Schlagwort: Niedrigwasser

  • Loreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sich

    Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    In den vergangenen Monaten wurden die niedrigsten Wasserstände am peruanischen Teil des Amazonas-Stromes seit beginn der Aufzeichnungen gemessen. Inzwischen haben sich diese aber dank der starken Regenfälle der letzten Tage wieder erholt und liegen sogar über dem Durchschnitt, wie der peruanische Wetterdienst SENAMHI gestern in Iquitos (Region Loreto) bekannt gab. Demnach ist für diese Jahreszeit ein Wasserstand von 108 Metern über dem Meeresspiegel normal, gestern lag die Marke dann sogar bei 109,56 Metern.

    Nach Angaben des SENAMHI nahm insbesondere die Wassermenge der Flüsse Ucayali und Huallaga stark zu, auch der Marañón, sowie der Ucayali konnten leicht zulegen.

    Am 9. Oktober lag der Wasserstand bei Iquitos mit 105,38 Metern über dem Meeresspiegel und machte vielerorts Schiffsverkehr und Trinkwasserversorgung unmöglich.

    Hinweis: Aufgrund der vielen Nachfragen finden Sie hier eine kurze Anleitung, wo sie aktuelle Pegelstände des Amazonas und anderer peruanischer Flüsse finden.

  • Amazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrig

    Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Der Wasserspiegel des Amazonas liegt noch immer kritisch niedrig. Das berichtet die Außenstelle Loreto des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI. Dadurch ist nicht nur die Wasserversorgung diverser Orte der nordostperuanischenRegion Loreto in Gefahr, auch der Flussverkehr, auf den die Region angewiesen ist, wird fast unmöglich. Inzwischen wurde gar der Rekordstand von 105.48 Metern über dem Meeresspiegel vom vergangenen 5. September um 18 Zentimeter unterboten.

    Derzeit sinkt der Wasserspiegel um durchschnittlich 10 cm pro Tag, so Marco Paredes, Chef des SENAMHI Loreto. Den niedrigen Wasserstand führt Paredes auf ausbleibende Regenfälle und eine extreme Hitzewelle zurück, die der Regionalhauptstadt Iquitos bereits seit Wochen Temperaturen über 35°C beschert. Erst für November rechnet er mit einer Entspannung der Lage.

    Für die kommenden Tage hat die politische Führung der Region Loreto gemeinsam mit Fachleuten ein Krisentreffen angekündigt.

    Hinweis: Aufgrund der vielen Nachfragen finden Sie hier eine kurze Anleitung, wo sie aktuelle Pegelstände des Amazonas und anderer peruanischer Flüsse finden.