheit kam es in der Umgebung zu großen Bränden, die aber für die Verursacher keinerlei Konsequenzen hatten. Da Longuita, María und Choctamal inzwischen ansteigende Touristenzahlen verzeichnen, ist das Interesse an Natur- und Landschaftsschutz gestiegen. Alle drei Orte liegen an der Straße, die zur Chachapoya-Stadt und Hauptattraktion der Region Amazonas, Kuelap, führt. In der Region hält sich besonders im ländlichen Bereich der Glaube, in trockenen Zeiten müsse man kleinere Brände legen, um Regen herbeizuführen. Auch roden manche Kleinbauern ihre verwilderten Felder gerne mit Feuer. Leider geraten diese künstlich gelegten Kleinbrände oft außer Kontrolle und verbrennen ganze Berghänge, wodurch auch die Stütze von Straßen zerstört wird &#8211; was in der kommenden Regenzeit mit hoher Sicherheit zu Erdrutschen führt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1600" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/brand.jpg"><img class="size-full wp-image-1600" title="Nach dem Feuer. Bild: Regionalregierung Amazonas." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/brand.jpg" alt="Nach dem Feuer. Bild: Regionalregierung Amazonas." width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Feuer. Bild: Regionalregierung Amazonas.</p></div>
<p>Einen ersten Fall hat derzeit die erst kürzlich eingerichtete Umweltpolizei in der nordperuanischen Region Amazonas zu lösen. Große Wald- und Wiesenflächen zwischen Longuita, María und Choctamal und dem Distrikt Pisuquía wurden bei einem Großbrand zerstört, darunter auch Teile einer Baumschule und eines privaten Naturreservates. Nach Angaben des Zivilschutzes umfasst die abgebrannte Fläche rund 800 Hektar. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle.</p>
<p>Ersten Einschätzungen der Umweltpolizei zufolge, geht der Brand auf Brandstiftung zurück. Der genaue Grund dafür ist noch nicht endgültig geklärt. Bereits in der Vergangenheit kam es in der Umgebung zu großen Bränden, die aber für die Verursacher keinerlei Konsequenzen hatten. Da Longuita, María und Choctamal inzwischen ansteigende Touristenzahlen verzeichnen, ist das Interesse an Natur- und Landschaftsschutz gestiegen. Alle drei Orte liegen an der Straße, die zur Chachapoya-Stadt und Hauptattraktion der Region Amazonas, Kuelap, führt.</p>
<p>In der Region hält sich besonders im ländlichen Bereich der Glaube, in trockenen Zeiten müsse man kleinere Brände legen, um Regen herbeizuführen. Auch roden manche Kleinbauern ihre verwilderten Felder gerne mit Feuer. Leider geraten diese künstlich gelegten Kleinbrände oft außer Kontrolle und verbrennen ganze Berghänge, wodurch auch die Stütze von Straßen zerstört wird &#8211; was in der kommenden Regenzeit mit hoher Sicherheit zu Erdrutschen führt. Andere Großbrände werden durch Kinder oder Jugendliche ausgelößt, die als eine Art &#8220;Streich&#8221; das Feld eines Nachbarn anzünden.</p>
<p>Wird der Täter gefasst, drohen ihm bis zu 6 Jahre Haft. Zudem wird er es vermutlich schwer haben, in seiner Heimat jemals wieder Fuß zu fassen.</p>
<p>Im abgebrannten Gebiet leben unter anderem Brillenbären und zahlreiche endemische Vogelarten.<br />
</p>
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		<title>Umweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verboten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zumindest bis zum Jahr 2014 soll die Einfuhr genetisch veränderten Saatgutes nach Peru verboten sein. Das gab heute der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg bekannt. Bis dahin sollen die entsprechenden Kontrollinstitutionen mit der entsprechenden Labortechnik ausgestattet sein, um illegal eingeführtes genmanipuliertes Saatgut erkennen zu können. Zudem sollen demnächst die Ausführbestimmungen in Kraft treten, die den Umgang mit dem Saatgut regeln sollen. Die Ausführbestimmungen waren 2005 ausgearbeitet worden. Bei dem anschließenden Konsultationsprozess meldeten nur das Umweltministerium, das Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA), sowie die Plattform &#8220;Peru frei von transgenetischen Pflanzen&#8221; Änderungswünsche an, die nach Angaben des Umweltministers auch teilweise in die endgültige Version eingearbeitet wurden. Inzwischen sollen auch das INIA und Landwirtschaftsmnister Adolfo de Córdova ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Vorwürfe gegeben, Saatgutimporteure würden illegal genmanipuliertes Saatgut ohne Genehmigung einführen. Nachgewiesen werden konnte es meist nicht. Der peruanische Umweltminister sprach sich wiederholt gegen den Import aus. Peru brauche als Land mit unglaublicher Artenvielfalt kein genetisch verändertes Saatgut, so Brack Anfang des Jahres. Ähnliche ArtikelLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikPeruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby einEuropareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio EuroPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/TagPerus Umweltminister Brack sieht Olmos- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest bis zum Jahr 2014 soll die Einfuhr genetisch veränderten Saatgutes nach Peru verboten sein. Das gab heute der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg bekannt. Bis dahin sollen die entsprechenden Kontrollinstitutionen mit der entsprechenden Labortechnik ausgestattet sein, um illegal eingeführtes genmanipuliertes Saatgut  erkennen zu können.</p>
<p>Zudem sollen demnächst die Ausführbestimmungen in Kraft treten, die den Umgang mit dem Saatgut regeln sollen. Die Ausführbestimmungen waren 2005 ausgearbeitet worden. Bei dem anschließenden Konsultationsprozess meldeten nur das Umweltministerium, das Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA), sowie die Plattform &#8220;Peru frei von transgenetischen Pflanzen&#8221; Änderungswünsche an, die nach Angaben des Umweltministers auch teilweise in die endgültige Version eingearbeitet wurden. Inzwischen sollen auch das INIA und Landwirtschaftsmnister Adolfo de Córdova ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben.</p>
<p>Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Vorwürfe gegeben, Saatgutimporteure würden illegal genmanipuliertes Saatgut ohne Genehmigung einführen. Nachgewiesen werden konnte es meist nicht. Der peruanische Umweltminister sprach sich wiederholt gegen den Import aus. Peru brauche als Land mit unglaublicher Artenvielfalt kein genetisch verändertes Saatgut, so Brack Anfang des Jahres.<br />
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		<title>La Oroya: Polizist stirbt bei Bergarbeiter-Streik</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 17:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei den Protesten der Bergarbeiter in der Andenstadt La Oroya kam nach Angaben des Nachrichtensenders RPP ein Polizist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Provinzstaatsanwaltes von Yauli, Juan Alcántara, hatten Streikteilnehmer vom Hang herab Steine auf die Polizisten geworfen, die dieser Tage verhindern sollen, dass die &#8220;Carretera Centrál&#8221;, die peruanische Zentralautobahn, von den Bergarbeitern besetzt werden kann. Wie RPP weiter berichtet, verfügte der verstorbene Polizeibeamte über einen Schutzhelm, der habe die Wucht des Steins aber nicht mindern können. Die Bergarbeiter des Unternehmens Doe Run streiken, um die peruanische Regierung dazu zu bewegen, ihrem Unternehmen mehr Zeit für die Einführung ihres Umweltplans (PAMA) zu gewähren. Bereits drei Mal war die Frist verlängert worden. Zuletzt hatte Doe Run 36 weitere Monate gefordert, die Regierung hatte sich aber auf 20 Monate festgelegt. Ähnliche Artikel&#34;La Oroya&#34; darf wohl weiter schmutzig bleibenMadre de Dios: Großoffensive gegen illegale GoldwäscherChappuis: 1,18 Milliarden US-$ würde DoeRun-Verstaatlichung kostenLa Oroya / Junín: Metallarbeiter im StreikTiclio / Junín: Starke Schneefälle bringen Verkehr nach Huancayo zum erliegenPolizei beschlagnahmt 3.200 Dynamitstangen bei VerkehrskontrollePolizist stirbt während Bergbau-StreikSituation in Sicuani (Canchis) beruhigt sich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Protesten der Bergarbeiter in der Andenstadt La Oroya kam nach Angaben des Nachrichtensenders RPP ein Polizist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Provinzstaatsanwaltes von Yauli, Juan Alcántara, hatten Streikteilnehmer vom Hang herab Steine auf die Polizisten geworfen, die dieser Tage verhindern sollen, dass die &#8220;Carretera Centrál&#8221;, die peruanische Zentralautobahn, von den Bergarbeitern besetzt werden kann.</p>
<p>Wie RPP weiter berichtet, verfügte der verstorbene Polizeibeamte über einen Schutzhelm, der habe die Wucht des Steins aber nicht mindern können.</p>
<p>Die Bergarbeiter des Unternehmens Doe Run streiken, um die peruanische Regierung dazu zu bewegen, ihrem Unternehmen mehr Zeit für die Einführung ihres Umweltplans (PAMA) zu gewähren. Bereits drei Mal war die Frist verlängert worden. Zuletzt hatte Doe Run 36 weitere Monate gefordert, die Regierung hatte sich aber auf 20 Monate festgelegt.<br />
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		<title>&quot;La Oroya&quot; darf wohl weiter schmutzig bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Regierung möchte dem Bergbauunternehmen Doe Run 20 weitere Monate einräumen, damit dieses sein Umweltreinigungs- und Schutzprogramm (PAMA) durchführen kann. Das gab gestern der peruanische Umweltminister Antonio Brack am Rande eines Bergbaukongresses bekannt, der derzeit in Arequipa stattfindet. Doe Run hatte mehrfach einen Aufschub gefordert und auch bekommen, um mit der Reinigung der Umgebung des als einer der schmutzigsten Orte der Welt bekannten &#8220;La Oroya&#8221; zu beginnen. Dieses Mal hatte der Eigentümer die peruanischen Behörden mit der Aussage erpresst, die Durchführung des Umweltprogrammes werde zahlreiche Arbeitsplätze kosten. Doe Run hatte 36 Monate mehr gefordert. Eine Expertenkommission hatte 20 Monate empfohlen. Diese muss nun noch vom peruanischen Kongress bestätigt werden. Gleichzeitig kritisierte Umweltminister Antonio Brack die Informationspolitik von Doe Run. Das Geld für die übergroßen Zeitungsanzeigen, in denen Doe Run regelmäßig seine Positionen darlegt, solle &#8220;besser für die Verbesserung und Fertigstellung des PAMA (Umweltprogramms)&#8221; verwendet werden. Doe Run beschäftigt derzeit nach Angaben des Ministers 3.500 Personen direkt. Die Verschmutzung von &#8220;La Oroya&#8221; ist dabei nicht die alleinige Schuld des Unternehmens: Bereits über ein Jahrhundert werden in der Umgebung der Andenstadt abwechselnd von staatlichen und privaten Bergbauunternehmen Mineralien gefördert und weiterverarbeitet. Ähnliche ArtikelUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenLa Oroya: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die peruanische Regierung möchte dem Bergbauunternehmen Doe Run 20 weitere Monate einräumen, damit dieses sein Umweltreinigungs- und Schutzprogramm (PAMA) durchführen kann. Das gab gestern der peruanische Umweltminister Antonio Brack am Rande eines Bergbaukongresses bekannt, der derzeit in Arequipa stattfindet. Doe Run hatte mehrfach einen Aufschub gefordert und auch bekommen, um mit der Reinigung der Umgebung des als einer der schmutzigsten Orte der Welt bekannten &#8220;La Oroya&#8221; zu beginnen. Dieses Mal hatte der Eigentümer die peruanischen Behörden mit der Aussage erpresst, die Durchführung des Umweltprogrammes werde zahlreiche Arbeitsplätze kosten. Doe Run hatte 36 Monate mehr gefordert. Eine Expertenkommission hatte 20 Monate empfohlen. Diese muss nun noch vom peruanischen Kongress bestätigt werden.</p>
<p>Gleichzeitig kritisierte Umweltminister Antonio Brack die Informationspolitik von Doe Run. Das Geld für die übergroßen Zeitungsanzeigen, in denen Doe Run regelmäßig seine Positionen darlegt, solle &#8220;besser für die Verbesserung und Fertigstellung des PAMA (Umweltprogramms)&#8221; verwendet werden.</p>
<p>Doe Run beschäftigt derzeit nach Angaben des Ministers 3.500 Personen direkt. Die Verschmutzung von &#8220;La Oroya&#8221; ist dabei nicht die alleinige Schuld des Unternehmens: Bereits über ein Jahrhundert werden in der Umgebung der Andenstadt abwechselnd von staatlichen und privaten Bergbauunternehmen Mineralien gefördert und weiterverarbeitet.<br />
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		<title>Peruanische Recycling-Facharbeiter werden Berufsgruppe (und bekommen eigenen Gedenktag)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sobald das Gesetz des &#8220;Recycling-Facharbeiters- vom Präsidenten unterschrieben- im Gesetzblatt veröffentlicht wird, haben alle Personen, die sprichwörtlich vom Müll leben &#8211; also diesen auf die eine oder andere Art weiterverwerten &#8211; eine Berufsbezeichnung und Peru einen neuen Gedenktag: 1. Juni, Tag des Recyclers (Día del Reciclador). Außerdem wird es dann einen jährlichen landesweiten Recycling-Wettbewerb geben, in dem besonders herausragende Abfall-Wiederverwertungsideen prämiert werden. Dem Gesetzestext nach sind Recycling-Facharbeiter diejenigen, die -egal ob beauftragt oder selbstständig &#8211; selektiv wiederverwertbare Materialien aus dem Abfall filtern und möglicherweise mit diesen handeln. Was die Recycling-Facharbeiter genau tun und lassen dürfen, müssen und sollen, müssen letztendlich die Städte selbst regeln. Diese müssen dafür ein Recycling-Facharbeiter-Register anlegen. Für die Kontrolle sind dann das Gesundheits- und das Umweltministerium zuständig. Ähnliche ArtikelPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/TagPerus Umweltministerium plant Dezentralisierung und sagt Müllkippen den Kampf anMadre de Dios: Großoffensive gegen illegale GoldwäscherPeru führt Wahlmaschinen einPeruanisches Parlament beschließt VerbraucherschutzgesetzPeruanischer Kongress bekommt terrestrischen FernsehkanalParlamentskommission fordert Quechua-Simultanübersetzung für PlenarsitzungenPeruanisches Parlament beschließt Stichwahl für Regionalpräsidenten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald das Gesetz des &#8220;Recycling-Facharbeiters- vom Präsidenten unterschrieben- im Gesetzblatt veröffentlicht wird, haben alle Personen, die sprichwörtlich vom Müll leben &#8211; also diesen auf die eine oder andere Art weiterverwerten &#8211; eine Berufsbezeichnung und Peru einen neuen Gedenktag: 1. Juni, Tag des Recyclers (Día del Reciclador). Außerdem wird es dann einen jährlichen landesweiten Recycling-Wettbewerb geben, in dem besonders herausragende Abfall-Wiederverwertungsideen prämiert werden.</p>
<p>Dem Gesetzestext nach sind Recycling-Facharbeiter diejenigen, die -egal ob beauftragt oder selbstständig &#8211; selektiv wiederverwertbare Materialien aus dem Abfall filtern und möglicherweise mit diesen handeln.</p>
<p>Was die Recycling-Facharbeiter genau tun und lassen dürfen, müssen und sollen, müssen letztendlich die Städte selbst regeln. Diese müssen dafür ein Recycling-Facharbeiter-Register anlegen. Für die Kontrolle sind dann das Gesundheits- und das Umweltministerium zuständig.<br />
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		<title>Cusco: Forscher entdecken neue Froscharten</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2009/09/01/cusco-forscher-entdecken-neue-froscharten.html</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 19:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Cusco]]></category>
		<category><![CDATA[Frosch]]></category>
		<category><![CDATA[Manu Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Manu-Nationalpark und verschiedenen Hochtälern der nordperuanischen Region Cusco haben Forscher der University of California drei neue Froscharten entdeckt. Keine davon wird größer als 25 Millimeter, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf Alessandro Catenazzi meldet, der die Forschungen leitete. Demnach handelt es sich um die Arten Bryophryne hanssaueri, die in den Höhen des Manu-Nationalparkes entdeckt wurde;Â  Bryophryne zonalis, die man im Marcapata-Tal fand und Bryophryne gymnotis, die auf dem Málaga-Pass auf dem Weg in die Provinz &#8220;La Convención&#8221; entdeckt wurde. Besonders sei auch der Geburtsprozess der Frösche. Demnach bilden sich aus den gelegten Eiern keine Kaulquappen, die im Wasser leben, sondern die 18-25 Eier werden auf Blättern gelegt und schlüpfen direkt als kleine Frösche. Ähnliche ArtikelNach Aufräumarbeiten: Straße zum Manu-Nationalpark wieder befahrbarLa Convención / Cusco: Zwei Verletzte bei Anschlag auf PolizeistationStarker Regen führt zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen in Tumbes, Cusco und San MartínPeru: Regierung verhängt Ausnahmezustand über VRAECusco: TACA-Flugzeug muss notlandenCusco: Kleinflugzeug verliert Hauptfahrwerk &#8211; Besatzung kommt mit Schock davonSchneefälle in SüdperuVRAE / Cusco: Soldaten auf Wahlsicherungsmission von Terroristen getötet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Manu-Nationalpark und verschiedenen Hochtälern der nordperuanischen Region Cusco haben Forscher der University of California drei neue Froscharten entdeckt. Keine davon wird größer als 25 Millimeter, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf Alessandro Catenazzi meldet, der die Forschungen leitete.</p>
<p>Demnach handelt es sich um die Arten Bryophryne hanssaueri, die in den Höhen des Manu-Nationalparkes entdeckt wurde;Â  Bryophryne zonalis, die man im Marcapata-Tal fand und Bryophryne gymnotis, die auf dem Málaga-Pass auf dem Weg in die Provinz &#8220;La Convención&#8221; entdeckt wurde.</p>
<p>Besonders sei auch der Geburtsprozess der Frösche. Demnach bilden sich aus den gelegten Eiern keine Kaulquappen, die im Wasser leben, sondern die 18-25 Eier werden auf Blättern gelegt und schlüpfen direkt als kleine Frösche.<br />
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		<title>Recht auf saubere Umwelt bekommt Verfassungsrang</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie das peruanische Verfassungsgericht (Tribunal Constitucional) am 11. November mit der Entscheidung &#8220;Exp. NÂº 03610-2008-PA/TC&#8221; entschieden hat, kann jeder Peruaner auf eine saubere Umwelt in seiner Umgebung bestehen und diese notfalls auch einklagen. Der Spruch kam zustande, nachdem ein Fahrzeugimportunternehmen versucht hatte, mit einer Klage das Verbot des Imports von Gebrauchtwagen zu kippen, um mehrere tausend Fahrzeuge zu importieren. Dies lehnte das Verfassungsgericht mit dieser Grundsatzentscheidung nun entschieden ab. Ähnliche ArtikelPeruanisches Verfassungsgericht setzt Gebrauchtwagenimport ein EndeVerfassungsgericht: Gesundheitsministerium darf &#34;Pille danach&#34; nicht weiter verteilenPeruanisches Verfassungsgericht verhandelt Causa Fujimori am 1. JuniTrotz Urteil des Verfassungsgerichts: Perus Gesundheitsministerium verteilt wieder die &#34;Pille danach&#34;Umweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verboten&#8220;Conga&#8221;-Projekt: Regionalrat Cajamarca riskiert den VerfassungsbruchMal wieder: Perus Politiker debattieren über Rückkehr der 2. ParlamentskammerMadre de Dios: Großoffensive gegen illegale Goldwäscher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das peruanische Verfassungsgericht (Tribunal Constitucional) am 11. November mit der Entscheidung &#8220;<span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">Exp. NÂº 03610-2008-PA/TC&#8221; </span>entschieden hat, kann jeder Peruaner auf eine saubere Umwelt in seiner Umgebung bestehen und diese notfalls auch einklagen. Der Spruch kam zustande, nachdem ein Fahrzeugimportunternehmen versucht hatte, mit einer Klage das Verbot des Imports von Gebrauchtwagen zu kippen, um mehrere tausend Fahrzeuge zu importieren. Dies lehnte das Verfassungsgericht mit dieser Grundsatzentscheidung nun entschieden ab.<br />
</p>
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		<title>Pro Peruaner: 1,08 Kg Müll/Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 23:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Umweltminister Brack Egg bekannt gab, produziert Peru pro Tag 22.475 Tonnen Müll, darunter Altpapier, Plastik, Glas und Restmüll. Nur ca. 17% davon würden ordnungsgemäß entsorgt und recycelt, so Brack. Besonders auffällig sei dabei, dass von den 1.833 Distrikten, in die Peru unterteilt ist, gerade einmal 100 Distrikte 62% der Müllmenge auf sich vereinen. Als &#8220;peinlich&#8221;* bezeichnete der Umweltminister, dass täglich über 19 Tonnen Müll einfach so in der freien Wildbahn entsorgt würden. Nach der fehlenden Klärung von Abwässern ist der Müll nach Ansicht von Experten das im Moment zweitgrößte Umweltproblem. Ein Grund ist neben der fehlenden Initiative durch Städte und Gemeinden auch der komplizierte Genehmigungsprozess, der vom Gesundheitsministerium in Lima durchgeführt werden muss. Außerdem kündigte Brack gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA an, sein Ministerium werde Menschen, die vom Sammeln und Verarbeiten von Müll leben, deren Zahl er auf über 100.000 in ganz Peru schätzt, dabei moralisch und ideel unterstützen, als kleine Recyclingunternehmer tätig zu werden. Ab Mitte 2009 soll zudem eine neu gegründete Abteilung des Umweltministeriums die Einhaltung der Regeln zum Umweltschutz durch Bergbauunternehmen überwachen. In der Vergangenheit kam es des öfteren zu teils gewalttätigen Auseinandersetzungen, da Anwohner sich von Bergbauaktivitäten in ihrer Nähe bedroht gefühlt hatten. *â€œcada día [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Umweltminister Brack Egg bekannt gab, produziert Peru pro Tag 22.475 Tonnen Müll, darunter Altpapier, Plastik, Glas und Restmüll. Nur ca. 17% davon würden ordnungsgemäß entsorgt und recycelt, so Brack. Besonders auffällig sei dabei, dass von den 1.833 Distrikten, in die Peru unterteilt ist, gerade einmal 100 Distrikte 62% der Müllmenge auf sich vereinen. Als &#8220;peinlich&#8221;* bezeichnete der Umweltminister, dass täglich über 19 Tonnen Müll einfach so in der freien Wildbahn entsorgt würden.</p>
<p>Nach der fehlenden Klärung von Abwässern ist der Müll nach Ansicht von Experten das im Moment zweitgrößte Umweltproblem. Ein Grund ist neben der fehlenden Initiative durch Städte und Gemeinden auch der komplizierte Genehmigungsprozess, der vom Gesundheitsministerium in Lima durchgeführt werden muss.</p>
<p>Außerdem kündigte Brack gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA an, sein Ministerium werde Menschen, die vom Sammeln und Verarbeiten von Müll leben, deren Zahl er auf über 100.000 in ganz Peru schätzt, dabei moralisch und ideel unterstützen, als kleine Recyclingunternehmer tätig zu werden.</p>
<p>Ab Mitte 2009 soll zudem eine neu gegründete Abteilung des Umweltministeriums die Einhaltung der Regeln zum Umweltschutz durch Bergbauunternehmen überwachen. In der Vergangenheit kam es des öfteren zu teils gewalttätigen Auseinandersetzungen, da Anwohner sich von Bergbauaktivitäten in ihrer Nähe bedroht gefühlt hatten.</p>
<p>*<span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">â€œcada día se tiran al ambiente 19 mil toneladas de residuos sólidos, lo que es vergonzoso para el Perú y debería revertirseâ€. =&gt; Antonio Brack Egg gegenüber ANDINA<br />
</span><br />
</p>
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		<title>Regierung beschliesst Mindeststandarts zur Wasserqualität</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2008/07/31/regierung-beschliesst-mindeststandarts-zur-wasserqualitat.html</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 16:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Regierung beschloss heute die vom Umweltministerium unter Antonio Brack Egg erarbeiteten Regeln zur Qualitätssicherung von Trink- und Nutzwasser. In diesen Regeln werden die biologischen, chemischen und physischen Höchstgrenzen an Konzentrationen diverser Stoffe erstmals verbindlich festgelegt. Zudem wurde das Umweltministerium (Minam) beauftragt, die Regeln weiter auszuarbeiten. Ähnliche ArtikelUmweltministerium: Geldlos aber allgegenwärtigNeu: Peru jetzt mit UmweltministeriumUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenMadre de Dios: Großoffensive gegen illegale GoldwäscherPeruanische Recycling-Facharbeiter werden Berufsgruppe (und bekommen eigenen Gedenktag)Europareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio EuroLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/Tag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die peruanische Regierung beschloss heute die vom Umweltministerium unter Antonio Brack Egg erarbeiteten Regeln zur Qualitätssicherung von Trink- und Nutzwasser. In diesen Regeln werden die biologischen, chemischen und physischen Höchstgrenzen an Konzentrationen diverser Stoffe erstmals verbindlich festgelegt.</p>
<p><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">Zudem wurde das Umweltministerium (Minam) beauftragt, die Regeln weiter auszuarbeiten.</span><br />
</p>
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		<title>Tilacancha soll Schutzgebiet werden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 08:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Einzugsgebiet der Trinkwasserquelle von Chachapoyas oberhalb von Levanto, genannt Tilacancha, soll ein Schutzgebiet werden. Das berichtet die Provinzverwaltung Chachapoyas auf ihrer Internetseite. Neben der Provinzverwaltung sind derzeit auch einige Nichtregierungsorganisationen dabei, die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften wie Mayno und Levanto über Sinn, Zweck und Vorteile des Schutzgebietes aufzuklären. Ähnliche ArtikelChachapoyas: Tilacancha jetzt SchutzgebietPeru: höhere Wasserpreise für Stadt- und Provinzverwaltungen angekündigtChachapoyas seit drei Tagen ohne WasserRegierung beschliesst Mindeststandarts zur WasserqualitätBrücke zwischen Mayno und Levanto eingeweihtNeu: Peru jetzt mit UmweltministeriumDurchbruch am Olmos-TunnelSchutzgebiet-Betreiber der Region Amazonas beschließen engere Kooperation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einzugsgebiet der Trinkwasserquelle von Chachapoyas oberhalb von Levanto, genannt Tilacancha, soll ein Schutzgebiet werden. Das berichtet die Provinzverwaltung Chachapoyas auf ihrer Internetseite. Neben der Provinzverwaltung sind derzeit auch einige Nichtregierungsorganisationen dabei, die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften wie Mayno und Levanto über Sinn, Zweck und Vorteile des Schutzgebietes aufzuklären.<br />
</p>
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		<title>Milch für die Verkehrspolizei</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Besonders in größeren Städten sind Verkehrspolizisten in Peru extrem verschmutzter Luft ausgesetzt. Wie die &#8220;Defensoría de la Policía&#8221;, eine Art Gremium zur Vertretung der Rechte von Polizisten, nun mitteilte, kommt es bei Verkehrspolizisten deshalb vermehrt zu Atemwegsbeschwerden oder gar Lungenkrebs. Die Vorsitzende der Defensoría de la Policía, Ana Marita Merino Romero, forderte nun Innenminister Luis Alva Castro auf, für alle Verkehrspolizisten täglich eine Milchration bereit zu stellen, um die Folgen der teils extremen Luftverschmutzung wenigstens etwas zu lindern. Bis heute verfügen nur wenige Fahrzeuge über Abgasfiltersysteme. Da ein großer Teil der Fahrzeugflotte veraltet ist, hängt in und über manchen Städten wie z.B. Lima permanent eine Smogwolke. Verkehrspolizisten tragen zwar manchmal einen einfachen Abgasschutz, der ist der extremen Luftverschmutzung mancher Orte aber kaum gewachsen. Quelle: ANDINA Ähnliche ArtikelHuancané / Puno: Fünf Tote bei VerkehrsunfallAb 1.1.2010 peruanische Überlandbusse nur noch mit GPSLa Oroya: Polizist stirbt bei Bergarbeiter-StreikNationalpolizei: 2009 schon 168 Verkehrstote6 Tote bei Zusammenstoß mit Überlandbus in PiuraMind. 26 Tote bei 3 Busunfällen in 48 StundenAyacucho: 10 Tote bei BusunglückZahl der Verkehrsunfälle um 10% gesunken]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/06/polizei2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-81" title="Polizist beim Regeln des Verkehrs in Lima. Foto: D. Raiser" src="http://www.INFOAMAZONAS.de/wp-content/uploads/2008/06/polizei2-111x150.jpg" alt="" width="152" height="205" /></a>Besonders in größeren Städten sind Verkehrspolizisten in Peru extrem verschmutzter Luft ausgesetzt. Wie die &#8220;Defensoría de la Policía&#8221;, eine Art Gremium zur Vertretung der Rechte von Polizisten, nun mitteilte, kommt es bei Verkehrspolizisten deshalb vermehrt zu Atemwegsbeschwerden oder gar Lungenkrebs. Die Vorsitzende der Defensoría de la Policía, <span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">Ana Marit</span><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">a Merino Romero, forderte nun Innenminister </span><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">Luis Alva Castro auf, für alle Verkehrspolizisten täglich eine Milchration bereit zu stellen, um die Folgen der teils </span><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/06/verkehrspolizei.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-80" title="Verkehrspolizistin beim Regeln des Verkehrs. Foto: D. Raiser" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/06/verkehrspolizei.jpg" alt="Verkehrspolizistin" width="133" height="137" /></a><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">extremen Luftverschmutzung wenigstens etwas zu lindern. Bis heute verfügen nur wenige Fahrzeuge über Abgasfiltersysteme. Da ein</span><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido"> großer Teil </span><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">der Fahrzeugflotte veraltet ist, hängt in und über manchen Städten wie z.B. Lima permanent eine Smogwolke. Verkehrspolizisten tragen zwar manchmal einen einfachen Abgasschutz, der ist der extremen Luftverschmutzung mancher Orte aber kaum gewach</span><span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">sen.</span></p>
<p>Quelle: ANDINA<br />
</p>
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		<title>Seilbahn nach Kuélap: Jetzt wirds ernst</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 12:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Protesten der lokalen Bevölkerung zum Trotz soll die Konzession für die Seilbahn von Tingo nach Kuélap in der zweiten Jahreshälfte diesen Jahres ausgeschrieben werden. Die Kosten für das Projekt werden auf 30 Millionen Nuevos Soles geschätzt. Mit dem Bau der Seilbahn soll der Weg zum archäologischen Aushängeschild der Region Amazonas um fast 40 Kilometer verkürzt werden, wodurch sich die Ministerin für Außenhandel und Tourismus Mercedes Aráoz eine Zunahme von Kurz- und Luxustouristen verspricht. Zudem bringe die Verlagerung der Touristenströme auf die Seilbahn Vorteile für die Umwelt, so Aráoz. Bewohner umliegender Orte befürchten, dass sie von den Touristenströmen abgeschnitten werden und so bedeutende Einnahmequellen verlieren, die gerade erst erschlossen werden. Zudem wird befürchtet, die Straßen im Tal unterhalb von Kuélap könnten gegenüber der Seilbahn vernachlässigt werden. Vor genau einem Jahr hatte die Ministerin verkündet, der Bau der Seilbahn würde Anfang 2008 begonnen. Quelle: MINCETUR/ANDINA Ähnliche ArtikelAir France nimmt Direktflüge nach Lima aufKuelap erwartet neuen BesucherrekordKuélap / Luya: Überreste von 79 Menschen bei Ausgrabungen gefundenMINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und Gocta&#34;Cusco Pone&#34;: Reisen für den AufschwungAmazonas: Erster Fall für die UmweltpolizeiGocta: Cocachimba bekommt Luxus-LodgeZahl der Kuelap-Besucher steigt weiter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>D<img class="alignright" src="http://www.peru.naimad.de/bilder/albums/userpics/10002/kuelap-05-016.jpg" alt="dunkle Wolken über Kuelap" />en Protesten der lokalen Bevölkerung zum Trotz soll die Konzession für die Seilbahn von Tingo nach Kuélap in der zweiten Jahreshälfte diesen Jahres ausgeschrieben werden. Die Kosten für das Projekt werden auf 30 Millionen Nuevos Soles geschätzt. Mit dem Bau der Seilbahn soll der Weg zum archäologischen Aushängeschild der Region Amazonas um fast 40 Kilometer verkürzt werden, wodurch sich die Ministerin für Außenhandel und Tourismus Mercedes Aráoz eine Zunahme von Kurz- und Luxustouristen verspricht. Zudem bringe die Verlagerung der Touristenströme auf die Seilbahn Vorteile für die Umwelt, so Aráoz.</p>
<p>Bewohner umliegender Orte befürchten, dass sie von den Touristenströmen abgeschnitten werden und so bedeutende Einnahmequellen verlieren, die gerade erst erschlossen werden. Zudem wird befürchtet, die Straßen im Tal unterhalb von Kuélap könnten gegenüber der Seilbahn vernachlässigt werden.</p>
<p>Vor genau einem Jahr hatte die Ministerin verkündet, der Bau der Seilbahn würde Anfang 2008 begonnen.</p>
<p>Quelle: MINCETUR/ANDINA<br />
</p>
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		<title>Neu: Peru jetzt mit Umweltministerium</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 22:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit es auch ja kein ausländischer Medienvertreter verpasst, hat Peru seit dem EU-Lateinamerika-Karibik-Gipfel ein Umweltministerium. Deswegen wurde der erste Umweltminister Perus, Antonio Brack, auch nicht wie üblich im Regierungspalast, sondern in Mitten von Staatschefs auf dem Gipfel vereidigt. Brack selbst will nun das neue Ministerium rasch aufbauen, in 6 Monaten soll die Einrichtung abgeschlossen sein. Kurz nach der Vereidigung rief er die verschiedenen Verwaltungsebenen auf, mit dem neuen Ministerium zusammen zu arbeiten. Die meisten der Provinz- und Distriktverwaltungen wären sich ihres Müll- und Abwasserproblemes überhaupt nicht bewusst, so Brack. Auch das Thema der gesetzlichen Grundlage der Forstwirtschaft will er bald angehen, die derzeitigen Regelungen hält er gar für &#8220;pervers&#8221;. Zudem tritt er dafür ein, die Regenwälder zu schützen und z.B. durch Ökotourismus produktiv zu gestalten. Brack ist Chemie- und Biologielehrer und in Peru eine der bekanntesten Figuren der Regenwaldschützerszene. Unter anderem durch ein Fernsehprogramm im Nationalfernsehen brachte er vielen Peruanern &#8220;ihren&#8221; Regenwald nahe. Seit einigen Jahren leitet Brack eine Beratungsfirma für Umweltfragen. Kritisiert wird er vor allem für seine Haltung zur Ausbeutung von &#8220;sauberen&#8221; Mineralienvorkommen. Manche Umweltgruppen zweifeln an der Existenz &#8220;sauberen&#8221; Bergbaus. Quelle: ANDINA, peruanisches Präsidialamt Ähnliche ArtikelUmweltministerium: Geldlos aber allgegenwärtigRegierung beschliesst Mindeststandarts zur WasserqualitätUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/05/brack.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-30" title="brack Foto: Agencia Andina" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/05/brack.jpg" alt="Antonio Brack. Foto: Agencia Andina" width="234" height="175" /></a>Damit es auch ja kein ausländischer Medienvertreter verpasst, hat Peru seit dem EU-Lateinamerika-Karibik-Gipfel ein Umweltministerium. Deswegen wurde der erste Umweltminister Perus, Antonio Brack, auch nicht wie üblich im Regierungspalast, sondern in Mitten von Staatschefs auf dem Gipfel vereidigt.</p>
<p>Brack selbst will nun das neue Ministerium rasch aufbauen, in 6 Monaten soll die Einrichtung abgeschlossen sein. Kurz nach der Vereidigung rief er die verschiedenen Verwaltungsebenen auf, mit dem neuen Ministerium zusammen zu arbeiten. <span id="lblContenido" class="edpNoticiaContenido">Die meisten der Provinz- und Distriktverwaltungen wären sich ihres Müll- und Abwasserproblemes überhaupt nicht bewusst, so Brack. Auch das Thema der gesetzlichen Grundlage der Forstwirtschaft will er bald angehen, die derzeitigen Regelungen hält er gar für &#8220;pervers&#8221;.  Zudem tritt er dafür ein, die Regenwälder zu schützen und z.B. durch Ökotourismus produktiv zu gestalten.</span></p>
<p>Brack ist Chemie- und Biologielehrer und in Peru eine der bekanntesten Figuren der Regenwaldschützerszene. Unter anderem durch ein Fernsehprogramm im Nationalfernsehen brachte er vielen Peruanern &#8220;ihren&#8221; Regenwald nahe.  Seit einigen Jahren leitet Brack eine Beratungsfirma für Umweltfragen. Kritisiert wird er vor allem für seine Haltung zur Ausbeutung von &#8220;sauberen&#8221; Mineralienvorkommen. Manche Umweltgruppen zweifeln an der Existenz &#8220;sauberen&#8221; Bergbaus.</p>
<p>Quelle: ANDINA, peruanisches Präsidialamt<br />
</p>
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