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  • Cora Cora (Ayacucho): Hängebrücke stürzt ein, Schüler stürzen in die Tiefe

    10 Schüler kamen am vergangenen Montag in der peruanischen Region Ayacucho beim Einsturz einer Hängebrücke ums Leben. Mindestens 19 weitere Personen, darunter ein Lehrer, sind noch immer in medizinischer Behandlung. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes 70 Personen auf der Brücke. Die provisorische Brücke war während der 70er Jahre errichtet worden und war schon länger baufällig, wie Einwohner von Cora Cora gegenüber RPP erklärten. Der Bürgermeister des Andendorfes kündigte eine gründliche Untersuchung an.

    Die Verletzten wurden mit Hubschraubern des peruanischen Militärs in nahegelegene Krankenhäuser verlegt.

    Mit einem Schrecken davon kamen zwei Ärzte der peruanischen Angestelltenkrankenkasse EsSalud: Auf dem Rückweg von ihrem Einsatz in Cora Cora kamen sie mit ihrem Geländewagen bei Ica von der Straße ab. Beide überlebten leicht verletzt.

  • Mind. 26 Tote bei 3 Busunfällen in 48 Stunden

    Allein 16 Todesopfer und 48 teils schwer Verletzte hinterließen zwei Busunfälle heute in Arequipa und Cajamarca. 10 Personen waren gestern beim Absturz eines Busses in der Region Ayacucho ums Leben gekommen. Auf der Straße, die Juliaca mit Arequipa verbindet, stießen zwei Überlandbusse mit einem Lastwagen zusammen. Wie RPP unter Berufung auf die Verkehrspolizei berichtet, kamen dabei 14 Personen um. Die amtliche Agentur ANDINA spricht dagegen von 20 Toten.

    In Shoclla (Cajamarca) stürzte heute Morgen ein Fahrzeug, das von der Straße nach Bambamarca abgekommen war, in einen Fluss, wo 2 der Insaßen ertranken, darunter ein Kleinkind.

    Bei allen drei Unfällen wird als mögliche Unfallursache der schlechte Zustand der Straßen wegen der seit Wochen anhaltenden Regenfälle genannt. Auch schlechte Sichtverhältnisse könnten beigetragen haben, so die Polizei.

  • Rundfunkrat prämiert Quechua- und Seniorenhörfunkjournalisten

    Der peruanische Radio- und Fernsehrat CONCORTV zeichnete heute die Radiojournalisten Miguel Humberto Aguirre und Juan Alberto López Mayorga für ihre herausragende Arbeit aus. Miguel Humberto Aguirre, der bereits seit über 27 Jahren bei Radio Programas (RPP) arbeitet, erhielt die Auszeichnung für sein samstägliches Radioprogramm „más alla de las Canas“ (jenseits der weißen Haare), in dem besonders Senioren und deren Probleme zur Sprache kommen. Juan Alberto López Mayorga arbeitet in Ayacucho, wo er neben seiner Arbeit als Präsident der regionalen Journalistenkammer mehrere Radio- und Fernsehprogramme in der in Ayacucho sehr verbreiteten Sprache „Quechua“ moderiert. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Konferenz über die Präsenz von Senioren in Radio und Fernsehen vom peruanischen Radio- und fernsehrat CONCORTV und der Nichtregierungsorganisation HelpAge International vergeben.

  • RPP präsentiert neue Homepage

    Seit gestern verfügt der größte peruanische Radionachrichtensender RPP über eine neue Internetseite. Besonders die Übersichtlichkeit und die Nutzer- und Kommentarfunktionen wurde verbessert. Zudem wurde ein Videobereich der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA eingebaut.